A10 - wenig Erfahrung..
- Phil
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Hoi Hanni,
im Original ist der Öldruckschalter ein Öffner. Ohne Druck ist der Kontakt geschlossen, und die Lampe brennt.
Läuft der Moder und bringt den Druck, den der Schalter haben mag, üblicherweise sind das 5 oder 7 psi, wird der Kontakt geöffnet, und der Schalter geht auf aus, et voilà leuchtet die Lampe nicht mehr.
Schau' einfach mal in den Schaltplan im workshop manual einer A65 ab 1969, da siehst Du die Verschaltung.
Nur wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, dann würde ich einen Abgang für ein normales Manometer anbringen. Der Wert im Leerlauf ist nicht super-aussagekräftig.
Du willst ausreichenden Druck bei Drehzahl und heißem Öl, am besten irgendwas > 40 psi bei 3,5k rpm.
Bei den Amis heißt so eine übliche Öldruckwarnlampe engine fucked idiot light. Wenn die Leuchte (bei Drehzahl) angeht, ist es eh zu spät.
Schöne Grüße
Ph.
im Original ist der Öldruckschalter ein Öffner. Ohne Druck ist der Kontakt geschlossen, und die Lampe brennt.
Läuft der Moder und bringt den Druck, den der Schalter haben mag, üblicherweise sind das 5 oder 7 psi, wird der Kontakt geöffnet, und der Schalter geht auf aus, et voilà leuchtet die Lampe nicht mehr.
Schau' einfach mal in den Schaltplan im workshop manual einer A65 ab 1969, da siehst Du die Verschaltung.
Nur wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, dann würde ich einen Abgang für ein normales Manometer anbringen. Der Wert im Leerlauf ist nicht super-aussagekräftig.
Du willst ausreichenden Druck bei Drehzahl und heißem Öl, am besten irgendwas > 40 psi bei 3,5k rpm.
Bei den Amis heißt so eine übliche Öldruckwarnlampe engine fucked idiot light. Wenn die Leuchte (bei Drehzahl) angeht, ist es eh zu spät.
Schöne Grüße
Ph.
Zuletzt geändert von Phil am Donnerstag 21. Mai 2026, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
- Goldstar
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Ich hatte an meinem zerschossenen Motor auch so einen Abgang mit M10x1 dran, den hab ich damals einfach seitlich vor das ORV gemacht.
An M10 x1 kann man auch ein Manometer anschließen.
Gruß Klaus
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Gibt auch zöllige Adspter auf metrisch fein....auch fähige Dreher.
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- Hanni
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Genau da kommt mein M10 x 1 auch hin.Goldstar hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 13:24 Ich hatte an meinem zerschossenen Motor auch so einen Abgang mit M10x1 dran, den hab ich damals einfach seitlich vor das ORV gemacht.
An M10 x1 kann man auch ein Manometer anschließen.
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Hanni
BSA what else .... ??
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- Hanni
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Die grundsätzliche Überlegung ist einfach eine Öldruck Kontrolle zu haben. In welcher Form jetzt ist eigentlich nicht so sehr relevant.
Ob nur Öldrukschalter oder aber gleich mit Manometer das is mir im Moment ziemlich egal.
Mir gehts eigentlich nur darum eine Kontrolle zu haben wann und ob Öldruck ansteht.
Der Moteur ist komplett neu gemacht, bis jetz die KW inklusve Schlammhülse voll ist bedarf es doch etlicher Kicker Tritte, oder aber ich stell das Ding dann einfach vor dem ersten Probelauf ohne Zündung auf die Startmaschine bis sich entsprechender Öldruck aufgebaut hat.
Nur um mein Gewissen zu beruhigen...
Ob nur Öldrukschalter oder aber gleich mit Manometer das is mir im Moment ziemlich egal.
Mir gehts eigentlich nur darum eine Kontrolle zu haben wann und ob Öldruck ansteht.
Der Moteur ist komplett neu gemacht, bis jetz die KW inklusve Schlammhülse voll ist bedarf es doch etlicher Kicker Tritte, oder aber ich stell das Ding dann einfach vor dem ersten Probelauf ohne Zündung auf die Startmaschine bis sich entsprechender Öldruck aufgebaut hat.
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Hanni
BSA what else .... ??
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Ich hab ja an den Rennern auch einen Manometer und an der Road Rocket auch.
Wenn alles schon mal von voreherein mit Öl gefüllt ist, dann hast du spätestens beim 2.Kick einen Anstieg am Monometer.
Es dauert auch dann mehrere Sekunden bis der Druck wieder auf Null gefallen ist.
Wenn du einen Manometer dranmachen willst dann nur einen Ölgedämpften.
Gruß Klaus
Wenn alles schon mal von voreherein mit Öl gefüllt ist, dann hast du spätestens beim 2.Kick einen Anstieg am Monometer.
Es dauert auch dann mehrere Sekunden bis der Druck wieder auf Null gefallen ist.
Wenn du einen Manometer dranmachen willst dann nur einen Ölgedämpften.
Gruß Klaus
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Wennn der motor neu ist, die KW auf UT steht..kann man diese randvoll mit Einef Ölspitue vorbefüllen, zudem auch üver den Stößeltunnel ein guten Schluck mit rein. Zudem sieht man über dem Rücklauf, wenn bei jedem Kick zurück in den Öltank gefördert hat, was man ohne Zündkerzen macht.
Dazu braucht man kein Manometer oder Öldrückschalter.
Wenn der Öldruck während des Motorlaufes prötzlich in den Keller rauscht, oder die Öldruckkontrolllampe an ist...hat man vorher hoffentlichlich schon gehört um Schadensbegrenzung zu betreiben.
Dazu braucht man kein Manometer oder Öldrückschalter.
Wenn der Öldruck während des Motorlaufes prötzlich in den Keller rauscht, oder die Öldruckkontrolllampe an ist...hat man vorher hoffentlichlich schon gehört um Schadensbegrenzung zu betreiben.
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Öko hat geschrieben: Freitag 22. Mai 2026, 04:56 Wennn der motor neu ist, die KW auf UT steht..kann man diese randvoll mit Einef Ölspitue vorbefüllen, zudem auch üver den Stößeltunnel ein guten Schluck mit rein. Zudem sieht man über dem Rücklauf, wenn bei jedem Kick zurück in den Öltank gefördert hat, was man ohne Zündkerzen macht.
Dazu braucht man kein Manometer oder Öldrückschalter.
Wenn der Öldruck während des Motorlaufes prötzlich in den Keller rauscht, oder die Öldruckkontrolllampe an ist...hat man vorher hoffentlichlich schon gehört um Schadensbegrenzung zu betreiben.
Ich gehe jetzt mal davon aus das der Hanni natürlich seinen Motor vor dem ersten Laufen auch einen ordentlich prime gibt.
Es ging ja auch nicht um die Erstinbetriebnahme.
Der Manometer ist nur ein schönes Gimmik, welches wenn man natürlich zum Fahren nicht wirklich braucht.
Es zeigt aber auf inwieweit der Verschleiß der Lagerbüchse fortgeschritten ist, oder aber wenn auf Nadellager umbebaut wurde wie gut der
Wedi noch ist.
Das ist mitunter sehr vorteilhaft.
Lesen und verstehen
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Öko hat geschrieben: Freitag 22. Mai 2026, 04:56 Wennn der motor neu ist, die KW auf UT steht..kann man diese randvoll mit Einef Ölspitue vorbefüllen, zudem auch üver den Stößeltunnel ein guten Schluck mit rein. Zudem sieht man über dem Rücklauf, wenn bei jedem Kick zurück in den Öltank gefördert hat, was man ohne Zündkerzen macht.
Dazu braucht man kein Manometer oder Öldrückschalter.
Wenn der Öldruck während des Motorlaufes prötzlich in den Keller rauscht, oder die Öldruckkontrolllampe an ist...hat man vorher hoffentlichlich schon gehört um Schadensbegrenzung zu betreiben.
Hanni
BSA what else .... ??
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Dann halt am Kopf klatschen dem Motor auch nicht mehr.
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- Hanni
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
ja und jetzt , Motor ist im Moment so weit zusammen gebaut.
Da liegt jedoch noch der Magnetzünder rum, der muß ja auch noch dran.
Allerd ingsfinde ich trotz intensiver Suche keinerlei Markierungen auf dem Pertinax Antriebsrad.
Wie wird die ganze Schoose am Tag X überhaupt eingestellt ?
Da liegt jedoch noch der Magnetzünder rum, der muß ja auch noch dran.
Allerd ingsfinde ich trotz intensiver Suche keinerlei Markierungen auf dem Pertinax Antriebsrad.
Wie wird die ganze Schoose am Tag X überhaupt eingestellt ?
Hanni
BSA what else .... ??
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Moin,
Pertinaxrad lose auf den Konus des Magneten, OT ermitteln, dann Frühzündung vor OT einstellen, ggf. Fliehkraftregler auf früh verkeilen wenn vorhanden, Unterbrecher anschließend so drehen, dass er gerade öffnet, Pertinaxrad mit einer Nuss vorsichtig, aber beherzt auf Sitz schlagen und danach anziehen, Zündung prüfen, fertig. Steht aber auch alles so im Handbuch.
Pertinaxrad lose auf den Konus des Magneten, OT ermitteln, dann Frühzündung vor OT einstellen, ggf. Fliehkraftregler auf früh verkeilen wenn vorhanden, Unterbrecher anschließend so drehen, dass er gerade öffnet, Pertinaxrad mit einer Nuss vorsichtig, aber beherzt auf Sitz schlagen und danach anziehen, Zündung prüfen, fertig. Steht aber auch alles so im Handbuch.
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- Goldstar
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
RTFM
Da ist ja auch keine Markierung dran, und wenn, dann bräuchte ja der Magnet einen Keil.
Ist ganz einfach:
Linken Zylinder im Verbrennungstakt auf 32-35 Grad vor OT stellen...das ist der auf der Primärseite
Hast du mechanische Verstellung oder den Fliehkraftversteller?
Beim Automatischen Versteller müssen die Gewichte geöffnet sein, geht ganz gut mit einem Teil einer Holzwäscheklammer als Keil.
Bei der manuellen halt auf Frühzündung stellen.
Dann mußt du den Kontakt so drehen das er grade öffnet, dort wo der Gleitschuh ist, dieser Pickup zündet
Das geht ganz gut mit einem Zigarettenpapier, so wie es im Manual steht, oder du hast einen Piepser, der dir akustisch das Öffnen mitteilt.
Jetzt kommt die eigendliche Sache, denn du musst den Anker in dieser Position belassen aber auf der anderen Seite das Zahnrad fixieren.
Ich mache das immer so, das der Konus schon recht fest ist, also das sich der Anker grade noch so drehen lässt. Also das Zahnrad mit der Schraube handwarm anziehen.
Wenn du alles eingestellt hast nehme ich eine Zündkerzennuss und geb dem Zahnrad einen kleinen Schlag, damit der Konus sitzt.
Dann ziehst du die Schraube fest, in der Hoffnung das sich nichts mehr verstellt
Steuerdeckel drauf und dann starten....wenn es geht...wenn nicht...mal die Zündkabel tauschen...dann hast du nicht auf den Pickup geachtet
Ich empfehle dir die Zündung abzublitzen, denn es ist nicht gesagt das der Zündzeitpunkt so ist wie du ihn eingestellt hast.
Bei manueller Verstellung ist das etwas einfacher, weil du sie verstellen kannst, bei der automatischen nicht.
Du solltest auch beide Seiten abblitzen um einen Zündversatz festzustellen. Es gibt nur wenige Magneten die garkeinen haben, bis 2 Grad Kurbelwelle ist tollerierbar.
Also Gradscheibe sollte natürlich selbstverständlich sein.
Good luck
Da ist ja auch keine Markierung dran, und wenn, dann bräuchte ja der Magnet einen Keil.
Ist ganz einfach:
Linken Zylinder im Verbrennungstakt auf 32-35 Grad vor OT stellen...das ist der auf der Primärseite
Hast du mechanische Verstellung oder den Fliehkraftversteller?
Beim Automatischen Versteller müssen die Gewichte geöffnet sein, geht ganz gut mit einem Teil einer Holzwäscheklammer als Keil.
Bei der manuellen halt auf Frühzündung stellen.
Dann mußt du den Kontakt so drehen das er grade öffnet, dort wo der Gleitschuh ist, dieser Pickup zündet
Das geht ganz gut mit einem Zigarettenpapier, so wie es im Manual steht, oder du hast einen Piepser, der dir akustisch das Öffnen mitteilt.
Jetzt kommt die eigendliche Sache, denn du musst den Anker in dieser Position belassen aber auf der anderen Seite das Zahnrad fixieren.
Ich mache das immer so, das der Konus schon recht fest ist, also das sich der Anker grade noch so drehen lässt. Also das Zahnrad mit der Schraube handwarm anziehen.
Wenn du alles eingestellt hast nehme ich eine Zündkerzennuss und geb dem Zahnrad einen kleinen Schlag, damit der Konus sitzt.
Dann ziehst du die Schraube fest, in der Hoffnung das sich nichts mehr verstellt
Steuerdeckel drauf und dann starten....wenn es geht...wenn nicht...mal die Zündkabel tauschen...dann hast du nicht auf den Pickup geachtet
Ich empfehle dir die Zündung abzublitzen, denn es ist nicht gesagt das der Zündzeitpunkt so ist wie du ihn eingestellt hast.
Bei manueller Verstellung ist das etwas einfacher, weil du sie verstellen kannst, bei der automatischen nicht.
Du solltest auch beide Seiten abblitzen um einen Zündversatz festzustellen. Es gibt nur wenige Magneten die garkeinen haben, bis 2 Grad Kurbelwelle ist tollerierbar.
Also Gradscheibe sollte natürlich selbstverständlich sein.
Good luck
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Norton
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Servus Hanni.
Zündversatz am Magneten kann man auch vor dem Einbau schon mit Gradscheibe und Zigarettenpapierchen überprüfen, verdoppelt sich halt an der Kurbelwelle.
Sollte man einen Versatz haben, kann man unter Umständen den Nockenring einfach mal um 180° drehen, kann besser, oder auch schlechter werden.
Versatz hat man ja, weil der Unterbrecher vom Nockenring ungleich geöffnet wird. Da kann man auch mit einem Messingdorn und einem beherzten Hammerschlag an der richtigen Stelle nachhelfen. Ich hab mal drei K2F überholt und hab alle drei auf Null Versatz gebracht.
Zum einstellen gibts auch dieses hilfreiche Werkzeug:
https://www.themagnetoguys.co.uk/magnet ... ming-light
Ist doch genauer, als Zigarettenpapierchen, vor allem wenn man den Magneten noch vorher auf Versatz prüfen will.
Ich hab mir auch einen Prüfstand für die Drehbank gebaut. Damit kann man einen Magneten mal vor dem Einbau auf der Drehbank mit ordentlich Drehzahl laufen lassen, dabei auch mit dem Heißluftfön anwärmen und auf den Zahn fühlen, Funkenstrecke messen etc.....
Der "Prüfstand" ist ein Stück L-Profil mit Ausschnitt für den Magneten, Kerzenbohrungen zum Aufspannen auf einem Drehstahlhalter. Dazu ein Keilriemchen und eine Riemenscheibe. Kannst Du leihweise haben.
Gibt einem doch ein besseres Gefühl. Magnet einbauen und timen ist schon eine ganz schöne Arbeit und wenn dann der Magnet nicht hinhaut, war alles umsonst.
Was auch noch eine Rolle spielt, ist der Unterbrecherabstand. Nicht zu groß machen, schwächt den Funken, weil der Schließwinkel kleiner wird. Ausserdem sollte der Punkt an dem der Unterbrecher aufmacht bei 90° Ankerstellung zum Magnetfeld sein. Dann ist das Feld und damit auch der Funke am kräftigsten. Ist der Abstand recht groß und der Unterbrecher öffnet vorher, noch dazu hat er schon zu spät zugemacht, ergibt das einen schwachen Funken. Internal Timing.
Deswegen macht unter der Funktionsweise des Magnetzünders gesehen, eine Handverstellung eigentlich keinen Sinn, weil ja damit der Nockenring und somit dieses Internal Timing verstellt wird.
Mir ist mal vom Abblitzen eines Magnetes abgeraten worden, davon würde der nicht besser. Nachdem ich dann das gute Werkzeug und funktionierende Fliehkraftregler hatte, hab ich davon auch die Finger gelassen und mein Domi ist auch immer einwandfrei gelaufen.
Knackpunkt ist auch immer der Fliehkraftregler.
Auf der Drehbank mit unterschiedlichen Drehzahlen laufen lassen.
Ich hab vom Conrad ein Disco-Blitzlicht, Strobe. Das kann man stufenlos in der Herz-Zahl einstellen. Stellt man das vor dem auf der Drehbank laufenden Fliehkraftregler auf und blitzt ihn damit an, bringt man die Bewegung zum stehen und man kann genau sehen, wie weit der Fliehkraftregler bei welcher Drehzahl aufmacht und wichtiger, ob er bei Leerlaufdrehzahl überhaupt zu macht, oder offen steht und irgendwann zuschnappt. Dann wirst Du nämlich verrückt mit dem Leerlauf, ist dann nicht hinzukriegen.
Der Fliehkraftregler darf erst ab 700 - 800 Umdrehungen aufmachen, das wären respektiv 1400 - 1600 Umin.
Wenn Du da vorher den Bauteilen auf den Zahn fühlst, Magnet ohne Versatz und anständigem, heissen Funken und ein ordentlich funktionierender Fliehkraftregler, dann baust Du das ordentlich zusammen und stellst das richtig ein und dann wird dein Motor auch einwandfrei anspringen und schnurren.
Der vorherige Aufwand lohnt sich!
Gruß. Martin.
Zündversatz am Magneten kann man auch vor dem Einbau schon mit Gradscheibe und Zigarettenpapierchen überprüfen, verdoppelt sich halt an der Kurbelwelle.
Sollte man einen Versatz haben, kann man unter Umständen den Nockenring einfach mal um 180° drehen, kann besser, oder auch schlechter werden.
Versatz hat man ja, weil der Unterbrecher vom Nockenring ungleich geöffnet wird. Da kann man auch mit einem Messingdorn und einem beherzten Hammerschlag an der richtigen Stelle nachhelfen. Ich hab mal drei K2F überholt und hab alle drei auf Null Versatz gebracht.
Zum einstellen gibts auch dieses hilfreiche Werkzeug:
https://www.themagnetoguys.co.uk/magnet ... ming-light
Ist doch genauer, als Zigarettenpapierchen, vor allem wenn man den Magneten noch vorher auf Versatz prüfen will.
Ich hab mir auch einen Prüfstand für die Drehbank gebaut. Damit kann man einen Magneten mal vor dem Einbau auf der Drehbank mit ordentlich Drehzahl laufen lassen, dabei auch mit dem Heißluftfön anwärmen und auf den Zahn fühlen, Funkenstrecke messen etc.....
Der "Prüfstand" ist ein Stück L-Profil mit Ausschnitt für den Magneten, Kerzenbohrungen zum Aufspannen auf einem Drehstahlhalter. Dazu ein Keilriemchen und eine Riemenscheibe. Kannst Du leihweise haben.
Gibt einem doch ein besseres Gefühl. Magnet einbauen und timen ist schon eine ganz schöne Arbeit und wenn dann der Magnet nicht hinhaut, war alles umsonst.
Was auch noch eine Rolle spielt, ist der Unterbrecherabstand. Nicht zu groß machen, schwächt den Funken, weil der Schließwinkel kleiner wird. Ausserdem sollte der Punkt an dem der Unterbrecher aufmacht bei 90° Ankerstellung zum Magnetfeld sein. Dann ist das Feld und damit auch der Funke am kräftigsten. Ist der Abstand recht groß und der Unterbrecher öffnet vorher, noch dazu hat er schon zu spät zugemacht, ergibt das einen schwachen Funken. Internal Timing.
Deswegen macht unter der Funktionsweise des Magnetzünders gesehen, eine Handverstellung eigentlich keinen Sinn, weil ja damit der Nockenring und somit dieses Internal Timing verstellt wird.
Mir ist mal vom Abblitzen eines Magnetes abgeraten worden, davon würde der nicht besser. Nachdem ich dann das gute Werkzeug und funktionierende Fliehkraftregler hatte, hab ich davon auch die Finger gelassen und mein Domi ist auch immer einwandfrei gelaufen.
Knackpunkt ist auch immer der Fliehkraftregler.
Auf der Drehbank mit unterschiedlichen Drehzahlen laufen lassen.
Ich hab vom Conrad ein Disco-Blitzlicht, Strobe. Das kann man stufenlos in der Herz-Zahl einstellen. Stellt man das vor dem auf der Drehbank laufenden Fliehkraftregler auf und blitzt ihn damit an, bringt man die Bewegung zum stehen und man kann genau sehen, wie weit der Fliehkraftregler bei welcher Drehzahl aufmacht und wichtiger, ob er bei Leerlaufdrehzahl überhaupt zu macht, oder offen steht und irgendwann zuschnappt. Dann wirst Du nämlich verrückt mit dem Leerlauf, ist dann nicht hinzukriegen.
Der Fliehkraftregler darf erst ab 700 - 800 Umdrehungen aufmachen, das wären respektiv 1400 - 1600 Umin.
Wenn Du da vorher den Bauteilen auf den Zahn fühlst, Magnet ohne Versatz und anständigem, heissen Funken und ein ordentlich funktionierender Fliehkraftregler, dann baust Du das ordentlich zusammen und stellst das richtig ein und dann wird dein Motor auch einwandfrei anspringen und schnurren.
Der vorherige Aufwand lohnt sich!
Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
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Re: A10 - wenig Erfahrung..
Hallo Martin,
ist ja alles schön und gut, mach doch den Hanni nicht ganz verrückt mit deiner ausführlichen Betrachtungsweise.
Aber verrate mir bitte mal warum das Abblitzen den Magneten schädigen soll, oder dem das aus welchem Grund nicht gut tun sollte
Zum Abblitzen wird ja nur der Impuls am Zündkabel abgegriffen.
Wenn man den ganzen Widrigkeiten aus dem Weg gehen möchte dann kauft man sich einen neuen BTH, die zwei kleinen Zündspulen kann man sehr schön
ohne großen Aufwand am Headsteady festmachen, die passen wunderbar unter den Tank. Kein Verschleiß und immer 180 Grad Zündversatz, das Einstellen ist
kinderleicht, da der Anker mit einem rod fest fixiert werden kann, da verdreht sich garantiert nichts beim Anziehen. Es gibt sogar eine feinjustierung, da man
den ganzen Magnet in Langlöchern drehen kann.
Da kann man sich fast das Abblitzen ersparen, ist nur noch fürs Gewissen.
Es gibt sogar 2 Jahre Garantie drauf.
Hanni laß das Ding einfach mal brummen und erfreu dich am Sound nach all den Jahren
Gruß Klaus
ist ja alles schön und gut, mach doch den Hanni nicht ganz verrückt mit deiner ausführlichen Betrachtungsweise.
Aber verrate mir bitte mal warum das Abblitzen den Magneten schädigen soll, oder dem das aus welchem Grund nicht gut tun sollte
Zum Abblitzen wird ja nur der Impuls am Zündkabel abgegriffen.
Wenn man den ganzen Widrigkeiten aus dem Weg gehen möchte dann kauft man sich einen neuen BTH, die zwei kleinen Zündspulen kann man sehr schön
ohne großen Aufwand am Headsteady festmachen, die passen wunderbar unter den Tank. Kein Verschleiß und immer 180 Grad Zündversatz, das Einstellen ist
kinderleicht, da der Anker mit einem rod fest fixiert werden kann, da verdreht sich garantiert nichts beim Anziehen. Es gibt sogar eine feinjustierung, da man
den ganzen Magnet in Langlöchern drehen kann.
Da kann man sich fast das Abblitzen ersparen, ist nur noch fürs Gewissen.
Es gibt sogar 2 Jahre Garantie drauf.
Hanni laß das Ding einfach mal brummen und erfreu dich am Sound nach all den Jahren
Gruß Klaus
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