ajay01 hat geschrieben:Du bist sicher, dass die Position von Schaltgabel (Quadrant) und Schaltplatte (Cam plate)
Also, nur um begriffliche Verwirrungen zu vermeiden: Aus meiner Sicht sind die Schaltgabeln (
zwei Stück!) nicht mit dem Quadrant gleichzusetzen, sondern heißen in ihrer Muttersprache "selector forks".
Fast Franz hat geschrieben:Die Schaltgabel wird ja von der Schaltplatte bewegt. Und die wird vom Segment angetrieben und lugt mit der Lenkwalze aus dem inneren Getriebedekel heraus. Diese versuche ich nun aufwärts zu bewegen um einen Gangwechsel auszulösen.
In den 1. Gang kam ich wie beschrieben und nun müßte ich erhebliche Kräfte aufwenden (Daher denke ich auch die tordierte Verzahnung)
Mit "Segment" meinst Du also den Quadrant, und der lässt sich m.E. kaum mit den Fingern bewegen, da er ja in die Camplate eingreift und über diese die Eingriffe der "selector forks" beeinflusst. Ich habe seinerzeit bei der Überholung meiner AMC-Box natürlich auch "Trockenübungen" durchgeführt, um zu testen, ob sich die Gänge durchschalten lassen - das ging aber nur, indem ich an den außenliegenden Verschraubungen von Camplate und Quadrant einen Schraubenschlüssel angesetzt habe, um eine entsprechende Hebelwirkung zu erzielen. Weil ich ja nur im Uhrzeigersinn drehen konnte (um die Verschraubungen nicht wieder zu lösen!), habe ich zum "Hochschalten" am Sechskant des Quadranten gedreht, zum "Runterschalten" an der Verschraubung der Camplate. Mit den Fingern war da gar nix zu bewegen.
Fast Franz hat geschrieben:Ich werde mal den Federstift lösen. Hab ihn extra mal erneuert weil das Getriebe partout nicht in den definierten leerlauf will (Hab mir sagen lassen das liegt aber an der Kupplung!!!)
Damit meinst Du den "Plunger", der von unten in die Camplate einrastet, oder? Dessen Arretierung sollte im Zweifelsfall lieber etwas zu straff sein, damit der Plunger sauber einrastet und auch eingerastet bleibt. Natürlich hast Du geprüft, dass die Vertiefungen in der Camplate nicht ausgenudelt sind und der Plunger keine abgelutschte Spitze hat, nicht wahr? All das würde nämlich die Neigung des Getriebes fördern, Gänge herausspringen zu lassen...
Wie auch Nörtn geschrieben hat: Beim Zusammenbau mag man sich mitunter kaum vorstellen, wie aus all diesen schwergängigen Komponenten nachher ein leicht schaltbares Getriebe resultieren soll. Aber über die Hebelkräfte des Schalthebels und die Auslegung der gesamten Mimik funktioniert´s halt eben doch (hat wohl was mit Mechanik zu tun...

).
Gutes Gelingen! Cheers, Jan