Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

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bosn
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von bosn »

Ich hab gewusst-das du antworten wirst... :mrgreen:
Hatte irgendwie deine Kopfparade mit den schrotteligen Gewinde vor Augen... :facepalm2:
Oh Mann und dann ist da noch Schnuddels Kopp...irgendwann liegt der unaufgefordert...in meiner Garage... ](*,) ](*,) :lach: :lach:
Bos´n

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Martin
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Re: AW: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Martin »

Von mir bekommst Du auch noch einen Kopf... :pfeiffen:
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Craig Vetter
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Norton Motors
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Norton Motors »

Kaputte Auspuffgewinde sind allerdings hinlänglich bekannt, frag mal Dieter Cordes, Rudi Kolano, Hartmut Weidelich etc. Geht ziemlich schnell, wenn sich die Mutter löst und nicht SOFORT wieder festgeschraubt wird- ich rede aus lange zurückliegender (1977?) Erfahrung.... :pfeiffen:

Auspuff am Hilfsrahmen mit Ausleger befestigt haben wir beim Rennerle. Da ist aber auch schon der eine oder andere Topf an den Befestigungsstellen gerissen. Könnte allerdings auch verzögertes Resultat unserer verschiedenen Bohrversuche im Kiesbett gewesen sein......... :oops:
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Goldstar
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Re: AW: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Goldstar »

Martin hat geschrieben:Von mir bekommst Du auch noch einen Kopf... :pfeiffen:

Ich seh schon [-o<
hier rollen bald die Köpfe :rofl:
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Tim
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Re: AW: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Tim »

Goldstar hat geschrieben:hier rollen bald die Köpfe :rofl:
Boah, neee, ey - das klötert so und auf die Kühlrippenanschweißorgie danach hab ich keinen Bock, das kann ich nämlich nicht selbst und muss dann immer betteln! :mrgreen:


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Tim
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Tim »

bos´n hat geschrieben:Oh Mann und dann ist da noch Schnuddels Kopp...
Der hat ja immerhin schon Bronze-Einsätze, und ich glaube, die sind ganz ordentlich gemacht.

Im schwatten Forum hat Jim Comstock mal dokumentiert, wie er es macht. Wenn man die große Überwurfmutter beibehalten will, ist das IMHO eine sehr gute Lösung. Alternativ kann man da latürnich auch ganz andere Wege gehen, wenn man's mag.


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Klaus Monning
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Klaus Monning »

Towner hat geschrieben:Wenn man sicherstellt, dass die Muttern immer fest sitzen, dann kann ja auch nichts passieren. In jedem Fall ist es ein allseits bekanntes Problem. Nicht umsonst sind kaum noch gebrauchte Köpfe mit intakten Auslassgewinden zu bekommen (wenn überhaupt). Warum bei einigen Motoren die Muttern sich nie lösen und bei anderen schon, weiß ich nicht. Vielleicht backen die irgendwann mal fest. Aber das mit dem Nachziehen weiß doch jeder. Und diese Sicherungsbleche von Norton wurden ja nicht zum Spaß erfunden. Vielleicht sind das auch Schwankungen in der Materialqualität.
Wie auch immer, wenn Du mit deinen Interferenzrohren zufrieden bist und die Muttern fest sitzen, sehe ich keinen Grund da was zu ändern. Im Gegenteil - bloß nichts ändern, wenn das jetzt schon 20 jahre gehalten hat.
Hallo zusammen,
hier muss ich mich doch 'mal wieder einklinken. Was haben wir hier? Wir haben einen Zylinderkopf aus Aluminium (mit relativ großem Ausdehnungskoeffizienten) und Muttern aus Graugus, Stahl oder sonst was für einem Material (mit relativ niedrigem Ausdehnungskoeffizienten). Selbst wenn ich die Muttern im warmem Zustand anziehe, werde ich sie wenn der Kopf dann abgekühlt ist kaum mehr auf bekommen. Wenn ich das dann mir Kraft versuche, geht schon wieder ein Teil des Gewindes flöten. Die Sicherungsbleche oder auch Sicherungsdraht wird auch nicht viel bringen, da sich die Muttern sowieso wieder lösen.
Ich habe mir (aus Amerika) Aluminium- Muttern besorgt, die ich mit Kupferpaste einschraube. Wenn die einmal richtig fest sind, sind die fest und lösen sich nicht mehr, da sie sich ja bei Wärme gemeinsam mit dem Kopf ausdehen.
Ein anderes Problem ist die Auspuffanlage an sich. Die ist sehr lang, wird nur hinten in Gummis abgefangen und kann so munter arbeiten. Ergebnis: Die Verbindung zwischen Krümmer und Schalldämpfer löst sich und arbitet, was auch nicht unbedingt schön ist. Vielleicht sollte man die Krümmer noch einmal vorne zur vorderen Motoraufhängung abfangen. Dann können sie munter mit dem Mutor mir schwingen und hinten wird das ganze dann noch von den Gummis abgefangen. Ich werd's mal probieren. Aber das hat ja alles nichts mit dem Interferenzrohr zu tun.
Zum Interferenzrohr habe ich keine Meinung. Ich hab' keins dran und das Ding läuft nicht einmal schlecht. Zum probieren hab' ich einfach keine Zeit und keine Lust.
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Towner
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Towner »

Atlas750 hat geschrieben: Der hat ja immerhin schon Bronze-Einsätze, und ich glaube, die sind ganz ordentlich gemacht.

Im schwatten Forum hat Jim Comstock mal dokumentiert, wie er es macht. Wenn man die große Überwurfmutter beibehalten will, ist das IMHO eine sehr gute Lösung. Alternativ kann man da latürnich auch ganz andere Wege gehen, wenn man's mag.


Tim
Es gibt hier in Deutschland auch einige Leute, die das ordentlich machen (siehe die Liste von Joe). Ich habe bei den reinen Buchsen schlechte Erfahrungen gemacht. Die sind ja nur eingeschrumpft. Es entsteht durch die angezogene Sternmutter ein Zugmoment, so dass die Buchse wieder herausgetrieben werden kann. Das passiert nur ganz langsam, man wundert sich zunächst, warum die Mutter wieder lose ist. Der Commando-Kopf wird ja sehr heiß und dann kommen noch die Vibrationen dazu. Die meisten dieser Reparaturen werden wohl halten. Wichtig ist jedenfalls, dass es das richtige Material ist, dass von der Ausdehnung zum Alu passt. Ich habe jetzt Alubuchsen drin, die aussen verschweisst sind. Die Buchsen haben eine Art Topfform, sozusagen mit Loch im Boden. Der Krümmer wird nicht gegen den Kopf geschraubt, sondern gegen den Kragen in der Buchse, so dass der Druck in der Buchse bleibt. Ich habe das gerade erst machen lassen und gehe jetzt davon aus, dass das nun endlich hält. Es gibt dann noch die Variante mit Aussengewinde, wo der Einsatz wie bei Helicoil eingeschraubt wird. Das mach Steve Maney so. Aber da gibt es auch Zweifler, die die Gewinde im Kopf selbst schon als Schwachpunkt und Ursache des Problems ansehen.
Ich kann nur empfehlen, bei dieser Reparatur nicht zu sparen und es gleich von jemandem machen zu lassen, der Erfahrung damit hat.
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Zuletzt geändert von Towner am Mittwoch 14. November 2012, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Norton »

Klaus Monning hat geschrieben:
Towner hat geschrieben:Wenn man sicherstellt, dass die Muttern immer fest sitzen, dann kann ja auch nichts passieren. In jedem Fall ist es ein allseits bekanntes Problem. Nicht umsonst sind kaum noch gebrauchte Köpfe mit intakten Auslassgewinden zu bekommen (wenn überhaupt). Warum bei einigen Motoren die Muttern sich nie lösen und bei anderen schon, weiß ich nicht. Vielleicht backen die irgendwann mal fest. Aber das mit dem Nachziehen weiß doch jeder. Und diese Sicherungsbleche von Norton wurden ja nicht zum Spaß erfunden. Vielleicht sind das auch Schwankungen in der Materialqualität.
Wie auch immer, wenn Du mit deinen Interferenzrohren zufrieden bist und die Muttern fest sitzen, sehe ich keinen Grund da was zu ändern. Im Gegenteil - bloß nichts ändern, wenn das jetzt schon 20 jahre gehalten hat.
Hallo zusammen,
hier muss ich mich doch 'mal wieder einklinken. Was haben wir hier? Wir haben einen Zylinderkopf aus Aluminium (mit relativ großem Ausdehnungskoeffizienten) und Muttern aus Graugus, Stahl oder sonst was für einem Material (mit relativ niedrigem Ausdehnungskoeffizienten). Selbst wenn ich die Muttern im warmem Zustand anziehe, werde ich sie wenn der Kopf dann abgekühlt ist kaum mehr auf bekommen. Wenn ich das dann mir Kraft versuche, geht schon wieder ein Teil des Gewindes flöten. Die Sicherungsbleche oder auch Sicherungsdraht wird auch nicht viel bringen, da sich die Muttern sowieso wieder lösen.
Ich habe mir (aus Amerika) Aluminium- Muttern besorgt, die ich mit Kupferpaste einschraube. Wenn die einmal richtig fest sind, sind die fest und lösen sich nicht mehr, da sie sich ja bei Wärme gemeinsam mit dem Kopf ausdehen.
Ein anderes Problem ist die Auspuffanlage an sich. Die ist sehr lang, wird nur hinten in Gummis abgefangen und kann so munter arbeiten. Ergebnis: Die Verbindung zwischen Krümmer und Schalldämpfer löst sich und arbitet, was auch nicht unbedingt schön ist. Vielleicht sollte man die Krümmer noch einmal vorne zur vorderen Motoraufhängung abfangen. Dann können sie munter mit dem Mutor mir schwingen und hinten wird das ganze dann noch von den Gummis abgefangen. Ich werd's mal probieren. Aber das hat ja alles nichts mit dem Interferenzrohr zu tun.
Zum Interferenzrohr habe ich keine Meinung. Ich hab' keins dran und das Ding läuft nicht einmal schlecht. Zum probieren hab' ich einfach keine Zeit und keine Lust.
An meiner Atlas sind Sternmuttern aus Rotguß, ich denke Messing. Vor 25 Jahren als Orginalersatzteil gekauft.
Werden auch nicht locker.

Gruß. Martin.
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Towner
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von Towner »

Klaus Monning hat geschrieben: Vielleicht sollte man die Krümmer noch einmal vorne zur vorderen Motoraufhängung abfangen.
Hier hat einer aus dem schwarzen Forum eine interessante Lösung gefunden:
Bild
Das würde m.E. das Auslassgewinde deutlich entlasten.
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bosn
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Re: Interferenzrohr bei Commando - was bringt´s ?

Beitrag von bosn »

Klaus schrieb :::Ich habe mir (aus Amerika) Aluminium- Muttern besorgt, die ich mit Kupferpaste einschraube. ::::


Nein.Bitte nimm Graphitpaste.Kupferpaste - kann- elektrochemische Korrosion verursachen.

Rotguss und Messing sind verschiedene Legierungen die unterschiedliche Eigenschaften bestizen.
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