TR6R oil-in-frame gegen TR65 Thunderbird

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Spitfire
Two Stroker
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TR6R oil-in-frame gegen TR65 Thunderbird

Beitrag von Spitfire »

Hallo. Ich hab da mal ein paar Fragen...
Habe schon länger Interesse an den klassischen Triumph big twins - nur, auf welche soll ich mich konzentrieren?
Auf die letzten paar bhp kommts mir nicht an und mehr als für die Maschine ungesundes Schütteln muß auch nicht sein.
Ihr merkt schon, ich gehe erstmal recht theoretisch vor. Was auch heißt, Fachliteratur zu wälzen. Meistens ja auf englisch.
Mir fiel die erste oil-in-frame Generation auf, genauer gesagt die TR6R Tiger ab 1971. Man müßte keine teurere Bonni aus der Reihe kaufen, um diese dann eventuell auf Einvergaser umzurüsten und hätte den (damals scheinbar vorerst) letzten 650er Motor in schlanker, leichter Verpackung. Mag sein, daß sogar der alte Turner davor gewarnt hat, auf über 650 ccm beim vorliegenden Konzept zu gehen.
Wahrscheinlich werden die T140- und TR7-Fahrer jetzt lachen und einige werden die 650er und 750er aus eigener Erfahrung im Vergleich kennen.
Und genau solche Erfahrungen interessieren mich.
Guru Klacks hat die TR6R Tiger in 1972 getestet, ein Jahr später war der Dauertest abgespult. Ergebnis: eher positiv.
Alle späteren 750er Triumph Twin kamen in den 70ern, Anfang 80ern, in der Fachpresse schlechter weg.
Da liegt es doch nahe, speziell die 650er o-i-f als von den Massenkräften her noch ausgewogen anzusehen...!?
Was ist also von einer TR6R, ab Baujahr 1972 (wegen der Rahmenmodifikationen) zu halten? Zusätzlich auch unter dem Aspekt, moderne, nicht sichtbare Verbesserungen mit einfließen zu lassen.
Aber, da gibt es ja noch eine spätere Rarität mit gleichem Hubraum - 400 Stück sollen maximal gebaut worden sein.
Ich meine das `Sparbrötchen` TR65 Thunderbird. Gut einen Zentimeter weniger Hub als bei den 750ern brachten auch 650 Kubik im Ergebnis.
Aus englischen Berichten zur TR65 läßt sich immer wieder eine Vokabel herausdestilieren: `smooth`soll sie laufen, die `Kleine`.
Klingt appetitanregend - hat jemand Erfahrung mit dieser Triumph?
Die TR65 hat sich im zweiten Baujahr 1982 optisch ja etwas gemausert -
die Zwei-in-Eins-Abgasanlage wurde durch die reguläre ersetzt, der Drehzahlmesser kam hinzu. Die schwarzen Motorseitendeckel blieben ebenso, wie der nicht so schöne Tank im TSS-Stil.
Daß Motorchronisten selbst mit Engagement nicht alles erfassen können, was Anfang der 80er teils hektisch auf den Markt kam und bald wieder verschwand, ist verständlich. Umso schöner, daß man selbst noch manches entdeckt.
Nimmt man das letzte Heft `Motorradpreise`Nr. 6/2007 von OLDTIMER MARKT zur Hand, ist auf Seite 115 rechts oben wohl die reguläre US- Variante der TR65 zu sehen - ganz ohne schwarze Seitendeckel. Die Bildunterschrift ist dann natürlich falsch... Wunderchönes Motorrad :D
Und noch weiter runter mit dem Hubraum will ich auch nicht. Denn die Thunderbird 600 (Einvergaser) oder Daytona 600 (zwei Vergaser), sind in Folge wohl nur Ausstellungsstücke geblieben.
Tja, soll man nun nach einer von ca. 400 gebauten, aber dennoch immer mal wieder angebotenen TR65 Ausschau halten, oder ist die 650er o-i-f TR6R eine gute Wahl? (Auch von der Ersatzteillage her).
Setze ich die 750er zu Unrecht zurück?
Vielleicht ist jemand so nett, mir mal eine Richtung zu geben.
Und: ein bißchen schütteln soll es ja ruhig :D

Schöne Feiertage wünscht

Bernd
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Wuselwahnwitz
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Beitrag von Wuselwahnwitz »

Tach da!
Irgendwie erscheint mir die Fragestellung seltsam, irgendwie nicht.
Ich mein': wenn jemand Lust auf Trumpe (in originool nehme ich an) hat, vorher aber noch keine großen Erfahrungen damit gemacht hat, dann wirds aba Zeit!!
Will sagen: Meines Erachtens solltest du dir keinen großen "Exoten" zulegen, sondern ein Moped mit dem du gut zurecht kämest. (Rechtsschaltung ein Problem???)
Selber Hand anlegen geht?
Einvergasermopeds sind von mir auf jeden Fall zu bevorzugen (jaja...na und??) Die Ersatzteilversorgung ist bei allen Units in etwa gleich gut.
Und: Ein Motor ist so gut wie der Schrauber der ihn zusammengesetzt /gewartet hat.
Fahre jetzt seit über 10 Jahren 'ne TR7 und bin lecker zufrieden, aber: was paßt muß man eben seber rausfinden, find' ich.
Zu sagen:"Nimm die da, damit wirste glücklich" haut so nicht hin, nur in etwa...
Vielleicht bin ich auch einfach nur zu schräg für diese Welt.
Rutsch gut rein....
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

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http://www.Wuselwahnwitz.com und: BOB-bestofbritish.de
Mikethebike
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Beitrag von Mikethebike »

Hallo, ich fahre seit ca.12 Jahren eine T 120 v, 650 von 72, allerdings auf 750 ccm mit Morgo-kit umgerüstet, seit einger Zeit habe ich auch eine T 140, bj.74. Beide Triumphs fahren sich gut, die T 120 ist allerdings das agilere Motorrad, das besser am Gas hängt und auch richtig giftig hochdreht. Ich habe mal gelesen, daß das an dem Nockenprofil liegt. Die 2 Vergaser sind eigentlich recht einfach einzustellen, bzw.zu synchronisieren, von daher würde ich nicht unbedingt ein Einvergasermodell suchen. Wenn die 2 Vergaser in Ordnung sind, ist das kein Thema. Grüße Michael
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Martin
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Beitrag von Martin »

Mikethebike hat geschrieben: Die 2 Vergaser sind eigentlich recht einfach einzustellen, bzw.zu synchronisieren, von daher würde ich nicht unbedingt ein Einvergasermodell suchen. Wenn die 2 Vergaser in Ordnung sind, ist das kein Thema. Grüße Michael
Hallo Michael!
OK, die Einstellung ist machbar. Aber der theoretische Leistungszuwachs durch den zweiten Vergaser ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen. Macht also wenig Sinn in dieser Hinsicht, zwei Vergaser zu nutzen.

Ansonsten ist die T120 wirklich das etwas spritzigere Motorrad. Dafür hat die 750er mehr Drehmoment.

Beste Grüße, Martin (der die zwei Vergaser an der Daytona nur aus Originalitätsgründen fährt)
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bosn
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Beitrag von bosn »

Tach
Als Boltrahmenfahrer-Sicht:
Irgendwie find ich die Sitzposition auf´m Ölrahmen nicht so gut,und ich meine Auch das pre-Öl ein besseres Handling an den Tag legt,allerdings bin ich auch nie mehr als ein paar kleine Proberunden mit so´m Ding gedreht.
Die Conische Nabe die ich mal gefahren bin bremste auch wie ´ne null-vielleicht war sie aber nicht "richtig" besohlt.
Bin dann eine mit Lookheedzange gefahren-die löste erst 5 Sekunden später und ich hatte Glück das die Strasse etwas glatt war....
Die Vergaser sind einfach einzustellen-also für mich wäre das kein Kauf-oder Hindernissgrund.
Ein Ölofen ist aber mit Sicherheit leichter zu bekommen.
Viel Spass beim Probefahren-spätestens dort wirst du linderung in der Gerhirnwindungen erFAHREN :wink:
Bos´n

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Jürgen Hackbarth
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Beitrag von Jürgen Hackbarth »

allen erstmal ein gutes neues jahr!

dieses thema ist und bleibt subjektiv. als gehhilfe für einen neuen interessenten deshalb auch nur bedingt geeignet.
hier meine subjektivität:
turner hätte wohl wirklich nicht mehr als 500 cm³ gewollt. alles darüber, besonders aber die 750 cm³ waren wohl eher dem druck des amerikanischen marktes geschuldet.( und der 750 four ?)
ich bin seit anno dunnemal mit ner tr6r bj. 72 unterwegs und zufrieden.
ein ausflug mit einem bigbore kit hat irgendwie der charakteristik des motors geschadet. nun also wieder und gern mit 650 cm³.
viele fahrer von 5 gang maschinen haben mir allerdings fast einhellig erzählt, daß bei warmen motor die suche nach dem leerlauf glückssache ist.
oif ist preiswerter zu bekommen, einvergaser sowieso. der rahmen erscheint mir steifer, der eine vergaser (mit verchromten schieber) hält und leistet genug.
bei der verfügbarkeit und den preisen der ersatzteile würde sich wohl so mancher japanischer kollege die augen reiben. geht man allerdings mit der sparbüchse motorteile einkaufen wird man schnell merken: "you`ll get wat you pay for". da ist ne menge schrott unterwegs.
die konische bremse habe ich mit entsprechend weichen belägen bekleben lassen und somit wurde aus dem ding sogar eine richtige bremse.
in engl. magazinen sieht man immer wieder mal hochpreisige tritons, die mit gelochten u.a. konischen bremsen ausgestattet angeblich auf der sicheren seite sind.
mein fazit: auch eine tr6r ist eine "richtige" triumph. verbesserungen "unter der haube" sind fast grenzenlos möglich.
gruß
jürgen
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bosn
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Beitrag von bosn »

hm...ich weiss zwar nicht ob der Rahmen steifer ist,
die Gabel sicherlich! :lol:
Bos´n

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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

Yessss. Die Gabel ist "relativ" gut. Naja....schlechter als die pre-71-Gabel
geht ja auch nur "schwerlich" :lol:
Vom Fahrwerk der OIF kann ich nur sagen : Geht so....!!!
"Einmal bolt-on.....immer bolt-on..."
Fazit nach "mehreren" Alpen- und IoM-Touren :
KEINE Rahmenbrüche bei pre-`71-Triumph...und Trippels
VIER Rahmenbrüche bei Rickman Metisse MK II+III mit 65o Umph-Motor
ZWEI Rahmenbrüche bei "Umberslade-Hall" OIF 650 Umphs (Schwingenlagerung...!!no need to say any more :D... )

Gebt "alles".....
:lol:
Ich liege erschossen auf der Strasse nach Tilsit.........
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Martin
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Beitrag von Martin »

Ich halte die TR6 auch für das geeigneterer Motorrad für einen Beginner. Guter Motor, gute Teileversorgung, gute Optik, gutes Handling,
Aus einer TR6 kann man auch alles machen, was man will. Einen Scrambler, einen Cafe Racer, einen Renner, einen Chopper. Was will man mehr? Gute Basis besorgen und dann nach eigenen Wünschen eine schöne "personal machine" kreieren :idea:
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tg
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Beitrag von tg »

Hallo,
da will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich habe vor ca. 1.5 Jahren mit der Engländerei angefangen - mit ner 750er Tiger '79 Bj. Mir fehlt natürlich der Vergleich zu den pre - OIF Maschinen. Ich kann aber aus meiner Erfahrung sagen, dass für die OIF Typen alles an Ersatzteilen zu haben ist zu relativ vernünftigen Preisen. Mein Moped macht beim Fahren echt Laune - da kannst jeden Japaner (hab ich auch :oops:) in die Tonne kloppen. Das Fahrwerk ist wirklich brauchbar (zumindest für meine Fahrkünste), der Motor ist n echter Donnerbolzen und das Ganze macht einfach irre Spaß. Voraussetzung ist natürlich, dass alles in gut gewartetem und gepflegtem Zustand ist oder von Dir dahin versetzt wird. Meine OIF kann ich problemlos selbst ist Stand halten - und wenns mal klemmt kann man immer die Jungs hier im Forum fragen. Was ich noch empfehlen kann, ist sich einem lokalen CBBC Stammtisch anzuschließen und beim Kauf evtl. nen erfahrenen Spezialisten mitzunehmen. Hab ich auch gemacht. War sehr hilfreich!
Wünsch Dir viel Spass beim "Engländern"
Grüsse, tg
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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

Stimmt alles. Natürlich ist eine OIF-Triumph ein verdammt gutes
Motorrad mit recht hohem "Spass-Faktor". NO DOUBT ABOUT IT !!!!!!
Die sehr hohe Zuverlässigkeit, Alltagstauglichkeit....und die wirklich phantastische Ersatzteil-Situation "tun ein Übriges".
Wer jedoch keinen Wert auf ein "freies Rahmendreieck" und evtl. sogar
(Ori.-) Scheibenbremsanlagen legt, wird feststellen :
Die "alte Bolt-on" kann DAS auch ALLES. Bei liebevollerer und besserer Verarbeitung als ihre "Töchter" der Jahrgänge 1971 bis 1984.
Und sooooooo witzig ist ein an der Schwingenlagerung gebrochener Rahmen
nun auch nicht..........vor allem wenns auf "Tour" (und schleichend) passiert:
Schön Oel auf dem Reifen.....macht sich gut :wink:
Bei der Rickmänn eines Freundes war`s zugegebenermassen schlimmer :
Rahmenbruch direkt hinter dem Lenkkopf.......auf der Sulby-Straight.... und NICHT bei Schritt-Geschwindigkeit :shock: .......
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tg
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Beitrag von tg »

Hmmm - hört sich ja gut an. :!: Sollte mir auch mal so ne pre Unit zulegen. Vielleicht wenn die Norton läuft und ich den Japsen verkauft habe ist noch n bisschen Platz in meiner Garage :roll: .....
... fährt jetzt Norton Atlas
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Martin
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Beitrag von Martin »

tg hat geschrieben:Hmmm - hört sich ja gut an. :!: Sollte mir auch mal so ne pre Unit zulegen. Vielleicht wenn die Norton läuft und ich den Japsen verkauft habe ist noch n bisschen Platz in meiner Garage :roll: .....
Nö, muss keine pre-unit sein. Das bezieht sich doch nur auf die Motorbauweise. Bei den pre-units sind Motor und Getriebe getrennt, bei den units sind sie in einem Block untergebracht.
Natürlich waren damals auch andere Rahmen bei den pre units verwendet worden. Der Unterschied zwischen den "bolt on" Rahmen und den OiF Rahmen ist der, dass der bolt ein angeschraubtes Rahmenheck hat, eine Tatsache, die diesen Rahmen ohne schweißen für einen hardtail Umbau eignet. Der OiF war dann ein (Doppel?)Schleifenrahmen, der den Ölvorrat in einem sehr dicken Hauptrohr beinhaltete. Grundsätzlich eine gute Idee, die allerdings durch die Blödheit der Entwicklungsabteilung (ich glaube es war bei BSA in Small Heath oder Umberslade Hall) verbaselt wurde. Erst waren die Rahmen deutlich zu hoch, dann konnte man die Motoren nicht mit montierten Rockerboxen in den Rahmen setzen, diese waren im Rahmen nur äußerst fummelig drauf zu kriegen... Für die Fließbandproduktion eine wahre Katastrophe. Der Rahmen wurde mehrfach umkonstruiert, die letzten sollten eigentlich ziemlich gut sein.

Dazu die etwas gewöhnungsbedürftige neue Optik, die ohne große Not das Erscheinungsbild der Maschinen (fast) radikal veränderte.

Ich meine aber auch, das späte OiF's recht passabel aussehen können, wenn man die dem Öltank der bolt on Modelle nachempfundenen Seitendeckel verwendet...

Preislich ist eine 72 on OiF mit Sicherheit für den Triumphfreund, ob Anfänger oder nicht, mehr als eine Notlösung :!:

Martin
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Beitrag von tg »

upps :oops: - naja, wieder was gelernt, habe jetzt irgendwie gedacht, dass OIF und unit Motor in "einem Aufwasch" eingeführt wurden....
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Beitrag von Martin »

tg hat geschrieben:upps :oops: - naja, wieder was gelernt, habe jetzt irgendwie gedacht, dass OIF und unit Motor in "einem Aufwasch" eingeführt wurden....
Nö. Die ersten Blockmotoren wurden für die 350er units gebaut, 57/58. Dazu wurde ein neuer Rahmen aufgelegt.
Der 500er kam dann 60, im gleichen Rahmen.
Die 650er wurden weiterhin mit dem pre unit gebaut. 1963 kamen dann die Blockmotoren und der Rahmen wurde verändert. Im Prinzip ähneln sich 500er und 650er Rahmen, nur dass der 650er insgesamt stärker und leicht größer war.
Die OiF Rahmen wurden ab dem Modelljahr 1971 gebaut und 1972 nochmal komplett überarbeitet. 1973 gab es NOCH einen neuen Rahmen für die dann neue T140. Als dann 75 von rechts auf Linksschaltung umgestellt wurde, waren wieder Änderungen am Rahmen nötig, hier reichte aber eine Umgestaltung der Anbauteile.

Die Trident T150 bekam übrigens als Basis den Rahmen der pre oif Modelle, der an gewissen Stellen verstärkt wurde und ansonsten bis zur T160 genutzt wurde. Der dicke Motor passte einfach nicht in den OiF Rahmen (zum Glück). Obwohl es natürlich Cracks gab und gibt, die das umbasteln :shock: . Warum auch immer :roll:

Martin (bolt on only :wink: )
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