Vergaserschieber

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Bine
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Vergaserschieber

Beitrag von Bine »

Liebe Leute,

Ich habe nochmal eine Frage zu meinen MK1Concentric 928:

Beim Auseinandernehmen haben wir festgestellt, dass unterschiedliche Schieber verbaut wurden. Und zwar in Material und Ausschnittsgröße. Der eine hat 3,5 und ist aus Messing (so wie's aussieht) und der andere hat 3,0 und ist aus irgendwas (Blech??). Was ist richtig? Oder besser? Ich weiß wohl, dass der Ausschnitt das Gemisch beeinflusst, aber was sagen die Erfahrenen? 3,0 oder 3,5? Welchen behalte ich? Welchen tausche ich?

Danke und Grüße
Bine
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Towner
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Towner »

Hallo,

schau mal hier kannst Du dir das Werkstatt-Handbuch herunterladen. Ich hab mal in das 68er Handbuch reingesehen. Da steht auf Seite 57 die Vergaserbestückung für die 88SS. Laut der Angaben dort sollte es 3 1/2 sein. Ich würde auch die übrigen Teile (Düsen, Nadeln, etc.) mal prüfen.
http://www.classicbike.biz/Norton/Repai ... Repair.htm

Man kann das auch direkt bei Amal prüfen:
http://amalcarb.co.uk/cf/vehicle/list/? ... e=Model+88
http://amalcarb.co.uk/carbspec/carburet ... s/id/5427/

Aber wenn die MK1 für dein Modell nicht passen, dann nützt das alles nichts !

Ralf
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Martin
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Martin »

Aber da sbezieht sich ja auf die 375er. Ich hab es so verstanden, dass es um Concentrics geht?
Die Vergaser der 500er kann man nicht so ohne weiteres umschlüsseln...
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Craig Vetter
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Towner
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Towner »

Ja hab auch jetzt auch den andere Thread gelesen. Stellts sich die Frage, ob es nicht günstiger kommt, direkt neue Vergaser zu kaufen. Wenn man da zum Abstimmen diverse Düsen, Schieber, Nadeln, etc kaufen muss, kann es auch teuer werden.
Und das Abstimmen ist auch nicht ohne. Hauptdüse kann man beispielsweise nur bei Vollgas testen. Das kann schon aufwendig werden und einen alten Motor ganz schön stressen. Man fängt am besten bei der Standardbestückung (also Schieber, Nadel, Nadel-, Hauptdüse) an. Aber wenn die Pilotdüse bei dem MK1 nicht passt, dann ist das schon ein Problem.
Bine
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Bine »

Danke für eure Unterstützung. Aber ich sehe, es ist nicht so trivial, das ganze! Die Maschine lief ja gut, obwohl weder die originalen Vergaser, noch zwei gleich ausgestattete dran waren. Weiß jetzt auch noch nicht, was ich tue.
Grüße
Bine
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Towner
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Towner »

Bine hat geschrieben:Die Maschine lief ja gut, obwohl weder die originalen Vergaser, noch zwei gleich ausgestattete dran waren.
Das wundert mich allerdings auch und ich denke, das ist relativ. Richtig gut kann das m.E. nicht gewesen sein. Aber wenn Du das nicht so eng siehst, dann würde ich zumindest die gleiche Bestückung nehmen wie die Original Monobloc-Vergaser. Das Problem sind aber die Pilotdüsen. Die sind bei den Concentric i.d.R. verplombt und man weiß nicht welche Größe drin. Das kann Probleme beim Standgas und im unteren Drehzahlbereich machen.
Das sind natürlich Kosten. Es gibt ja immer das kleine und große Programm. Bei dem kleinen Programm, wo man nur das nötigste macht, muss man dann i.d.R. hinterher doch noch mal ran. Schau dir mal an was ausgetauscht werden muss und rechne dann mal durch, was das kostet. Wenn es mehr als 50€ sind würde ich gleich neue Vergaser nehmen, denn mehr wäre mir dieser Versuch nicht wert. Vielleicht brauchst Du sowieso noch bald neue. Wenn man einen Motor neu aufbaut, dann schaut man sich ja alles an und überholt das was nicht mehr so gut ist. Man will den ja nicht alle 3 Monate aufmachen. Dann sind dann i.d.R auch Kolben und eine Kopfüberholung fällig. Und dann erwartet man ja auch den Effekt, dass er besser läuft. Das funktioniert aber nur mit optimal abgestimmten Vergasern.

P.S.: Sonst zeig die Vergaser mal Rudi Kolano wenn Du die Kurbelwelle abholst.
Norton
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Norton »

Bei dem Motorrad wurde wohl auch verbaut, was grade da war?
Der Vergaser mit dem 3er Ausschnitt ist im Übergang von Leerlauf zum Teillastgemisch jedenfalls fetter gelaufen. Der mit dem 3,5er Ausschnitt magerer. Die Ausschnitthöhe hat Einfluß auf den Unterdruck an der Nadeldüse und somit auf die Menge an Sprit, den es nach oben zieht. U.U. hat ja der Erbauer dies wieder versucht mit unterschiedlich hoch aufgehängten Nadeln wieder auszugleichen.
Messingschieber sind alt, dann waren sie aus dem gleichen Alu/Zinkguss wie die Gehäuse. Jetzt gibt es welche aus Alu anodisiert, die laufen nicht mehr ein.
Bei den Atlas und Commando mit 930er Concentrics sind Schieber mit einem 3er Ausschnitt verbaut. Wahrscheinlich würde das für die 928er auch passen. Vergaser kannst Du büchsen lassen, oder neue kaufen. Angesichts des interessanten Preises wäre Neukauf evtl die bessere Variante. Mit dem Büchsen wäre nicht getan, dazu noch einen Überholsatz.....

Gruß. Martin.
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Towner
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Towner »

Die anodisierten Schieber kann ich wärmstens empfehlen, die sind deutlich robuster. Es gibt zwar noch nicht soviel Langzeiterfahrung damit, aber ich gehe davon aus, dass die deutlich länger halten. Mit den Standardschiebern kann jedenfalls nach 10000 Meilen mit den ersten Problemen gerechnet werden (unruhiges Standgas).
Zuletzt geändert von Towner am Montag 17. Februar 2014, 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Tim »

Towner hat geschrieben:Mit den Standardschiebern kann jedenfalls nach 10000 Meilen mit den ersten Problemen gerechnet werden (unruhiges Standgas).
Da steht eine Null zuviel ... :mrgreen:


Tim
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Bine »

Mann oh Mann, es wird nicht einfacher! Es ist ja meine erste Norton und man kann bestimmt alles optimieren, wenn man Vergleiche hat, die mir ja noch fehlen. Ich wäre im ersten Versuch ja schon mit einem guten Kompromiss einverstanden. Klar kann ich neue kaufen, falls die ganzen evtl. notwendigen Austauschteile zu viel kosten, aber da ergibt sich ja gleich wieder die nächste Frage: welche denn? Und mit welcher Bedüsung etc.....? Und wo kaufen?

Bine
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Andre
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Andre »

Ruf mal bei Joe Seifert an, da werden Sie geholfen ;-)
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Norton »

Wenn der Motor mit den Vergasers gelaufen ist, dann kann das doch mal nicht soooo schlecht und falsch gewesen sein. Dann würde ich halt mal beide Vergaser gleich bestücken, eher mit dem 3er Schieber und thermisch möglichst gut gegen den Kopf abschirmen. Sprich diese Pertinax Distanzstücke zwischen Kopf und Manifold und Manifold und Vergaser.
Feinabstimmen kann man immer noch. Die Schieber sollten halt nicht in den Gehäusen rumklappern und auch nicht klemmen.
Wenn neue Vergaser, dann würde ich schon schauen in Richtung Orginalvergaser.
Ich hatte mal gefragt was für ein 88er Domi das ist? Mit Gleichstromlima, Baujahr, SS, Wide/Slimline.... hat es ja lang gegeben und in mehreren Baureihen.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Domi-650SS »

Was ist Nadelposition 1? Nadel ganz oben oder ganz unten? :-k Hatte bis jetzt nur Nadeln in der mittleren Rille und das ist ja eindeutig. :ebiggrin:
Gruss
Fritz
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Phil
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Phil »

Fritz, Nadelposition 1 ist die obere Nut, sprich Nadel ganz unten und mager, Nadelposition 3 ist untere Nut, aslo Nadel ganz oben und fett.
So einfach ist das....

Schöne Grüße

Ph.
Domi-650SS
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Re: Vergaserschieber

Beitrag von Domi-650SS »

Danke Phil (heisst Du eigentlich so?).
Phil hat geschrieben:Fritz, Nadelposition 1 ist die obere Nut, sprich Nadel ganz unten und mager, Nadelposition 3 ist untere Nut, aslo Nadel ganz oben und fett.
So einfach ist das....

Schöne Grüße

Ph.
Gruss
Fritz
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