Ölkreislauf
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István
- Manxman
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Ölkreislauf
Hallo !
Ich finde ,daß beim Domi Zyl.-Kopf mit diese original Ölkreislauf in Kopf ist nicht viel Öl drin . ( Beim meine geht die Öl nur in Rücklauf zu der Kipphebel ) . Also was wäre wenn ich würde mit eine Rohr die Zylinderkopf in der Hauptstrom schließen ? Auf der Steuerdeckel ist eine Anschluß für die Ölmanometer ,da würde ich einsclhießen ? Soll ich evtl. andere Ölpumpe nehmen ? Oder was soll ich noch dazu haben ?
Ich denke wenn die Kipphebel und andere Teile kriegen mehr Öl dann geht alles etwas besser und leiser .Oder ? Lohnt sich so eine Umbau nicht ?
( Beim Commando war schon diese System Serienmäsig ).
MfG.
István
Ich finde ,daß beim Domi Zyl.-Kopf mit diese original Ölkreislauf in Kopf ist nicht viel Öl drin . ( Beim meine geht die Öl nur in Rücklauf zu der Kipphebel ) . Also was wäre wenn ich würde mit eine Rohr die Zylinderkopf in der Hauptstrom schließen ? Auf der Steuerdeckel ist eine Anschluß für die Ölmanometer ,da würde ich einsclhießen ? Soll ich evtl. andere Ölpumpe nehmen ? Oder was soll ich noch dazu haben ?
Ich denke wenn die Kipphebel und andere Teile kriegen mehr Öl dann geht alles etwas besser und leiser .Oder ? Lohnt sich so eine Umbau nicht ?
( Beim Commando war schon diese System Serienmäsig ).
MfG.
István
- Tim
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Re: Ölkreislauf
Lohnen tut es sich schon, das Dommie-System hat Verbesserungspotenzial, aber es ist mit einer Drucköl-Leitung zum Kopf nicht getan. Im Zweifel überölst Du den Kopf dann, sowas gehört korrekt abgedüst, dann musst Du ggf. die Bohrungen im Kurbelgehäuse anpassen, die schnelle Schnecke der Commando auf die Ölpumpe setzen etc. Wie ist denn der Ist-Zustand?István hat geschrieben:Lohnt sich so eine Umbau nicht ?
( Beim Commando war schon diese System Serienmäsig ).
Durchdacht gemacht beim Neuaufbau ist es IMHO eine sinnvolle Option, aber am bestehenden Mopped rumdoktern, hm, naja.
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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Norton
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Re: Ölkreislauf
Hallo Istvan.
Woraus schließt Du eigentlich, es wäre zu wenig Öl im Kopf? Kommen das Geräusche raus, oder sind da Teile blau angelaufen, Fresstellen.....
Ich würde das mal lieber so lassen wie es ist. Wenn Dir zu wenig Öl im Kopf ist, würde ich lieber eine Verengung in den Rücklauf (NACH dem Abzweig zum Kopf) machen, daß sich etwas mehr Öldruck im Rücklauf aufbaut und den Kopf etwas mehr durchölt. In alten Orginalhandbuch ist auch ein Reduzierstück erwähnt, welches bei den Einzylindern zu diesem Zweck im Öltank war und für diesen Fall mit eingebaut werden sollte.
In die Ölleitung zum Kopf kann man auch ein Stück durchsichtigen Schlauch machen, Silikonschlauch zum Beispiel. Dann sieht man, ob Öl zum Kopf fließt. Da wird aber immer etwas Luft dabei sein, daß ist ganz normal. Die Rückförderpumpe fördert fast doppelt so viel wie die Förderpumpe und wird immer etwas Luft aus dem Motorgehäuse mitnehmen.
Die Ölsteigleitung vom Steuergehäuse auf der Förderseite hatten erst die späten 650er, Atlas und Commando ab ca 1966. Die hatten aber auch:
-die große Ölpumpe mit den breiten Rädern
-den schnellen Ölpumpenantrieb
-das große Manifold am Gehäuse mit größerem Durchlass
-größere Bohrungen im Zu- und Rücklauf im Motorgehäuse
-glatte Kipphebelwellen ohne Schmiernuten im Kopf, damit sich daran auch ein Öldruck aufbaut und nicht alles Öl den Weg des geringeren Widerstandes sucht und im Kopf landet, dafür aber der Kurbeltrieb "trocken" läuft.
-die Spritzbohrungen in den Pleueln
An den späten Motoren war somit fast die gesamte Auslegung des Ölkeislaufes und somit des Ölhaushaltes anders ausgelegt.
Wenn Du jetzt die Ölsteigleitung einfach auf den Kopf mit den gerippten Kipphebelwellen legst, fehlt Dir unter Umständen das Öl am Kurbeltrieb. Ich finde das gefährlich.
Gruß. Martin.
Woraus schließt Du eigentlich, es wäre zu wenig Öl im Kopf? Kommen das Geräusche raus, oder sind da Teile blau angelaufen, Fresstellen.....
Ich würde das mal lieber so lassen wie es ist. Wenn Dir zu wenig Öl im Kopf ist, würde ich lieber eine Verengung in den Rücklauf (NACH dem Abzweig zum Kopf) machen, daß sich etwas mehr Öldruck im Rücklauf aufbaut und den Kopf etwas mehr durchölt. In alten Orginalhandbuch ist auch ein Reduzierstück erwähnt, welches bei den Einzylindern zu diesem Zweck im Öltank war und für diesen Fall mit eingebaut werden sollte.
In die Ölleitung zum Kopf kann man auch ein Stück durchsichtigen Schlauch machen, Silikonschlauch zum Beispiel. Dann sieht man, ob Öl zum Kopf fließt. Da wird aber immer etwas Luft dabei sein, daß ist ganz normal. Die Rückförderpumpe fördert fast doppelt so viel wie die Förderpumpe und wird immer etwas Luft aus dem Motorgehäuse mitnehmen.
Die Ölsteigleitung vom Steuergehäuse auf der Förderseite hatten erst die späten 650er, Atlas und Commando ab ca 1966. Die hatten aber auch:
-die große Ölpumpe mit den breiten Rädern
-den schnellen Ölpumpenantrieb
-das große Manifold am Gehäuse mit größerem Durchlass
-größere Bohrungen im Zu- und Rücklauf im Motorgehäuse
-glatte Kipphebelwellen ohne Schmiernuten im Kopf, damit sich daran auch ein Öldruck aufbaut und nicht alles Öl den Weg des geringeren Widerstandes sucht und im Kopf landet, dafür aber der Kurbeltrieb "trocken" läuft.
-die Spritzbohrungen in den Pleueln
An den späten Motoren war somit fast die gesamte Auslegung des Ölkeislaufes und somit des Ölhaushaltes anders ausgelegt.
Wenn Du jetzt die Ölsteigleitung einfach auf den Kopf mit den gerippten Kipphebelwellen legst, fehlt Dir unter Umständen das Öl am Kurbeltrieb. Ich finde das gefährlich.
Gruß. Martin.
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István
- Manxman
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Re: Ölkreislauf
Hallo !
Martin und alle andere ! Viele Dank für Deine Beratung ! ( Du hast auch schon mal für mich geholfen in der Sache Ventilführung . Vielen Dank dafür auch ! )
Ahh... ich dachte nicht darauf ,daß so viel Kleinigkeit muß man verandert werden ! Ich werde das so laßen wie das ist .
Nein , ich habe keine blaue Kipphebelwellen oder was ähnliches .Nur ich habe schon mal beim laufenden Motor einmal kurz die Deckel runtergenommen .
Dahinter war überhaupt nicht viel los . Ein paar Öltropfen hier und da ,aber nicht mehr .( ich habe auch die Ölleitungen peinlich saubergemacht ).Und noch interessant ist ,daß die rechte Auspuff- Kipphebel kriegt kaum etwas Öl . Die obere ende der zugehörige Stoßsange ist fast trocken .Alle andere sind gut ölig , nur diese einzige ist fast trocken . Das verstehe ich nicht .
Ich denke , hier gilt auch die alte englische Schmiersystem : " spit and hope " . Oder ?
Also , wie groß ist diese Verengung in der Ölrücklaufleitung ? Wäre das gut zu wissen . Weil ich habe damals so eine Motorrad gekauft was hatte bestimmt 5 Vorbesitzer und hat alle viel gebastelt ,umgebaut . Speziell die alte ,original Öltank war auch eine Opfer der Umbau .
MfG.:
István
Martin und alle andere ! Viele Dank für Deine Beratung ! ( Du hast auch schon mal für mich geholfen in der Sache Ventilführung . Vielen Dank dafür auch ! )
Ahh... ich dachte nicht darauf ,daß so viel Kleinigkeit muß man verandert werden ! Ich werde das so laßen wie das ist .
Nein , ich habe keine blaue Kipphebelwellen oder was ähnliches .Nur ich habe schon mal beim laufenden Motor einmal kurz die Deckel runtergenommen .
Dahinter war überhaupt nicht viel los . Ein paar Öltropfen hier und da ,aber nicht mehr .( ich habe auch die Ölleitungen peinlich saubergemacht ).Und noch interessant ist ,daß die rechte Auspuff- Kipphebel kriegt kaum etwas Öl . Die obere ende der zugehörige Stoßsange ist fast trocken .Alle andere sind gut ölig , nur diese einzige ist fast trocken . Das verstehe ich nicht .
Ich denke , hier gilt auch die alte englische Schmiersystem : " spit and hope " . Oder ?
Also , wie groß ist diese Verengung in der Ölrücklaufleitung ? Wäre das gut zu wissen . Weil ich habe damals so eine Motorrad gekauft was hatte bestimmt 5 Vorbesitzer und hat alle viel gebastelt ,umgebaut . Speziell die alte ,original Öltank war auch eine Opfer der Umbau .
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István
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Norton
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Re: Ölkreislauf
Hallo Istvan.
Nach einigem nachlesen hab ich die Stelle wieder gefunden, aber nicht im Orginalhandbuch sondern im Buchvollerfehler, Norton Twin Restoration von Roy Bacon. Da steht unter dem Kapitel "Rocker-box oiling" man könne den Restrictor der 250 de Luxe (Silver Jubilee) verwenden. Es steht aber kein Maß dabei, lediglich die Teilenummer, 22148.
Vielleicht weiß ja von den Lightweightleuten mehr da drüber, beim NOC gibts bestimmt jemanden.
Gruß. Martin.
Nach einigem nachlesen hab ich die Stelle wieder gefunden, aber nicht im Orginalhandbuch sondern im Buchvollerfehler, Norton Twin Restoration von Roy Bacon. Da steht unter dem Kapitel "Rocker-box oiling" man könne den Restrictor der 250 de Luxe (Silver Jubilee) verwenden. Es steht aber kein Maß dabei, lediglich die Teilenummer, 22148.
Vielleicht weiß ja von den Lightweightleuten mehr da drüber, beim NOC gibts bestimmt jemanden.
Gruß. Martin.
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- Klaus Monning
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Re: Ölkreislauf
Hallo zusammen,
Ich glaube, ich hatte bei meiner Atlas damals die Kipphebel- Lagerwellen der Commando eingebaut. Die sind für Drucköl- Schmierung ausgelegt. Die genuteten der Dommies sind dafür nicht geeignet, weil damit der Kopf natürlich überölt wird. Hierbei entweicht der Öldruck und damit das Öl über die Nuten ohne Widerstand in den Kopf. Die Schmierleitung wird dann natürlich an die Druckbohrung direkt neben das Pressure Relieve Valve angeschlossen.
Nur zur Information, bitte nicht vergessen:
Die Flächen an den Kipphebelwellen müssen in Richtung Stößelstange ausgerichtet sein. In dem Kipphebel befindet sich nämlich eine Bohrung, durch die wird Kugel und Pfanne zwischen Kipphebel und Stößelstange geschmiert.
Übrigens noch ein Kompliment an NORTON von damals. Wie haben die es geschaft so lange Bohrungen mir vielleicht 1mm Durchmesser so tief zu bohren ohne regelmäßig die Bohrer abzubrechen? Die müssen sie damals auch noch in die noch weichen Rohlinge gebohrt haben. Die Kiphebel sind nämlich sehr stark vergütet. Ich kann nur sagen: Kompliment. Die waren garnicht so dumm (natürlich nicht).
Ich denke in gewisser Weise kann ich sogar manche Aussage vom Unvermeidlichen nachvollziehen. Es gibt soviele "Verbesserungen" an den Nortons, die die gesamte Konstruktion quasi verschlimmbessern. Ein Beispiel dafür ist diese blödsinnige doppelte Spann- Einheit für das Getriebe. Aber das sollte man in gesondert diskutieren.
Gruß
Klaus
Ich glaube, ich hatte bei meiner Atlas damals die Kipphebel- Lagerwellen der Commando eingebaut. Die sind für Drucköl- Schmierung ausgelegt. Die genuteten der Dommies sind dafür nicht geeignet, weil damit der Kopf natürlich überölt wird. Hierbei entweicht der Öldruck und damit das Öl über die Nuten ohne Widerstand in den Kopf. Die Schmierleitung wird dann natürlich an die Druckbohrung direkt neben das Pressure Relieve Valve angeschlossen.
Nur zur Information, bitte nicht vergessen:
Die Flächen an den Kipphebelwellen müssen in Richtung Stößelstange ausgerichtet sein. In dem Kipphebel befindet sich nämlich eine Bohrung, durch die wird Kugel und Pfanne zwischen Kipphebel und Stößelstange geschmiert.
Übrigens noch ein Kompliment an NORTON von damals. Wie haben die es geschaft so lange Bohrungen mir vielleicht 1mm Durchmesser so tief zu bohren ohne regelmäßig die Bohrer abzubrechen? Die müssen sie damals auch noch in die noch weichen Rohlinge gebohrt haben. Die Kiphebel sind nämlich sehr stark vergütet. Ich kann nur sagen: Kompliment. Die waren garnicht so dumm (natürlich nicht).
Ich denke in gewisser Weise kann ich sogar manche Aussage vom Unvermeidlichen nachvollziehen. Es gibt soviele "Verbesserungen" an den Nortons, die die gesamte Konstruktion quasi verschlimmbessern. Ein Beispiel dafür ist diese blödsinnige doppelte Spann- Einheit für das Getriebe. Aber das sollte man in gesondert diskutieren.
Gruß
Klaus
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István
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Re: Ölkreislauf
Hallo !
Martin und Klaus !Danke ! Ihr hatten schon wieder mich geholfen .
Martin , kennst Du eine von der NOC wenn würde so nur einfach mich beraten ? Auf meine Frage gratis antwort geben . Weil man muß erstmal NOC Mitglied sein . Oder geht doch ohne mitgliedschaft ?
Dazu muß meine persönliche Erlebnis schreiben : Ich wollte schon lange her wissen wie viel soll die Spiel sein zwischen die Ventilführung und Ventilschaft beim Domi . Ich wollte die Führungen selbst drehen . Der Mann von NOC auf meine Frage hatte mich geschrieben so was ähnliches :" kauf mal eine Satz ventil und Führungen ! Ich habe keine Zeit zu Messen . Das dauert zu lange und ich habe 40 Pfund Stundenlohn und die Messen lohnt sich nicht !...."
Mensch ! No comment ...
MfG.:
István
Martin und Klaus !Danke ! Ihr hatten schon wieder mich geholfen .
Martin , kennst Du eine von der NOC wenn würde so nur einfach mich beraten ? Auf meine Frage gratis antwort geben . Weil man muß erstmal NOC Mitglied sein . Oder geht doch ohne mitgliedschaft ?
Dazu muß meine persönliche Erlebnis schreiben : Ich wollte schon lange her wissen wie viel soll die Spiel sein zwischen die Ventilführung und Ventilschaft beim Domi . Ich wollte die Führungen selbst drehen . Der Mann von NOC auf meine Frage hatte mich geschrieben so was ähnliches :" kauf mal eine Satz ventil und Führungen ! Ich habe keine Zeit zu Messen . Das dauert zu lange und ich habe 40 Pfund Stundenlohn und die Messen lohnt sich nicht !...."
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István
- Klaus Monning
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Re: Ölkreislauf
Hallo Istvan,István hat geschrieben:Hallo !
Ich wollte schon lange her wissen wie viel soll die Spiel sein zwischen die Ventilführung und Ventilschaft beim Domi . Ich wollte die Führungen selbst drehen . Der Mann von NOC auf meine Frage hatte mich geschrieben so was ähnliches :" kauf mal eine Satz ventil und Führungen ! Ich habe keine Zeit zu Messen . Das dauert zu lange und ich habe 40 Pfund Stundenlohn und die Messen lohnt sich nicht !...."
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MfG.:
István
die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten. Nimm das (möglichst originale) Werkstatthandbuch zur Hand und sieh nach. Dort sind Größt- und Kleinstmaß für den Außen- wie auch für den Innendurchmesser angegeben. Beim Innendurchmesser immer nur den kleinst- möglichen annehmen. Wenn Du nämlich das Größtmaß der Führungsbohrung mit dem Kleinstmaß des Ventilschaftes vergleichst landest Du bei 0,1mm Schaftspiel und das ist eindeutig zu viel. Ich würde sagen jeweils 0,05mm Schaftspiel sollte O.K sein.
Bei Bronzeführungen darf es auch 0,01mm weniger sein, da Bronze sich zusammen mit dem Aluminium des Kopfes etwas weiter ausdehnt.
Auch bei dem Außendurchmesser darf es durchaus etwas weniger Übermaß sein (wieder ca. 0,01 - 0,02mm). Da die Bronzeführung sich, wieder wegen der in etwa gleichen Wärmedehnung, zusammen mit dem Kopf ausdehnt.
Noch ein Tip: Wenn ich Führungen drehe (oder auch neu gekaufte einbaue), haben die am Anfang auf einer Länge von etwa 8mm (beim Einlass- Ventil sogar ca. 12mm) eine ganz leichte Spielpassung (ca. 0,01mm kleiner als die Bohrung im Kopf. Das gibt beim Einpressen dann die nötige Führung. Die Ventil- Führung sitzt dann garantiert gerade in der Führungsbohrung des Kopfes.
Beim Einlass- Ventil kommt noch hinzu, dass man Brennraumseitig ja nur eine Presslänge von ca.12mm hat und Vergaser- seitig nur eine solche von ca. 22mm. Das heißt, wenn man da eine 22mm lnge Presslänge hat setzt sich die Führung von allein shief in die Bohrung wegen der unterschiedlichen Presslänge. Ich glaub ich muss das 'mal skizzieren. Sowas muss man schwarz auf weiß sehen. Dann versteht man's.
Gruß
Klaus
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István
- Manxman
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Re: Ölkreislauf
Hallo !
Klaus ,danke für die Tipps !
Hast Du ewtl. die originale Norton Werkstatthandbuch ? Ich habe nur eine von Haynes , aber das nutzt nicht viel . Da drin steht : Stem diameter : 0,310 in /0,3135in . Dann : Valve guides : 0,3145 in / 0,3135 in . Aus diese maßangabe ich kann nicht viel benutzen .Wenn habe ich die Maße in MM umgerechnet das war auch nicht hilfreich .
Also das war die beste was Martin hat mir geschrieben : Passungspiel :0,02 -0,03 für Einlaß 0,04-0,05 für Auslaß .
Vielen Dank nochmals für alle Hilfe !
MfG.:
István
Klaus ,danke für die Tipps !
Hast Du ewtl. die originale Norton Werkstatthandbuch ? Ich habe nur eine von Haynes , aber das nutzt nicht viel . Da drin steht : Stem diameter : 0,310 in /0,3135in . Dann : Valve guides : 0,3145 in / 0,3135 in . Aus diese maßangabe ich kann nicht viel benutzen .Wenn habe ich die Maße in MM umgerechnet das war auch nicht hilfreich .
Also das war die beste was Martin hat mir geschrieben : Passungspiel :0,02 -0,03 für Einlaß 0,04-0,05 für Auslaß .
Vielen Dank nochmals für alle Hilfe !
MfG.:
István
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Norton
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Re: Ölkreislauf
Ich krame mal den alten Fred wieder raus.
Zur Zeit nutze ich das schöne Wetter und fahre fast jeden Tag mit meinem mittlerweile zugelassenen und getüvten Domi.
Das Ding rennt wie die Sau!
Klasse Motorrad!
Der Sache mit der Ölsteigleitung bin ich auch mal nachgegangen. In der Steigleitung hab ich ein Stück transparenten Silikonschlauch durch den man das Öl mit den Blasen drin steigen sieht. Viel kommt da wirklich nicht an und der Kopf ist mechanisch ganz schön laut. Heute hab ich deswegen die Leitung unten am Öltank noch mal gelöst und eine Büchse mit Bund gedreht, um die Hohlschraube etwas einzuengen und etwas mehr Öl in die Steigleitung zu zwingen. Die Büchse ist 18mm lang, mit drei Millimeter Bund und einen Innendurchmesser von 4,5 mm. Jetzt hat die Hohlschraube bestenfalls noch den halben Querschnitt und das Öl steigt schon deutlich schneller nach oben. Gebläut hat er auch nicht. Ich denke das ist ein ganz guter Anhaltspunkt.
Gruß. Martin.
Zur Zeit nutze ich das schöne Wetter und fahre fast jeden Tag mit meinem mittlerweile zugelassenen und getüvten Domi.
Das Ding rennt wie die Sau!
Klasse Motorrad!
Der Sache mit der Ölsteigleitung bin ich auch mal nachgegangen. In der Steigleitung hab ich ein Stück transparenten Silikonschlauch durch den man das Öl mit den Blasen drin steigen sieht. Viel kommt da wirklich nicht an und der Kopf ist mechanisch ganz schön laut. Heute hab ich deswegen die Leitung unten am Öltank noch mal gelöst und eine Büchse mit Bund gedreht, um die Hohlschraube etwas einzuengen und etwas mehr Öl in die Steigleitung zu zwingen. Die Büchse ist 18mm lang, mit drei Millimeter Bund und einen Innendurchmesser von 4,5 mm. Jetzt hat die Hohlschraube bestenfalls noch den halben Querschnitt und das Öl steigt schon deutlich schneller nach oben. Gebläut hat er auch nicht. Ich denke das ist ein ganz guter Anhaltspunkt.
Gruß. Martin.
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Re: Ölkreislauf
Hallo !
Lieber Martin ! Vielen Dank für Deine Mühe !
Meine Krad geht auch gut .Seit bin ich Forumsmitglied läuft immer besser ( Danke für euch ). Habe ich immer am Wochenende kleine oder etwas größere Tour gemacht .Auch zur zweit mit Frau und Gepäck.
Ich habe entdeckt auch eine Verengung in der Rücklaufleitung beim meine Domi . Jetzt bin ich sicher das ist nicht von Werk . Irgendwelche Vorbesitser hatte das eingebaut . Der hat eine Innendurchmesser 2,8 mm ! Ich verstehe das nicht . Und das läuft so seit der meine Besitz , also der Vorbesitzer bestimmt hat auch damit gelaufen . Trotz alle, die Ventiltrieb ist auch ein wenig laut ,finde ich so zumindestens . Ahnlich als wenn die Ventilspiel zu groß wäre .
MfG.:
István
Lieber Martin ! Vielen Dank für Deine Mühe !
Meine Krad geht auch gut .Seit bin ich Forumsmitglied läuft immer besser ( Danke für euch ). Habe ich immer am Wochenende kleine oder etwas größere Tour gemacht .Auch zur zweit mit Frau und Gepäck.
Ich habe entdeckt auch eine Verengung in der Rücklaufleitung beim meine Domi . Jetzt bin ich sicher das ist nicht von Werk . Irgendwelche Vorbesitser hatte das eingebaut . Der hat eine Innendurchmesser 2,8 mm ! Ich verstehe das nicht . Und das läuft so seit der meine Besitz , also der Vorbesitzer bestimmt hat auch damit gelaufen . Trotz alle, die Ventiltrieb ist auch ein wenig laut ,finde ich so zumindestens . Ahnlich als wenn die Ventilspiel zu groß wäre .
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Re: Ölkreislauf
Hallo Istvan.
So klingt das bei meinem auch. Gestern hatte ich noch mal die Ventildeckel runter, weil es unerträglich laut wurde und hatte auch eine zerschlagene Endkappe auf dem linken Auslaßventil (Endkappen wie die Öffner bei den Ducatis, gibts auch bei VW).
Mittlerweile bin ich bei 3,5mm Durchmesser der Büchse angelangt. Das Öl, was in den Kopf hochsteigt hat bis jetzt nur für die Kipphebel selbst auf den Wellen und für die Einstellschrauben der Einlaßseite gereicht. Da ist alles schön ölig. Zu den Einstellschrauben der Auslaßseite ist bisher fast kein Öl vorgedrungen, die laufen fast trocken und deswegen auch laut. Ich habe mal mit einem Stück Schlauch eine Spritze auf die Ölsteigleitung gesetzt und hab mir bei offenen Ventildeckel angeschaut, wo überall das Öl austritt. Es kommt schön gleichmäßig an allen vier Kipphebeln links und rechts an den Stirnseiten der Kipphebellager raus. Bevor ich die Deckel wieder zugemacht habe, habe ich alle Ventileinstellschrauben reichlich geölt und als ich fertig war mal angelassen. Da war der Kopf dann schön leise, fast keine mechanischen Geräusche.
Ich muss mir das in Ruhe mal anschauen. Vielleicht gibts eine Möglichkeit eine Bohrung in den Kipphebel zu setzen, oder eine Kerbe auf der Stirnseite der Lagerstellen zu schleifen, damit ich gezielt Öl nach vorne zu den Einstellschrauben kriege.
Bei meinem Motor hab ich ja eine Commandonocke und Stößel und die harten Ventilfedern der Commando drin. Da ist einfach mehr Belastung auf dem Ventiltrieb. Da muss dann einfach auch mehr Öl hin, nicht zur zum schmieren, auch zum kühlen.
Heute Abend bin ich auf einer kleinen Feier eingeladen. Zu der kommt Freddi Spencer, 500er Weltmeister in den 80er Jahren. Bin mal gespannt.
Gruß. Martin.
So klingt das bei meinem auch. Gestern hatte ich noch mal die Ventildeckel runter, weil es unerträglich laut wurde und hatte auch eine zerschlagene Endkappe auf dem linken Auslaßventil (Endkappen wie die Öffner bei den Ducatis, gibts auch bei VW).
Mittlerweile bin ich bei 3,5mm Durchmesser der Büchse angelangt. Das Öl, was in den Kopf hochsteigt hat bis jetzt nur für die Kipphebel selbst auf den Wellen und für die Einstellschrauben der Einlaßseite gereicht. Da ist alles schön ölig. Zu den Einstellschrauben der Auslaßseite ist bisher fast kein Öl vorgedrungen, die laufen fast trocken und deswegen auch laut. Ich habe mal mit einem Stück Schlauch eine Spritze auf die Ölsteigleitung gesetzt und hab mir bei offenen Ventildeckel angeschaut, wo überall das Öl austritt. Es kommt schön gleichmäßig an allen vier Kipphebeln links und rechts an den Stirnseiten der Kipphebellager raus. Bevor ich die Deckel wieder zugemacht habe, habe ich alle Ventileinstellschrauben reichlich geölt und als ich fertig war mal angelassen. Da war der Kopf dann schön leise, fast keine mechanischen Geräusche.
Ich muss mir das in Ruhe mal anschauen. Vielleicht gibts eine Möglichkeit eine Bohrung in den Kipphebel zu setzen, oder eine Kerbe auf der Stirnseite der Lagerstellen zu schleifen, damit ich gezielt Öl nach vorne zu den Einstellschrauben kriege.
Bei meinem Motor hab ich ja eine Commandonocke und Stößel und die harten Ventilfedern der Commando drin. Da ist einfach mehr Belastung auf dem Ventiltrieb. Da muss dann einfach auch mehr Öl hin, nicht zur zum schmieren, auch zum kühlen.
Heute Abend bin ich auf einer kleinen Feier eingeladen. Zu der kommt Freddi Spencer, 500er Weltmeister in den 80er Jahren. Bin mal gespannt.
Gruß. Martin.
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