Auspuff- Fragezeichen...
Verfasst: Mittwoch 21. März 2012, 20:50
Ein Hallo an die versammelte Fachkompetenz.
Eine Frage an die Techniker und Spezialisten: Es geht um eine ... sagen wir mal, naja, einen Ja-Ja-Japaner! So, jetzt isses raus. Eine 1975er Honda CB200E, die einem Freund und mir doch mittlerweile erhebliche Kopfschmerzen bereitet. Zur Geschichte: Der Kollege hat sie vor knapp 2 Jahren preiswert in der Bucht geschossen, dann erst selbst erfolglos gebastelt, dann einer angeblich auf alte Japsen spezialisierten Firma überlassen, die aber auch nicht recht zum Zuge kam, dann landete er bei mir (wie meistens...). Die Karre lief nur auf einem Pott, nahm kein Gas an, sprang schlecht an usw. Diagnose nach eingehender Prüfung und Tests: auf dem rechten Zylinder keine Kompression mehr, also Motor raus, Kopf und Zylinder runter und ab damit zum Motorenspezi. Zwei neue Kolben plus Ringe, zwei Auslassventile und einmal Zylinder schleifen später läuft sie zwar auf beiden Pötten, nimmt aber so gut wie kein Gas an. Die Vergaser habe ich zerlegt, ultraschallbehandelt und mit Vergaserüberholsätzen von Keyster neu bestückt. Neue Zündspule ist drin, neuer Kontakt und neuer Kondensator, Zündung ist sauber eingestellt, Kerzen, Stecker und Kabel sind neu, die Luftfilter sind in gutem Zustand. Leckagen an der Vergaserbatterie habe ich mittels Bremsenreiniger ausgeschlossen, die Ventile und Vergaser sind einestellt. Wir haben, da die Kerzen ziemlich schwarz aussahen, zum Testen mal die Düsennadel auf die tiefste Position gehängt und siehe da - es wird besser. Das kann aber natürlich nicht richtig sein. Mein Verdacht fällt momentan auf die Original- Auspuffanlage - da kommt kaum ein Ton raus. Das auch ein Viertakter einen gewissen Gegendruck benötigt, ist mir klar, aber was passiert, wenn durch einen verstopften Auspuff viel zu viel Gegendruck anliegt? Kann das Gemisch davon so stark anfetten? Wir haben leider keine andere Anlage zum Testen da und bevor viel Geld in einen Nachbau investiert wird... Hat jemand sowas schonmal selbst erlebt? Oder noch einen andere Idee, was da los sein könnte? Bin gespannt auf die Antworten!
Gruss, Georg (1970er Royal Enfield Interceptor und demnächst noch 1947er Royal Enfield Model G)
Eine Frage an die Techniker und Spezialisten: Es geht um eine ... sagen wir mal, naja, einen Ja-Ja-Japaner! So, jetzt isses raus. Eine 1975er Honda CB200E, die einem Freund und mir doch mittlerweile erhebliche Kopfschmerzen bereitet. Zur Geschichte: Der Kollege hat sie vor knapp 2 Jahren preiswert in der Bucht geschossen, dann erst selbst erfolglos gebastelt, dann einer angeblich auf alte Japsen spezialisierten Firma überlassen, die aber auch nicht recht zum Zuge kam, dann landete er bei mir (wie meistens...). Die Karre lief nur auf einem Pott, nahm kein Gas an, sprang schlecht an usw. Diagnose nach eingehender Prüfung und Tests: auf dem rechten Zylinder keine Kompression mehr, also Motor raus, Kopf und Zylinder runter und ab damit zum Motorenspezi. Zwei neue Kolben plus Ringe, zwei Auslassventile und einmal Zylinder schleifen später läuft sie zwar auf beiden Pötten, nimmt aber so gut wie kein Gas an. Die Vergaser habe ich zerlegt, ultraschallbehandelt und mit Vergaserüberholsätzen von Keyster neu bestückt. Neue Zündspule ist drin, neuer Kontakt und neuer Kondensator, Zündung ist sauber eingestellt, Kerzen, Stecker und Kabel sind neu, die Luftfilter sind in gutem Zustand. Leckagen an der Vergaserbatterie habe ich mittels Bremsenreiniger ausgeschlossen, die Ventile und Vergaser sind einestellt. Wir haben, da die Kerzen ziemlich schwarz aussahen, zum Testen mal die Düsennadel auf die tiefste Position gehängt und siehe da - es wird besser. Das kann aber natürlich nicht richtig sein. Mein Verdacht fällt momentan auf die Original- Auspuffanlage - da kommt kaum ein Ton raus. Das auch ein Viertakter einen gewissen Gegendruck benötigt, ist mir klar, aber was passiert, wenn durch einen verstopften Auspuff viel zu viel Gegendruck anliegt? Kann das Gemisch davon so stark anfetten? Wir haben leider keine andere Anlage zum Testen da und bevor viel Geld in einen Nachbau investiert wird... Hat jemand sowas schonmal selbst erlebt? Oder noch einen andere Idee, was da los sein könnte? Bin gespannt auf die Antworten!
Gruss, Georg (1970er Royal Enfield Interceptor und demnächst noch 1947er Royal Enfield Model G)