Nachdenkliches zum Jahresende
- hasard
- Manxman
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Nachdenkliches zum Jahresende
Wir hegen und pflegen was wir besitzen, und benutzen unsere Bikes solange wie möglich.
Wir kaufen um zu behalten. Das Motto lautet: „Alt ist schön“.
Heute kauft man um wegzuwerfen.
Erwerben, vorübergehend besitzen, benutzen und wegwerfen, oder gegen ein besseres Modell eintauschen. In dieser Beziehung sind wir eine Aussterbende Spezies, da dieses „Konsumverhalten“ weitverbreitet ist.
Das zeigt sich auch in der Beziehung zum Fahrzeug.
Heutzutage ist die Beziehung zum Fahrzeug entpersönlicht worden.
Leasing fördert den Wunsch nach neuem weil ihm die Möglichkeit innewohnt durch etwas neues meinen Status zu verbessern.
Auch wenn ein Großteil unserer derzeitigen Arbeitsplätze auf diesem Konsumverhalten abhängig ist, sehe ich den Oldtimer Liebhaber aber auch als Chance andere zum Umdenken zu bewegen.
Gerade jetzt da Kopenhagen gescheitert ist und wir offensichtlich die am Horizont abzeichnende Katastrophe den Opfern vorziehen die wir heute bringen müssten.
Ein Umdenken ist dringend erforderlich, und da ist es sicher ein erster Schritt, etwas zu erhalten statt wegzuwerfen.
Noch was zu Kopenhagen.
Endlose Konferenzen, Resolutionen, und Erklärungen erwecken den Eindruck, als habe man die Probleme erkannt und unternehme etwas zu ihrer Lösung. De facto geschieht nichts, was uns wirklich weiterhilft, aber Führer und Geführte betäuben ihr Gewissen, indem sie sich den Anschein geben, den Weg zu kennen und in die richtige Richtung zu marschieren.
Inspiriert durch Erich Fromm, der diese Gedanken in Haben und Sein bereits 1972!! hatte.
Wir kaufen um zu behalten. Das Motto lautet: „Alt ist schön“.
Heute kauft man um wegzuwerfen.
Erwerben, vorübergehend besitzen, benutzen und wegwerfen, oder gegen ein besseres Modell eintauschen. In dieser Beziehung sind wir eine Aussterbende Spezies, da dieses „Konsumverhalten“ weitverbreitet ist.
Das zeigt sich auch in der Beziehung zum Fahrzeug.
Heutzutage ist die Beziehung zum Fahrzeug entpersönlicht worden.
Leasing fördert den Wunsch nach neuem weil ihm die Möglichkeit innewohnt durch etwas neues meinen Status zu verbessern.
Auch wenn ein Großteil unserer derzeitigen Arbeitsplätze auf diesem Konsumverhalten abhängig ist, sehe ich den Oldtimer Liebhaber aber auch als Chance andere zum Umdenken zu bewegen.
Gerade jetzt da Kopenhagen gescheitert ist und wir offensichtlich die am Horizont abzeichnende Katastrophe den Opfern vorziehen die wir heute bringen müssten.
Ein Umdenken ist dringend erforderlich, und da ist es sicher ein erster Schritt, etwas zu erhalten statt wegzuwerfen.
Noch was zu Kopenhagen.
Endlose Konferenzen, Resolutionen, und Erklärungen erwecken den Eindruck, als habe man die Probleme erkannt und unternehme etwas zu ihrer Lösung. De facto geschieht nichts, was uns wirklich weiterhilft, aber Führer und Geführte betäuben ihr Gewissen, indem sie sich den Anschein geben, den Weg zu kennen und in die richtige Richtung zu marschieren.
Inspiriert durch Erich Fromm, der diese Gedanken in Haben und Sein bereits 1972!! hatte.
It isn’t the same screen, it actually a different screen that are supposed to be exactly the same ??? (Support hotline...)
-
Wiener Wilhelm
Re: Nachdenkliches zum Jahresende
<<<Gerade jetzt da Kopenhagen gescheitert ist ......>>>
Guten Morgen,
Wieso glaubst Du, daß Kopenhagen gescheitert ist? Durch diesen Konferenztourismus wurden lt. Berichten weitere 44.000 Tonnen CO2 in die Luft geblasen, na, wenn das kein Efolg ist????
(Edit: Heut steht in der Zeitung, lt. Greenpeace sinds 150.000 Tonnen, wer bietet mehr?)
Und es wäre noch mehr geworden, wenn die Protestierer und Randalierer nicht zu Fuß gegangen wären, sondern auch mit dem Auto oder Flugzeug dorthin gereist wären.
Ja, und 6 1/2 Milliarden Heizkörper mit einer Oberfläche von ca. 2 Quadratmeter (Das ist ca. die Oberfläche der menschlichne Haut) und einer Temperatur von ca. 36° heizen auch ganz schön.
Vor allem, wenn man dann die Heizenergie noch mittels Rindfleischessen gewinnt , was überhaupt die grösste Umweltverschmutzung ist.
Mich wundert, daß sich die Weltuntergangsapostel nicht sofort aufhängen, um die Menschheit zu retten.
Ja, zum Jahresende kommen einem schon manchmal konderbare Gedanken.
Ad nauseam.
Lenin: "Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit."
Guten Morgen,
Wieso glaubst Du, daß Kopenhagen gescheitert ist? Durch diesen Konferenztourismus wurden lt. Berichten weitere 44.000 Tonnen CO2 in die Luft geblasen, na, wenn das kein Efolg ist????
(Edit: Heut steht in der Zeitung, lt. Greenpeace sinds 150.000 Tonnen, wer bietet mehr?)
Und es wäre noch mehr geworden, wenn die Protestierer und Randalierer nicht zu Fuß gegangen wären, sondern auch mit dem Auto oder Flugzeug dorthin gereist wären.
Ja, und 6 1/2 Milliarden Heizkörper mit einer Oberfläche von ca. 2 Quadratmeter (Das ist ca. die Oberfläche der menschlichne Haut) und einer Temperatur von ca. 36° heizen auch ganz schön.
Vor allem, wenn man dann die Heizenergie noch mittels Rindfleischessen gewinnt , was überhaupt die grösste Umweltverschmutzung ist.
Mich wundert, daß sich die Weltuntergangsapostel nicht sofort aufhängen, um die Menschheit zu retten.
Ja, zum Jahresende kommen einem schon manchmal konderbare Gedanken.
Ad nauseam.
Lenin: "Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit."
- Goldstar
- SCHRÄGLAGENKÖNIG!
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
[quote="Wiener Wilhelm"]<<<Gerade jetzt da Kopenhagen gescheitert ist ......>>>
Ja, und 6 1/2 Milliarden Heizkörper mit einer Oberfläche von ca. 2 Quadratmeter (Das ist ca. die Oberfläche der menschlichne Haut) und einer Temperatur von ca. 36° heizen auch ganz schön.
Du hast unseren Martin unterschlagen, der liegt mit Grippe im Bett und von daher ist ERder Schuldige und leistet somit einen erheblichen Beitrag.
Liegt in Borgholzhausen überhaupt Schnee
Ja, und 6 1/2 Milliarden Heizkörper mit einer Oberfläche von ca. 2 Quadratmeter (Das ist ca. die Oberfläche der menschlichne Haut) und einer Temperatur von ca. 36° heizen auch ganz schön.
Du hast unseren Martin unterschlagen, der liegt mit Grippe im Bett und von daher ist ERder Schuldige und leistet somit einen erheblichen Beitrag.
Liegt in Borgholzhausen überhaupt Schnee
If you think, everything is under control, you are not fast enought.
- Wuselwahnwitz
- Dr. Wu
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Hmmm....
Also die Gedanken, bzw. den Gedankenanstoß des Hasadeurs ist/sind ja vielleicht nicht nur zum Jahresende in Betracht zu ziehen.
In irgendeiner "Oldtimer-Markt" las ich (ich glaube irgendwann in diesem Jahr) das es nach einem ausgeklügeltem Schlüssel auf jeden Fall Umweltfreundlicher sei, die alten Öfen (Autos und Motorräder) zu fahren, denn:
Für jedes am Leben gehaltene Fahrzeug wird kein neues gebaut, denn die Erstellung eines Neufahrzeuges kostet ja nun auch Energie/Emissionen (Allerdings schafft das auch Arbeitsplätze, vielleicht nicht hier in Deutschland, aber immerhin sonstwo...).
Im Zuge der ganze Leasinggeschichte, die ja immer hipper zu werden scheint, wird sich von Otto N. alle vier oder fünf Jahre ein neues Auto gegönnt. Über, sagenwirmal 30 Jahre, macht das einen "Autoverbrauch" von min. 6 Karren (pro Nase).
Mal ehrlich: Macht das Sinn?
Wieso muss ich denn alle paar Jahre ein Topaktuelles Modell kaufen?
Ich mein: Diese Karren halten doch, also wenigstens 10 Jahre (Ich glaube ausgelegt sind die für max. 20 Jahre)....
Aber nein, der Nachbar hat'n neuen Karren, also brauch' ich auch 'nen neuen.
Oh....es gibt ESP, ABS, PVC, SVB und ASR, Sitzheizung (was soll'n der Scheiss eigentlich??), beheizbare Aussenspiegel (weil ich ja keine Spiegelglas freikratzen kann), Einparkhilfen (da ich zu doof bin nach hinten zu sehen) usw usw.
Schuld an diesm Konsumscheiss sind wir leider alle selber (oder "die anderen"), da wir es ja KAUFEN, Leute...
Habbich kein' Boggauf......Ich fahr weiter meine 50 - 400 Euro Karren, so nackt wie's geht (weil ich nämlich noch gelernt habe Auto zu fahren), weil diese Wagen tadellos laufen und so lange wie möglich am Leben gehalten werden sollten....
So!
Und jetzt ab in den nächsten Käfer Fachhandel....
Also die Gedanken, bzw. den Gedankenanstoß des Hasadeurs ist/sind ja vielleicht nicht nur zum Jahresende in Betracht zu ziehen.
In irgendeiner "Oldtimer-Markt" las ich (ich glaube irgendwann in diesem Jahr) das es nach einem ausgeklügeltem Schlüssel auf jeden Fall Umweltfreundlicher sei, die alten Öfen (Autos und Motorräder) zu fahren, denn:
Für jedes am Leben gehaltene Fahrzeug wird kein neues gebaut, denn die Erstellung eines Neufahrzeuges kostet ja nun auch Energie/Emissionen (Allerdings schafft das auch Arbeitsplätze, vielleicht nicht hier in Deutschland, aber immerhin sonstwo...).
Im Zuge der ganze Leasinggeschichte, die ja immer hipper zu werden scheint, wird sich von Otto N. alle vier oder fünf Jahre ein neues Auto gegönnt. Über, sagenwirmal 30 Jahre, macht das einen "Autoverbrauch" von min. 6 Karren (pro Nase).
Mal ehrlich: Macht das Sinn?
Wieso muss ich denn alle paar Jahre ein Topaktuelles Modell kaufen?
Ich mein: Diese Karren halten doch, also wenigstens 10 Jahre (Ich glaube ausgelegt sind die für max. 20 Jahre)....
Aber nein, der Nachbar hat'n neuen Karren, also brauch' ich auch 'nen neuen.
Oh....es gibt ESP, ABS, PVC, SVB und ASR, Sitzheizung (was soll'n der Scheiss eigentlich??), beheizbare Aussenspiegel (weil ich ja keine Spiegelglas freikratzen kann), Einparkhilfen (da ich zu doof bin nach hinten zu sehen) usw usw.
Schuld an diesm Konsumscheiss sind wir leider alle selber (oder "die anderen"), da wir es ja KAUFEN, Leute...
Habbich kein' Boggauf......Ich fahr weiter meine 50 - 400 Euro Karren, so nackt wie's geht (weil ich nämlich noch gelernt habe Auto zu fahren), weil diese Wagen tadellos laufen und so lange wie möglich am Leben gehalten werden sollten....
So!
Und jetzt ab in den nächsten Käfer Fachhandel....
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl
BOB- Best of british 2026
Am 03.10. auf/an der Radrennbahn Bielefeld
http://www.Wuselwahnwitz.com und: BOB-bestofbritish.de
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- T140E
- Beutefranzose
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- Wohnort: mal hier, mal da, aber stets im Saarland
Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Für mich ist Kopenhagen auch gescheitert.
Für mich stellt sich eine andere Frage.
Seit Jahren bekommt unsereins Kurse angeboten, in denen man Konfliktlösungen, möglichst kurz gefasst, einstudieren, durchführen und zu einem Ergebnis führt. Gleichzeitig bekommt man Führungsgrundsätze vorgesetzt, die unsere Führungsetagen (vor)leben sollen.
Schauen wir nach Kopenhagen.
CO2-Reduzierung ist möglich. Nicht alle wollen es. Die Hauptdreckschleuderländer z.B. nicht. Aber das große Fressen in Kopenhagen, da waren sie alle dabei.
Hätte man diese Leute alle eingesperrt unter (kaltem) Wasser und Brot und die Pforten erst wieder geöffnet, wenn eine für die Malediven vollkommen zufriedenstellende Lösung beschlossen worden wäre, wir hätten sie.
Ich kann so langsam verstehen, dass es viele wütende, richtig wütende Menschen gibt, die von dieser "wir jetten um die Welt, fressen uns den Wanst voll und bleiben bei unserer Dreckschleudermentalität"-Haltung die Schnauze voll haben.
Beim Motorrad bin ich meiner Linie treu geblieben. Ich musste noch keines Abwracken. Ich benutze sie überwiegend zur Fahrt zur Arbeit. Sie verbrauchen teils weniger als die Hälfte des Autos. Beim Auto sieht es etwas anders aus: Unser altes Auto hatte 18-jährig diesen Herbst schlicht ausgedient. Das neue Auto hat Sachen, die das alte nicht hatte: Servolenkung, elektrische Fensterheber, ABS, ESP, Airbags, Euro 4, Klima ... und knapp 400 Kilo mehr. Davon ließe sich mancher elektronische Schnickschnack wie ESP, Airbags, Klimaanlage und elektr. Fensterheber einsparen und somit Gewicht vermeiden, die so ein Auto sein ganzes Leben lang meist ungenutzt herumschleppt, und man könnte auf 100 km locker 2 Liter Sprit sparen. Aber sucht mal heute ein Auto mit Fensterkurbel und Euro 4. Diese Kombination gibt es nicht. Vielleicht bei Lotus, aber der ist halt familienuntauglich. Und den will auch keiner als 3-Liter-Auto bewegen...
Viele dieser Schnickschnacks an den Autos sind eh für eine Klientel, denen ich zeitlebends nie eine Fahrerlaubnis erteilt hätte, wenn sie im Feierabendverkehr schon vom Feierabend-Verkehr träumen und nebeneinander mit 35 km/h durch die Stadt schleichen, obwohl vornedran "Bahn frei" ist, an jeder Ampel den Schminkspiegel benutzen und das Handy, dafür aber 10x vor- und zurück bei einem einfachen Einparkvorgang benötigen.
Wenn die bereits erwarteten Sonnenflecken weiter ausbleiben, wird es kälter auf der Erde. Ein dreifach Hurra für die USA und China, endlich kann weitergepustet werden. Dass allerdings die Ressourcen begrenzt sind, daran wird noch nicht so ernsthaft gedacht.
Schauen wir ins Saarland. e-on (?) wollte hier ein Mega Kohlekraftwerk bauen. Da ging's hoch her. Denn mit Kohle ist hier eh bald Feierabend, und das Konzept der Zukunft sind kleine ortsnahe solare oder windangetriebene Anlagen, die den Strom dort produzieren, wo er direkt gebraucht wird. Die massiven Androhungen hättet Ihr hören müssen, als der Bürgerentscheid angenommen wurde: kein Kraftwerk ! Wir seien selbst schuld an der Vernichtung von Arbeitsplätzen (wohl nur für den Bau, solche Anlagen werden nachher von einer Handvoll Personal gefahren...). Nun hat ein anderes Bundesland den Zuschlag erhalten. Doch, oh Schreck, offensichtlich hätte das Kraftwerk dort nicht gebaut werden dürfen, weil der Flächennutzungsplan wohl anders ausgestaltet sein soll.
Aber warum aufregen ? Die Menschheit wird die nächsten 300 Jahre eh nicht überleben. Wegen seiner Dummheit. Der Untergang der Malediven wird da nur ein kleiner Aufreger sein, der bald nach der Umsiedelung in Vergessenheit geraten sein wird. Wer regt sich heute noch über den Untergang der Halligen auf ?
Überleben wird das Viehzeugs, die sich unseren Verderbungssünden aufs Beste angepasst haben: Kakerlaken und solches Getier, eine kleinere Spezies als der Mensch. Fressen und gefressen werden, das ist die Zukunft der Erde, wie schon einmal. Das Stahlrohr unserer Ladies wird einst als Behausung für irgendein Getier enden. Na. Gottseidank, ich werd's nicht erleben.
Für mich stellt sich eine andere Frage.
Seit Jahren bekommt unsereins Kurse angeboten, in denen man Konfliktlösungen, möglichst kurz gefasst, einstudieren, durchführen und zu einem Ergebnis führt. Gleichzeitig bekommt man Führungsgrundsätze vorgesetzt, die unsere Führungsetagen (vor)leben sollen.
Schauen wir nach Kopenhagen.
CO2-Reduzierung ist möglich. Nicht alle wollen es. Die Hauptdreckschleuderländer z.B. nicht. Aber das große Fressen in Kopenhagen, da waren sie alle dabei.
Hätte man diese Leute alle eingesperrt unter (kaltem) Wasser und Brot und die Pforten erst wieder geöffnet, wenn eine für die Malediven vollkommen zufriedenstellende Lösung beschlossen worden wäre, wir hätten sie.
Ich kann so langsam verstehen, dass es viele wütende, richtig wütende Menschen gibt, die von dieser "wir jetten um die Welt, fressen uns den Wanst voll und bleiben bei unserer Dreckschleudermentalität"-Haltung die Schnauze voll haben.
Beim Motorrad bin ich meiner Linie treu geblieben. Ich musste noch keines Abwracken. Ich benutze sie überwiegend zur Fahrt zur Arbeit. Sie verbrauchen teils weniger als die Hälfte des Autos. Beim Auto sieht es etwas anders aus: Unser altes Auto hatte 18-jährig diesen Herbst schlicht ausgedient. Das neue Auto hat Sachen, die das alte nicht hatte: Servolenkung, elektrische Fensterheber, ABS, ESP, Airbags, Euro 4, Klima ... und knapp 400 Kilo mehr. Davon ließe sich mancher elektronische Schnickschnack wie ESP, Airbags, Klimaanlage und elektr. Fensterheber einsparen und somit Gewicht vermeiden, die so ein Auto sein ganzes Leben lang meist ungenutzt herumschleppt, und man könnte auf 100 km locker 2 Liter Sprit sparen. Aber sucht mal heute ein Auto mit Fensterkurbel und Euro 4. Diese Kombination gibt es nicht. Vielleicht bei Lotus, aber der ist halt familienuntauglich. Und den will auch keiner als 3-Liter-Auto bewegen...
Viele dieser Schnickschnacks an den Autos sind eh für eine Klientel, denen ich zeitlebends nie eine Fahrerlaubnis erteilt hätte, wenn sie im Feierabendverkehr schon vom Feierabend-Verkehr träumen und nebeneinander mit 35 km/h durch die Stadt schleichen, obwohl vornedran "Bahn frei" ist, an jeder Ampel den Schminkspiegel benutzen und das Handy, dafür aber 10x vor- und zurück bei einem einfachen Einparkvorgang benötigen.
Wenn die bereits erwarteten Sonnenflecken weiter ausbleiben, wird es kälter auf der Erde. Ein dreifach Hurra für die USA und China, endlich kann weitergepustet werden. Dass allerdings die Ressourcen begrenzt sind, daran wird noch nicht so ernsthaft gedacht.
Schauen wir ins Saarland. e-on (?) wollte hier ein Mega Kohlekraftwerk bauen. Da ging's hoch her. Denn mit Kohle ist hier eh bald Feierabend, und das Konzept der Zukunft sind kleine ortsnahe solare oder windangetriebene Anlagen, die den Strom dort produzieren, wo er direkt gebraucht wird. Die massiven Androhungen hättet Ihr hören müssen, als der Bürgerentscheid angenommen wurde: kein Kraftwerk ! Wir seien selbst schuld an der Vernichtung von Arbeitsplätzen (wohl nur für den Bau, solche Anlagen werden nachher von einer Handvoll Personal gefahren...). Nun hat ein anderes Bundesland den Zuschlag erhalten. Doch, oh Schreck, offensichtlich hätte das Kraftwerk dort nicht gebaut werden dürfen, weil der Flächennutzungsplan wohl anders ausgestaltet sein soll.
Aber warum aufregen ? Die Menschheit wird die nächsten 300 Jahre eh nicht überleben. Wegen seiner Dummheit. Der Untergang der Malediven wird da nur ein kleiner Aufreger sein, der bald nach der Umsiedelung in Vergessenheit geraten sein wird. Wer regt sich heute noch über den Untergang der Halligen auf ?
Überleben wird das Viehzeugs, die sich unseren Verderbungssünden aufs Beste angepasst haben: Kakerlaken und solches Getier, eine kleinere Spezies als der Mensch. Fressen und gefressen werden, das ist die Zukunft der Erde, wie schon einmal. Das Stahlrohr unserer Ladies wird einst als Behausung für irgendein Getier enden. Na. Gottseidank, ich werd's nicht erleben.
Zuletzt geändert von T140E am Sonntag 20. Dezember 2009, 12:12, insgesamt 2-mal geändert.
Es grüßt der Mitch
Je regrette la mort de mon coiffeur !
(Frisör tot, verstäähn ?)
Je regrette la mort de mon coiffeur !
(Frisör tot, verstäähn ?)
-
Wiener Wilhelm
Re: Nachdenkliches zum Jahresende
<<<<[Du hast unseren Martin unterschlagen, der liegt mit Grippe im Bett und von daher ist ERder Schuldige und leistet somit einen erheblichen Beitrag.>>>
Ich kann den Martin leicht negieren, bzw seinen Fieberwahn, weil z.B. meine Schwägerin ist so dünn, daß sie beim Schn...scheppert, und sie hat auch dementsprechend weniger Körperoberfläche, ausserdem ist ihr immer kalt.
Ich kann den Martin leicht negieren, bzw seinen Fieberwahn, weil z.B. meine Schwägerin ist so dünn, daß sie beim Schn...scheppert, und sie hat auch dementsprechend weniger Körperoberfläche, ausserdem ist ihr immer kalt.
- Martin
- Mutti
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Wiener Wilhelm hat geschrieben: daß sie beim Schn...scheppert,
Schn...axeln?
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use
Craig Vetter
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
SchneeschippenWiener Wilhelm hat geschrieben: meine Schwägerin ist so dünn, daß sie beim Schn...scheppert, und sie hat auch dementsprechend weniger Körperoberfläche, ausserdem ist ihr immer kalt.
Schneckenzertreten
Schnakenkauen
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Vielleicht fehlts ja nur ein wenig an Schmierung...Wiener Wilhelm hat geschrieben:"Einspruch, Euer Ehren, nur Hörensagen!"
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Was, wenn Weihnachten nicht vor 2007 Jahren,
sondern
heute stattgefunden
hätte ...
Säugling in Stall gefunden - Polizei und
Jugendamt
ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter
vorläufig
festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA -
In den frühen Morgenstunden wurden die
Behörden von
einem besorgten Bürger
alarmiert. Er hatte eine junge Familie
entdeckt, die in
einem Stall haust.
Bei Ankunft fanden die Beamten des
Sozialdienstes, die
durch Polizeibeamte
unterstützt wurden, einen Säugling, der von
seiner erst
14-jährigen Mutter,
einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in
Stoffstreifen
gewickelt in eine
Futterkrippe gelegt worden war.
Bei der Festnahme von Mutter und Kind
versuchte ein
Mann, der später als
Joseph H., ebenfalls aus Nazareth
identifiziert wurde,
die Sozialarbeiter
abzuhalten.
Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten,
sowie drei
unidentifizierten
Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes
unterbinden,
wurde aber von der
Polizei daran gehindert.
Festgenommen wurden auch die drei Ausländer,
die sich
als \\"weise Männer\\"
eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl
das
Innenministerium als auch
der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen
über die
Herkunft dieser drei
Männer, die sich anscheinend illegal im Land
aufhalten.
Ein Sprecher der
Polizei teilte mit, dass sie keinerlei
Identifikation
bei sich trugen, aber
in Besitz von Gold, sowie von einigen
möglicherweise
verbotenen Substanzen
waren. Sie widersetzten sich der Festnahme
und
behaupteten, Gott habe ihnen
angetragen, sofort nach Hause zu gehen und
jeden
Kontakt mit offiziellen
Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten
Chemikalien
wurden zur weiteren
Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.
Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf
weiteres
nicht bekannt
gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen
Falls scheint
sehr zweifelhaft.
Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des
Sozialamts
mit: \\"Der Vater ist
mittleren Alters und die Mutter ist definitiv
noch
nicht volljährig. Wir
prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth,
in welcher
Beziehung die beiden
zueinander stehen.\\"
Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem
zur
medizinischen und
psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit
einer
Anklage rechnen. Weil
sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der
Säugling
stamme von Gott,
wird ihr geistiger Zustand näher unter die
Lupe
genommen.
In einer offiziellen Mitteilung des Leiters
der
Psychiatrie steht: \\"Mir
steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie
glauben
sollen, aber wenn
dieser Glaube dazu führt, dass - wie in
diesem Fall -
ein Neugeborenes
gefährdet wird, muss man diese Leute als
gefährlich
einstufen. Die
Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von
den
anwesenden Ausländern
verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht
dazu bei,
Vertrauen zu
erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass
alle
Beteiligten mit der nötigen
Behandlung in ein paar Jahren wieder normale
Mitglieder
unserer
Gesellschaft werden können.\\"
Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info:
Die
anwesenden Hirten
behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein
großer Mann
in einem weißen
Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken
befohlen
hätte, den Stall
aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem
Geburtstag
hoch leben zu lassen.
Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung:
\\"Das
ist so ziemlich die
dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die
ich je
gehört habe.\\"
sondern
heute stattgefunden
hätte ...
Säugling in Stall gefunden - Polizei und
Jugendamt
ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter
vorläufig
festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA -
In den frühen Morgenstunden wurden die
Behörden von
einem besorgten Bürger
alarmiert. Er hatte eine junge Familie
entdeckt, die in
einem Stall haust.
Bei Ankunft fanden die Beamten des
Sozialdienstes, die
durch Polizeibeamte
unterstützt wurden, einen Säugling, der von
seiner erst
14-jährigen Mutter,
einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in
Stoffstreifen
gewickelt in eine
Futterkrippe gelegt worden war.
Bei der Festnahme von Mutter und Kind
versuchte ein
Mann, der später als
Joseph H., ebenfalls aus Nazareth
identifiziert wurde,
die Sozialarbeiter
abzuhalten.
Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten,
sowie drei
unidentifizierten
Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes
unterbinden,
wurde aber von der
Polizei daran gehindert.
Festgenommen wurden auch die drei Ausländer,
die sich
als \\"weise Männer\\"
eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl
das
Innenministerium als auch
der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen
über die
Herkunft dieser drei
Männer, die sich anscheinend illegal im Land
aufhalten.
Ein Sprecher der
Polizei teilte mit, dass sie keinerlei
Identifikation
bei sich trugen, aber
in Besitz von Gold, sowie von einigen
möglicherweise
verbotenen Substanzen
waren. Sie widersetzten sich der Festnahme
und
behaupteten, Gott habe ihnen
angetragen, sofort nach Hause zu gehen und
jeden
Kontakt mit offiziellen
Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten
Chemikalien
wurden zur weiteren
Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.
Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf
weiteres
nicht bekannt
gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen
Falls scheint
sehr zweifelhaft.
Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des
Sozialamts
mit: \\"Der Vater ist
mittleren Alters und die Mutter ist definitiv
noch
nicht volljährig. Wir
prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth,
in welcher
Beziehung die beiden
zueinander stehen.\\"
Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem
zur
medizinischen und
psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit
einer
Anklage rechnen. Weil
sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der
Säugling
stamme von Gott,
wird ihr geistiger Zustand näher unter die
Lupe
genommen.
In einer offiziellen Mitteilung des Leiters
der
Psychiatrie steht: \\"Mir
steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie
glauben
sollen, aber wenn
dieser Glaube dazu führt, dass - wie in
diesem Fall -
ein Neugeborenes
gefährdet wird, muss man diese Leute als
gefährlich
einstufen. Die
Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von
den
anwesenden Ausländern
verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht
dazu bei,
Vertrauen zu
erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass
alle
Beteiligten mit der nötigen
Behandlung in ein paar Jahren wieder normale
Mitglieder
unserer
Gesellschaft werden können.\\"
Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info:
Die
anwesenden Hirten
behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein
großer Mann
in einem weißen
Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken
befohlen
hätte, den Stall
aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem
Geburtstag
hoch leben zu lassen.
Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung:
\\"Das
ist so ziemlich die
dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die
ich je
gehört habe.\\"
If you think, everything is under control, you are not fast enought.
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
Einen der ungefassten Haupttäter hast Du aber vergessen... 
Es grüßt der Mitch
Je regrette la mort de mon coiffeur !
(Frisör tot, verstäähn ?)
Je regrette la mort de mon coiffeur !
(Frisör tot, verstäähn ?)
- Imperator
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Re: Nachdenkliches zum Jahresende
na die alten herren sollte mal bisschen fahrradfahren ;o)

"der schlechte Geschmack ist ja erst in den 80ern aufgekommen"