Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2021, 18:42
Alte Binsenweisheit, die aber nicht ohne Grund irgendwann mal jemand formuliert hat.
Auch ich sah mich genötigt, einige Dinge einer Kontrolle zu unterziehen. Nach 800 überwiegend in meiner Heimat eingerollten Kilometern mit dem von Dieter revidierten Motor hatte ich grundsätzlich Vertrauen in mein Motorrad gefasst, musste aber doch noch zu meiner Beruhigung kontrollieren, ob das Krad tatsächlich langstreckentauglich ist und habe deswegen von letztem Donnerstag bis einschließlich Montag eine kleine Deutschlandrunde absolviert. Um wie einst das tapfere Schneiderlein mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sollten im Rahmen dieser Aktion weitere Dinge kontrolliert werden:
1) Ist Fahrer und Material auch unter tropischen Temperaturen belastbar und leistungsfähig?
2) Ist der Schwarzwald wirklich schwarz?
3) Wie ist der Genesungsfortschritt einer forumsbekannten, vor geraumer Zeit schwer erkrankten 850er Roadster MK III?
Also sattelte ich am Donnerstag früh den Supertourer und stürzte mich fröhlich in die erste Etappe, die mich bis etwas südlich von Bad Kreuznach führen sollte.

Zur Sicherheit hatte ich mir für die erste Etappe einen Wingman organisiert - meinen Freund Jo auf Lavendel 1000 3c.

Natürlich völlig uneigennützig, wie es meine Art ist...
, der Mann fährt eine grandiose Pace vorweg, macht super Fotos und ist auch sonst ein prima Kerl.
Als wir den Gevatter Rhein überqueren wollten, fuhr uns die Fähre gerade vor der Nase weg - wir ließen den Gedanken, auf dem Anleger noch einmal beherzt die Schieber aufzuziehen und James Bond - mäßig die fehlenden fünf Meter übers Wasser zu kacheln, wieder fallen und sortierten uns auf Platz eins und zwei der Startaufstellung für die nächste Fähre ein:
Im Rahmen einer anstehenden Wartezeit von zwanzig Minuten in mittäglicher Gluthitze können auch erwachsener Männer schon mal auf außerdentlich pubertäre Gedanken kommen:
Nach erfolgreichem Übersetzen folgte trotz der menschenunwürdigen Temperaturen noch eine erbitterte Schlacht auf einer alten Bergrennstrecke, die wir aber wie alles andere ebenfalls ohne Blessuren überstanden und das erste Pils am Etappenziel verdampfte, bevor es das Zäpfchen erreichte:

Das zweite, dritte und äh....ach ist ja auch egal, Mathe war nie so meins...nach Einnahme der Abendmahlzeit erreichte dann wie vorgesehen das Körperinnere.
Später mal mehr, wenn's euch interessiert.
Gruß,
Markus
Auch ich sah mich genötigt, einige Dinge einer Kontrolle zu unterziehen. Nach 800 überwiegend in meiner Heimat eingerollten Kilometern mit dem von Dieter revidierten Motor hatte ich grundsätzlich Vertrauen in mein Motorrad gefasst, musste aber doch noch zu meiner Beruhigung kontrollieren, ob das Krad tatsächlich langstreckentauglich ist und habe deswegen von letztem Donnerstag bis einschließlich Montag eine kleine Deutschlandrunde absolviert. Um wie einst das tapfere Schneiderlein mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sollten im Rahmen dieser Aktion weitere Dinge kontrolliert werden:
1) Ist Fahrer und Material auch unter tropischen Temperaturen belastbar und leistungsfähig?
2) Ist der Schwarzwald wirklich schwarz?
3) Wie ist der Genesungsfortschritt einer forumsbekannten, vor geraumer Zeit schwer erkrankten 850er Roadster MK III?
Also sattelte ich am Donnerstag früh den Supertourer und stürzte mich fröhlich in die erste Etappe, die mich bis etwas südlich von Bad Kreuznach führen sollte.

Zur Sicherheit hatte ich mir für die erste Etappe einen Wingman organisiert - meinen Freund Jo auf Lavendel 1000 3c.

Natürlich völlig uneigennützig, wie es meine Art ist...
Als wir den Gevatter Rhein überqueren wollten, fuhr uns die Fähre gerade vor der Nase weg - wir ließen den Gedanken, auf dem Anleger noch einmal beherzt die Schieber aufzuziehen und James Bond - mäßig die fehlenden fünf Meter übers Wasser zu kacheln, wieder fallen und sortierten uns auf Platz eins und zwei der Startaufstellung für die nächste Fähre ein:
Im Rahmen einer anstehenden Wartezeit von zwanzig Minuten in mittäglicher Gluthitze können auch erwachsener Männer schon mal auf außerdentlich pubertäre Gedanken kommen:
Nach erfolgreichem Übersetzen folgte trotz der menschenunwürdigen Temperaturen noch eine erbitterte Schlacht auf einer alten Bergrennstrecke, die wir aber wie alles andere ebenfalls ohne Blessuren überstanden und das erste Pils am Etappenziel verdampfte, bevor es das Zäpfchen erreichte:

Das zweite, dritte und äh....ach ist ja auch egal, Mathe war nie so meins...nach Einnahme der Abendmahlzeit erreichte dann wie vorgesehen das Körperinnere.
Später mal mehr, wenn's euch interessiert.
Gruß,
Markus