Re: Basket Case Norton 750 Commando
Verfasst: Samstag 6. Dezember 2014, 20:35
Hallo,
ich habe die letzten Beiträge zu diesem Thread aus aktuellem Anlass (der technischen Instandsetzung einer Commando 850 für einen guten Freund) nur beiläufig überflogen - trotz allem nur soviel dazu:
Aus meinen Erfahrungen rechnet sich eine Restaurierung rein wirtschaftlich nur in den seltensten Fällen - soviel sollte jedem, der sich mit solchen Gedanken befasst klar sein.
Es sollte von vornherein schon ein wenig "Herzblut" mit eine Rolle spielen - sonst endet das ganze Vorhaben in einem finanziellen Desaster.
Viele Leute ohne wirkliche Übersicht schleppen tagtäglich sogenannte Restaurierungsobjekte in irgendeine Werkstatt und fühlen sich nach Abschluss der Arbeiten "über den Tisch gezogen". Ich will hier keinen Stab für andere brechen, aber ich weiß aus langjähriger Erfahrung, das solche Sachen oftmals ein undankbares Geschäft für den ausführenden "Lohnrestaurator" sind - warten hinter fast jeder losgedrehten Schraube manchmal neue unliebsame Überraschungen. Dieses dem Kunden klarzumachen ist zumeist noch schwieriger, als die benötigten und seltenen Ersatzteile zu beschaffen - wer selbst einmal ein als "lohnendes Restaurierungsobjekt" gekauftes (aber sich letztendlich als völlig verbastelte Ruine herausgestellte Krücke) und anschließend aus eigener Kraft - ohne jegliche fremde Hilfestellung oder Fremdleistung inanspruchnahme - restauriertes Fahrzeug fertig gestellt hat, weiß das nur zur Genüge.
Wie bereits gesagt: Ich möchte keine Person angreifen oder gar abwerten, aber bevor sich jemand wirklich die Finger schmutzig gemacht hat und ein Fahrzeug bis auf die letzte Schraube auseinandergenommen und wieder zusammengesteckt hat, sollte man vorsichtig mit Beurteilungen wie "über den Tisch gezogen" sein.
Das es allerdings "schwarze Schafe" in dieser Branche gibt, darüber bin ich mir auch bewusst.
MfG
Arvid
ich habe die letzten Beiträge zu diesem Thread aus aktuellem Anlass (der technischen Instandsetzung einer Commando 850 für einen guten Freund) nur beiläufig überflogen - trotz allem nur soviel dazu:
Aus meinen Erfahrungen rechnet sich eine Restaurierung rein wirtschaftlich nur in den seltensten Fällen - soviel sollte jedem, der sich mit solchen Gedanken befasst klar sein.
Es sollte von vornherein schon ein wenig "Herzblut" mit eine Rolle spielen - sonst endet das ganze Vorhaben in einem finanziellen Desaster.
Viele Leute ohne wirkliche Übersicht schleppen tagtäglich sogenannte Restaurierungsobjekte in irgendeine Werkstatt und fühlen sich nach Abschluss der Arbeiten "über den Tisch gezogen". Ich will hier keinen Stab für andere brechen, aber ich weiß aus langjähriger Erfahrung, das solche Sachen oftmals ein undankbares Geschäft für den ausführenden "Lohnrestaurator" sind - warten hinter fast jeder losgedrehten Schraube manchmal neue unliebsame Überraschungen. Dieses dem Kunden klarzumachen ist zumeist noch schwieriger, als die benötigten und seltenen Ersatzteile zu beschaffen - wer selbst einmal ein als "lohnendes Restaurierungsobjekt" gekauftes (aber sich letztendlich als völlig verbastelte Ruine herausgestellte Krücke) und anschließend aus eigener Kraft - ohne jegliche fremde Hilfestellung oder Fremdleistung inanspruchnahme - restauriertes Fahrzeug fertig gestellt hat, weiß das nur zur Genüge.
Wie bereits gesagt: Ich möchte keine Person angreifen oder gar abwerten, aber bevor sich jemand wirklich die Finger schmutzig gemacht hat und ein Fahrzeug bis auf die letzte Schraube auseinandergenommen und wieder zusammengesteckt hat, sollte man vorsichtig mit Beurteilungen wie "über den Tisch gezogen" sein.
Das es allerdings "schwarze Schafe" in dieser Branche gibt, darüber bin ich mir auch bewusst.
MfG
Arvid