Re: Basket Case Norton 750 Commando
Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 19:49
Wenn ich das hier alles so lese scheine ich ja geradezu einen Glücksgriff gemacht haben.
Seit März dieses Jahres stand im Marktplatz auf der CBBC Hauptseite eine 1975er MKIII als Caferacerumbau, angeboten für 8100€ mit vielen Teilen, Literatur etc.pp.
Im Mai hatte ich Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen und nachdem dann einige Fotos den Weg zu mir gefunden hatten, habe ich das Motorrad dann im Juni per Anhänger nach hause geholt.
Die Maschine stand optisch gut da, war bedingt fahrbereit (Stummellenker angebrochen), aber für eine kurze Probefahrt hats gereicht.
Dabei waren ein ganzer Kofferraum mit Originalteilen.
Die Maschine war auf Rechtsschaltung mit zurückverlegten Rasten umgebaut, der Anlasser war rückstandsfrei entfernt worden (Primärkasten umgeschweißt) und mit allem, was gut und teuer ist ausstaffiert. Der Motor war vor einigen Jahren (und wenigen Meilen) von einer namhaften Firma neu aufgebaut worden. Das Motorgehäuse hat keine Seriennummer ?!??!
Ich habe die Maschine dann zunächst mal über die dabei befindlichen Interstateteile auf die Straße gebracht und musste dann sehr schnell die ersten Arbeiten verrichten.
Mit Hilfe dieses Forums konnte ich die Ursache für den massiven Ölverlust des Primärgehäuses schnell finden und beseitigen, kurz danach ging auf einer der ersten Touren dann der als Zündschlossersatz verbaute Kippschalter in die Wicken. Ein neuer Schalter und ein zusätzlich verbautes Lastrelais sorgen jetzt für eine solide Spannungsversorgung.
Danach kamen noch einige Umbauten (Bremsen, Lenker, Fußrasten, Zündung etc.) und letztlich dann auch die Konvertierung zum Roadster im US-(CNW-) Stil.
Inzwischen bin ich auch äußerst vergnügliche 5000km mit der Commando gefahren. Sie ist inzwischen zu meinem absoluten Lieblingsmotorrad geworden und teilt sich den Platz in Garage und Werkstatt mit der Guzzi V7Sport und dem Reisesofa für zwei (BMW R100GS-PD) und einer leichten Wanderenduro (BMW R80GS).
Durch den Verkauf der nicht (mehr) benötigten Teile der Maschine zur Refinanzierung liege ich trotz der teilweise nicht ganz billigen Neuanschaffungen (Roadstertank samt Lackierung, Corbinsitz, etc.) einiges unter dem Anschaffungspreis. Die Stunden, die ich mit der Maschine in der Werkstatt verbracht habe bezeichne ich als "Heilschrauben"
So habe ich die Maschine gekauft:
Und so sieht sie jetzt aus:
Seit März dieses Jahres stand im Marktplatz auf der CBBC Hauptseite eine 1975er MKIII als Caferacerumbau, angeboten für 8100€ mit vielen Teilen, Literatur etc.pp.
Im Mai hatte ich Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen und nachdem dann einige Fotos den Weg zu mir gefunden hatten, habe ich das Motorrad dann im Juni per Anhänger nach hause geholt.
Die Maschine stand optisch gut da, war bedingt fahrbereit (Stummellenker angebrochen), aber für eine kurze Probefahrt hats gereicht.
Dabei waren ein ganzer Kofferraum mit Originalteilen.
Die Maschine war auf Rechtsschaltung mit zurückverlegten Rasten umgebaut, der Anlasser war rückstandsfrei entfernt worden (Primärkasten umgeschweißt) und mit allem, was gut und teuer ist ausstaffiert. Der Motor war vor einigen Jahren (und wenigen Meilen) von einer namhaften Firma neu aufgebaut worden. Das Motorgehäuse hat keine Seriennummer ?!??!
Ich habe die Maschine dann zunächst mal über die dabei befindlichen Interstateteile auf die Straße gebracht und musste dann sehr schnell die ersten Arbeiten verrichten.
Mit Hilfe dieses Forums konnte ich die Ursache für den massiven Ölverlust des Primärgehäuses schnell finden und beseitigen, kurz danach ging auf einer der ersten Touren dann der als Zündschlossersatz verbaute Kippschalter in die Wicken. Ein neuer Schalter und ein zusätzlich verbautes Lastrelais sorgen jetzt für eine solide Spannungsversorgung.
Danach kamen noch einige Umbauten (Bremsen, Lenker, Fußrasten, Zündung etc.) und letztlich dann auch die Konvertierung zum Roadster im US-(CNW-) Stil.
Inzwischen bin ich auch äußerst vergnügliche 5000km mit der Commando gefahren. Sie ist inzwischen zu meinem absoluten Lieblingsmotorrad geworden und teilt sich den Platz in Garage und Werkstatt mit der Guzzi V7Sport und dem Reisesofa für zwei (BMW R100GS-PD) und einer leichten Wanderenduro (BMW R80GS).
Durch den Verkauf der nicht (mehr) benötigten Teile der Maschine zur Refinanzierung liege ich trotz der teilweise nicht ganz billigen Neuanschaffungen (Roadstertank samt Lackierung, Corbinsitz, etc.) einiges unter dem Anschaffungspreis. Die Stunden, die ich mit der Maschine in der Werkstatt verbracht habe bezeichne ich als "Heilschrauben"
So habe ich die Maschine gekauft:
Und so sieht sie jetzt aus: