Basket Case Norton 750 Commando
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Aber mal ne Frage... Die angeblich so überlegene Emtwicklungsabteilung Nortons hat das doch nicht aus Jux und Dollerei eingebaut... Die werden sich doch hoffentlich was dabei gedacht haben...?
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Craig Vetter
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Der Gedanke war auch gut, aber die Ausführung war es nicht. Die Entlüftung über den rotierenden Breather ist an sich gut, aber bei der 750er war der Querschnitt zu klein. Daher dann der Versuch, direkt den Kurbelraum zu entlüften. Dass die Idee an sich gut ist, zeigt ja der Comstock-Breather mit dem Reed (was HD übrigens seit dem Evo IIRC auch so macht, vorher hatten die auch einen rotierenden Breather). Der Norton-Breather ist nur einfach zu träge bzw. war die Idee mit dem Schaumstoff als Ölabscheider nicht zuende gedacht, so dass bei hohen Drehzahlen eben das Öl hinten rausgejaucht wurde.Martin hat geschrieben:Die werden sich doch hoffentlich was dabei gedacht haben...?
Die späteren Breather hinten am Steuergehäuse sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss, weil zuviel Druck im Kurbelgehäuse verbleibt, aber zumindest haut der nicht soviel Öl raus.
Und in den 70er litten die Entwicklungsabteilungen wohl aller verbliebenen Werke unter mangelnden Resourcen und zu hohem Kostendruck, die haben gegen die Japaner nicht unbedingt verloren, weil das Ingenieurswissen nicht mehr dagewesen wäre.
Tim
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Ich meine weniger den Atmer als vielmehr die angestrebte Mehrleistung über Kopf und Nocken...
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Den Combat-Kanal hamse nach landläufiger Meinung wohl verpfuscht, jedenfalls gibt's offensichtlich Leute, die mehr rausholen als das Werk bei den Straßen-Versionen.Martin hat geschrieben:Ich meine weniger den Atmer als vielmehr die angestrebte Mehrleistung über Kopf und Nocken...
Joe, wer hat die eigentlich geportet damals? Den PR hat ja die Rennabteilung aufgebaut, aber das waren ja nur etwas über 100 mundgebissene Motoren. Combat-Köpfe müsste es ja schon einige mehr geben.
Tim
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Du glaubst nicht, was da ein Geld schon an Kleinteilen drauf gehen kann, die dir so nicht auffallen. Am Motor gibt es wohl keine einzige Schraube, die so im Eisenwarenhandel erhältlich ist. Und wenn Du dann schon einige tausend investiert hast, dann willst Du ja auch eine ordentliche Lackierung haben und keine verrosteten Räder. Das geht dann immer so weiter, verdienen kann man da nichts. Im Gegenteil, man macht das so aus Spaß am Schrauben und dafür ist das auch nicht gerade preiswert. Es lohnt sich auch selten, Gebrauchtteile oder Teile aus Fernost zu verwenden. Das kaufst Du zweimal. Man kann froh sein, dass für die Commando qualitativ hochwertige Originalteile verfügbar sind.rivera hat geschrieben: Die Kostenvoranschläge sind auch ermutigend, fang jetzt auch wieder an Lotto zu spielen![]()
Für die Summe gibts ja vielleicht ne fahrende Commando, aber man weiß halt nicht was drinsteckt...
Bei meinem Fall hat man ja die Gewißheit, daß man es selbst alles verschlimmbessert hat..
Ein Thema sind auch Instrumente - gut funktionierende originale Instrumente sind sehr teuer.
Man kann generell sagen, dass es erheblich günstiger ist, eine gut restaurierte mit Nachweisen zu kaufen, die umständehalber verkauft wird, als sich in so ein Abenteuer zu stürzen. Sowas findet man mehrmals im Jahr bei Mobile für 8000-10000€. Und glaube mir, da kannst Du jetzt mit dem Wäschekorb und der vermeintlichen Ersatzteilliste rechnen wie Du willst, den Preis überschreitest Du garantiert.
Edit: Bei den Angeboten von restaurierten Maschinen muss man auch aufpassen, am besten nur mit Nachweisen von den hier einschlägig bekannten Experten. Da werden auch viele Gurken aus dem Ausland angeboten, bunt zusammengesteckt oder mit zweifelhafter Herkunft.
Ralf
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
So sehe ich das auch. Ich schraube gerne als Ausgleich zum Alltag. Kann dann irgendwann mal stolz sein auf das Mopped.Tim hat geschrieben: IMHO kann man zwei sinnvolle Ansätze verfolgen: Eine gute Gebrauchte für entsprechendes Geld kaufen und die dann gezielt mit geringem Aufwand "auf Stand" bringen. Oder eben einen Teilehaufen kaufen und die fehlenden Teile einpreisen. Letzten Endes bedeutet der zweite Ansatz mehr Arbeit, allerdings kennt man dann seine Karre auch in- und auswendig. Finanziell wird sich beides nicht viel nehmen. Bei einem Teilehaufen hat man allerdings eine doch geringere Gefahr, einen aufgehypschten Kadaver untergejubelt zu bekommen.
Tim
Lieber ist es mir so als erstmal fahren und schauen was als erstes verreckt.
Da ich ja kein gelernter Schrauber sondern Optikermeister bin, ist es schon ein Erfolgserlebnis,
wenn ein Motor, den man selbst überholt hat, auch wieder läuft, wenn er zusammengebaut ist- sogar ein Viertakter!
Ich habe letztes Jahr eine Gilera 150 restauriert, da hab ich auch mehr investiert als den Marktpreis.
Genauso wirds wahrscheinlich mit der Moto Guzzi Airone und eben der Commando.
Zum Glück habe ich einen Freund ,der eine Autolackiererei hat.
Da kann ich die Vorarbeiten wie schleifen, spachteln selber machen, so hält sich der Preis in Grenzen.
In der Region ist auch ein guter Pulverbeschichter, Fa. Marschner in Markdorf,der einwandfreie Arbeit abliefert.
Nich zu vergessen Franz-Xaver, Schlosser alter Schule, der schweißt, fräst etc.In der Halle, in auch meine Werkstatt ist,
steht auch noch eine Sandstrahlkabine, für die der Vorbesitzer allerdings noch zuviel Geld will, mal sehen...
Mein Refugium:
Ein kleines Netzwerk ist immer wichtig..
Ps: Laut Brief hat die Commando 48KW also 65 PS bei 6500 Touren Und im Herbst auf dem Motomarkt in Ravensburg gesehen:
Servus
Uli
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Da ich exakt dasselbe Modell mit einer sehr ähnlichen Ausgangsbasis restauriere, kann ich dazu was sagen: Ich schraube meinen Motor ja selber, und in den Antriebstrang habe ich bisher so ca. 2.5k€ investiert, ins Chassis ca. 2k€, wobei da die neue Gabel ein Riesenbatzen war, das geht vermutlich 500€ billiger, wenn man vernünftige Brücken und Tauchrohre hat. Grob geschätzt also so ca. 4.5k€ an Ersatzteilen und Werkstattlohn. Jetzt stehen noch die Räder an, das sind mit Bremsen, Felgen und Reifen auch nochmal 1k€. Der letzte große Batzen wird die Lackierung sein, da hab ich gar kein Gefühl für, was mich die Fireflake-Geschichte am Ende kosten wird. Rechnen wir dafür auch nochmal 1k€, dann sind es 6k€ an Restaurierungskosten, das halte ich für eine realistische Größenordnung derzeit.Towner hat geschrieben:Du glaubst nicht, was da ein Geld schon an Kleinteilen drauf gehen kann, die dir so nicht auffallen.
Ich habe im Zweifel einiges mit Neuteilen ersetzt - z.B. die Pleuel - was man nicht unbedingt machen muss, andererseits habe ich aber auch keine Zahnräder kaufen müssen z.B. Insofern denke ich, dass ich das ziemlich realistisch abschätzen kann, was eine Commando grade so verschlingt auf dem Weg vom "basket case" zur Zulassung. Bekommen Kolano oder andere übliche Verdächtige noch Arbeitslohn für die Montage, geht da latürnich auch noch einiges bei drauf.
Man kann froh sein, dass für die Commando qualitativ hochwertige Originalteile verfügbar sind.
Da habe ich bei Commandos so meine Zweifel, zumindest ist es nicht "erheblich" günstiger. V.a. hatte dann ja wer anders den Spaß am Projekt.Man kann generell sagen, dass es erheblich günstiger ist, eine gut restaurierte mit Nachweisen zu kaufen, die umständehalber verkauft wird,
Naja, als Abenteurer fühle ich mich nun wirklich nicht. Commandos sind zumindest ab 1971 derart gut dokumentiert, dass sie vergleichsweise eher Bausatz-Charakter haben. Das sieht bei anderen Modellen und Marken ganz anders aus....als sich in so ein Abenteuer zu stürzen.
Ich werde wohl deutlich unter 10k€ bleiben, noch sind sogar die 8k€ drin, das kommt darauf an, was ich schlussendlich für die Lackierung zahle. Mein "Wäschekorb" hat allerdings nur 1.5k€ im Schnitt gekostet damals, ich denke, das wird heute schon schwierig.Sowas findet man mehrmals im Jahr bei Mobile für 8000-10000€. Und glaube mir, da kannst Du jetzt mit dem Wäschekorb und der vermeintlichen Ersatzteilliste rechnen wie Du willst, den Preis überschreitest Du garantiert.
Tim
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Naja, da sind für mich schon so 6,5 K. Ich habe meine auch komplett selbst gemacht und liege so bei 7k für die Restauration, da sind neben der Motorüberholung auch Räder, Reifen, Isolatik, Gabel, Zündung, Lima, Lack, Linierung, Auspuffanlage, etc. (eigentlich fast alles) drin. Ich habe mir aber die Mühe gemacht, sämtliche Rechnungen zu addieren. Leider hat meine fahrbereite Restaurationsgrundlage schon knapp 7K gekostet. Aber das Problem ist, dass es sowas nicht mehr günstiger gibt, selbst so ein Wäschekorb liegt bei 4K. Ich hatte aber so den Vorteil, dass die Maschine immer fahrbereit und angemeldet war. Das hat sich so 3-4 Jahre hingezogen (2 Hinterreifen abgefahren), kürzlich habe ich nochmal das Kupplungscenter gemacht, jetzt bin soweit durch. Das würde ich nochmals so machen, auch wenn es mehr kostet. Aber nach den Erfahrungen, die ich jetzt gesammelt habe, würde ich mir die Grundlage besser auswählen. So ein Wäschekorb ist auch Vertrauenssache, entweder ist der entsprechend günstig oder es sind schon viele Neuteile dabei. Für einen Karton Schrott 4K hinzulegen ist auch Blödsinn.Tim hat geschrieben:...Grob geschätzt also so ca. 4.5k€ an Ersatzteilen und Werkstattlohn. Jetzt stehen noch die Räder an, das sind mit Bremsen, Felgen und Reifen auch nochmal 1k€. Der letzte große Batzen wird die Lackierung sein, da hab ich gar kein Gefühl für, was mich die Fireflake-Geschichte am Ende kosten wird. Rechnen wir dafür auch nochmal 1k€, dann sind es 6k€ an Restaurierungskosten, das halte ich für eine realistische Größenordnung derzeit.
Ab und zu sieht man Maschinen bei Mobile, die vor ein paar Jahren von Cordes, Kolono, etc. gemacht worden sind. Die sind fahrbereit und ob man dann damit zufrieden ist, liegt an jedem selbst.
Ich möchte damit auch nur sagen, dass die Kosten beim selbst Schrauben immer über den Marktwert hinausgehen. Da hilft kein Jammern und auch kein Lottospielen. Und diejenigen, die anschließend so eine Maschine aus irgendeinem Grund verkaufen müssen haben dann die A-Karte.
Ralf
P.S.: Mit Abenteuer meine ich die Kostenentwicklung
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Ich möchte damit auch nur sagen, dass die Kosten beim selbst Schrauben immer über den Marktwert hinausgehen. Da hilft kein Jammern und auch kein Lottospielen. Und diejenigen, die anschließend so eine Maschine aus irgendeinem Grund verkaufen müssen haben dann die A-Karte.
Ralf
P.S.: Mit Abenteuer meine ich die Kostenentwicklung[/quote]
Hallo zusammen,
genau, Ralf hat recht. Was immer Du restaurierst, das, was Du reinsteckst bekommst Du nie zurück, wenn Du anständig arbeitest.
Wenn Du alles selber machst, glaub' ja nicht, das Du nach der Zulassung fertig wärst. Dann geht's erst richtig los. Ich dachte, meine wäre fertig. Sie war (nein, ist sogar noch) angemeldet. Aber dann kam die erste Fahrt nach Walldürn. Mann, das hat Spaß gemacht. Das Gerät ist wirklich sauschnell.
Nun ja, dann wollte ich zu einem Treffen, auch wieder in die Gegend. Ich ging noch mal auf Probefahrt und genau dann beliebte sie mich fürchterlich mit Öl anzuspucken. Ja, nun gut ein MkIII- Gehäuse aus EBAY - USA frisch mit MIG- MAG geschweißt, saute das Öl raus, dass es nur so qualmte. Meine Big- Valve Köpfe sauten das Öl genau so gut raus. Nun kenne ich alle Fehler und will sie beheben. Jetzt ist mir aber momentan das Geld und die Zeit ausgegangen. Was tun? Geht gar nicht anders: Weitermachen.
Neben meinem Maney Alu- Zylinder (mit Mahle- Kolben, wer macht mir schon Kolben 2- Stück- weise?) habe ich jetzt wenigstens einen solchen aus Guss mit Standard- Maß und gute alte (neue) Standard- Kolben und einen Kopf (Was damit ist, erzähle ich später mal).
Fakt ist: Ich bin 65 (knapp) und will noch irgendwann mal fahren. Ankicken geht auch noch sehr gut, sogar anschieben, geht gut (noch!!!). Ich frage mich, ob ich den ganzen Kram nicht doch verkaufen soll (wenn er fertig ist) und mir eine TRX 850 kaufen soll. Dann kann ich noch fahren.
Andererseits: Ich glaube, wenn meine NORTON endlich fertig ist kann ich mit der das gleiche machen wie mit der TRX. Aber die Zeit und die Arbeit? Ins Grab kann ich sie auch nicht mitnehmen. Klar, die TRX auch nicht. Aber damit kann ich noch viele, viele Meter machen, bis ich mich ins Grab lege.
Das sind so Gedanken, die einem Abends kommen, wenn man nicht schraubt oder sonst wie über seine Zukunft nachdenkt.
Gute Nacht zusammen.
Ralf
P.S.: Mit Abenteuer meine ich die Kostenentwicklung[/quote]
Hallo zusammen,
genau, Ralf hat recht. Was immer Du restaurierst, das, was Du reinsteckst bekommst Du nie zurück, wenn Du anständig arbeitest.
Wenn Du alles selber machst, glaub' ja nicht, das Du nach der Zulassung fertig wärst. Dann geht's erst richtig los. Ich dachte, meine wäre fertig. Sie war (nein, ist sogar noch) angemeldet. Aber dann kam die erste Fahrt nach Walldürn. Mann, das hat Spaß gemacht. Das Gerät ist wirklich sauschnell.
Nun ja, dann wollte ich zu einem Treffen, auch wieder in die Gegend. Ich ging noch mal auf Probefahrt und genau dann beliebte sie mich fürchterlich mit Öl anzuspucken. Ja, nun gut ein MkIII- Gehäuse aus EBAY - USA frisch mit MIG- MAG geschweißt, saute das Öl raus, dass es nur so qualmte. Meine Big- Valve Köpfe sauten das Öl genau so gut raus. Nun kenne ich alle Fehler und will sie beheben. Jetzt ist mir aber momentan das Geld und die Zeit ausgegangen. Was tun? Geht gar nicht anders: Weitermachen.
Neben meinem Maney Alu- Zylinder (mit Mahle- Kolben, wer macht mir schon Kolben 2- Stück- weise?) habe ich jetzt wenigstens einen solchen aus Guss mit Standard- Maß und gute alte (neue) Standard- Kolben und einen Kopf (Was damit ist, erzähle ich später mal).
Fakt ist: Ich bin 65 (knapp) und will noch irgendwann mal fahren. Ankicken geht auch noch sehr gut, sogar anschieben, geht gut (noch!!!). Ich frage mich, ob ich den ganzen Kram nicht doch verkaufen soll (wenn er fertig ist) und mir eine TRX 850 kaufen soll. Dann kann ich noch fahren.
Andererseits: Ich glaube, wenn meine NORTON endlich fertig ist kann ich mit der das gleiche machen wie mit der TRX. Aber die Zeit und die Arbeit? Ins Grab kann ich sie auch nicht mitnehmen. Klar, die TRX auch nicht. Aber damit kann ich noch viele, viele Meter machen, bis ich mich ins Grab lege.
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Man sollte als Norton-Eigner nicht so etwas Unüberlegtes tun.Klaus Monning hat geschrieben: über seine Zukunft nachdenkt.
Klar mag die eine Methode ein paar Taler günstiger kommen oder eben die andere; der eine kann das, der andere jenes selber machen, der nächste kann gar nix außer reden, kennt aber viele die was können; dem einen hat seine Commando 8,5 kEU in 6 Jahren und dem anderen 11,8 kEU in 25 Jahren und dem nächsten gar nix gekostet, weil er sie über dem ganzen Gerechne geerbt hat...
Und klar kann man eine Norton/Triumph/etc. nicht ins Grab mitnehmen und ich kann auch mit einer BMW oder so einfacher/sorgloser/schmerzärmer/minderaufwändiger/mehr fahren, aber...
...das geile Feeling, wenn man auf einem brachial vorwärts gehenden englischen Twin kurvenauswärts das Gas aufzieht ---
--- das nehme ich garantiert mit, wohin ich auch immer gehen werde, wenn sie die Kiste zunageln.
Gut Nacht, ihr Kleinkrämer.
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Was soll ich denn sagen? Ich hab echt ohne mit der Wimper zu zucken den Marktwert meiner 500er Daytona in den Restaurierungskosten 3x versenkt.
Der Vorteil ist, dass das Geld nur in Etappen ausgegeben wird. Das trifft sich gut, denn mein Jahresgehalt bekomme ich auch nur Stückweise pro Monat ausgezahlt.unbezahlbar ist aber: Ich weiß 100% was mit dem Teil ist. Ich habe alles mehrfach in der Hand gehabt und manche Teile habe ich ersetzt, obwohl ich sie zwei Mal in der Hand hatte und beim dritten Mal gesehen habe "Oha, da is ja doch was mau"
Ich kann mit stolz erklären, dass ich noch nie ein Motorrad so gut wieder aufgebaut habe. Das Teil ist vom ersten Start an perfekt gefahren. Das ist doch auch was.
Mein Dreizylinder ist auch teurer geworden im Aufbau als der Marktwert sagt, obwohl ich schon denke dass ich damit näher dran liege. Aber das macht mir nichts, denn mein Anliegen ist es, ein gutes Motorrad zu fahren,dass eine gewisse Alltagstauglichkeit besitzt.
Die Preisfrage ist so frustrierend, da sollte man einfach Augen schließen und durch.
Ralf möchte ich dahingehend fast widersprechen, wenn er sagt, ein Norton Commandolein für 8000 - 10000 Euro wäre die bessere Wahl.
Mein Freund Dietmar (Hier am Brett Ditze) hat lange nach einer Com gesucht und war bereit 8000 und ein wenig mehr zu investieren.Er hat aber nichts gefunden, was tatsächlich einen 8000er Gegenwert geboten hat. Will sagen, die Tücke liegt im Detail und wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt und muss dann noch viel reinstecken bzw. ausbügeln, dann kann man eher beim Profi eine fertige für noch mehr Geld kaufen.
Demenstprechend bin ich der Meinung, dass ein Wäschekorb dahingehend "billiger" ist, weil man die Folgeprobleme vermeiden KANN. Wenn man weiß was man tut.
Keine Angst, das Wissen kommt. Meine ersten beiden Restaurationen waren mäßig. Jetzt kann ichs. Ich bin aber auch bereit, ehrliches Geld in ehrliche Ware und Arbeit zu stecken!
Der Vorteil ist, dass das Geld nur in Etappen ausgegeben wird. Das trifft sich gut, denn mein Jahresgehalt bekomme ich auch nur Stückweise pro Monat ausgezahlt.unbezahlbar ist aber: Ich weiß 100% was mit dem Teil ist. Ich habe alles mehrfach in der Hand gehabt und manche Teile habe ich ersetzt, obwohl ich sie zwei Mal in der Hand hatte und beim dritten Mal gesehen habe "Oha, da is ja doch was mau"
Ich kann mit stolz erklären, dass ich noch nie ein Motorrad so gut wieder aufgebaut habe. Das Teil ist vom ersten Start an perfekt gefahren. Das ist doch auch was.
Mein Dreizylinder ist auch teurer geworden im Aufbau als der Marktwert sagt, obwohl ich schon denke dass ich damit näher dran liege. Aber das macht mir nichts, denn mein Anliegen ist es, ein gutes Motorrad zu fahren,dass eine gewisse Alltagstauglichkeit besitzt.
Die Preisfrage ist so frustrierend, da sollte man einfach Augen schließen und durch.
Ralf möchte ich dahingehend fast widersprechen, wenn er sagt, ein Norton Commandolein für 8000 - 10000 Euro wäre die bessere Wahl.
Mein Freund Dietmar (Hier am Brett Ditze) hat lange nach einer Com gesucht und war bereit 8000 und ein wenig mehr zu investieren.Er hat aber nichts gefunden, was tatsächlich einen 8000er Gegenwert geboten hat. Will sagen, die Tücke liegt im Detail und wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt und muss dann noch viel reinstecken bzw. ausbügeln, dann kann man eher beim Profi eine fertige für noch mehr Geld kaufen.
Demenstprechend bin ich der Meinung, dass ein Wäschekorb dahingehend "billiger" ist, weil man die Folgeprobleme vermeiden KANN. Wenn man weiß was man tut.
Keine Angst, das Wissen kommt. Meine ersten beiden Restaurationen waren mäßig. Jetzt kann ichs. Ich bin aber auch bereit, ehrliches Geld in ehrliche Ware und Arbeit zu stecken!
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Hallo Uli,Uli hat geschrieben:aber...Klaus Monning hat geschrieben: über seine Zukunft nachdenkt.
...das geile Feeling, wenn man auf einem brachial vorwärts gehenden englischen Twin kurvenauswärts das Gas aufzieht ---
--- das nehme ich garantiert mit, wohin ich auch immer gehen werde, wenn sie die Kiste zunageln.
Gut Nacht, ihr Kleinkrämer.![]()
ja, Du hast wohl recht. Wenn ich nach einer Flasche Rotwein nur nicht immer so depressiv würde...
Und wenn man dann etwas älter wird, kommt noch dazu, dass man auch beruflich kurz vor der Rente so schön auf's Abstellgleis geschoben wird nachdem einem so richtig erst einmal das KNOW HOW abgemolken wurde... .
Dann denkt man nicht mehr gerne nur ans schrauben, sondern will endlich fahren; und das kann ich noch ganz gut, verlasst Euch drauf.
Gute Nacht
P.S: Gibt's unter uns eigentlich einen guten Rechtsverdreher, dem ich mein Leid klagen kann?
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Hallo Martin,Martin hat geschrieben:Ralf möchte ich dahingehend fast widersprechen, wenn er sagt, ein Norton Commandolein für 8000 - 10000 Euro wäre die bessere Wahl.
Mein Freund Dietmar (Hier am Brett Ditze) hat lange nach einer Com gesucht und war bereit 8000 und ein wenig mehr zu investieren.
ich habe damals genau die gleiche Preisvorstellung gehabt, so um die 8000 mit dem Gedanken, im Laufe der Zeit noch 2000 reinzustecken. Nach ca. 3 Monaten habe ich dann meine 850er für 6900 gekauft. Ich wollte aber auch unbedingt eine 850er MK2 haben. Bei dem Modell sind diverse Probleme schon beseitigt, hat aber noch Rechtsschaltung und keinen E-Starter. Seitdem beobachte ich den Markt sehr genau und es sind einige angeboten worden, wo Motor und Elektrik schon gut gemacht waren. Das Problem ist, wenn man sich zu enge Grenzen setzt. Wenn die Kiste dann 9500 kostet, aber gut gemacht ist, lohnt sich das auch.
Nur als Neueinsteiger muss man das erstmal realisieren. Es kostet mehr Zeit und Geld, als man geplant hat. Und bei der Commando kann das leicht in einen Bereich über 10K gehen. Und für das Geld möchte man auch ein schönes und alltagstaugliches Motorrad haben. Da kann man auch in den Bereich kommen, wo eine Streetbob neu zu bekommen ist. Letztendlich bin ich auch froh, es so gemacht zu haben. An der Commando kann man sehr gut arbeiten. Das macht Spaß. Man muss ja nichts dran verdienen. Und hinterher hat man was besonderes, was man von einer Streetbob nicht sagen kann.
Ralf
- Towner
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Re: Basket Case Norton 750 Commando
Ich hatte auch eine Zeit lang das Gefühl, die Kiste wird nie mehr fertig. Aber dann ist es doch soweit und sie läuft dann auch zuverlässig. Aber über eins sollte man sich klar sein, nur mit Öl- und Reifenwechsel geht das nicht ab. Ich habe ja noch die Bonneville, das ist schon entspannter, wenn man immer was zum Fahren hat. Eine ist immer fahrbereit.Klaus Monning hat geschrieben:Andererseits: Ich glaube, wenn meine NORTON endlich fertig ist kann ich mit der das gleiche machen wie mit der TRX. Aber die Zeit und die Arbeit? Ins Grab kann ich sie auch nicht mitnehmen. Klar, die TRX auch nicht. Aber damit kann ich noch viele, viele Meter machen, bis ich mich ins Grab lege.
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