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Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 14. April 2013, 20:36
von Wuselwahnwitz
:kuss: :knuddel:
Jezz besser???????????

W.

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 14. April 2013, 21:20
von Martin
Hörige... alles Hörige :facepalm2:

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 14. April 2013, 21:44
von Hanni
Norton Motors hat geschrieben:Wuselchen,
Wenn Du nicht lieb bist, wirst Du gepatscht. :box:

Down, boy! :schlaumeier:

" Joe G"

schon wieder, der alte Denunziant.... He Wusel, hau ihn einfach um..

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 14. April 2013, 23:05
von Norton Motors
Wuselmännchen,
Für Hanni, Nanni & Pferdchen bist du zu alt, also hör nicht auf die.

Wohingegen:
:kuss: :knuddel:
Jezz besser???????????
wirklich VIEL besser ist. Bravly! :mrgreen:
Joe

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Samstag 27. April 2013, 17:37
von Domi-650SS
Atlas750 hat geschrieben:... aber ich finde den Aluklotz ein klein wenig - ähm - klotzig, das hätte man mit ein büschen ambitionierterem CNC-Einsatz doch noch etwas eleganter hinbekommen können.

Tim
Seh' ich auch so.
Atlas750 hat geschrieben: ...diese unsägliche Rumpfuschlösung mit dem Sleeve ist nun wirklich gar keine Alternative.

Tim

Was spricht denn gegen diese Modifikation?
Ich hab ein wenig auf http://www.accessnorton.com recherchiert (wie von Joe vor ein paar Wochen empfohlen) aber nichts signifikant negatives gefunden.
Fritz.

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Samstag 27. April 2013, 21:48
von Tim
bad_friday hat geschrieben:Was spricht denn gegen diese Modifikation?
Hm, hatten wir doch grade erst? Bei so einer Modifikation erlischt - mit Sicherheit auch in der Schweiz - die Zulassung, das Ding hat zusätzliche Dichtstellen, die versagen können, der Sleeve kann sich verdrehen, wodurch die Überlaufbohrung verschlossen werden kann, die Qualität dieser Einsätze ist teilweise fragwürdig - gedrehte statt gehonte Laufbahn etc.
Ich hab ein wenig auf http://www.accessnorton.com recherchiert (wie von Joe vor ein paar Wochen empfohlen) aber nichts signifikant negatives gefunden.
Naja, da ist ja auch die Mehrheit der Meinung, dass man Kegelrollenlager ohne Spacer verwenden sollte .... :pfeiffen: :facepalm2:


Tim

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Samstag 27. April 2013, 21:58
von Martin
Atlas750 hat geschrieben:
bad_friday hat geschrieben:Was spricht denn gegen diese Modifikation?
Hm, hatten wir doch grade erst? Bei so einer Modifikation erlischt - mit Sicherheit auch in der Schweiz - die Zulassung, das Ding hat zusätzliche Dichtstellen, die versagen können, der Sleeve kann sich verdrehen, wodurch die Überlaufbohrung verschlossen werden kann, die Qualität dieser Einsätze ist teilweise fragwürdig - gedrehte statt gehonte Laufbahn etc.

Tim
Das mit dem erlöschen der BE.... geschenkt. Das ist in nicht wenigen Kisten aus unterschiedlichen Gründen so...
Aber mal inhaltlich: Wird die Buchse einfach nur eingepresst, ohne Verdrehsicherung? Welche Wandstärke hat so ne Buchse denn? Könnte man nicht mit ner Madenschraube (ausreichend Wandstärke vorausgesetzt) sichern? Einkleben?
Das mit dem gedreht/gehont kann man ja für sich selber besser machen.
Was machen die mit dem Kolben und den Dichtungen? Nehmen die was von der Stange, oder drehen die das auch passend?

Abgesehen vom möglicherweise potentiellen Gefahren: Was ist bekannt an Schäden/Unfällen etc. Verdrehte Buchsen schon aufgetaucht?

Gruß, Martin

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 08:16
von Öko
Zum Thema Bremse kann ich ggf. auch was beitragen.
Habe an meiner Nipponbüchse...wie sie einige schon life gesehen habe von je ein klemmenden Zweikolbenfestsätteln von und hinten auf Stahlflex und je einer Sechskolbenfestsattelzange aus dem Heizerbereich vor sieben Jahren umgerüstet..mit sammt angefassen Fahrwerk und Bereifung....an Statt mit der vollen Hand rein zu greifen reicht im Normalfall ein bis zwei Finger...der Druckpunkt ist fest bei der vorderen und hinteren Bremse im ersten Drittel definiert, ganz im Gegensatz zu der sehr schlecht zubeißenden Serienzangen mit 4Xmm großen ewig verklemmenden Kolben.

Habe bisher etwas 25 weitere Truden mit vier und Sechskolbenzangen ausgerüstet mit auf ner CNC 4D Machiene angefertigen Gabeladapter aus Duaalu und hinten aus 6mm VA...das auch TÜV fähig per Einzeleintragung...

Ich habe was getan, weil es bei meiner Fahrweise mit leistungsgesteigertem Motor auch ein angepasstes Fahrwerk notwendig machte.
Dabei belaufen sich die Kosten im überschaubaren Bereich, da Großserienteile von anderen Motorrädern Anwendung finden

Änliches habe ich auch schon auf einer Britbikeseite gesehen.

für meine englischen projekte bevorzuge ich Baujehrbedingt nur Trommelbremsen...dafür Zeitgemäß aufgerüstet.

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 10:12
von Tim
Martin hat geschrieben:Das mit dem erlöschen der BE.... geschenkt. Das ist in nicht wenigen Kisten aus unterschiedlichen Gründen so...
Naja, erwähnt gehört es trotzdem. Ohne Eintragung erlischt allerdings auch die BE, wenn man Joes Umbau nimmt - nur ist der IMHO eintragungsfähig, während die gesleevte Okinaalpumpe das nur bei strunzbesoffenen, korrupten, taubblinden etc. Prüfern sein sollte.
Aber mal inhaltlich: Wird die Buchse einfach nur eingepresst, ohne Verdrehsicherung?
AFAIK ja bzw. gibt es mindestens einen Umbau, bei dem die Buchse durch zwei O-Ringe "positioniert" wird. Einen O-Ring braucht man mindestens, sonst hat man einen Überströmpfad und pumpt mit dem Kolben den Bereich hinter dem Kolben auf.
Welche Wandstärke hat so ne Buchse denn? Könnte man nicht mit ner Madenschraube (ausreichend Wandstärke vorausgesetzt) sichern? Einkleben?
Einkleben hat z.B. Klaus M. gemacht, der hat ja damals nachgeschaut, ob Loctite mit Bremsflüssigkeit taugt.
Das mit dem gedreht/gehont kann man ja für sich selber besser machen.
Wenn man das kann, kann man den ganzen Umbau selbst machen. Normalerweise schickt man die Handpumpe hin und bekommt eine umgebaute zurück.
Was machen die mit dem Kolben und den Dichtungen? Nehmen die was von der Stange, oder drehen die das auch passend?
Großserien-Dichtungen auf selbstgedrehten Kolben.
Abgesehen vom möglicherweise potentiellen Gefahren: Was ist bekannt an Schäden/Unfällen etc. Verdrehte Buchsen schon aufgetaucht?
Keine Ahnung, ich meine mal von einem Fall auf accessnorton gelesen zu haben, wo es Probleme gab und der Umbau rausgeflogen ist, interessiert mich aber auch nicht wirklich: Es gibt Handpumpen in passenden Abmessungen, warum soll man dann auch nur einen Gedanken an einen aufwändigeren und sicherheitstechnisch unterlegenen Umbau verschwenden? Funktionieren tut's (meistens), ja, aber IMHO ist das nunmal nur die zweitbeste Lösung, warum sollte man das also tun?


Tim

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 12:15
von Towner
Hallo,

es mag ja sein, dass eine gut gemachte Modifikation des Hauptbremszylinders auch funktioniert. Aber es gibt da generell ein paar Unsicherheiten und speziell bei den Kits die angeboten werden. Hier in Deutschland gibt es keinen der die Arbeit durchführt, das spricht doch für sich. Wenn man seinen Bremszylinder in England machen läßt, muss man schon darauf Vertrauen, dass es so gut gemacht ist, dass nichts damit passieren kann. Es hat aber schon Problem gegeben.
http://www.accessnorton.com/rgm-13mm-ma ... mm#p103293

Wer mit seiner Maschine nur zu Ausstellungen fährt, braucht überhaupt keine Modifikation. Die Originalbremse funktioniert ja auch einigermaßen.

Was den Klotz angebtrifft, könnte man ihn vielleicht an der Seite etwas abrunden, wo er gegenüber der Lucas-Armatur übersteht. Das kann man ja selbst machen. Mich stört das aber nicht so dolle.

Ralf

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 14:14
von Norton Motors
Kinderchen :halloatall: ,
Man kann alles Mögliche und Unmögliche machen, wenn Geld & Zeit keine Rolle spielen. Ein Bremsenumbau mit neuem Hauptbremszylinder, Stahlflexleitung, CNC-gefräster Adapterplatte, allen Schräubchen und einem neuen Bremslichtschalter für 200,-€ + Märchensteuer soll mir aber erst mal einer nachmachen :tach: . Und das der funktioniert, hat mir bisher noch ausnahmslos jeder Umbauer bestätigt. :zustimm:

Was die Eintragung angeht, bin ich im Gegensatz zum falschen Timmi der Meinung, daß man sich die schenken kann. Da die Commando kein Typgutachten hat, und jedes Motorrad per Einzelgutachten zugelassen ist, ist die Bremsanlage bei ursprünglicher Abnahme nicht festgelegt :schlaumeier: . Was nicht dokumentiert ist, muß m.E. auch nicht nachträglich durch eine Änderung dokumentiert werden. :mrgreen:

Die Bremsleitung hat ein Gutachten- da legen viele TÜV-Onkels Wert drauf- muß aber m.W. auch nicht mehr eingetragen werden. :gruebel:

Zum plötzlichen Festgehen der tollen Buchsenmodifikation gab es meiner Erinnerung nach erst vor Kurzem einen Austausch von gleichlautenden Erfahrungsberichten im nortonaccess Forum.

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 16:19
von Tim
Norton Motors hat geschrieben:Was nicht dokumentiert ist, muß m.E. auch nicht nachträglich durch eine Änderung dokumentiert werden. :mrgreen:
Gab es diesen Typ Handbremspumpe zum "Lebzeiten" der Commando schon? Wenn ja, könntest Du damit im Falle des Falles durchkommen. Wenn nein, dann nein. Ganz simpel, IMHO.


Tim

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 18:23
von Towner
Ich habe jetzt wieder den Stempel bekommen. Die Bremse wurde nicht bemängelt, warum auch - bremst doch super ! Noch nicht mal nach der Bremsleitung gefragt. Das Problem ist doch das gleiche, wie mit den Endtöpfen. Da steht ja auch keine Nummer drauf und dass das nicht die ersten sind, ist doch jedem Prüfer oder Polizisten klar. Laute Auspuffanlagen sind doch die beliebtesten Gründe. Ich weiß nicht, ob hier notfalls eine Bescheinigung vom Joe hilft. Letztendlich wird man da wahrscheinlich mit durchkommen. Aber die Jungs sind doch bei den Oldtimern ziemlich friedlich geworden, wenn man nicht gerade den Totalumbau hat. Wie war das denn kürzlich mit der Norton bei Ebay mit dem Yamaha-Vorbau - "Fertig für TÜV". Das sind doch die Themen, worüber man da diskutieren kann.

Ralf

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 19:28
von Tim
Towner hat geschrieben:Ich habe jetzt wieder den Stempel bekommen.
Seufz. Darum geht's doch gar nicht. Meine Grimeca war auch nicht eingetragen, hat auch nie einer gemerkt. Im Falle des Falles haben die Kiste dann aber auch mit Plakette eben keine Betriebserlaubnis. Ob's später einer merkt, ist dann eine ganz andere Frage, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich werde die Grimeca jedenfalls so, wie sie drin war, nicht wieder einbauen.

Joes Umbau würde ich mit dem Prüfer besprechen, das sollte mit einer kurzen Probefahrt und Prüfstandsstippvisite anstandslos einzutragen sein, und dann wüsste ich keinen Grund mehr, wieso man es nicht machen soll.


Tim

Re: Erste Probefahrt mit neuer Bremspumpe

Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 21:28
von Öko
Was ich an meinen Kisten und bei Freunden/Kunden umbaue und eintragungsrelewant ist...wird auch noch vor Abschluss durch ein Sachverständigen eingetragen...halbherzige Sachen führen ins nichts...
Joe..der Kurs ist doch mehr als geschmeidig für ein komplett einbaufähiges funktionerendes Bremsenkit...solange es sauber technisch umgesetzt wurde und dei Mindestbremsleitung erfüllt und nicht ständig zum Überbremsen führt....dann haben die Sachverständigen...mit Ahnung von der Materie (ja, die soll es auch geben)...auch wenig Bedenken den Bremsenumbau ohne Teilegutachten auf dem Bock einzutragen....haben wir schon etliche mal hier bei uns auf Firma machen lassen.