Ventilspiel

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jan
Julio Matchlesias
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Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Und zu viel Ventilspiel ist ja auch begrenzt. Keiner wird 0,5mm geben. Dann springen ja irgendwann die Stößelstangen aus der Pfanne.
Ventilspiel angegeben mit 0,20 und eingestellt mit 0,25 macht überhaupt nichts.
Wenn ich einstelle ohne Lehre, dann natürlich mit der Erfahrung, dass es in der Regel passt. Bei der 500er ist es mit der Fühlerleher auch nicht genauer, denn man kommt so schlecht unter die Kipphebel, so dass immer eine ungenaue Mesung Zustande kommt. Die Revisionsöffnungen an der Seite sind eine Verbesserung zum einstellen, eine Verschlimmerung für die Dichtigkeit...

Was Eddie meint: Die Triumph Motoren sind in einem gewissen Kulanzbereich sehr dankbar und verzeihend... Ne Desmo Ducati ist dagegen eine Atomanlage...
Martin, das hast Du alles sauber und diplomatisch aufbereitet! :biggthumpup:

Diese Zusammenfassung des "Freds" akzeptiere ich und schließe mich ihr vollumfänglich an. :gut: Ob mit oder ohne Lehre.
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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

Dem schliesse ich mich an. SO wie es der Martin niedergeschrieben hat, habe ich es gemeint. Ob nun 0,10 oder 0,20........oder gar 0,30....bananas.

Bin lediglich wieder in den "Stammtisch-Jargon" abgedriftet.

Trophy: Was ist ein Hauptlager ???? :wink:
Ich liege erschossen auf der Strasse nach Tilsit.........
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Volker Koch
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Beitrag von Volker Koch »

Hi Josef,
Du solltest mehr Vertrauen in die alten Triumphs entwickeln.
Die Mühlen waren in den 30er Jahren schon aus der Prototyp-Phase raus, man braucht an ihnen nichts mehr nachkonstruieren. Die Konstrukteure und Bauer, die nach den Prototypen kamen, sind selbst noch bei Wind und Wetter Motorrad gefahren und wußten, wo´s damals drauf ankam. Die Jungs haben auch Rennteams gehabt/gebildet/betreut und wesentlich länger, als die meisten anderen nichtenglischen Motorradkonstrukteure das breite Spektrum verschiedenster Details zur Motorenmodifikation für die unterschiedlichsten Nutzungsformen der Karren beherrscht(!!!). Eigentlich gibt/gab es überhaupt kein anderes Motorradmodell - egal von wem gebaut - das so lange kaum großartig verändert in so unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden konnte, wie es bei den 650er/750er unit-Motoren von Triumph der Fall war ... selbst an den alten Gummikühen wurde von ´63 bis ´83 mehr rummodifiziert, um mit ihnen tourenmäßig und sportlich Straße, Gelände, Cross, Grasbahn(ging garnicht) und Rennstrecke abzuharken.
Was Deinen 750er Motor angeht, dann kannst Du getrost davon ausgehen, dass er Standardbestückung aufweist, denn größere Motorenveränderungen sind hier in Deutschland in den letzten 30 Jahren eher unüblich gewesen. Selbst wenn in Deinem Motor ´ne `Norman Hyde´- Auslaßnocke stecken würde, dann wärest Du mit den 0,15mm Ventielspiel immernoch richtig unterwegs.
Einen Kopf angleichen bedeutet im Übrigen, die Einlaßkanäle im Durchmesser an die Bohrungsweiten der Vergaser an zu gleichen ... damit die Ansaugtrakte vom Vergasereinlaß bis zum Ventil die gleiche lichte Weite haben und es nicht durch Verwirbelungen zu Strömungsverlusten - Gasstaus - kommt, `metaphorisch´ gesprochen ist es quasi der Umbau einer Gartenpforte zu einem Hoftor... 30mm Kanäle mit 34er Vergasern bestücken würde so etwa bedeuten, mit ´nem Straßenkreuzer durch diese Gartenpforte zu wollen. Dessen ungeachtet macht sowas ohne entsprechende Rennsportsteuerung nicht so richtig wirklich Freude und ziemlich reichlich Arbeit ...
Tschüss
Volker
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Goldstar
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Beitrag von Goldstar »

Einen Kopf angleichen bedeutet im Übrigen, die Einlaßkanäle im Durchmesser an die Bohrungsweiten der Vergaser an zu gleichen ... damit die Ansaugtrakte vom Vergasereinlaß bis zum Ventil die gleiche lichte Weite haben und es nicht durch Verwirbelungen zu Strömungsverlusten - Gasstaus - kommt, `metaphorisch´ gesprochen ist es quasi der Umbau einer Gartenpforte zu einem Hoftor... 30mm Kanäle mit 34er Vergasern bestücken würde so etwa bedeuten, mit ´nem Straßenkreuzer durch diese Gartenpforte zu wollen. Dessen ungeachtet macht sowas ohne entsprechende Rennsportsteuerung nicht so richtig wirklich Freude und ziemlich reichlich Arbeit ...


Hi Volker,

das was du oben geschrieben hast, ist meiner Meinung nach so nicht ganz richtig.

Der Vergaser solle immer im Querschnitt größer sein als der einlaß. Gleichbleibende Querschnitte sind immer strömungs ungünstig.

Besser ist es wenn sich der Querschnitt ab Vergaser langsam zum Ventil hin verjüngt, weil damit wesendlich bessere Strömungsgeschwindigkeiten zu erzielen sind, d.h. auch bessere Füllgrade.

Ebenso sieht es beim Auslaß aus. Eine leichte Erhebung an der Unterseite des Auslasses etwa 3mm hoch aber auf den halben Querschnitt wirkt ware wunder.
Wenn man bei einem Kopf eh allles neu machen muß z.B Ventilsitzringe dann lohnt sich meiner Meinung nach diese Arbeit schon mit dem aufschweißen von Material.

Das Ergebnis ist mehr Freude, weniger Verbrauch und auch ein thermisch gesunder Motor.

Grüße Klaus
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Martin
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Beitrag von Martin »

Klaus: Stichwort "Venturi"?
Die Übergänge sollten aber sanft ausfallen.

Meine Trident hat einen bearbeiteten Kopf mit konischen Einlasskanälen von 30 auf 28mm mit 30 mm Vergasern.

Das wird so auch an meinem 500er Racermotor so angelegt.
Durch die Verjüngung erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches.
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
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trophy
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Beitrag von trophy »

Hallo Volker

Ja ich denke du hast Recht , ich mache mir zu viel gedanken um die Haltbarkeit der alten Kisten . Habe mir erst letztes Jahr im Herbst eine 70er TR6C Trophy geholt , sie über den Winter Restauriert , und so viel Spaß beim Fahren gehabt das ich mir dachte da muß noch ne 750er Bonny her , habe also mit den Triumphen nicht so viel Erfahrung , davor fuhr ich Ducati scrambler eine Speed Trippel , und Schraubte an meinen alten Daimlern .
Mein Schwager fährt schon ehwig eine 750er Bonny aber der ist nicht so der Schrauber und streichelt sie dementsprechend , also auch kein Maß ,für die Haltbarkeit.
Zylinderkopf anpassen ??? Hatte ich das gefragt ?? Eigentlich ist mir das schon klar , habe an meiner Bonny einen angeblich angepassten Kopf

Grüße
Josef
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Volker Koch
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Beitrag von Volker Koch »

Moin Martin und Mr. Goldstar, schnell nochmal zwischen Tür und Angel ... zum Thema der Ausformung angeglichener Einlaßkanäle gibt es zig unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen und Berechnungsformeln. Bei Mehrzylindern sollten sie möglichst gleich sein und gleiche Qubikzentimeter Inhalt haben etc... Allein `Hütten´ läßt sich in seiner Bibel über mehrere Seiten zu dem Thema aus und je nach Auflage mit leicht differierenden Aussagen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei ganz sicher auch die Beschaffenheit der Nockenwellen, denn - wie an anderer Stelle schonmal gesagt - wesentlich ist, dass die Strömungsgeschwindigkeit unter der Schallgrenze bleiben muss, weil sonst statt eingeschränkter Füllung durch zu enge Querschnitte gar keine Füllung durch Abriss der Gassäule mehr erfolgt und der optimale Füllungsgrad auch wieder nicht erreicht wird. Ich hab´Hütten nicht auswendig gelernt, aber er vermittelt in seinem Schinken recht brauchbare Eckwerte und weist - meine ich mich zu entsinnen - darauf hin, dass der idealste Ansaugtrakt seine engste Stelle im Bereich des Vergasermischrohrs oder besser noch im Ansaugtrichterminimum haben sollte, also mithin in der Mitte oder sogar noch vor dem Vergaser. Bei dieser ganzen Theoretisiererei geht es natürlich ausschließlich um maximalste mobilisierbare Spitzenleistung. ´Ne persönliche Anekdote zu dem Thema: Mir hat bei so´ner Geschichte ´mal ´n Motor das gesamte Gewebeinnenleben von einem Luftfilter mit verspachtelt ... sah ernstlich schräg aus ... als hätte man alles mit Säure besprüht ... voll eingesogen ...
Na, egal, Ihr werdet das alle schon machen, insofern frohes Schaffen.
Yours
Volker
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Martin
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Beitrag von Martin »

trophy hat geschrieben:Hallo Volker

Ja ich denke du hast Recht , ich mache mir zu viel gedanken um die Haltbarkeit der alten Kisten . Habe mir erst letztes Jahr im Herbst eine 70er TR6C Trophy geholt , sie über den Winter Restauriert , und so viel Spaß beim Fahren gehabt das ich mir dachte da muß noch ne 750er Bonny her , habe also mit den Triumphen nicht so viel Erfahrung , davor fuhr ich Ducati scrambler eine Speed Trippel , und Schraubte an meinen alten Daimlern .


Grüße
Josef
Ich wage mal zu vermuten, dass der Fahrspaß der 650er Trphy einiges über dem mit der 750er liegt... :wink:
Ducati Scrambler sind auch schön, allerdings zöge ich denen eine schöne 500er Scrambler Triumph vor. Ich kann halt nicht anders :lol:
Die alten Daimler haben meiner Meinung nach einen riesigen Nachteil: Wenn man mit denen schneidig auf zwei Reifen durch die Kurve braust, besteht die Gefahr des Umkippens. Ach wie gerne hab ich die Daimlers früher noch mit meinem 2002tii in eine Ölwolke gehüllt und denen meine Rücklichter gezeigt 8) (Wohlgemerkt eine nostalgisch gefärbte Erinnerung :idea: )
Zuletzt geändert von Martin am Freitag 25. Juli 2008, 06:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Craig Vetter
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trophy
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Beitrag von trophy »

Hallo

Mit einem schönen SL mit V8 willste nicht mehr Rasen da bekommst du beim einsteigen von ganz alleine ein breites Grinsen und läßt die anderen gerne an dir vorbeiziehen :P :P :P

Grüße

Josef
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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

Naja..dann is doch alles OK.

Musst Du doch den alten Ed nicht so ärgern......
die Umphen sind ganz fein.......und "verzeihen auch 5 Hundertstel" mehr
odah weniger.......

Viel Spass auf Umph. :shock: :shock:
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T140E
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Beitrag von T140E »

Psychodelic Rock-Ed hat geschrieben:Ob nun 0,10 oder 0,20........oder gar 0,30....bananas Bild.
Yeeeeeehaaaaaaa, Ed !!!! Und so würde das aussehen, wenn Ventilschäfte aus Bananen wärenBild

Meine Story über die Diskrepanz zwischen Reparaturanleitung Seite X und Seite Y bezgl. den Ventilspieleinstellungen beim 3TA-Motor hab' ich hier ja schon mal zum Besten gegeben... vor allem, die Folgen bei der ersten Probefahrt.

So, im Wartungshandbuch eines ehem. wichtigen Triumphdealers hab' ich nun auch nachsehen können, und es bleibt bei der 750-er dabei: Einlass 0,20, Auslass 0,15... und das Ausdehnungsverhalten physikalisch genau zu erklären, ist schon spannend zu lesen.

Drittens: auch hellmut hatte recht: in den 80-ern war der neue Satz Ventile nach 3.000 km (also nach einer Woche) schon oben so eingedellt (eigentlich hatte der Schaft schon bei der ersten Einstellung nach dem Einbau eine Delle :D ), dass ein genaues Einstellen mit der Lehre ohnehin nicht möglich war. Deshalb wurde kurzerhand die Gewindesteigung genau ausgemessen und anhand dieses Wertes und ein wenig Fingerspitzengefühl ob des Zeitpunkts des Auftreffens des Einstellers auf dem Ventil wurde das Spiel eingestellt - war, glaube ich, am Einlass eine Viertel Umdrehung (lange her das), bei einem Vierkant als Einstellschraube wirklich total einfach zu handhaben. Einfach, wie der ganze Triumph-Motor...Bild
Es grüßt der Mitch

Je regrette la mort de mon coiffeur !
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hellmut
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Beitrag von hellmut »

Ventilspiel einstellen ? wo kann man das Ventilspiel einstellen ? wenn ich bei meinen Ventilen herumdrehe geht immer die Luft aus den Reifen ? Verschiedene Luftdrücke beim Hinter- und Vorderrad ist ja klar, aber unterschiedliches Ventilspiel ? nur weil hinten der größere Reifen montiert ist...oder von welchen Ventilen faselt ihr hier ??

aber noch einen zur allgemeinen Verwirrung :
Beim "Classic Bike" gibt es sogenannte "Classic Bike Dossier" (im Google diesen Begriff eingeben !) in dem verschiedene Modelle vorgestellt werden, mit Tips und Tricks - und was steht da unter "Service Tips"

[b]"Correct valve clearenses are 8 thou exhaust and 6 thou inlet. Some manuals have them the wrong way around"[/b]

Helmut
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jan
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Beitrag von jan »

hellmut mit der Luftpumpe hat geschrieben:aber noch einen zur allgemeinen Verwirrung :
Beim "Classic Bike" gibt es sogenannte "Classic Bike Dossier" (im Google diesen Begriff eingeben !) in dem verschiedene Modelle vorgestellt werden, mit Tips und Tricks - und was steht da unter "Service Tips"

"Correct valve clearenses are 8 thou exhaust and 6 thou inlet. Some manuals have them the wrong way around"

Helmut
Wow, Helmut,
mit DEM Beitrag schaffst Du es locker, diesen Fred auf mindestens vier Seiten zu pushen :!: :!: :vielposten:

Freue mich schon auf die Experten-Resonanz... :schlaumeier:
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Martin
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Beitrag von Martin »

jan hat geschrieben: Wow, Helmut,
mit DEM Beitrag schaffst Du es locker, diesen Fred auf mindestens vier Seiten zu pushen :!: :!: :vielposten:

Freue mich schon auf die Experten-Resonanz... :schlaumeier:
Ich bin sehr zufrieden mit der Antwort und habe keinen weiteren Diskussionsbedarf... :stumm: :biggthumpup:
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Craig Vetter
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Beitrag von T140E »

hellmut mit der dicken Luft im Hinterreifen hat geschrieben:Ventilspiel einstellen ? wo kann man das Ventilspiel einstellen ?
Ach, hellmut, hellmut, Dir muss man auch alles haarklein erklären.

Ventilspiel (Definition):
Vor dem Einbau spielst Du zuerst ein bisschen an den Ventilen rum - das ist das Ventilvorspiel. Irgendwann wird dann das Ventil ganz hart, dann kannst Du es einbauen. Oben in den Zylinderkopf. Da ist die Ventilf... das ääh... naja, also, ein Loch.
Dabei musst Du die Ventilfeder genau zwischen den Ventilteller und den Ventilsitz platzieren. Nun hängst Du die Kolbenrückzugsfeder aus und drückst langsam den Kolben nach oben und schiebst den Zylinderkopf gleichzeitig von oben runter, bis beide zusammentreffen und die Ventilfeder fast ganz zusammengedrückt wird. Wenn die Lufträume zwischen den Ventilfederwindungen zusammengerechnet 0,20 mm am Einlass und 0,15 mm am Auslass betragen, darfst Du den Zylinderkopf nicht weiter anziehen. Jetzt hast Du das eigentliche Ventilspiel.
Jetzt machst Du eine ganz kurze Probefahrt. Wenn dabei der Motor kaputt geht, solltest Du wieder bei Revell anfangen... :D
Ach ja - und, Kinder: Nicht bei Opis Motorrad nachmachen !!! Der wird sonst sehr sauer Bild
Es grüßt der Mitch

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