Na ja. Da kenn ich den Joe verstehen.sumoler hat geschrieben:Norton Motors hat geschrieben:Die Frage wurde mir schon öfter gestellt. Wär keine Schwierigkeit- bin Anglist- aber dann würde ich nach wochenlanger Tipparbeit nix von haben. Das würde sich jeder kostenlos downloaden, und ich hätte für null gearbeitet. Seh ich gar nicht ein, arbeite eh zu viel (sagt die Familie), und in der Zeit hätt ich auch Mopedfahren oder anders frei haben können. Nö, danke!Ist es denn nicht möglich, die original Reparaturanleitung nach neusten Erkenntnissen übersetzen zu lassen.
Hallo Joe,
ich hatte auch nicht an dich gedacht, sondern z.B. an einen Maschinenbau Studenten der sich was dazu verdienen möchte. Anscheinend ist ein Markt dafür da, wenn für eine Buchelli Reparaturanleitung 100 Euro bezahlt werden. Ich habe dich angesprochen weil Du bestimmt die Rechte an den Druckerzeugnissen hältst.
Gruß
Werner
Die Übersetzung eines Buches mit 130 Seiten ist mal nicht ohne. Das kann nicht irgendjemand machen und muss in jedem Fall durch einen Kenner korrekturgelesen werden. Schließlich bürgt er mit seinem Namen.
Dann gibt es ja auch für Commando eben nicht nur ein WHB, sondern mehrere für unterschiedliche Baujahre. Sicher, nicht alles ist komplett anders, aber genau diese Veränderungen müssen eingepflegt werden.
Ich denke dann tatsächlich, dass die meisten Leute sich das irgendwoher besorgen, weil sie meinen 50 Euro wäre zu viel dafür. Gibt es doch mittlerweile viel einfacher...
Und wenn Du glaubst, die Masse ist ehrlich und dankbar für so etwas, dann täuschst Du Dich gehörig.
Ein Beispiel: Ich erhalte viele Anfragen unter der Webseiten Kontaktadresse info (ät) cbbc.de. Die Fragen, bekommen ne Antwort und danach kommt NICHTS zurück. Armselig. Ich habe mich bei denen, die sich bedankt haben immer zurückbedankt für die Danksagung. So krass ist das.
Manchmal schreib ich die, denen ich geholfen habe an, um denen noch mal zu sagen dass ich so was scheiße finde wenn ich keine Rückmeldung bekomme. Dann kommt meist ein "Oh...Äh...Öhh..."
Grundsätzlich habe ich eine passende Teileliste an der Werkbank, wenn ich schraube. aber auch hier ist mitunter Vorsicht geboten. Auch Triumph/BSA/Norton Personal hat früher Fehler gemacht...
Bevor ich meine Schraubererfahrungen gemacht habe, hatte ich schon die Schlosserausbildung abgeschlossen. Das hilft schon mal ungemein, da mn ein Grundverständnis von Technik bekommt.
Dem Schrauberlaien rate ich also, sich ein gutes Buch zuzulegen wie Hertwecks "Besser machen" oder - wenn es etwa moderner sein darf - "Das Schrauberhandbuch" von Ölfuß. Es gibt sicher schon noch ein paar andere gute. Leider aber auch genug, die einfach nicht halten was sie versprechen.
Noch mal zurück zum Werkstattbuch. Man könnte natürlich auch mal so was wie ein Web WIKI machen. Da könnte dann mit BIldern und Erläuterungen den Aufbau oder auch Teilarbeiten zeigen. Der Vorteil eines WIKIS wäre, dass das - innerhalb einer festen Gruppe - immer konstant erweitert werden könne und eine Korrekturmöglicheit innerhalb der sogenannten "Schwarmintelligenz" machbar wäre.
Dazu bräuchte es aber auch jemanden, der das in die Hand nimmt. Ich persönlich hab da keine Zeit zu.
Ich werde die nächste Zerlegung und Wiederaufbau eines T150V Motors - wahrscheinlich Februar - komplett filmen. Mal sehen, was ich danach damit mache.