Kettenschloß in der Primärkette

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Norton
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Re: Kettenschloß in der Primärkette

Beitrag von Norton »

Hab ich gestern.
Rollenkettendepot Engl, Nürnberg.

Meine Erfahrungen mit RK und DID hab ich ja bereits dargelegt. Zu gut ist scheinbar auch nichts.
Wem soll man da noch was glauben. Hätte mir es den Clip nicht zerlegt, hätte ich das alles gar nicht hinterfragt und wäre weitergefahren.
Von der A&S hab ich noch eine aufgerollt im Karton, dazu vier Schlösser. Auf den Kettengliedern steht A&S, auf den Schlössern Renolds. Die Schlösser sehen genauso so aus, wie die alten Renolds Schlösser aus den alten Orginalketten.

Wenn die Kettenhersteller einen Unterschied zwischen Maschinen- und Motorradketten machen, dann doch mehr in Bezug auf Mangelschmierung, Dreck usw.... Im Primärkasten einer Norton ist kein Strassendreck und sogar Öl (also in meinem). So gesehen wieder mehr, als bei einer Maschine.
Ich arbeite in einem Betrieb, in dem es noch viele Maschinen mit offenlaufenden Ketten gibt. Da wird auch kein Gelumpe verbaut. Kabelindustrie, Dreischichtbetrieb, möglichst keine Maschinenausfallzeiten....

Gruß. Martin.
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Martin
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Re: AW: Kettenschloß in der Primärkette

Beitrag von Martin »

Ein Unterschied sind die vielen heftigen Lastwechsel.an einem Motorrad. Die Industrieketten die ich gewartet hatte im ersten Leben liefen unter völlig anderen Bedingungen. Schmieröl Kartuschen, gekapselt, gleichbleibende Temperaturen etc.
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
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Re: Kettenschloß in der Primärkette

Beitrag von Norton »

Norton Motors hat geschrieben:Frau Arnold & Herr Stolzenberg sind vor vielen Jahren achtkantig bei meiner Ladentür rausgeflogen, als die von damals Renolds/Deutschland gelieferten "Motorradketten" sich als Arnold &Stolzenberg- Industrieketten in Renoldsverpackung entpuppten, die von 12 bis Mittag hielten. :yau:
Seitdem verwende ich ohne Probleme CZ- und RK-Ketten (je nach Maß). Die abgeplatzten Rollen kenne ich noch von den (Original!)-Renolds-Primärketten für Nörten und Triumph, der Sch**ß kommt mir auch nicht mehr ins Haus und schon gar nicht in Kundenhand.
:runterdrueck:
Seit Jahren keine Kettenprobleme gehabt, auch in der Rennerei nicht. Wo wir auch Primärkette fahren, bei Einzylindern und Commandos.
:mrgreen:
Nicht in jedem Fall ist Made in Germany die Antwort auf jedes Gebet. :abgelehnt: Bei Ketten bet ich auswärts. :flehan:
Ich hab die RK-Primärkette mal wieder rausgekramt. Breite über Bolzen 19 mm, alle "guten" Ketten die mehr Zugkraft aushalten als die normale Renold bzw A&S, liegen auch in der Region. Die Renold und auch die A&S haben grade mal 16,5 mm, genau wie die alten Orginalprimärketten. Was all die "guten" Ketten mehr an Zugkraft haben, holen die über die Blattstärke und somit über die Breite. Die RK hat aber bereits am Gehäuse angelegen. Der Abstand zwischen Kette und Gehäuse ist aber über das Primärritzel vorgegeben und nicht einstellbar. Man kommt an den schmalen Ketten nicht vorbei. Die Renold Bluebox bzw die A&S sind genau die Ketten, die jahrzehnteland in den Kisten drin waren und orginal verbaut waren und mit Öl im Kasten auch keine Probleme gemacht haben. Die einfache 1/2x5/16 geht recht schnell in die Knie, wenn wenig Öl im Kasten ist, der muss noch lange nicht trocken sein.
Mit RK und DID mach ich da keine Experimente mehr. Wenn man mal bei CZ schaut, dann kommt auch nur die schmale, einfache Kette in Betracht, die auch nur ein wenig mehr Zugbelastung aushält. Offensichtlich ist die Zugbelastung auch nicht DAS wichtige Kriterium.

Gruß. Martin.
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