Werkstatthandbuch Triumph

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wolfgangnms
Two Stroker
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Werkstatthandbuch Triumph

Beitrag von wolfgangnms »

Moin Kollegen,

ich bin gerade dabei meine T 160 V neu aufzubauen. Da ich aber leider
nur ein Handbuch der T 150 habe ist es für mich schwierig, zumal ich
wenig Fachwissen habe. Frage, wo kann man solche Bücher erwerben,
bzw. tauschen gegen das der 150 er?

Gruß aus Schleswig-Holstein Wolfgang
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Ralph G.Wilhelm
Triple Doctor
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Beitrag von Ralph G.Wilhelm »

Kommt heut abend per mail vorab, Triumph CD per Post!

Viele Grüsse aus Weertzen,
Ralph
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Jürgen Hackbarth
Manxman
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Beitrag von Jürgen Hackbarth »

apropos werkstatthandbücher:
operiere gerade mal wieder am "herzen" meiner tr6 (nockenwelle, pleuellager,schlamrohr etc.)
hilfe leistet mir zum einen das original-handbuch, und wenn ich mal was nicht lesen kann, eine deutsche variante f. alle 650/750 triumphs. den autor werde ich nicht nennen, um den bestand an intakten motoren nicht zu gefärden, die geldbeutel zu schonen und kostbare arbeitszeit der fahrer nicht zu vergeuden.
meine güte: da finden sich die gröbsten schnitzer! :o
z.b. soll ich die pleuellager trocken montieren und handfest schrauben bis sie fest anliegen und "völlig spielfrei laufen"danach dann soll oel durch kurbewellenöffnung gepumt werden, bis das oel an den lagern austritt.(ok;zwischendurch noch mit 39Nm usw.)(die ersten riefen hab ich dann schon)
er schreibt. kupfer zkd unbedingt trocken montieren. im original heisst es "grease the gasket carefully" (na ja, da passiert nicht allzu viel)
andere arbeiten, die er ohne teures spezialwerkzeug für völlig unmöglich
hält,lassen sich auch prima anders erledigen (Nockenwellenausbau, rechtes hauptlager retten usw.)
ihr müsst da hier nicht lesen! ich habe mich gerade nur mal wieder heftig geärgert.
(mein guzzihändler schwor auch immer stein und bein,dass ich den verteiler nur rauskriege, wenn ich den rahmen lupfe) alles quatsch!!!
gruss jürgen[/b]
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Martin
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Beitrag von Martin »

Jürgen!

Das beste Werkstatthandbuch nützt nichts, wenn der Schrauber keine bis wenig Vorerfahrung und keinen Kopf zum denken hat. Ich merke allzuoft, dass in vielen Bereichen das geschriebene Wort als gesetzt angenommen wird, ohne zu überprüfen, ob die Dinge auch wirklich so sind wie beschrieben bzw. ob es überhaupt ein Guter ar, der es schrob.
Weiter gedacht muss man auch manche Aussage in ienem Forum wie diesem hier sehr distanziert betrachten. Man weiß ja nicht, wer was kann. Ich meine, hier geht es nich, wenn man einige persönlich kennt. Da kann man die Aussagen werten. Manche andere überzeugen einfach durch ihre Aussagen. Aber wer kann die Hand für etas ins Feuer legen?
Ich könnte hier einen technischen Quatsch schreiben und sicher wird irgendjemand die Info woandershin tragen und Stein und Bein schwören, dass dies von einem ausgewiesenen Experten kommt...

Aber das Haynes ist wirklich schlecht... :idea:
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bosn
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Beitrag von bosn »

Joh,MaRTIn..
Auf die Umsetzung kommt es an.
Wobei mir doch gleich einfällt das in der Markt stand das ein leckender Motor
bedeutet,das derjenige ein Pfusher....
Aha,ich kann also nix.. :oops:
:wink: :wink:
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Jürgen Hackbarth
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Beitrag von Jürgen Hackbarth »

ich kann mir nun mal nicht merken, wie rum die anlaufscheibe montiert war,
welche drehmomente, welche reihenfolge des festziehens ich brauche. wo bei der kurvenscheibe der 4.gang liegt ( 72 hat man bei triumph einfach diesen herrlichen schlagbolzen weg gelassen)
und da ich gelegentlich auch mal fahre :roll: soll heissen: alle paar jahre mal den motor auf der werkbank habe, ist so`n schriftstück von den "flachleuten" schon mal ganz hilfreich.
gruss jürgen
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Martin
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Beitrag von Martin »

Hallo Jürgen!
Ich wollte in keinster Weise Werkstattliteratur als unwichtig bezeichnen. Ich wollte sagen, dass das Werkstathandbuch noch so gut sein kann, es nützt nichts wenn der Schrauber ein Idiot ist.
Ich meine aber, dass man, wenn man schraubt, nicht auf ein zusammengewürfeltes Buch wie das Haynes (Bucheli bzw. Zug Verlag) vertrauen sollte, sondern in jedem Fall ins original Handbuch und Teileliste investieren sollte.
Gruß, Martin
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Craig Vetter
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Jürgen Hackbarth
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Beitrag von Jürgen Hackbarth »

schon klar,martin !
du meinst diese hilfreichen rep.werke wie: "alle 2 zyl. der 50iger, 60iger und 70iger jahre"
by the way: in meinen original handbuch ist eine herrliche zeichnung, wie ein mensch mit kraftvollen händen das ausgebaute getriebe ensemble in der hand hält, um es wieder in dieses unit gehäuse zu stecken. techn. beschreibung entspricht dem bild. wollt ich mir immer schon mal über die werkbank hängen. titel: "die quadratur des kreises" :?
gruss jürgen (mehr so der klavierfingertyp)
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