hab mal die suche benutzt aber leider nix gefunden. welches öl habt ihr in euerer Bonnie. ich habe im frühsommer den letzten Ölwechsel gemacht und bin seither ca.1000km gefahren. habe dieses jahr ein Castrolöl verwendet.
bin aber net so ganz zu frieden, da meine Kupplung in extremeren situationen zu rutschen scheint. muss aber dazu sagen, das ich das öl nur im Frame gewechselt habe.
das öl im Kupplungsdeckel ist ca 1600km alt. also auch net die welt
Zuletzt geändert von Bolti am Sonntag 14. September 2008, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.
das Öl ist ok, ist mir aber zu teuer. Ich verwende ein einfaches Mehrbereichsöl von Q8 (20w 50). Das bekomme ich beim Ölhändler für 5€/l. Wichtig ist, dass die API-Klasse SG nicht überschritten wird, weil sonst die Zusätze ungeeignet sind. Das Kupplungs-Rutschen sollte nicht von diesem Öl kommen. Vielleicht war vorher falsches Öl drin. Am besten Belege reinigen oder gleich erneuern.
Ich habe immer das "normale" Castrol 20-50 genommen, irgendwann hiess das dann "GO" und war rot, jetzt gibt es einen Nachfolger davon, den nehm ich halt.
Zum befüllen des Primärtriebs habe ich mir mal beim Landmaschinenfuzzi einen Liter 50er Einbereichsöl besorgt, habe dazu auch schon mal das Harley Primary Chain Drive Oil benutzt, eben wegen der Kupplung, je mieser da das Öl ist, desto besser.....
Hi,
ich hab´in meiner die ersten 100.000km alles mögliche damals teure Zeug verbrannt und trotzdem alle möglichen Schäden gehabt, die nächsten 220.000km gab´s nur noch das billigste Erstraffinat, was es im Supermarkt gab und ich habe absolut keine Probleme mehr gehabt. Das gleiche Billig-15W40 hab ich auch im Primärantrieb ohne Probleme gefahren. Jede dieser Billigbrühen hat so dermaßen viel höhere Qualität, als das Zeug von früher, dass sich dieser ganze Zirkus mit irgendwelchen superseltenen,- teuren, -leckeren oder was auch immer Ölen absolut nicht rechnet ... oder noch anders ausgedrückt ... absolut keinen Sinn macht. Vieles von diesem Spezialkram schadet sogar eher als dass es Sinn macht(50er Einbereichsöl etwa). Triumphs sind ganz simple, normale Maschinenbautechnik, man sollte damit auch entsprechend umgehen ...
Viel Erfolg auf der Piste!
Volker
also ich bin in meiner T100C (67er mit Gleitlager) ganz normales 20W-50 gefahren (übrigens auch in meiner Guzzi), welches ich beim Ölhändler Böhler in Schwarzach (für die Vorarlberger) um 5.--€ kaufe.
Der füllt auch gleich in 5L Plastikkanister ab.
Bei der Firma Paulitsch in Koblach gibt es ein ähnliches Angebot, muss aber bestellt werden, hat er nämlich nicht auf Lager.
Und da du ja eine OIF-Triumph hast, gibts da ja einen Austausch zwischen Primär- und Motorölhaushalt.
habe noch vergessen zu bemerken, dass es sich bei "meinem" 20w50 um mineralisches Motoröl handelt.
und dieses gibt es seit kurzem bei den sonstigen Billiganbietern wie baumax, Forstinger .... nicht mehr, sondern die haben nur noch teil- oder vollsynthetisches.
ok. ich probier mal das öl im Kupplungsgehäuse zu wechseln.enn es net besser wird, schmeiss ich die kupplung raus (was ich eigentlich eh vorgehabt hätte).
wenn ich nämlich mit meiner bonnie längere strecken fahre, und ich z.b. an einer roten ampel stehen bleibe, den kupplungshebel drücke, ist es so als würde sie net ordentlich auskupplen. man spürt richtig wir das Motorrad nach vorne ruckelt. der kupplungshebel geht auch schwerer mit der Zeit. ich bekomm fast einen krampf vor lauter drücken. und ich bekomm den Leergang fast net rein. aber das wird demnach nicht am öl liegen sondern an der Kupplung. also ich wechsle net nur das öl, sondern auch die kupplung. aber komplett. Kupplungsbeläge, zwischenscheiben und federn.
Wie wär es denn erstmal mit nachschauen...
Wahrscheinlich ist der Kupplungskorb eingelaufen oder die Stange krumm oder der Ausrückmechanismus. Am wahrscheinlichsten Variante 1. Aber als erstes ordentlich demontieren, reinigen und dann entscheiden was zu tun ist.
In jedem Fall solltest du einen Kupplungsabzieher benutzen. Irgendwo hier (Suche benutzen) hab ich mal die benötigten Gewinde angegeben.
Gruß, Martin
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use
Hi Bolti,
Dein Kupplungsproblem kennt eigentlich jeder 750er Fahrer. Deine Grundvermutung ist auch richtig, das Problem mit dem Leerlauf etc. liegt an der Kupplung. Sicher ist eins der Gründe dafür, dass sich das Gehäuse, wenn der Motor heiß wird, ausdehnt und die Druckstange dann einen etwas längeren Weg zurück legen muss, um komplett zu trennen. Du kannst ja mal den Versuch unternehmen, die Einstellschraube in der Andruckplatte eine achtel Umdrehung weiter rein zu drehen. Das sollte reichen, damit der kalte Motor noch keine durchrutschende Kupplung hat und heiß noch trennt, klappt´s noch nicht, dann probier´s mit ´ner 1/4 rein. Sollte das nicht mehr hinhaun - Kupplung rutscht - dann musst Du sie logischerweise wieder etwas reindrehen. Wenn sich Deine Kupplung kaum ziehen läßt - alles ist natürlich relativ - dann liegt das aber eher an einem völlig verknoteten Kupplungszug und Du solltest ihn freier verlegen(große Radien). Hilft das nicht, dann kann das allerdings auch am Ausrückmechanismus liegen und Du bist genötigt in den äußeren Getriebedeckel zu schaun. Bei der Gelegenheit kannst Du dann auch gleich mal checken, ob die Druckstange überhaupt grade ist und die kleine Sintermetallbuchse im rechten Hauptwellenstumpf auch korrekt bündig abschließt.
Sollte das Problem wirklich an der eigentlichen Kupplung liegen, dann sind entweder die Nuten im Korb total zerdroschen - aber nicht täuschen lassen, die sehen fast immer angekaut aus, das macht normalerweise nichts großartiges - was zur Folge hat, dass sich die Beläge erst verkanten, bevor sie aufgedrückt werden, die Anlaufscheibe oder das Lager sich verabschiedet haben, was zur Folge hat, dass sich der Korb noch erheblich mehr verkippen läßt, als das serienmäßig schon der Fall ist oder - zu guter Letzt - sich die Ruckdämpfergummis abgemeldet haben, was das nach meiner Erfahrung häufigste und gravierendste Problem darstellt. Durch abgelutschte Ruckdämpfergummis - schwarzer Überzug überm Ruckdämpfer/Zenter - fängt der `Kupplungskern´ an, auf ziemlich exzentrische Umlaufbahnen zu geraten, was zur Folge hat, dass er alle Nase lang die Reibscheiben gegen den Korb klemmt, was wiederum zur Folge hat, dass Du die Kupplung faktisch kaum noch gezogen kriegst, weil die Druckstange breitflächig Metall auf klemmendem Metall verschieben will.
Ich würde Dir empfehlen, Du guckst erstmal nach dem Weg des Zugs, dann nach der Einstellschraube im Anpressdeckel - mindestens 2mm free play am Kupplungshebel bedenken - wenn das nichts wird, dann kannst Du Dich ja mal mit dem Rest beschäftigen, aber meist ist das dann schon nicht mehr nötig.
Viel Glück, dass Dein Problem damit behoben ist ... und denk dran, immer normales Motoröl in den Primärantrieb!
... und viel Erfolg
Volker
Oh ... beim Gegenlesen ist mir aufgefallen, dass mein Geschreibsel zu Missverständnissen führen kann... ich meinte natürlich 1/8´ bzw. 1/4´Umdrehung rein von dem augenblicklichen Stand Deiner Schraube in der Andruckplatte, die Werksvorgabe, wieviel die normalerweise wieder rausgedreht werden muss weiß ich allerdings grade nicht auswendig...
Gruß
Volker