Norton hat geschrieben:Goldstar hat geschrieben:Norton hat geschrieben:Johannestiger hat geschrieben:Norton Motors hat geschrieben:Ohne hier irgendwie desillusionieren zu wollen- wenn man die durchschnittliche Standzeit der Manx-Motoren im Rennbetrieb von Andy Molnar mitbekommt, fragt man sich, ob hinter der Strassenmanx nicht am besten gleich ein Trossfahrzeug hinterherfahren sollte....
Und als Fahrer einer echten (originalen) 1960er 30M (500ter Manx für die Nortonmäßig Ignoranten) und einer 1953er Federbett-Inter nur ein freundlicher Tip:
- Manx-Motor auf der Strasse? Vergisses! schon mal mit nem Rennwagen zum Einkaufen gefahren?
- Inter? Jede ES2 ist fast genauso schnell & ölt dafür nicht. Kost aber nur nen Bruchteil. Ist nur nicht ganz so schöhjn- wobei sie ja nicht häßlich ist.
Tja, fröhliches Phantasieren noch!

Betrifft das nur die aktuellen Molnar - Modelle oder zerlegt es die aus den 60ern genauso schnell. Was sind denn die Schwachstellen der Teile? Klar sind es Rennmotorräder. Aber die mechanische Belastung ist doch nicht so riesig, bei ca. 50 PS. Was geht denn da regelmäßig kaputt? Wie oft musst du denn deinen Renner überholen und ist dann das komplette Programm dran oder nur regelmäßig die selbe Baugruppe? Fänd ich echt interessant.
Gruß
Alexander
50+x PS aus 500 ccm , mit 2Ventilkopf zu holen war und ist eine Herausforderung!! Und wirklich hergenommen verschleißt das halt. Alle schnellen Einzylinder im Rennbetrieb waren keine Dauerläufer, egal ob AJS, Matchles, Goldies, Velothrux, Ducati, Aermacchi... und brauchten es auch nicht sein, weil RENNMOTORRAD.
Gruß. Martin.
Oh ne Martin, 100 Ps/l ist auch mit einem 2 Ventiler garkein Problem, und dazu braucht es auch keine 8000. Das 50 Jahre altes Material natürlich nicht hält ist klar ( Außer bei Joe, der hat in den letzten 10 Jahren seinen Motor nicht mehr aufgehabt

)
Moderne Werkstoffe, ob Alulegierungen oder Tiatanventile, optimierte Gaswechsel, da sind auch auch 60PS aus 500ccm mit Stoßstangen drin.
Mal ganz so am Rande.
Gesunde 40 Ps aus nem 500ter Eintopf mit einem schönen Drehmomentverlauf, der hält, und reichlich Fahrspaß ist damit garantiert.
Der letzte Satz ist das Salz in der Suppe! Was nützt so ein scharfer Motor, wenn er auf der Straße unfahrbar ist? Deswegen hab ich den Vergleich mit der Velo Venom und der Venom Thruxton angebracht.
Was heute an Goldies gebaut wird, hat mit den Goldies der 50er auch nur noch die äußere Form gemeinsam. Und auch die alten Clubman DBDs waren auf gut Deutsch gesagt, Schweine! Und für den Straßenbetrieb auch nicht so richtig gedacht. Im Prinzip ein verkaptes Rennmotorrad, straßenzulassungsfähig, damit es in das Reglement gepaßt hat. Und mir macht keiner weiß, daß ein Goldie mit 50 PS, oder mehr, ein homogener Motor für die Straße ist. Wie schmal ist denn dann das Drehzahlband und was für ein Getriebe braucht man dann dazu? Und wie thermisch standfest ist dann so ein Motor? Wie lange kann man dem Motor die Leistung wirklich abverlangen?
Gruß. Martin.
Über die Goldstars kann ich berichten, denn ich habe eine orginale und eine Renner mit neu aufgebautem Motor. Keine Clubmanns, das war ja auch nur ein etwas anderes Outfit und ein RRT2 Getriebe mit dem unheimlich langen Ersten Gang. Das man damit nicht im heutigen Straßenverkehr fahren kann ist klar, obwohl ich denke das das auch in den 50gern schon problematisch war. Die Motoren waren die gleichen wie die der Tourenmodelle. Es gab zwar jede Menge verschiedener Nocken, aber auf der Straße ist bestimmt keiner mit Alkohol im Benzin gefahren.
Ich gebe dir auch recht was die ganz hochgezüchtetetn Goldstarmotoren betrifft. Die haben dann 5 Ps mehr als ich, haben eine Verdichtung von 13,5 zu 1 und müssen 30% Methanol fahren und nach 3 Rennen gibt es einen Neuen Kolben...wer es sich leisten kann......ich nicht.
Mein Motor ist auf 11,5 zu 1 verdichtet, ich tanke ganz normalen Super Plus, bei 3500 liegen ca 36nm von fast 44nm an die er bei 5500 hat. Also ein recht breites nutzbares Drehzahlband. Der Motor wird bis 7200 gedreht und wenn ich nicht aufpasse dreht er auch bis 8000.
Dieser Motor ist ohne Probleme auch auf der Strasse zu fahren, denn im Stand ist es kein Problem die Drehzahl auf 1000 einzuregulieren, ohne das er ausgeht.Diesen Motor ziehe ich im ersten Gang an Hinterrad an. Gegen die upper class bei der IHRO hab ich weniger Chancen, aber ich halte gut mit. Meinen Motor fahre ich jetzt die 3te Saison. Das Problem mit dem durchbrennen am Einlaßventil hab ich jetzt behoben, es war einfach ein konstruktiver Fehler am Kolben. Konstruktive Mängel aus den 50gern wurden beseitigt,und die Zylinder Nicasil beschichtet, das ist aber auch der einzige Unterschied zu den damaligen Motoren.
Du fragst nach Leistung abverlangen.
Hast du deinen Motor schon mal 25 Minuten vollgas über die Autobahn gedroschen
Hat es das mitgemacht, oder würde er das mitmachen
Wo setzt du die Grenze, in dem du was einen Motor abverlangst?
Auf der IOM fahren die mit den Nachgebauten " Oldtimern" in einem Rennen 3 Runden, das sind gute 180 km und dazu brauchen die wenn sie schnell sind so 70 minuten. Die fahren also über eine Stunde nur Vollgas
Ich kenne Leute die sind 9 mal beim MGP mitgefahren und 3 mal haben sie die Ziellinie gesehen.
Ein Rennen auf der Insel entspricht ungefähr dem was du in 5 Jahren auf der Straße fährst wenn du im Jahr 10000km abspulst.
If you think, everything is under control, you are not fast enought.