Qualitätskontrolle

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István
Manxman
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Qualitätskontrolle

Beitrag von István »

Hallo !

Vor kurze Zeit habe ich nachgeschaut in welche ( deutsche ) Zeitschrift Schreibt was von Norton Twins . In Oldtimer Praxis findet man eine Reihe ab 07/2005 bis 10/2005 . Habe ich nachbestellt und gelesen ! Hatten Ihr auch gelesen ? Was ist eure Meinung ?
Da schreibt Herrmann Rauh alles von der " unapprochable " Norton .Auch was nicht so schönes . Bei mir fiel besonders auf die Kontrolle der Nockenwelle.
Rauh wollte nur die Steuerzeiten kontrollieren und dann sollte letztendlich die Nockenwelle tauschen . Die Nockenwelle war ab Werk nicht richtig geschliffen ! Das war damals ein kleine Serie , aus der ging raus ,ohne das jemand merkte .
Kann das wirklich sein ?
Ich habe draufgedacht ,daß ich hatte vor ca. 8 Jahren eine Nockenringe aus GB bestellt und gekauft . Als habe ich eingebaut und dann mit Stroboskop geblitzt fiel das sofort auf ,daß zwischen die beide Zylinder gibt 16 Grad Unterschied !Mann ! Der Ringe habe ich heute noch . Der war NOS ,schreibt zu mindestens der Verkaufer .
Seitdem ich habe immer Angst vor Bestellung aus England .
MfG.:
István
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jan
Julio Matchlesias
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von jan »

Hallo István,

vielleicht waren das ja auch solche Nockenwellen von Andover Norton, bevor dort das gute Qualitätsmanagement Einzug hielt? Neulich haben wir hier ja über einen Artikel aus einer Mercedes-Benz-Clubzeitschrift diskutiert, in dem auch eine ältere NOS-Nockenwelle von AN mit Härtungsproblemen erwähnt wurde. Bei neueren Exemplaren, die unter der gestrengen Überwachung des jetzigen AN-Zerberus gefertigt werden, dürfte das doch aber kein Problem mehr sein.
Also, bei älteren Exemplaren heißt es wohl: Augen auf!

Mit den Nockenringen meinst Du sicherlich diejenigen vom K2F-Magneten, die den Unterbrecherkontakt steuern. Bei denen lohnt sich die Kontrolle des gleichmäßigen Nockenversatzes mit Sicherheit, die von Dir geschilderte Abweichung im zweistelligen Winkelgrad-Bereich scheint durchaus nicht unüblich zu sein. Und erschwerend kommt hinzu, dass jedes Grad Asymmetrie am Magnet-Nockenring die doppelte Anzahl an Kurbelwellen-Winkelgraden bedeutet, die zu entsprechender "Fehlzündung" bzw. Zündzeitpunkt-Versatz führen.
Von Peter Weigelt weiß ich z.B., dass er jeden Unterbrecher-Nockenring misst und die Unterschiede mit einem Fächerschleifer korrigiert, damit er exakt 180° Öffnungsversatz erzielt.

Cheers, Jan
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Klaus Monning
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Klaus Monning »

jan hat geschrieben:Hallo István,

Mit den Nockenringen meinst Du sicherlich diejenigen vom K2F-Magneten, die den Unterbrecherkontakt steuern. Bei denen lohnt sich die Kontrolle des gleichmäßigen Nockenversatzes mit Sicherheit, die von Dir geschilderte Abweichung im zweistelligen Winkelgrad-Bereich scheint durchaus nicht unüblich zu sein. Und erschwerend kommt hinzu, dass jedes Grad Asymmetrie am Magnet-Nockenring die doppelte Anzahl an Kurbelwellen-Winkelgraden bedeutet, die zu entsprechender "Fehlzündung" bzw. Zündzeitpunkt-Versatz führen.
Von Peter Weigelt weiß ich z.B., dass er jeden Unterbrecher-Nockenring misst und die Unterschiede mit einem Fächerschleifer korrigiert, damit er exakt 180° Öffnungsversatz erzielt.

Cheers, Jan
Hallo zusammen,
das kann ich nur bestätigen. An meiner Atlas hatte ich auch so ein Exemplar von Nockenring. Der hatte so etwas wie 8° Zündversatz aber am Magnet gemessen. Draufhin habe ich mir einen von Peter gekauft, der dann nur noch 2° Versatz hatte. Peter sagte mir damals, dass er diese Ringe irgendwo in Deutschland nachfertigen lässt. Heute bin ich aus der ganzen Magnet- Geschichte so weit draußen, dass ich den neuesten Stand nicht mehr kenne. Wegen neuen Nockenringen einmal bei Peter Weigelt anrufen lohnt sich auf jeden Fall.
Mit den Nockenwellen ist das eine andere Sache. Ich prüfe jede Nockenwelle, die ich einbaue und zeichne habe mir von den gängigen auch gleich die Erhebungskurve aufgemalt. Ja, auch hier gilt: Der Versatz der Steuerzeiten ist auch nicht zu unterschätzen. Die jetzt eingebaute S2 hat nur einen sehr geringen Versatz von 2° von Zylinder zu Zylinder. Das bezeichne ich noch als gute Qualität (generelle englische Qualität einmal als Basis genommen). Schlimmeres ist mir bis jetzt auch noch nicht vorgekommen.
Gruß
Klaus
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Norton Motors
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Norton Motors »

Klaus,
Ich bin mir nicht sicher, ob Istvan der Unterschied (sprachlich!) zwischen Nockenwelle & Nockenring klar ist. :oops:

Der Herr Rau- vorher & nachher nie als Norton-Experte auffällig geworden- hat damals aus obskursten Quellen seine Teile für diese Geschichte zusammengefegt, und von mir dafür lediglich ein oder zwei gebrauchte Dommi-Pleuel gekauft. Wo seine Wundernockenwelle (wenn es sich darum handelte, und nicht um einen Nockenring) herstammte, und ob die was mit Andover Norton zu tun hatte, ist nach all den Jahren (10? 15? 20?) nicht mehr feststellbar.

Zumal unser lieber Freund Emery z.B. immer seine eigene Version von Nockenwellen bei einem Ein-Mann-Betrieb wursteln läßt, die er dann als angebliche "Genuine Commando" oder "Genuine Dominator" Nockerlwellen verhökert (seine selbsterfundenen Warenzeichen). :facepalm2: Was der Laie so nicht unterscheidet. Nicht umsonst äfft der Herr unser "Genuine Norton Factory Spares" Logo für seinem Plunder nach. :pfeiffen:

Was die Nockenringe angeht, da müßt Ihr schon das braune indische Kind fragen, das heutzutage auf braunem Lehmboden sitzend an rostbraunen Maschinen diese Ringe in fleißiger Kinderarbeit fertigt. "Genuine Lucas" gibt es schon seit vielen Jahren nirgends mehr. :schlaumeier:

Meine Magneten hab ich immer Hebsch Schüsseler anvertraut, aber das waren nur Einzylindermagnete. Da ist die Abweichung des Nockenrings von einem zum anderen Zylinder systembedingt gering! :mrgreen:
Joe
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Klaus Monning
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Klaus Monning »

Norton Motors hat geschrieben:Klaus,
Ich bin mir nicht sicher, ob Istvan der Unterschied (sprachlich!) zwischen Nockenwelle & Nockenring klar ist. :oops:

Zumal unser lieber Freund Emery z.B. immer seine eigene Version von Nockenwellen bei einem Ein-Mann-Betrieb wursteln läßt, die er dann als angebliche "Genuine Commando" oder "Genuine Dominator" Nockerlwellen verhökert (seine selbsterfundenen Warenzeichen). :facepalm2: Was der Laie so nicht unterscheidet. Nicht umsonst äfft der Herr unser "Genuine Norton Factory Spares" Logo für seinem Plunder nach. :pfeiffen:

Joe
Joe,
schön, dass wir bezüglich Les Emery einmal einer Meinung sind. Der Kerl war mir bei menem ersten Besuch in seinem Laden schon gleich suspekt. Hatte er doch keine anderen Argumente, als nur alle möglichen seiner Händler- Kollegen (natürlich vor Allem aus bekannten Gründen Mick Hemmings) schlecht zu machen, egal wie sie hießen. Alle waren immer nur Gangster. Es gab nur einen Gott und das war er selbst. Das hat mir gestunken und somit war er mich als Kunden los.
Jetzt kaufe ich bei RGM.
Der hat zwar auch nicht immer nur Qualität von seinen selbst gemachten Teilen. Die, die er von Dir bekommt sind original verpackt natürlich gut. Ansonsten ist aber sehr engagiert, liefert schnell und lässt niemals ein schlechtes Wort über seine Kollegen (noch nicht einmal über Les Emery) verlauten. Wenn man mit seinen Teilen dann 'mal Ärger hat, geht das normalerweise relativ problemlos zu regeln. Er bietet ja auch Aufschweißen und Nachschleifen von Nockenwellen an. Ich werde das einmal ausprobieren. Ich habe hier einige solche Exemplare zu Hause, bei denen man das 'mal versuchen könnte.
Gruß
Klaus
István
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von István »

Hallo !

Joe ! Entschuldigen Sie bitte , aber ich kenne doch die Unterschied zwischen Nockenwelle und Nockenringe !

Ich habe richtig geschrieben ,daß die Abenteuer mit der Nockenwelle das passiert mit Herrmann Rauh . Der Nockenwelle in der Norton Domi Twin-Motor
liegt unten in der Block, vor die Zylindern und betätigt die Ventile über die Stößel mit Stangen und Kipphebeln .

Der geschichte mit der Nockenringe das passiert aber mit mir persönlich ! Der Nockenringe habe ich bestellt damals von eine gut bekannte englische Firma . Dann als habe ich eingebaut fiel sofort die unruhiger Leerlauf . Als habe ich auf die Gradscheibe geblitzt mußte ich feststellen ,daß die Zündzeitpunkt zwischen beide Zylinder 16 Grad verschoben . Also in der Nockenringe bedeutet es 8 Grad Versatz .
Der Nockenringe ist eine Teil der K2F Zündmagnet ,der Betätigt der Unterbrecherkontakte .

Also entschuldig mal bitte an alle wer meine Beitrage durchlest und versucht mich zu verstehen ! Meine deutsche Sprächkenntnisse ist auch nicht die beste ,aber ich glaube großteilig kann man verstehen was ich schreibe .

MfG.:
István
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Martin
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Martin »

István! Keiner unterstellt Dir eine schlechte Sprache. Aber die vorsichtige Frage zu stellen muss doch erlaubt sein und würde im Zweifl eher hilfreich sein. Also Sanftmut bitte.
Gruß, Martin
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Craig Vetter
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Norton Motors
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Norton Motors »

Klaus,
Du hast glaub ich noch nicht den Zusammenhang zwischen Roger und Leslie verstanden. Drum wirst Du vom einen auch nichts Böses über den anderen hören. :pfeiffen:

Mick und Angie Hemmings sind der Alptraum jedes anderen im englischen Norton-Ersatzteilgeschäft. Sie sind ehrlich und seriös. Das widerspricht dem üblichen englischen Handelsethos. Zumindestens in Norton-Sektor. :roll:

Und Istvàn: Ich wollte Dich keineswegs beleidigen. Ich hatte nur den- offensichtlich falschen- Eindruck, hier sei es zur Begriffsvermengung gekommen.
Zudem würde ich den Supermechaniker Rauh nun auch nicht zur Norton-Autorität verklären, nur weil er mal eine Motorenrevision in einem Blättchen bringen durfte, das dafür bekannt war, den Artikelschreibern am liebsten nix zu bezahlen. Und daher auch nicht unbedingt die Crême de la Crême der Fachauthoren an sich band. :wink:
Norton
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von Norton »

Das Motorrad, um das es in der vierteiligen Geschichte in der Oldtimerpraxis geht, ist mittlerweile meines.
An dem Motorrad hat vieles nicht gestimmt, aber weniger die Dinge, die der Hermann moniert hat. Den von ihm festgestellten Hubzapfenversatz konnte ich z. B. nicht nachvollziehen.
Das von ihm erstellte Meßprotokoll mit den versetzten Steuerzeiten habe ich auch. Scheint die alte Orginalnocke von 1959 zu sein. Die von ihm dann eingebaute Nocke ist eine Commandonocke, an der stimmen die Steuerzeiten auch nicht genau. Angeblich stammte die dann von Dieter Cordes und der wollte sich nicht festlegen, ob sie auch wirklich hart sei. Der Hermann hat die Nocke dann prüfen lassen und sie war hart. Hat auch gut ausgesehen und ich hab sie auch wieder eingebaut, allerdings mit geraden Stößeln und Commandoventilfedern. Steuerzeiten sind mit den geraden Stößeln etwas länger geworden.
Den Magneten mußte ich dann auch weggeben, weil das Gehäuse beschädigt war. Bei der Montage konnte ich dann KEINEN Versatz zwischen den Zylindern feststellen. Beide Seiten auf das Grad genau!
Ein Versatz kommt meines Erachtens durch eine ungenaue Montage zustande. Die Lager des Rotors sind mit Papiersternen in den Lagersitzen gegen das Gehäuse isoliert. Sitzen die nicht genau, steht der Rotor nicht genau im Nockenring und ein Versatz ist die Folge. Wer weiß, welche Gehäuse in all den Jahren dann mit welchen Lagerschilden zusammengebaut worden sind, ob das dann alles genau fluchtet?

Gruß. Martin.
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István
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von István »

Hallo !

Vielen Dank für alle Antworten !
Ich habe immer viel gelernt von diese Forum . Ich lese aber auch immer gern solche Schreibung über Norton und natürlich auch andere engl. Motorrad .( Wäre besonders Interessant für mich , Schreibung von der Model 7 )
Ich kenne hier im umgebung ganz wenige Mann wer so ähnliche engl. Motorrad hat . Kann ich nur hier in diese Forum von diese Thema reden (fragen ) .

MfG.:
István
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jan
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Re: Qualitätskontrolle

Beitrag von jan »

István hat geschrieben:Kann ich nur hier in diese Forum von diese Thema reden (fragen ) .
Hallo István,

das ist doch okay, dafür ist das Forum ja da.

Hoffentlich ist es auch okay für Dich, dass bei uns Lausbuben immer so viel zwischen den Zeilen steht. :wink:

Weiterhin viel Spaß, wir lesen ja auch immer gerne über Deine Erfahrungen und Vorschläge.

Cheers, Jan
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