Hallo Zusammen
passend zur Jahrezeit hat sich meine 850 MKIII erstmal verabschiedet. Bei der letzten Ausfahrt "klackern" aus dem Motor und nach erneutem Ankicken dann noch lauter und ohne Leistung.
Nachdem ich total umstämdlich den Zylinderkopf demontiert habe (wie kriegt man denn bei den elend langen Stößelstangen im eingebautenm Zustand runter; ich hab dann die vorderen Kipphebel entfernt , dann gings es).
Das ganz sah dann so aus. Beide Kolben im OT einer 2mm unterhalb Kante des Zylinders; der andere 10mm . UT einmal 91, der andere 99mm.
Jetzt will ich den Zylinder abheben , habe all 9 Schraubne und Muttern gelöst, und der bewegt sich kein Stück. Den hat mein Vorbesitzer wohl gut mit Dichtmasse fest gekriegt. Wer kann mir eine Tipp geben wie den Zylinder möglicht gewalltlos lösen kann. Alter Trick mit Motoranwerfern funktioniert ja nun nicht mehr.
Im Voraus schon mal Danke
Revision
- Martin
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Re: Revision
Mit den Kolben abdrücken vielleicht?
kleine Holzklötze oder Kunststof Dingens auf die Kolben legen, Kopf wieder aufschrauben (ohne Stößelstangen) und dann den Kicker sanft betätigen.
kleine Holzklötze oder Kunststof Dingens auf die Kolben legen, Kopf wieder aufschrauben (ohne Stößelstangen) und dann den Kicker sanft betätigen.
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Craig Vetter
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Re: Revision
Wenn du die Stösselstagen ganz in den Kopf schiebst, kannst du ihn gradeso nach vorne- oben abheben.
Wer sich in die Bar begibt, bekommt darin Rum
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Norton
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Re: Revision
Wie beschrieben, Stößelstangen ganz in den Kopf schieben und dann den Kopf nach hinten wegkippen.
Wirklich alle Bolzen am Zylinder gelöst und demontiert? Die 850er haben noch mal vier lange Bolzen von der oberen Dichtfläche bis runter ins Gehäuse, mit Innensechskant eingesenkt. Solange die noch stecken?
Viel Erfolg.
Gruß. Martin.
Und vorsichtig sein. Keine Macken in die Pleuel machen!
Wirklich alle Bolzen am Zylinder gelöst und demontiert? Die 850er haben noch mal vier lange Bolzen von der oberen Dichtfläche bis runter ins Gehäuse, mit Innensechskant eingesenkt. Solange die noch stecken?
Viel Erfolg.
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- Tim
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Re: Revision
Bohr ein Holzbrett mit dem Lochmuster des Kopfes, leg zwei passende Holzstücke auf die Kolben, schraub das Brett drauf und dann vorsichtigFast Franz hat geschrieben:Wer kann mir eine Tipp geben wie den Zylinder möglicht gewalltlos lösen kann. Alter Trick mit Motoranwerfern funktioniert ja nun nicht mehr.
kicken.
Tim
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- Towner
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Re: Revision
Hi,
wenn man die Stößel aus den Kipphebeln aushängt und weiter in den Kopf hochschiebt (wie bereits beschrieben), läßt sich der Kopf nach hinten
wegkippen. Ich hebe den Kopf zunächst etwas an und binde ihn am oberen Rahmenrohr fest, damit ich besser an die Stössel ran komme. Dann schiebe ich die Stössel in den Kopf hoch und binde die auch fest (am Kopf), damit sie nicht wieder runterfallen können. So läßt sich der Kopf spielend leicht demontieren. Die 4 öligen Stößel mit einer Hand festzuhalten ist etwas umständlich. Beim Zusammenbauen das gleiche Spiel.
Ich würde zunächst mal versuchen, mit einem großen Gummihammer vorsichtig seitlich gegen den Zylinder zu schlagen. Oft reicht das schon aus. Wenn das nicht klappt, den Kopf ohne Stössel montieren und dann durchkicken. Die Kompression allein reicht normalerweise (die Ventile öffnen ja nicht mehr), da braucht man keine Holzklötze. Natürlich nicht auf dem Kickstarter rumspringen, sondern langsam den Druck erhöhen.
Gruß,
Ralf
wenn man die Stößel aus den Kipphebeln aushängt und weiter in den Kopf hochschiebt (wie bereits beschrieben), läßt sich der Kopf nach hinten
wegkippen. Ich hebe den Kopf zunächst etwas an und binde ihn am oberen Rahmenrohr fest, damit ich besser an die Stössel ran komme. Dann schiebe ich die Stössel in den Kopf hoch und binde die auch fest (am Kopf), damit sie nicht wieder runterfallen können. So läßt sich der Kopf spielend leicht demontieren. Die 4 öligen Stößel mit einer Hand festzuhalten ist etwas umständlich. Beim Zusammenbauen das gleiche Spiel.
Ich würde zunächst mal versuchen, mit einem großen Gummihammer vorsichtig seitlich gegen den Zylinder zu schlagen. Oft reicht das schon aus. Wenn das nicht klappt, den Kopf ohne Stössel montieren und dann durchkicken. Die Kompression allein reicht normalerweise (die Ventile öffnen ja nicht mehr), da braucht man keine Holzklötze. Natürlich nicht auf dem Kickstarter rumspringen, sondern langsam den Druck erhöhen.
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Re: Revision
... oder besser vorne und hinten, um die Pleuel zu schützen, natürlich nur solange bis die Dichtfläche aufbricht, den Rest per Hand.Towner hat geschrieben:Ich würde zunächst mal versuchen, mit einem großen Gummihammer vorsichtig seitlich gegen den Zylinder zu schlagen.
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Re: Revision
Und Kerzen nicht vergessenTowner hat geschrieben:Wenn das nicht klappt, den Kopf ohne Stössel montieren und dann durchkicken. Die Kompression allein reicht normalerweise (die Ventile öffnen ja nicht mehr), Ralf
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