Hallo ans Forum,
Frage an die Erfahrenen Commando-Schrauber:
Bei meiner Commando läuft die serienmässige Kurbelgehäuseentlüftung über einen kleinen Ölabscheider durch den Öltank und endet über einen Stutzen im Luffilter und versaut dort teilweise den Papiereinsatz.
Kann man nicht über einen entsprechend dimensionierten Schlauch in die Ansaugstutzen zwischen Vergaser und Motor den restlichen Öldunst durch den Motor jagen und so die wenigen Tröpfchen im Motor ensorgen?
Es sind ja die Stutzen bereits vorhanden ( Verbindung der beiden Saugrohre bei den Doppelvergsern).
Man könnte doch dort über ein T-Stück das Ganze einleiten...
Bin gespannt auf die Beiträge...
Gruß
Ralle
Commando BJ 70 Kurbelgehäuseentlüftung
-
turboralle
- Manxman
- Beiträge: 47
- Registriert: Montag 23. Juli 2007, 13:24
- Wohnort: Villingen
- Psycho-Ed
- Die allwissende Psychopharmaka Apotheke!
- Beiträge: 1205
- Registriert: Montag 1. Oktober 2007, 14:21
- Wohnort: ASTRA-und Hansestadt Hamburch
Hi Turbo.
Das mit "Entlüftung über die Gasi-Ansaugstutzen" vergiss mal ganz schnell
wieder. Wenn Du ne "ältere" Commando ordentlich hetzen willst,
baust Du Dir ein schönes Winkelstück (Röhrchen innen-DM ca 14mm)
und schraubst das Ganze von hinten gegen die "Magneto-Aufnahme".
Sieht sehr "technisch" aus
....und bringts wirklich.
Die frühe Commando Entlüftung ist unterdimensioniert und nicht
"zuende gedacht"....
Die billige
Alternative ist : Luftfilter raus....Bedüsung auf 260
und nen langen Schlauch mit T-Stück bis zum Kennzeichen.
Aber wie gesagt: Das ist nicht so toollll.
Über Weihnachten hast Du ja genug Zeit zum Basteln.
Viel Spass und gutes Gelingen.
Eddie
Das mit "Entlüftung über die Gasi-Ansaugstutzen" vergiss mal ganz schnell
wieder. Wenn Du ne "ältere" Commando ordentlich hetzen willst,
baust Du Dir ein schönes Winkelstück (Röhrchen innen-DM ca 14mm)
und schraubst das Ganze von hinten gegen die "Magneto-Aufnahme".
Sieht sehr "technisch" aus
Die frühe Commando Entlüftung ist unterdimensioniert und nicht
"zuende gedacht"....
Die billige
und nen langen Schlauch mit T-Stück bis zum Kennzeichen.
Aber wie gesagt: Das ist nicht so toollll.
Über Weihnachten hast Du ja genug Zeit zum Basteln.
Viel Spass und gutes Gelingen.
Eddie
Ich liege erschossen auf der Strasse nach Tilsit.........
-
turboralle
- Manxman
- Beiträge: 47
- Registriert: Montag 23. Juli 2007, 13:24
- Wohnort: Villingen
- Uli
- Puristenpolizei
- Beiträge: 4451
- Registriert: Montag 7. August 2006, 16:43
- Wohnort: Südlicher als Süddeutschland - Bayern
Hi Ralle,
In der letzten Info hat der Norton-Günter einen netten Artikel darüber geschrieben, mit guten Fotos.
Damit sollte ein Nachbau kein Problem sein.
Damit wird praktisch die MK III-Entlüftung nachgebaut, die den Druck über Bohrungen zwischen Kurbelhaus und Steuergehäuse ausgleicht und
dann über einen Schlauch in den Öltank.
Der hauptsächliche Ölnebel bleibt so im Steuergehäuse, der Rest nebelt im Öltank ab und dann reicht ein ein kleines Schläuchlein, um den Überdruck ins Freie zu leiten.
Brauchst dann keinen separaten Abscheider oder gar Rückführung mehr.
Selbst bei schärfstem Missbrauch (Autobahn!
) kommt da nix raus. Zumindest bei meiner.
Allerdings musst Du wohl ins Kurbelhaus zwei Bohrungen setzen; je nachdem was für ein Modell Du hast.
Ob es ohne die Löcher geht ? Ich weiß nicht ab wann diese Verbindung zum Steuergehäuse geschaffen wurde, viell. weiß Ed da mehr...
Grüße
Uli
In der letzten Info hat der Norton-Günter einen netten Artikel darüber geschrieben, mit guten Fotos.
Damit sollte ein Nachbau kein Problem sein.
Damit wird praktisch die MK III-Entlüftung nachgebaut, die den Druck über Bohrungen zwischen Kurbelhaus und Steuergehäuse ausgleicht und
dann über einen Schlauch in den Öltank.
Der hauptsächliche Ölnebel bleibt so im Steuergehäuse, der Rest nebelt im Öltank ab und dann reicht ein ein kleines Schläuchlein, um den Überdruck ins Freie zu leiten.
Brauchst dann keinen separaten Abscheider oder gar Rückführung mehr.
Selbst bei schärfstem Missbrauch (Autobahn!
Allerdings musst Du wohl ins Kurbelhaus zwei Bohrungen setzen; je nachdem was für ein Modell Du hast.
Ob es ohne die Löcher geht ? Ich weiß nicht ab wann diese Verbindung zum Steuergehäuse geschaffen wurde, viell. weiß Ed da mehr...
Grüße
Uli
-
Norton
- Jehooova!!!
- Beiträge: 4089
- Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
- Wohnort: Ammerndorf
Kurbelgehäuseentlüftung frühe Commando und Atlas
So schlecht ist die Gehäuseentlüfung an den alten Motoren nicht und überlegt hat sich dabei mal jemand eine Menge. Wenn so ein Motor zu Entlüftung hinausschnauft, dann hat er wohl ein Verschleißproblem, oder die Motoren wurden von Haus aus schon mit zuviel Einbauspiel zusammengebaut. An meiner Atlas, mit mittlerweile mehr als 50000km auf der gleichen Bohrung, allerdings mit Götze Kolbenringen, habe ich keinen nennenswerten Auswurf an der Entlüftung.
Die Entlüftung über einen möglichst großen Querschnitt einfach an irgendeinem Punkt, ob das nun am Steuergehäuse ist, in dem der ganze Steuertrieb mit Öl um sich schmeißt, oder im Kurbelgehäuse selbst, wo dies Welle tut, herauszuführen, kann nicht besser sein als über den Drehschieber mit dem Abdeckring und dem Schleuderring auf der hohlen Nockenwelle.
Wenn man schon die Entlüftung an einem anderen Punkt aus dem Gehäuse führt, dann wenigstens mit einem Flatterventil, um ein Schwingen der Luftsäule zu verhindern. Diese nimmt dann nämlich das Öl mit.
Das Problem des Vollaufens mit Öl über die Entlfüftung lösen zu wollen, ist kein Lösungsansatz am Problem, sondern am Sympton. Besser das Vollaufen selbst verhindern ( Kugelventil o. ä. ). Die Ölpumpe kann so gut sein wie sie will, ein wenig Laufspiel hat sie immer und die Kapillarwirkung sorgt dann schon dafür, daß das Gehäuse voll wird. Alles nur eine Frage des Laufspiels der Ölpumpe, der Viskosität des Öls und der Zeit.
Die Entlüftung über einen möglichst großen Querschnitt einfach an irgendeinem Punkt, ob das nun am Steuergehäuse ist, in dem der ganze Steuertrieb mit Öl um sich schmeißt, oder im Kurbelgehäuse selbst, wo dies Welle tut, herauszuführen, kann nicht besser sein als über den Drehschieber mit dem Abdeckring und dem Schleuderring auf der hohlen Nockenwelle.
Wenn man schon die Entlüftung an einem anderen Punkt aus dem Gehäuse führt, dann wenigstens mit einem Flatterventil, um ein Schwingen der Luftsäule zu verhindern. Diese nimmt dann nämlich das Öl mit.
Das Problem des Vollaufens mit Öl über die Entlfüftung lösen zu wollen, ist kein Lösungsansatz am Problem, sondern am Sympton. Besser das Vollaufen selbst verhindern ( Kugelventil o. ä. ). Die Ölpumpe kann so gut sein wie sie will, ein wenig Laufspiel hat sie immer und die Kapillarwirkung sorgt dann schon dafür, daß das Gehäuse voll wird. Alles nur eine Frage des Laufspiels der Ölpumpe, der Viskosität des Öls und der Zeit.