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Atlas und Vibrationen
Verfasst: Freitag 1. Februar 2008, 12:55
von Nörtn ut stall
Moin,
mich interessieren Erfahrungen und ggf. Tipps zum Vibrationsproblem bei der Atlas.
Wer kann denn da mal was berichten ?
Danke für die Antworten.
Gruss

Verfasst: Samstag 2. Februar 2008, 16:38
von Heino von Kirn
Hallo
Ich hab meine Atlas vom Stebler Peter in der Schweiz wuchten lassen. Er hats echt drauf. Peter hat eine 2 Rad Werkstatt und macht fast nur Engländer. Für die Atlas nimmt er einen anderen Wuchtfaktor als von Haus aus. Ich kann mit meiner Maschine in jeder Drehzahl auf dauer unterwegs sein. Vielleicht ab 5000 wirds etwas anstrengend. Aber mehr durch den Fahrtwind bei 160.
Gruß Heino
Verfasst: Samstag 2. Februar 2008, 19:43
von Psycho-Ed
Naja...die ganze Atlas "wuchten lassen" is`vielleicht etwas "over-done"
Jaja...Brüllwitz...ich weisss....
"Nur" die Wurbelkelle auf 74 oder 75 Prozi wuchten....geht echt gut.!!!!
Zumindest bei meiner P11 war`s OK.
7.500...no problem....
P.S. Den Lenker muss man trotzdem ab 150km`s "FEST-halten"

Verfasst: Sonntag 3. Februar 2008, 09:03
von Heino von Kirn
Hi Ed
Wie wars denn vor der Wuchterei mit der P11?
Ein Kollege von mir hat auch eine und der jammert, dass ab 100kmh er alles doppelt sieht. Wars bei dir auch so schlimm?
Bei meiner Atlas habe ich keinen Vergleich zu vor dem Wuchten.
Ich musste die Karre nach dem Kauf gleich mal komplett überholen.
Gruß Heino
Verfasst: Montag 4. Februar 2008, 15:40
von Psycho-Ed
Hallo Heino.
Da hat dein Kollege schon irgendwie recht.
Die Vibrationen sind m.E. allerdings bis ca. 135km/h (je nach Übersetzung..)
durchaus erträglich....wenn auch nicht "ohne".
Ist halt auch ein "Scrambler" und nicht für längere "Vollgas-Fahrten" konzipiert.
Wir haben früher auch öfters mal Commando-Motoren in Federbett-Rahmen
"gehängt". Das Resultat war "erschreckend". Ab ca. 110km/h hat`s wirklich
in den Händen richtig WEH GETAN.!!!
Das Umwuchten der Wellen brachte aber zügig Abhilfe.
Wenn man also eine "P11" wirklich schnell bewegen will, kommt man nicht um das Umwuchten der Wellen herum.
Zum normalen "durch-die-Gegend und Brötchen-holen"-fahren reichts aber allemal originaaaal.
Es kommt immer darauf an, was man mit dem Mopped vor hat.
Für Gelände-Einsatz würde ich sie ruhig original lassen.
Für Strasseneinsatz und "Touren-Fahrten" würde ich den Motor "anpassen"
Verfasst: Montag 4. Februar 2008, 20:32
von Martin
Psycho-Ed hat geschrieben:
Für Strasseneinsatz und "Touren-Fahrten" würde ich den Motor "anpassen"
Dafür würd ich mir nen Triumph Dreizylinder zulegen

Verfasst: Montag 4. Februar 2008, 21:22
von Psycho-Ed
Sind ja wirklich nicht schlecht die Trippels, aber.....
Lasst uns man die Twins "verwuchten".....dat passt scho`...

Verfasst: Dienstag 5. Februar 2008, 09:53
von Heino von Kirn
3 Zylinder sind einer zu viel.
Ich hab mir gerade ne Royal Enfield zum Touren zugelegt.
2 Zylinder, 1000 ccm, Tankschaltung. Da kommt mann wenigsten nicht immer in Versuchung sich mit den Jogurtbecher und Kuhtreibern anzulegen.

Gruß Heino
Verfasst: Dienstag 5. Februar 2008, 19:31
von Gerd
Psycho-Ed hat geschrieben:Das Umwuchten der Wellen brachte aber zügig Abhilfe.
Wenn man also eine "P11" wirklich schnell bewegen will, kommt man nicht um das Umwuchten der Wellen herum.
Zum normalen "durch-die-Gegend und Brötchen-holen"-fahren reichts aber allemal originaaaal.
Es kommt immer darauf an, was man mit dem Mopped vor hat.
Für Gelände-Einsatz würde ich sie ruhig original lassen.
Für Strasseneinsatz und "Touren-Fahrten" würde ich den Motor "anpassen"
Ich dachte immer die P11 Motoren wären sowieso besser gewuchtet worden damit sie den Rahmen nicht zerreißen.
Ich habe jedenfalls keine Probleme mit heftigen Vibrations.
Gerd
Verfasst: Sonntag 2. März 2008, 22:25
von Norton
Hallo.
Dunstall gibt einen Wuchtfaktor für Atlas von 84% an. Von Umbauten mit Commandomotoren in Federbettrahmen weiß ich auch, daß man unter 80% nicht glücklich wird. Außerdem sollte die Welle auch dynamisch gewuchtet sein, um einen Taumler auszuschließen.
An meiner Atlas habe ich die Welle mit 84% auf Carrillopleuel gewuchtet, allerdings nur statisch. Ob das Motorrad vibriert, hängt auch viel von der Betriebstemperatur ab. Je wärmer, umso mehr Vibrationen. Wenn es kühl ist ( eben englisches Wetter ) viebriert sie fast gar nicht.
Einen großen Unterschied macht es auch, ob die orginalen Stahlhalteplatten, oder Aluplatten verbaut sind. Bei oben genannten heißen Umgebungstemperaturen vibriert sie dann schon merklich. Wahrscheinlich wachsen die Aluplatten so stark, daß sie den ganzen Rahmen verspannen. Die Luft in der Primärkette wird dann jedenfalls deutlich weniger.
Gruß. Martin.