"Elastizität" 750er Commando Motor

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triton59
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"Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von triton59 »

Hallo,

habe eine Matchless G15 in der ein 750er Commando Motor (von 1972) verbaut ist.
Hat einen 2in1 Concentric 32mm Vergaser, eine 2in1 Auspuffanlage mit Dunstall Krümmer und Belt Drive, elektronische Zündung.
Läuft gut, startet einwandfrei und leicht, guter und ruhiger Leerlauf. Geht schön ab, spritziger Motor,- ab 2500U/Min.
Also fast alles bestens, aber mir persönlich ist der Motor zu wenig „elastisch“.
So unter 2500 U/min fühlt er sich nicht wirklich gut an, also er schlägt dann in den Antriebsstrang, ruckelt halt, man merkt er fühlt sich nicht wohl.
Ein Freund hat eine 750er Atlas, die verhält sich untenrum weitaus gesitteter, zieht ruckfrei wie ein Ochse aus niedrigen Drehzahlen, woran liegt das?
Gut, die Atlas hat original eine niedrigere Verdichtung, macht das so viel aus?
Ist die Nockenwelle bei der Commando schärfer als bei der Atlas? Wobei ich nicht weiß ob bei mir noch die originale Nockenwelle verbaut ist, aber gehen wir mal von Originalbestückung aus…
Hat die Commando vielleicht eine leichtere Schwungmasse als die Atlas?
Oder kann es auch am Ruckdämpfer liegen, ich habe bei meiner nämlich keinen, aber im Winter möchte ich hinten ein Rad mit Ruckdämpfer verbauen...

Kriegt man den 750er Commando Motor so hin, dass er aus niedrigen Drehzahlen schön zu fahren ist? Sagen wir mal so, auf der Drehmomentwoge dahingleiten…;)
Ich möchte den Motor nicht „zertrödeln“ und untertourigst fahren, aber ein Bereich von 1500 bis 5000 wäre mir lieber, das kann ruhig auch ein paar PS und Spritzigkeit kosten…
Momentan ist sie bei Drehzahlen von 2500 bis 5500 gut zu fahren und kräftig, man hat das Gefühl den Motor etwas bei Laune halten zu müssen, irgendwie stressig...
Bei früheren Testberichten wurde oft der „Minimum Non-Snatch Speed“ angegeben, also wie weit runter man im höchsten Gang gehen kann und dann das Gas (mit Bedacht) aufdrehen kann,- wie ich finde sehr interessant, die Vincent war da glaub ich mit 15mph angegeben – bis 110mph, alles im 4ten ;) :)

Mir ist wirklich nicht wichtig dass die Kiste 180 läuft, 150 oder 160 reicht auch. Und ab 5000 kann ruhig auch langsam Schluß sein, sie muß nicht ganz so spritzig sein, aber dafür schön lineares ruckfreies Drehmoment aus dem Keller raus, ein hubraumstarker britischer Tourenmotor halt, ist das möglich, mit welchem Aufwand?

Herb
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Tim
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Tim »

triton59 hat geschrieben:So unter 2500 U/min fühlt er sich nicht wirklich gut an, also er schlägt dann in den Antriebsstrang, ruckelt halt, man merkt er fühlt sich nicht wohl.
Das hört sich eher nach einen Abstimmungsproblem an, und es riecht nach Vergaserproblemchen IMHO.
Ein Freund hat eine 750er Atlas, die verhält sich untenrum weitaus gesitteter, zieht ruckfrei wie ein Ochse aus niedrigen Drehzahlen, woran liegt das?
Gut, die Atlas hat original eine niedrigere Verdichtung, macht das so viel aus?
Nein, meine Atlas hat Commando-Verdichtung und ruckelt auch nicht. Mit den neuen Premiers lief sie ohne großes Getue großartig. Kann ich nur empfehlen.
Ist die Nockenwelle bei der Commando schärfer als bei der Atlas? Wobei ich nicht weiß ob bei mir noch die originale Nockenwelle verbaut ist, aber gehen wir mal von Originalbestückung aus…
Die frühen Commandos hatte dieselbe Nocke wie die Atlas, 1972 kam dann aber ja schon ab Werk die Combat-Nocke ins Spiel.
Hat die Commando vielleicht eine leichtere Schwungmasse als die Atlas?
Nein, aber einen anderen Wuchtfaktor. Atlas schwingt stärker horizontal mit einem sehr hohen Wuchtfaktor, Commando deutlich stärker mit Hoch-Komponente. Das hat aber was mit der Isolastic zu tun, es äußert sich in stärkeren Vibrationen, aber nicht in Hacken.
Oder kann es auch am Ruckdämpfer liegen, ...
Der dämpft schon die Spitzen weg, aber auch das ist eine Effekt, der sich nicht durch In-die-Kette-hacken äußert, das kommt wie gesagt von der Abstimmung.

Meine Empfehlung wär den Einversager gegen Premiers zu tauschen und die Zündung sauber abzublitzen. Wenn sie dann immer noch hackt, Steuerzeiten checken.

Tim
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RoadRocket
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von RoadRocket »

Hi Herb

Ich würde auch auf Abstimmung tippen. Mit ner 2 in 1 Auspuffanlage würde ich sogar bei diesem Zyl-Kopf auf zwei Vergaser umrüsten. Da kannste jeden Zylinder einzeln aufs Optimum abstimmen. Wie Tim schrieb, die Zündung abblitzen und dann eine wirklich exakte Markierung am Stator und Rotor anbringen. Immer schön warm fahren die Kiste, unterwegs mal irgendwo anhalten, die Mühle im Standgass laufen lassen, dann an der einen Gemischschraube ein viertel nach Links oder Rechts, raus oder rein drehen und schauen wo sie am höchsten dreht und am gescheidigsten läuft. Dann die Leerlaufschraube so weit runter das sie schön tuckert. Dies auf beiden Seiten. Nun mal die Statorplatte der Zündung ein Hauch zurück nehmen, geht auch ganz gut bei laufendem, warmen Motor. Auch da hören, wie sie sich verhält. Da wo sie am ruhigsten und gleichmässigsten dreht würde ich den Stator mal festschrauben. Dann könntest Du nochmals mit den Vergasern das gleiche Spiel machen und immer wieder kurz fahren zwischendurch.


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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Norton »

Nur die Combat hatte eine andre Nocke. Alle andren Commandos, Domi SS, Atlas und Hybriden haben die SS-Nocke, auch wenn sich die spätere Commando-Nocke bauartbedingt (Entlüftung) unterscheidet. Steuerzeiten und Hub sind alle gleich.
Ich würde die Ursache ebenfalls im Auspuff und Vergaserabstimmung suchen.
Atlas mit den originalen, niedrig verdichteten Kolben werden wohl nicht mehr viele laufen. Meine Atlas hat ebenfalls Commando-Kolben mit hoher Verdichtung, der Kopf wurde auch mal etwas geplant und Ventilsitze hab ich auch mal neue rein gemacht. Ich hab die Sitze dann weiter in den Brennraum reinschauen lassen, nicht wie original alles ein Radius mit dem Brennraum. Gibt noch mal mehr Verdichtung und meines Erachtens strömt das auch besser. Braucht halt SuperPlus. Untenrum rund laufen tut er aber trotzdem.
Schwungmasse ist im Prinzip auch die gleiche. Die Commando-Motoren haben einen geringeren Wuchtfaktor. Dafür wurde an der großen Schwungmasse gegenüber den Hubzapfen etwas mehr Material abgenommen. Unterm Strich sind aber die Kurbelwellen so schwer, daß ich mir einen Einfluß auf das Rundlaufverhalten nicht vorstellen kann. Schließlich haben ja die ganzen Motoren mit dem langen Hub, also 650er, 750er und 850er die gleiche Welle mit der gleichen Schwungmasse. Bei der 850er sieht das alles ein bißchen anders aus, aber geometrisch ist das gleich und beim Gewicht wird das wohl auch so sein.

Gruß. Martin.
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Towner
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Towner »

Hi,

ich kann jetzt nur für meine 850er sprechen. Man kann sie zwar mit 2000 fahren, aber so ab 2500 fängt sie an ruhiger zu laufen. Es ist nicht ruckelig eher mehr so gröbere Vibrationen. Es ist auch besser, wenn man sie in Kurven am Gas hält, weil die Leistung untenrum relativ grob einsetzt. Sie reagiert also etwas empfindlich auf Lastwechsel. Das wird auch schlimmer wenn man eine zu lange Übersetzung (großes Ritzel vorne) hat. Dann hat man Probleme im 2. Gang um eine enge Ecke zu kommen. Die Isolastik nimmt da aber noch einiges an Vibrationen weg. So oberhalb von 2500 laüft sie fast wie ein Nähmaschine oder sagen wir mal so das Brummen geht in ein (fast) vibrationsfreies Summen über.

Ralf
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von triton59 »

Hmm, an ein Vergaserproblem hätte ich jetzt nicht so gedacht, obwohl: Der Vorbesitzer hatte vorher einen Mikuni Ein-Vergaser Kit dran, er hat gemeint dass der Motor damit gar nicht gut lief und deswegen auf einen Concentric umrüsten hat lassen, in einer Werkstatt...
Denke mal wieso sollte die Maschine mit einem Mikuni nicht gut laufen, der Concentric ist da sicher auch nicht besser, außer optisch, da finde ich ihn schon mal viel passender zum Motorrad ;)

Vielleicht liegt das Problem ja wirklich bei der Zündung oder den Steurzeiten?

Also mein Motor wurde definitiv umgewuchtet, läuft nahezu vibrationsfrei, startet leicht, ruhiger Leerlauf.

Hi,

ich kann jetzt nur für meine 850er sprechen. Man kann sie zwar mit 2000 fahren, aber so ab 2500 fängt sie an ruhiger zu laufen. Es ist nicht ruckelig eher mehr so gröbere Vibrationen. Es ist auch besser, wenn man sie in Kurven am Gas hält, weil die Leistung untenrum relativ grob einsetzt. Sie reagiert also etwas empfindlich auf Lastwechsel. Das wird auch schlimmer wenn man eine zu lange Übersetzung (großes Ritzel vorne) hat. Dann hat man Probleme im 2. Gang um eine enge Ecke zu kommen. Die Isolastik nimmt da aber noch einiges an Vibrationen weg. So oberhalb von 2500 laüft sie fast wie ein Nähmaschine oder sagen wir mal so das Brummen geht in ein (fast) vibrationsfreies Summen über.

Ralf
Ja, so verhält sich mein Motor halt auch, gut beschrieben Ralf.
Nur mit meiner Matchless G12 (650er Twin) fahre ich eine Kurve, sagen wir mit dem dritten und bleibe im Gang, am Kurvenausgang einfach Gas geben und weiter gehts, zieht einfach hoch, sagen wir aus 1500 Umdrehungen.
Beim Commando Motor ist das nicht möglich, der fühlt sich unter 2500 einfach nicht wohl, da muß man immer zurück schalten...
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Rüdi
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Rüdi »

Seh ich mit meiner 850ercauch so. Unter 2000 ist ja schon sehr niedrig. Kann aber dennoch nicht über mangelnde ela. Meckern.
Zwei ordenliche vergaser und ne korrkete auspuffanlage und zündung einstellen. Ev noch die ansaugwege verlängern ( mal bei norton motors fragen). Mehr elast gIbt es dann eigentlich nicht.
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Tim
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Tim »

triton59 hat geschrieben:Hmm, an ein Vergaserproblem hätte ich jetzt nicht so gedacht, ...
Kettengehacke kommt fast immer von der Gemischbildung. Wenn die Zündung bei höheren Drehzahlen sauber und "termingerecht" funkt, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie das bei niedrigen nicht tut, wir reden ja hier nicht über ECUs mit mehrdimensionalen Kennfeldern. Und grade Einversager-Anlagen mit den siamesischen Krümmern sind eben nicht perfekt symmetrisch und die Strömung in den Dingern ist ziemlich empfindlich. Wenn's links passt, ist es rechts evtl. daneben, bei höheren Gasgeschwindigkeiten gleicht sich das aus, weil das Gemisch stabiler gebildet wird.

Wie gesagt, ich hab mit den Premiers beste Erfahrungen gemacht und würde mir den Stress, einen anderen Gaser anzupassen, nicht machen. Ohne Rollenprüfstand mit entsprechender Messtechnik ist das eh ein reines Geduldsspiel.


Tim
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Klaus Monning
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Klaus Monning »

Hallo,
Seltsam. Meine hat folgende Konfiguration: 870cm³ 10,5 verdichtet, 91mm Hub (Nourish), Ventile:43/36, Nocke: S2, Vergaser: 2 x 34mm MkII, Zündung: Pazon Smartfire (nicht abgeblitzt) nur so eingestellt wie in der Einbau- Anleitung angegeben (aber 28° vor OT). Die kann ich auch wunderschön ab 1500U/Min. fahren. Wenngleich ich das nicht gerne tue. Man tut den Motoren sicherlich keinen Gefallen, wenn man die unten herum so "quält".
Ich würde die Zündung per se mal etwas früher stellen und sehen was passiert. Für die Dokumentation ist es sicher besser zu wissen wo Du sie hinstellst. Ich würd's zunächst einmal mit den angegebenen 31°vor OT probieren und dann immer weiter zurück gehen auf eventuell auch 28° vor OT.
Übrigens war ich am Wochenende in Hockenheim. Das Motorrad läuft jetzt endlich phantastisch. Dreht im 4. Gang mit einer End- Übersetzung 21/41 bis knapp 7.000 U/Min. Und ansonsten der Dampf... . Allerdings vibriert sie über 6.000 doch ganz vernehmlich. Ich denke, da muss ich nochmal ran (Wuchten!).
Ich glaube an einer Norton kann man machen was man will die geht unten raus immer.
Gruß
Klaus
erik
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von erik »

ich hatte auch mal eine 2in 1 Auspuffanlage.da war der Motor untenrum wie eingeschnürt.ich würde das zuerst mal ändern.der eine vergaser,korrekt eingestellt,sollte untenrum nicht das Problem sein.
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Towner
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Towner »

Hi,

die Motoren haben untenrum schon ein ordentliches Drehmoment und das setzt so bei 2500 massiv ein. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven muss man schon mit Gefühl arbeiten. Wenn man komplett zu macht und in der Kurve wieder aufreisst, kann das Hinterrad schon mal etwas schlüpfrig werden, wenn die Kraft abrupt einsetzt. Ich kann meine auch bei 2000 ruckelfrei fahren. Eine insgesamt gute Abstimmung macht da schon viel aus. 2 Vergaser können natürlich die Zylinder besser füllen als einer und gerade untenrum ist sie ja empfindlich. Die müssen dann aber auch gut synchronisert sein, sonst tritt das Problem wieder auf. Ich hab auch nicht gerne das Standgas so niedrig, sondern lieber bei 1100-1200.

Man kann das eigentlich gut über die Übersetzung steuern. Die 750er hat ein 21er Ritzel, man kann auch 19 und 20 bekommen. Hinten sind 42 Zähne. Dann sollte man die Übersetzung vom Primärtrieb und Getriebe der Matchless mal mit der Commando vergleichen. Ich fahre auf der 850er ein 22er Ritzel. Ich hatte vorher ein größeres, das geht garnicht. Da fährt man zu viel im ersten Gang. Das Problem tritt ja nur in kleinen engen Kurven auf. Da muss man abwägen, was man möchte- weniger Drehzahl im Fahrbetrieb oder mehr Gängigkeit in engen Kurven.

Ralf
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von triton59 »

Also bei mir ist es so dass ich eine Kurve nicht flüssig durchfahren kann, egal wie schnell.
Der Motor reagiert halt auf Lastwechsel empfindlich, wenn er unter 2500 kommt, weiß man schon dass es am Kurvenausgang rütteln wird, man muß halt zurückschalten und den Motor am besten immer über 2500 halten.
Das ist auf einer Geraden natürlich auch so: Sagen wir man fährt mit 3000 oder mehr und muß kurz bremsen oder wird einfach langsame, da geht dann die Drehtzahl auch runter, wenn man dann Gas aufmacht (nicht aufreißt...), rüttelt der Motor halt und schlägt leicht in den Antriebsstrang, fühlt sich nicht wohl, man muß immer zurückschalten und das nervt etwas.
Wie gesagt, möchte nicht rumtrödeln mit dem Motorrad und auch nicht mit 1500 U/min rumtuckern, aber einfach ein bißchen mehr Elastizität wäre gut.

Werde mal die Zündung kontrollieren, aber mittlerweile habe ich auch eher die 2 in 1 Auspuffanlage in Verdacht.
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Towner
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Towner »

triton59 hat geschrieben:Also bei mir ist es so dass ich eine Kurve nicht flüssig durchfahren kann, egal wie schnell.
Der Motor reagiert halt auf Lastwechsel empfindlich, wenn er unter 2500 kommt, weiß man schon dass es am Kurvenausgang rütteln wird, man muß halt zurückschalten und den Motor am besten immer über 2500 halten.
Das ist auf einer Geraden natürlich auch so: Sagen wir man fährt mit 3000 oder mehr und muß kurz bremsen oder wird einfach langsame, da geht dann die Drehtzahl auch runter, wenn man dann Gas aufmacht (nicht aufreißt...), rüttelt der Motor halt und schlägt leicht in den Antriebsstrang, fühlt sich nicht wohl, man muß immer zurückschalten und das nervt etwas.
Wie gesagt, möchte nicht rumtrödeln mit dem Motorrad und auch nicht mit 1500 U/min rumtuckern, aber einfach ein bißchen mehr Elastizität wäre gut.

Werde mal die Zündung kontrollieren, aber mittlerweile habe ich auch eher die 2 in 1 Auspuffanlage in Verdacht.
Ich muss beim Beschleunigen unter 2500 auch vorsichtiger das Gas aufmachen, aber Ruckeln oder so kann ich unterdrücken. In der Stadt kann ich auch unter 2000 fahren ohne Ruckeln, aber das fühlt sich nicht gut an. Am schönsten läuft er so ab 3000.

Das hängt wahrscheinlich alles zusammen. Die optimale Leistung und Elastizität ist m.E. nur mit der Originalbestückung möglich. Ich kenn mich mit der Einvergaser-Konvertierung nicht aus (hab auch keinen Bock darauf), aber die Mikuni-Einvergaservariante wird mit 34mm angeboten, soviel ich weiß. Man kann ja auch diese Keihin Flachschiebervergaser mit Beschleunigerpumpe bekommen (2 Vergaser). Da soll dann auch mehr Leistung unter 2500 kommen. Aber die kosten auch richtig viel und bringen auch nur wirklich was, wenn man eine andere Nockenwelle hat. Die sehen aber hässlich aus.
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Klaus Monning »

Klaus Monning hat geschrieben:Hallo,
Ich würde die Zündung per se mal etwas früher stellen und sehen was passiert.
Klaus
Hallo,
das wäre falsch. Natürlich muss es heißen etwas später stellen.
Tut mir leid der Fehler.
Gruß
Klaus
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Re: "Elastizität" 750er Commando Motor

Beitrag von Tim »

triton59 hat geschrieben:Werde mal die Zündung kontrollieren, aber mittlerweile habe ich auch eher die 2 in 1 Auspuffanlage in Verdacht.
Was bringt Dich denn zu der Erkenntnis? Auch ein 2-in-1-Abgasstrang sollte mit funktionierender Gemischaufbereitung nicht für die beschriebenen Effekte sorgen. Du hast außerhalb des Resonanzbereiches weniger Leistung, aber auch die sollte sauber abgeliefert werden können.

Commandos (und Atlas) mit 2-in-2 vor und nach dem Kopf haben genau die Charakteristik, die Du möchtest. Go figure .... :pfeiffen:


Tim
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