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wirre Engländerelektrik
Verfasst: Montag 24. November 2014, 18:35
von chinakohl
Hallo,
kann mir mal freundlicherweise jemand die Funktionsweise bzw. den Sinn der Schaltung einer Beleuchtungsanlage an einer Commando nach `71 erklären?
Ausgehend von der Tatsache, das eine Schalterstellung "Lights on" sowie eine Schalterstellung für Parklicht im Zündschalter vorhanden ist, wüsste ich gerne welche Funktion der "2 way" Schalter im Gehäuse des Hauptscheinwerfers haben soll (da ja offensichtlich ein Umschalter für Abblend- sowie Fernlicht in der Lenkerarmatur vorhanden ist - nebst gesondertem Tasterkontakt für Lichthupe).
Ich habe mir gerade mehrere Schaltpläne solcher Fahrzeuge zu Gemüte geführt und bin zu der Überzeugung gekommen: Hätten die Briten nicht so viel Guinnes gesoffen, hätte das auch mit einer vernünftig funktionierenden Elektrik geklappt (ihr kennt ja bereits meinen Standardspruch: Von hinten durch die Brust....... ).
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Montag 24. November 2014, 20:08
von Domi-650SS
In dieser Stellung kannst Du den Schlüssel abziehen, keine Zündung.
chinakohl hat geschrieben:…sowie eine Schalterstellung für Parklicht im Zündschalter vorhanden ist…
Damit schaltest Du auf Parklicht.
chinakohl hat geschrieben:…der "2 way" Schalter im Gehäuse des Hauptscheinwerfers haben soll…
Ist halt so wie bei den Autos, eine Beleuchtung die es gar nicht geben dürfte, damit darfst Du ja nicht fahren.
Fritz
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 15:39
von Towner
Hallo,
das Zündschloss ist ein Standardteil und da es nicht im Handlungsumfeld des Fahrers liegt hat man an der Lampe einen zusätzlichen Schalter angebracht. Den verwende ich, wenn man mal mit Handschuhen das Licht aus- oder einschalten möchte. Der Schalter an der Lenkerarmatur dient nur zum Umschalten von Ablend- auf Fernlicht.
Im übrigen halte ich die Engländerelektrik für relativ simpel. Es ist eher Qualität und Verarbeitung, die jetzt nach 40 Jahren Probleme verursachen.
Ralf
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 17:17
von chinakohl
Okay - danke für die Antworten.
Die Elektrik an Engländern ist nicht simpler oder komplizierter als an allen anderen Zweirädern eines jeweilig vergleichbaren Baujahrs.
Einzig der Unterschied das bei den ollen Briten + auf Rahmen liegt, das macht dann die Schaltungsvariante etwas gewöhnungsbedürftig (und das scheint wohl mein ursächliches Problem gewesen zu sein).
Nun denn - sei`s drum, mein Problem ist soweit gelöst.
Wenn jetzt noch jemand so freundlich wäre, mir ein aussagekräftiges Detailfoto von der Blinkerbefestigung hinter dem Kennzeichenträger am Rücklichtträger zur Verfügung zu stellen, wäre ich glücklich. Ich möchte nämlich ungern den Rücklichtträger anbohren um die Befestigungsarme der Blinker dort zu verschrauben (auf Fotos scheint da noch ein Halter vorhanden zu sein, den ich in keiner Teileliste erkennen kann).
MfG
Arvid
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 18:18
von Uli
Wenn es von der MK3 langt, bitteschön:
P1050699.JPG
P1050698.JPG
P1050697.JPG
Eben frisch geschossen.
Die Blinkers hängen in den Bohrungen an dem Winkelblech.
Bist du jetzt zur hellen Seite der Macht gewechselt oder Lohn-Elektriker?

Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 18:29
von Öko
Das kann man jedoch auch locker Bild des Grauens bezeichen, damals wie heute wird das bestimmt zuerst gechoppt und weit weg gelegt....muha...hast dafür etwas noch

Geld gegeben und anstatt zu bekommen?
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 18:36
von Martin
Ich hab noch zwei...

Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 18:40
von Uli
Mit "geschossen" meinte ich
die Bildle, mein lieber Öko

.
Dieses absolut originale, hochqualitative und in unschätzbarer Weise der passiven Sicherheit zugute kommende Schlusslicht habe ich vorhin unter Aufspielsetzung meiner Gesundheit aus einer der dunkelsten Ecken meines Magazins hervorgekramt, wo es seit...

...

...20 Jahren?

...naja, eben seit die Kiste das erste mal unter mir auf der Straße war, vor sich hindingst. Oxydieren kann Plastik ja nicht.
Ich ließe mir von so einem Teil nur den Platz wegnehmen, wenn ich Geld dafür bekäme.
Immerhin war es ja jetzt vielleicht zu etwas gut.
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 19:05
von Domi-650SS
Öko hat geschrieben:Das kann man jedoch auch locker Bild des Grauens bezeichen, damals wie heute wird das bestimmt zuerst gechoppt und weit weg gelegt....muha...hast dafür etwas noch

Geld gegeben und anstatt zu bekommen?
Irgendwie fehlt mir da der Zusammenhanng zwischen Deinen unqualifizierten Bemerkungen und dem gezeigten Teil
Fritz
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 19:14
von speedtwin
bad_friday hat geschrieben:Öko hat geschrieben:Das kann man jedoch auch locker Bild des Grauens bezeichen, damals wie heute wird das bestimmt zuerst gechoppt und weit weg gelegt....muha...hast dafür etwas noch

Geld gegeben und anstatt zu bekommen?
Irgendwie fehlt mir da der Zusammenhanng zwischen Deinen unqualifizierten Bemerkungen und dem gezeigten Teil
Fritz
Das Mißverständnis ist wohl zum Einen durch den Begriff "geschossen" entstanden, der in verschiedenen Bedeutungen verwendet wird, nämlich
1) etwas günstig erstehen (Öko)
2) ein Foto "schießen" (Uli)
Zum Anderen findet (und fand) das gezeigte Rücklicht, obwohl es sich um ein Originalteil handelt, scheinbar nicht die ästhetische Anerkennung, die sich die seinerzeitigen Konstrukteure erhofft hatten.

Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 19:20
von Domi-650SS
speedtwin hat geschrieben:…(und fand) das gezeigte Rücklicht, obwohl es sich um ein Originalteil handelt, scheinbar nicht die ästhetische Anerkennung, die sich die seinerzeitigen Konstrukteure erhofft hatten.
Hab 'schon hässlichere Lösungen gesehen
Fritz
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 20:13
von Towner
bad_friday hat geschrieben:speedtwin hat geschrieben:…(und fand) das gezeigte Rücklicht, obwohl es sich um ein Originalteil handelt, scheinbar nicht die ästhetische Anerkennung, die sich die seinerzeitigen Konstrukteure erhofft hatten.
Hab 'schon hässlichere Lösungen gesehen
Fritz
Hab mal die Bezeichnung "Aquarium" dafür aufgeschnappt. Ich hab das Teil auch noch drauf. Kann damit leben. Ist eben original. Das von der 750er ist mit dem kleinen Glas schöner. Die tiefe Anbringung der Blinker zusammen mit dem deutschen Nummerschild kann schon ein wenig störend empfunden werden, aber m.E. noch erträglich.
Ralf
Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 20:20
von Uli
Ein schönes Paar, wirklich.

Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 21:42
von Öko
Ah...habe sich drei von der Puristenpolizei gefunden...Glückwunsch.
Mein Geschmack(nicht nur meinen) trifft das Rücklicht sicherlich nicht. Der Spritzschutz unter der Blinkeraufname erübricht die letzte Designerverwirrung.
Praktisch und funktional, durchaus...aber muss das so elend hässlich sein?
Das ist das erste, was gleich nach Fahrzeugerhalt ab kommt noch bevor der Motor erweckt wird auf dem Hof.
Das ist ne Grundsatzfrage.

Re: wirre Engländerelektrik
Verfasst: Dienstag 25. November 2014, 21:47
von Uli
Äh,Öko..
Liest du ab und an mal, was andere posten?