Kettenrad/Bremstrommel Commando

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Rüdi
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Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Rüdi »

Hallöchen,

mal ne Frage: wie lange hält so im Schnitt das hintere Kettenrad (Norton Commando MK2), welches ja zusammen mit der Bremstrommel ein Bauteil ist ?

Hintergrund: das Lager meiner Bremstrommel ist wohl dahin (wackelt mächtig) und nun ist zu überlegen, ob ich in die alte Trommel noch mal ein neues Lager rein baue (falls der lagersitz nicht beschädigt ist), oder ob ich auch ne neue Trommel kaufen muss. (Die jetzige Trommel hat ca. 28.000km runter, Zähne sehen aber nicht schlecht aus).

Wie ist eure Erfahrung damit?

P.S. man weiss ja auch nicht wie es um die Qualität eines Neuteils gestellt ist. Das alte Bauteil scheint ja offenbar von guter Qualität zu sein, denn der Verschleiss an den Zähnen ist ja gar nicht mal schlecht bis dato.

Gruss
Rüdi
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michiel
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von michiel »

Es kommt nicht auf die Laufleistung des Teils an, sondern auf den tatsächlichen Zustand.
Wenn das Kettenrad noch gut ist, dann mach ein neues Lager rein.
Norton
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Norton »

Ich hab bis jetzt in all den Jahren noch nie ein wirklich schlechtes gesehen und ich habe auch noch nie eines ausgewechselt.
Wenn man aber wechselt, dann kann man sich überlegen, ob man mit der Kettenbreite eine Nummer runter geht und dafür eine O-Ring, bzw nimmt man ja mittlerweile X-Ring Ketten. Hab ich bei meinem Domi gemacht. Der hatte sowieso eine 5/8 x 1/4". Da reicht dann der Platz für die geschlossene Kette.

Gruß. Martin.
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Rüdi
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Rüdi »

also mit der einfachen Rollenkette (nix O- oder X-Ring) hab ich eigentlich kein Problem.
Die hält zwar nicht so lange, aber dafür kostet sie auch weniger und ist ja schnell gewechselt.
Das stört mich nicht. Sooo viel fahr ich ja auch nicht.

Was mich schon eher störte, ist dass die immer irgenwie am Kettenschutz schleift (meist mit dem Kettenschloss).
Aber da soll es ja Ketten geben, die bauen geringfügig schmaler als meine, die würd ich dann mal probieren.
Norton
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Norton »

tommy hat geschrieben:
Norton hat geschrieben:Ich hab bis jetzt in all den Jahren noch nie ein wirklich schlechtes gesehen
Och da könnte ich dir so ein bis zwei Patienten zeigen...so mit richtig ausgelutschten und teilweise abgebrochenen Zähnen. Aber das ist halt auch nur son billiger Triumphkrempel. :twisted:
Die Idee mit der X-Ring ist nicht schlecht - das wäre dann ja eine 520er ne? Aber dazu muss doch dann das Kettenrad und Ritzel abgedreht werden weil die Kette innen ja auch schmaler baut. Mal einfach so ist das auch nicht.

Thomas
Bei Domi, Atlas, oder früher Commando geht das ganz einfach, Domi-Teile verwenden. Die Domis bis Anfang der 60er hatten die schmale Kette. Bei später Commando müßte man halt das hintere Kettenrad schmäler drehen, Ritzel kann man wieder vom Domi nehmen.

Gruß. Martin.
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Klaus Monning
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Klaus Monning »

Thomas[/quote]
Bei Domi, Atlas, oder früher Commando geht das ganz einfach, Domi-Teile verwenden. Die Domis bis Anfang der 60er hatten die schmale Kette. Bei später Commando müßte man halt das hintere Kettenrad schmäler drehen, Ritzel kann man wieder vom Domi nehmen.

Gruß. Martin.[/quote]

Hallo Zusammen,
tja, das ganze ist schon ziemlich schwierig. Ich hab' bei mir eine Suzuki GS 500 Nabe genommen.
Vorteil: Vernünftiger Ruckdämpfer und wechselbares Kettenrad.
Nachteil: Die Bremse bremst nicht vernünftig, weil man per Bowdenzug erst auf die andere Seite muss, da die Bremsbetätigung ja rechts ist. Ich hab's trotzdem über den TÜV gebracht.

Zur Original- Konstruktion:
Ich hatte da 'mal eine Idee: die Trommel komplett abdrehen auf eine Wandstärke von ca. 3mm, zur Antriebsseite hin dann etwas dicker, da dort ja die Antriebsleistung drüber geht, und einen Aluminiumring (mit Kühlrippen) aufschrumpfen der eine Aufnahme für den Zahnkranz hat. Hier könnte man dann einen wechselbaren Zahnkranz montieren.

Der Nachteil von Martins Vorschlag ist, dass hier dann keinerlei Ruckdämpfung mehr eingebaut wäre. Bei der Domi liegt die Ruckdämpfung bekanntermaßen ja in der Kupplung. Bei der Commando hat man versucht so etwas zwischen Bremstrommel und Radnabe zu installieren.
Ich glaube wenn man so etwas machte wie Martin vorschlägt würde das das Getriebe nicht lange überleben. Entschuldigung Martin.
Gruß
Klaus
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Norbert
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Norbert »

Tach, ich hätte da auch noch ein Löffelchen Senf beizutragen...

Ich fahre seit Jahr und Tag mit normalen Rollenketten. Das hintere Kettenrad mit Bremstrommel hält nach meiner Erfahrung zwei bis drei Ketten und Ritzel aus. Wobei es danach auch nicht wirklich schlecht aussah. Natürlich schliff das Kettenschloss auch am Kettenschutz und in den ersten Jahren hab ich mich damit beholfen durch Kaltverformung das Schleifen einigermaßen einzudämmen. Ok, das Kettenschloss hatte irgendwann gewonnen und dem Kettenschutz einen Schlitz eingearbeitet. Dann habe ich mir aus 1mm Edelstahlblech einen neuen, etwas breiteren Schutz gefaltet (habe 2 Versuche benötigt). Seit dem habe ich Ruhe.
Gruß
Norbert
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Norton
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Norton »

Klaus Monning hat geschrieben:Thomas
Bei Domi, Atlas, oder früher Commando geht das ganz einfach, Domi-Teile verwenden. Die Domis bis Anfang der 60er hatten die schmale Kette. Bei später Commando müßte man halt das hintere Kettenrad schmäler drehen, Ritzel kann man wieder vom Domi nehmen.

Gruß. Martin.[/quote]

Hallo Zusammen,
tja, das ganze ist schon ziemlich schwierig. Ich hab' bei mir eine Suzuki GS 500 Nabe genommen.
Vorteil: Vernünftiger Ruckdämpfer und wechselbares Kettenrad.
Nachteil: Die Bremse bremst nicht vernünftig, weil man per Bowdenzug erst auf die andere Seite muss, da die Bremsbetätigung ja rechts ist. Ich hab's trotzdem über den TÜV gebracht.

Zur Original- Konstruktion:
Ich hatte da 'mal eine Idee: die Trommel komplett abdrehen auf eine Wandstärke von ca. 3mm, zur Antriebsseite hin dann etwas dicker, da dort ja die Antriebsleistung drüber geht, und einen Aluminiumring (mit Kühlrippen) aufschrumpfen der eine Aufnahme für den Zahnkranz hat. Hier könnte man dann einen wechselbaren Zahnkranz montieren.

Der Nachteil von Martins Vorschlag ist, dass hier dann keinerlei Ruckdämpfung mehr eingebaut wäre. Bei der Domi liegt die Ruckdämpfung bekanntermaßen ja in der Kupplung. Bei der Commando hat man versucht so etwas zwischen Bremstrommel und Radnabe zu installieren.
Ich glaube wenn man so etwas machte wie Martin vorschlägt würde das das Getriebe nicht lange überleben. Entschuldigung Martin.
Gruß
Klaus[/quote]
Häääh?
Verstehe jetzt nicht, was Du willst?
Was stört das Getriebe die schmale Kette?
Was macht die fragwürdige Lösung des fehlenden Ruckdämpfers der frühen Commando, die weiterhin, aber auf andere Weise fragwürdige Lösung der späten Commandos, mit einer schmalen X-Ringkette noch schlechter??
Es gibt übrigens Leute, die schon seit Jahren mit solch einer Lösung rum fahren, ohne Probleme und mit wenig Kettenverschleiß.
An den meisten modernen Motorrädern (mit viel mehr Leistung und Drehmoment!) ist genau die Lösung, 520er Kette, mit viel kleineren Ritzeln verbaut. Und hält!
Ducati, das größte einbaubare Ritzel vorne hat 15 Zähne! Und wenn ein Motorrad an der Kette reißt, dann eine Duc. V-Motor und wenig Schwungmasse, viel Drehmoment.... der Kettentrieb hat da nicht viel zu lachen!

Gruß. Martin.
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Domi-650SS »

Rüdi hat geschrieben:Was mich schon eher störte, ist dass die immer irgenwie am Kettenschutz schleift (meist mit dem Kettenschloss).
Aber da soll es ja Ketten geben, die bauen geringfügig schmaler als meine, die würd ich dann mal probieren.
Und wenn man das Kettenschloss umgekehrt einbaut? Sicherung auf der Innenseite. Oder, wenn das nichts bringt, vernieten.
Fritz
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Rüdi
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Rüdi »

kettenschloss nach innen - werd ich mal probieren - könnt schon was bringen
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Martin
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Martin »

bad_friday hat geschrieben:
Rüdi hat geschrieben:Was mich schon eher störte, ist dass die immer irgenwie am Kettenschutz schleift (meist mit dem Kettenschloss).
Aber da soll es ja Ketten geben, die bauen geringfügig schmaler als meine, die würd ich dann mal probieren.
Und wenn man das Kettenschloss umgekehrt einbaut? Sicherung auf der Innenseite. Oder, wenn das nichts bringt, vernieten.
Fritz
Das dürfte ohne weiteres machbar sein. Der einzige Nachteil den ich sehe ist die fehlende Möglichkeit der Sichtkontrolle des Clipschlosses.
Auf dem Triple Run vor drei Jahren schaute einer der Engländer beim nachschmieren der Kette zufälig auf das Glied mit fehlendem Clip...
Wenn die Kette aber abslout mittig läuft im Schutz, bringt das natürlich nichts.

Ich hab mir jetzt auch ein Vernietwerkzeug gegönnt.
Dieses hier
Bild
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Norton »

Kellermann.
Das Gleiche hab ich auch. Feines Werkzeug!

Gruß. Martin.
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Domi-650SS »

Martin hat geschrieben: Ich hab mir jetzt auch ein Vernietwerkzeug gegönnt...
Sieht gut aus, wo hast Du das her?
Fritz
Zuletzt geändert von Domi-650SS am Donnerstag 29. Mai 2014, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Martin »

Gibt es z.B. bei Tante Louis.
Google mal nach Kellermann Kettenwerkzeug
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
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Re: Kettenrad/Bremstrommel Commando

Beitrag von Domi-650SS »

Danke Martin.
Gruss
Fritz
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