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Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 06:55
von Tim

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:50
von Norton Motors
Mein Gott, der Peter Wilhelms! Tja, der hatte es einfach drauf..... :respekt: Hervorragendes Video, nur die Bildqualität ist bedauerlich. :tear:

Peter ist ein sympathischer, sehr bescheidener Zeitgenosse, was man ja auch in seiner inzwischen vergriffenen Autobiographie sehen kann. :zustimm:

Ein verdienter Sieg für ihn. :bia: Die angesprochenen Getriebeprobleme hatte übrigens laut seiner Aussager er, Phil Read hatte sie nicht. :gruebel: Was mit Crasher Croxford war, weiß ich nicht mehr- ich nehme an, der hatte sie auch. ](*,)

Schön ist die Szene kurz vor dem Ziel, wo man mitzählen kann, wie er viermal runterschaltet- wobei ja auch schon die Production Racer Quaiffe 5-Gang Getriebe hatten. :schlaumeier:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 17:23
von Tim
Norton Motors hat geschrieben:Hervorragendes Video, ...
Wie jetz'? Joe? Alles klar bei Dir? ich poste was und Du findest kein Wort der Kritik und Verdammnis? Findest Du nicht, das Youtube ein etwas sehr theoretisches Medium mit so gut wie nicht vorhandenem Praxisbezug ist? Oder das man nich' soviel Videos gucken sondern lieber fahren sollte? Make me not weak, my world picture wanks! :mrgreen:



Tim

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 18:17
von Norton Motors
If it wanks, you are a wanker? Oder hab ich da was mißverstanden? :gruebel:

Zudem wird hier ja gefahren, und zwar ohne über die Kolbengeschwindigkeiten nachzudenken- bitter! :laola: Beim Leberkäs rumorts da unter dem Grabstein.............. :roll:

Ich überlaß das jetzt dem Inschennöhr, nachzuweisen, daß Herr Wilhelms diese Geschwindigkeiten mit 70PS an der Wurbelkelle eigentlich gar nicht fahren konnte etcetcetc......... :schaf:

Übrigens- fahr mal Nörten bei 50cm Schnee draußen- hab ich in meiner wilden Jugend gemacht, aber heute, als Geriatriker, vermeide ich solche Exkursionen. :nixweiss:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 18:34
von bosn
Mensch,Joe !
Ocker steht dir ja....warst damals schon ´ne faule Sau und lässt dich anschieben... :badgrin: :badgrin:

(oder hattest du damals schon Arthritis - trotz heißer Pelle.. :pfeiffen: :mrgreen: )

:lach: :lach: :lach:

Cooles Vieh-dio -äh Filmchen :zustimm:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 19:28
von Tim
Norton Motors hat geschrieben:If it wanks, you are a wanker?
Um einen Kollegen bei meinem ehemaligen Arbeitgeber zu zitieren, der des angelsächsischen Idioms nicht uneingeschränkt mächtig ist und dies während einer größeren Sitzung - Weibsvolk war anwesend - eindrucksvoll demonstrierte: "I was a little shwindly so I wanked into the office." :mrgreen:
... fahr mal Nörten bei 50cm Schnee draußen....
Wenn ich den Schnee (nein, nicht DEN, ich arbeite ja nich' im Meedchenhafen ...) hier zusammenfege, komme ich vielleicht auf 50cm - nebeneinander. 8)


Tim

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2012, 22:40
von bosn
off topic:
Watt sachten die Stranglers (Hugh Cornwal)?: 20000 Condom´s were given out....so,why are 20000 wankers here ?
Sehr pornös (der Konzert-Mitschnitt)

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 11:23
von Norton Motors
Ocker steht dir ja....
Nur kein Neid! ;-D Wie der Frosch (Franzose) sagt: "Immöhr locker vom Ocker!" :bindafür:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 12:06
von Norton
Ja, Peter Williams, ein sehr angenehmer Mensch.
Durfte ihn in Salzburg bei der Norton Reunion kennenlernen, samt Tischrede beim Abendessen. Die alleine war das Wochenende wert.
Beim Start zum Formel 750 Rennen steht ein ebenfalls interessanter und angenhmer Zeitgenosse neben Peter Williams. BoxerBMW und roter Kombi mit markanten weissen Streifen: Helmut Dähne. Hab mal beim Bergrennen einen Tag mit ihm verbracht, netter Typ.
Dave "Crockett" Croxford, war doch der Wirt vom Ace Cafe. Der ist doch beim besagten Serienmaschinenrennen vom Motorrad gefallen.
Mit den 70 PS von den Norton Rennern war es halt wie mit der Hummel. Den Norton Rennern hat mal halt auch nicht gesagt, sie hätten nur.... und sind trotzdem gerannt.

Gruß. Martin.

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 12:44
von Klaus Monning
Norton hat geschrieben:Ja, Peter Williams, ein sehr angenehmer Mensch.

Dave "Crockett" Croxford, war doch der Wirt vom Ace Cafe. Der ist doch beim besagten Serienmaschinenrennen vom Motorrad gefallen.
Mit den 70 PS von den Norton Rennern war es halt wie mit der Hummel. Den Norton Rennern hat mal halt auch nicht gesagt, sie hätten nur.... und sind trotzdem gerannt.

Gruß. Martin.
Hallo,
wir haben ja Winter und anstatt zu schrauben, vergnügen wir uns an den alten Geschichten. Hier noch eine, mancher wird die kennen: Ja, der Crashford:
Bei Norton hatte man erkannt, dass mit der "alten" Commando kein Blumentopf mehr zu gewinnen war und entwickelte die Cosworth - Norton. Die ersten Testläufe standen an. Peter Williams war außer Gefecht, also hatte "Old Crashford" die Gelegenheit das Motorrad vor der vesammelten Mannschaft des Norton Vorstandes zu fahren. Es war in Brand Hatch. Croxford fuhr in die erste Runde und kam nicht zurück. Nach ca. 10 Min. war er wieder da. Die Aufregung war groß. Was war passiert?
Croxford, erzählte dem Vorstand in seiner unnachamlichen Art, dass der Motor viel zu wenig Schwungmasse hat, sodass beim Zurückschalten das Hinterrad blockiert hat und er deswegen auf die Bretter gegangen sei.
Der Vorstand wollte das nicht glauben, er hätte sicher nur einen Fahrfehler gemacht und dabei das Motorrad weg geworfen. Croxford erzählte denen, dass dieses nicht so wäre und wenn sie wollten könnte er ihnen das Phänomen vorführen.
Genau das tat er dann auch. Noch eine Runde und genau vor der Tribüne nahm er das Gas ruckartig weg. Das Hinterrad blockierte und platsch, lag er wieder. Diesmal vor versammelter Mannschaft.
Seht Ihr, war sein Kommentar, ich hatte recht.
Was lernen wir daraus? Lass die Schwungmasse der Norton wie sie ist. Das genau macht uns nämlich den Motor so sympathisch. Ich jedenfalls bin Fan von großen Schwungmassen. Das Gewicht der Schwungmasse hat nichts, aber auch garnichts mir der Leistung eines Motors zu tun, nämlich nur mit dem Ansprechverhalten sowohl beim Gas geben, wie auch beim Gas wegnehmen.
Gruß
Klaus
P.S. Leider, leider ist Peter Williams (unbestritten ein wunderbarer Mensch, sowohl als Ingenieur, wie auch als Fahrer) bei Norton ausgeschieden. Was hätte man dort mit seiner Expertiese noch alles machen können. Dummerweise war wohl auch das Geld aus gegangen (zuviel in falsche Objekte investiert???).

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 15:07
von Norton Motors
Na, Klaus,
Bei Norton hatte man erkannt, dass mit der "alten" Commando kein Blumentopf mehr zu gewinnen war
Da fällst Du aber voll auf die Märchenerzählungen eines Bremer Elektrikergesellen namens Leberkäs rein. Die Commando war schon im Jahr 1968 eine Verzweifelungsmaßnahme, von der man glaubte, ihr Motor sei eine Übergangslösung- bis der neue Motor käme.
Der neue Motor wäre das Werk des verwirrten Velkodeppe-Manns mit der ca. drei Meter langen Kette ohne Spanner zum Steuern der Nockerlwellen gewesen. Jetzt glücklicherweise im National Motor Cycle Museum, da kann sie als Stationärmodell keinen Schaden mehr anrichten.

Eben weil man den Motor der Commando für eine vorübergehende Notlösung hielt, wurden zunächst die englischen (CEI/WW) Gewinde bei diesen Teilen beibehalten, während am Fahrwerk alle Teile, auch die, die eigentlich 1:1 von der Domina übernommen worden waren, auf UNF/UNC umgestellt wurden (Radnaben, Gabel etc).

Erst 1972, als die Notlösung zu erfolgreich geworden war, wechselte man die CEI/WW Gewinde am Motor teilweise gegen UNF/UNC aus. Auch da war klar, daß Motor/Getriebe nur eine Übergangslösung waren, um Zeit zum neuen Motor/Motorrad zu überbrücken.
Der Kotzwurst Motor war die Antwort jedenfalls nicht. Denn merke: Der Autowurstler ist die niedrigste Form des Lebens, noch unter dem Einzeller, und sollte NIE NIE NIE an ein Motorrad gelassen werden. Und Kotzwurst war nun mal ne Autowurstelbude. :roll:

Peter wurde noch im Krankenhaus nach seinem Crash gefeuert. Ein gutes Beispiel für die "Labour Relations" im England der damaligen Zeit. Da waren keineswegs nur die Gewerkschaften vernagelt.

Ich hab Peter mal nach seinem Verhältnis zu Dennis Poore gefragt. "Wenn ich gewann, war er nett zu mir!" Gegenfrage: "Und wenn nicht?" Anwort war lautes Schweigen..... Ein Diplomat halt. :pfeiffen:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 17:03
von Klaus Monning
Norton Motors hat geschrieben:Na, Klaus,

Der Kotzwurst Motor war die Antwort jedenfalls nicht. Denn merke: Der Autowurstler ist die niedrigste Form des Lebens, noch unter dem Einzeller, und sollte NIE NIE NIE an ein Motorrad gelassen werden. Und Kotzwurst war nun mal ne Autowurstelbude. :roll:

Peter wurde noch im Krankenhaus nach seinem Crash gefeuert. Ein gutes Beispiel für die "Labour Relations" im England der damaligen Zeit. Da waren keineswegs nur die Gewerkschaften vernagelt.

Ich hab Peter mal nach seinem Verhältnis zu Dennis Poore gefragt. "Wenn ich gewann, war er nett zu mir!" Gegenfrage: "Und wenn nicht?" Anwort war lautes Schweigen..... Ein Diplomat halt. :pfeiffen:
Hallo Joe,
ich bin bezüglich des Verhaltens von Norton gegenüber Peter absolut Deiner Meinung. Da war NORTON selbst im Verhältnis zu Triumph ein absoluter Sauhaufen und mit einem extrem unmenschlichen Management ausgestattet, die die Zeichen der Zeit sowohl technisch wie auch menschlich nicht erkannt haben.

Aber sowas soll's ja auch heute noch geben. Übrigens, der Auftrag an Cosworth erging von seiten NORTON (Dr. Stefan Bauer) mit der Maßgabe, dass der Motor rechts wie links symmetrisch auszusehen hatte. Da kann man 'mal sehen, was für Schirmflicker damal bei NORTON am Werk waren.

Trotzdem, was den Cosworth- Motor angeht bin ich etwas anderer Meinung als Du. Sicherlich war der zu der Zeit, als man die ersten Testläufe machte, noch nicht fertig.

Später gewann der unter dem Namen Quantel in Verbindung mit einem komplett neuen Fahrwerk, Benzineinspritzung usw. sogar Daytona gegen stärkste Konkurrenz wie z. Bsp. gegen die DUCATI 888. Ich kann mich jetzt nicht erinnern wer der Fahrer der DUCATI war. Der war aber auch kein Lahmarsch. Fahrer der Qualtel war Roger Marshal. Eine phantastische Leistung wobei bei der technischen Entwicklung an der sogar John Surtees beteiligt war.
Gruß
Klaus

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2012, 17:49
von Norton Motors
Klaus,
Merke: In Daytona wird heutzutage die Anzahl der Teilnehmer nur noch von der Anzahl der zu gewinnenden Klassen übertroffen.

Daytonasiege haben also nicht den Stellenwert, der ihnen vom Motorradfahrer in D oder GB so zugeschrieben wird. Die "Quantel" war ungefähr soviel Cosworth, wie eine Molnar eine Norton Manx ist. D.h. die Gehäuseteile sind gleich, die Technik ist komplett auf einem anderen Stand, und zwar dem heutigen.

Als nächstes wird mit einer NSU Quickly in Daytona gewonnen. :mrgreen:

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Freitag 14. Dezember 2012, 08:23
von Klaus Monning
Norton Motors hat geschrieben:Klaus,
Merke: In Daytona wird heutzutage die Anzahl der Teilnehmer nur noch von der Anzahl der zu gewinnenden Klassen übertroffen.

Daytonasiege haben also nicht den Stellenwert, der ihnen vom Motorradfahrer in D oder GB so zugeschrieben wird. Die "Quantel" war ungefähr soviel Cosworth, wie eine Molnar eine Norton Manx ist. D.h. die Gehäuseteile sind gleich, die Technik ist komplett auf einem anderen Stand, und zwar dem heutigen.

Als nächstes wird mit einer NSU Quickly in Daytona gewonnen. :mrgreen:
Hallo,
nun gut, die Quantel war keine volle Cosworth mehr. Trotzdem im Falle Molnar Manx und auch Cosworth steht doch außer Frage, was man mit dem Konzept so alles anstellen kann. Am Konzept hat sich nämlich weder im Falle Molnar (anderer Kopf, andere Zündung, kurzhubiger etc.) noch im Falle Cosworth nichts geändert. Die Unterschiede im Falle Quantel waren sehr detailliert ja im Classic Racer (oder war's Classic Bike) beschrieben. Mehr steht mir ja nicht zur Verfügung.

Trotzdem: Am Konzept kann sich bei Verwendung des gleichen Gehäuses ja nicht viel geändert haben. Die Wellenabstände zueinander, Ventilwinkel usw. geben hier ja schon alles wesentliche vor. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte die Cosworth wie auch die Quantel ja noch nicht einmal ein Mittellager (sehr interessant übrigens). Was ganz sicher verändert wurde, war Zündung und Frischgas- Zuführung (na ja, das wurde ganz sicher auf den Stand der Technik gebracht). Ganz sicher ist auch, dass der Motor ja bei NORTON noch ganz am Anfang seiner Entwicklung stand. Was möglich gewesen wäre, wenn, das hat man bei dem Einsatz in Daytona auf jeden Fall gesehen.

Ob man Daytona nun heute noch als Maßstab für die Leistungfähigkeit unter internationalem Druck sieht, ist heute natürlich sehr strittig. Als dieses Rennen gefahren wurde, hatte Daytona ganz sicher noch einen sehr hohen Stellenwert, denn immerhin war die Konkurrenz ja immerhin die Werks- DUCATI (übrigens die 851 und nicht die 888) und der Fahrer war kein geringerer als Raimond Roche (gewiss kein Blümchenpflücker wenn er Gas gibt.)

Wer mehr wissen will schreibt mir kurz eine Mail, ich werde den Artikel über die Quantel einmal einscannen.
Gruß
Klaus

Re: Race of the power bikes

Verfasst: Freitag 14. Dezember 2012, 10:43
von jan
Klaus Monning hat geschrieben:Wer mehr wissen will schreibt mir kurz eine Mail, ich werde den Artikel über die Quantel einmal einscannen.
...könntest Du als JPG oder PDF theoretisch auch hier im Forum posten... :pfeiffen: