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Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 10:00
von stobsi
Hallo,

bin neu hier. Baue gerade eine Commando MKIII neu auf und will nun den Motor wieder einbauen. Wie geht es am leichtesten? Zuerst Getriebe mit Motorhalteplatten und Hilfsrahmen einbauen und dann den Motor einfädeln oder zuerst Motor und Getriebe mit dem Hilfsrahmen zusammenbauen und das ganze komplett einbauen? Gibt es vielleicht Bilder dazu? Wäre für eure Unterstützung dankbar.

mfG
Stobsi

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 11:47
von Tim
stobsi hat geschrieben:... zuerst Motor und Getriebe mit dem Hilfsrahmen zusammenbauen und das ganze komplett einbauen?
Im Werk wurde die Antriebseinheit wohl auf die Seite gelegt - davon gibt es auch Fotos in den einschlägigen Büchern - und dann der Rahmen drüber gelegt, verschraubt und dann das ganze senkrecht gestellt für die restliche Montage.

Ich hab bislang Commandos nur zerlegt - und bei der Atlas den kopflosen Antreibstrang in den stehenden Rahmen eingebaut, das sollte bei der Commando nicht nötig sein - aber die Methode erscheint mir sinnvoll. Im Zweifel lieber mal ein paar Minuten über Vorrichtungen nachdenken und da etwas Aufwand betreiben, auch wenn's nur für einmal ist.


Tim

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 13:36
von Towner
Hallo,

man kann beides machen. In beiden Fällen muss der Rahmen natürlich sicher aufgebockt sein. Ich habe bisher nur Zylinder und Getriebe ausgebaut. Ich würde aber zunächst das Getriebe einbauen und dann den Motor. Für die komplette Einheit braucht man bestimmt 2 Mann. Das wäre mir zuviel Hameplei.

Edit:
Also zuerst Getriebe mit Hilfsrahmen und hinterer Isolastik einbauen. Dann Motor von rechts einfädeln und am Hilfsrahmen hinten anschrauben. Am besten einen Holzklotz o.ä. unten den Rahmen stellen, wo man den Motor aufsetzen kann. Anschließend vordere Isolastik einbauen. Dann den Primärkasten und am Ende die obere Isolastik.
Solange Hinterrad und Schwinge nicht montiert ist, kann der Hilfsrahmen um die Isolastik gedreht werden und so der Motor leichter angepasst werden. Im Handbuch steht noch, dass die Sumpffilterschraube entfernt werden sollte. Ob das zwingend notwendig ist, kann ich nicht sagen.

Gruß
Ralf

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 13:52
von Martin
Eine ganz gute Idee wäre es, sich ein Werkstattbuch zu besorgen! Da sind diese Dinge ja beschrieben

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 14:04
von Towner
Hi,

Hier ist noch eine interessante Seite mit Werkstatthandbuch:
http://rocbo.lautre.net/technique/interface_NC/

Ich würde auf jeden Fall den Primärkasten separat installieren, weil der bei der Montage der Schwinge stört. Also zuerst die Schwinge und dann den Primärkasten montieren.

Zum Aufbocken des Rahmens verwende ich einen Scherenheber mit Aufnahmen für die Rahmenrohre. Zusätzlich befestige ich den Rahmen noch mit Kabelbindern an diesen Aufnahmen, damit nichts umkippt.

Gruß
Ralf

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Samstag 3. November 2012, 10:32
von Norton
Towner hat geschrieben:Hi,

Hier ist noch eine interessante Seite mit Werkstatthandbuch:
http://rocbo.lautre.net/technique/interface_NC/

Ich würde auf jeden Fall den Primärkasten separat installieren, weil der bei der Montage der Schwinge stört. Also zuerst die Schwinge und dann den Primärkasten montieren.

Zum Aufbocken des Rahmens verwende ich einen Scherenheber mit Aufnahmen für die Rahmenrohre. Zusätzlich befestige ich den Rahmen noch mit Kabelbindern an diesen Aufnahmen, damit nichts umkippt.

Gruß
Ralf
Ein solches Handbuch hätte ich übrig. Beinahe unbenutzt (im Gegensatz zu meinem, daß ich schon seit mehr als 20 Jahren im Betrieb habe).
Wer es haben will, Angebote?

Gruß. Martin.


Warum ist der Aufbau der Atlas eigentlich kopflos? Nur weil es ein altes Motorrad ist? Alle alten Nortons (und andre Engländer, NSUs und sonstwas) waren nicht anders gestrickt. Oder haben die Amis zu dem Zeitpunkt es wohl besser gemacht??? :kotz:

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Montag 5. November 2012, 10:30
von jan
Norton hat geschrieben:Warum ist der Aufbau der Atlas eigentlich kopflos? Nur weil es ein altes Motorrad ist? Alle alten Nortons (und andre Engländer, NSUs und sonstwas) waren nicht anders gestrickt. Oder haben die Amis zu dem Zeitpunkt es wohl besser gemacht??? :kotz:
Deine Intim-Fehde mit Tim ist ja hinreichend dokumentiert. Aber hier meinte er mit "kopflos" wohl lediglich, dass man die Motoren mit abgenommenen Zylinderköpfen deutlich bequemer aus dem Rahmen herausnehmen bzw. in den Rahmen einsetzen kann als mit aufgesetzten Köpfen. Nicht mehr und nicht weniger.

Also, zwischendurch mal die Agro-Brille absetzen und die Beiträge etwas objektiver lesen, ungeachtet des Verfassers...

Cheers, Jan

Re: Commando MKIII Motor einbauen

Verfasst: Montag 5. November 2012, 12:35
von Tim
jan hat geschrieben:Aber hier meinte er mit "kopflos" wohl lediglich, dass man die Motoren mit abgenommenen Zylinderköpfen deutlich bequemer aus dem Rahmen herausnehmen bzw. in den Rahmen einsetzen kann als mit aufgesetzten Köpfen.
Joh, genau. Ich habe meinen Motor von Doc Norton damals ohne montierten Kopf bekommen mit der Ansage, wenn ich den eingebaut hab, soll ich die Kiste zu ihm hängern und wir schrauben den Kopf gemeinsam drauf. Ich hab das damals so verstanden als könne man zumindest den Dommie-Motor nicht "am Stück" einbauen, Commandos haben mich damals noch nicht so richtig interessiert. Bei meiner Commando-Schlachtung letzthin habe ich die Dinger auch so zerlegt: Kopf runter, Block runter, Gehäuse raus, Getriebe raus. Über den Einbau habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, wollte aber die Methode, den Rahmen über die liegende Antriebseinheit (Motor, Cradle und Getriebe, natürlich ohne Primär) zu legen, mal trocken mit unrestaurierten Teilen nachstellen und ggf. noch die eine oder andere Vorrichtung basteln.

#-o Mist, da war doch noch was mit einer Wohnung ..... :mrgreen:


Tim