[quote="Norton Motors"]Ich könnt jetzt natürlich vom einzigen finalen Motoraus auf öffentlicher Strasse in meiner Motorradkarriere erzählen. Aber sei beruhigt, Mariachi, das war nicht bei nem Japaner, sondern auf einer diese
saaaaaaaaaaa- genn- hafft zuverlässigen BMW Boxer (Ventilabriß bei ca. 180km/h).
Mit meinen Commandos bin ich dagegen immer heimgekommen.
Hallo Joe,
Haste die geschoben??? Du musst gut in Form sein. Und wenn gefahren, dann sicherlich auch nicht mit 180km/h. Dann wäre das Ding (ich meine die Norton) auf der Autobahn verglüht. Aber dafür hat man ja auch keine NORTON sondern eine BMW. Im Übrigen ist meinem Bruder bei seiner BMW 'mal ein Ventilsitz herausgefallen, anderen ein Pleuel abgerissen (Händler Originalton: "ach das war noch eines dieser Serie"). Das kam bei BMW ganz sicher vor. Die sind ja auch in ganz anderen Stückzahlen gebaut worden als die NORTONS.
Ich könnte Dir ja noch einmal was von 2 abgerissenen Pleueln meiner Atlas erzählen (an 2 verschiedenen Motoren), das war nicht bei 180km/h. Auch habe ich schon explodierte Schwungmassen an Commandos gesehen (sah sehr eindrucksvoll aus). Die Schwungmasse ist bis ins Getriebe geflogen.
Ach so ja, Ventile sind mir auch schon abgerissen, und zwar bei meiner R 27 (wieder BMW, aber ein anerkanntes Sch.- Ding), aber auch bei meiner DUCATI 860 GT. Ich sag' nur:"reibgeschweißte Ventile". Die reißen genau zwischen dem Teller und dem Schaft an der Verbindungstelle ab (wohl nicht generell, aber wenn sie reißen, dann da).
Man mag etwas gegen BMW haben. Ich hatte einmal eine 750er, die einen 11/33 (R 90 S) Kardan bis in den roten Drehzahlmesserbereich gedreht hat. Das Ding ging wirklich höllisch und ich war damit in Irland. Nichts ging kaputt.
Meine Norton ist nun zugelassen. Hat noch einige Macken, aber ich denke ich bekomme das noch hin. Ach, hat jemand eine Idee woran folgende Schwierigkeit liegen könnte?
1.) Motor startet kalt etwas unwillig, läuft aber nach dem Herausnehmen der Chokes sofort rund.
2.) Läuft ganz schön unten heraus, wenn er kalt ist.
3.) Jetzt ist er warm und ich gebe Gas, ich meine
richtig Gas, Drehzahlen bis jetzt noch bis 6000U/Min. Jetzt fängt sie im Teillastbereich an zu kotzen und fehl- zu- zünden.
4.) Lasse ich sie jetzt wieder etwas langsamer laufen läuft sie wieder lammfromm. Gibst Du wieder Gas geht das einmal gut, dann kotzt sie wieder.
Ich vermute Vergaser, Schwimmerstand???, Oder, läuft nicht genug Sprit nach, dann Spritt- Zufuhr verschmutzt??? Ich schätze ich muss mir doch wieder Benzin über die Finger laufen lassen. Komisch eigentlich: Sie lief bei gleicher Fahrbelastung bis zur Stammkneipe (ca. 30km) eigentlich ohne dieses Kotzen, erst nachdem ich nach der "Kneip"- Kur ca. 10km Richtung Heimat gefahren bin.
So, noch was zu den ach so schlimmen und nach Gebrauch wegzuwerfenden Japanern: Ich hab' da noch eine XJ 600 Bauj. 1987. Zustand gebraucht aber noch nie zerlegt. ca. 65.000km (hat im EBAY 700€ gekostet). Knopf drücken, fahren, ab und zu 'mal nach dem Öl schauen und Benzin nachfüllen, sonst nichts. Eine treue Seele, trotzdem werde ich das gute Stück wohl verkaufen, wenn die Norton erst einmal zuverlässig läuft (aber eigentlich tut sie mir leid, hab' ja auch damit im Weiltal so meinen Spaß gehabt und andere geärgert).
Gute Nacht zusammen.
Gruß
Klaus
P.S. Lasst mich noch etwas zu der (beschissenen) R27 sagen: Die hatte eine Nenndrehzahl von sage und schreibe 7600 U/Min. für eine Leistung von 18PS. Beide Ventile hatten Schäfte von 7mm. Im Übrigen war die Nenndrehzahl der R 50 S genau so hoch , die hatte dann 34PS. Auch die hatte 7mm Ventilschäfte, die gern 'mal abrissen.