Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

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kicker
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Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von kicker »

Hallo Gemeinde,
nächste Woche soll meine 73'er Commando aus GB zum ersten mal zum TÜV.
Der Vorbesitzer hat den Luftfilterkasten komplett entsorgt und offene Trichter montiert.
Hat jemand Erfahrungen, was die Eintragung von offenen Trichtern bei der Commando
angeht?
Zuletzt geändert von kicker am Mittwoch 28. September 2011, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Öko
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Öko »

Bei uns ist das kein Problem das eingetragen zu bekommen....bei dem Baujahr.....must zum aaS TÜV gehen bzw. zur DEKRA in den neuen BL.
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Rüdi
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Rüdi »

Und? Was sagte der TÜV? Hats geklappt mit den offenen Dingern?
kicker
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von kicker »

Die TÜV-Prüfung ist voraussichtlich morgen...
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kicker
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von kicker »

So, heute habe ich noch mal beim TÜV vorgesprochen:
Für die Eintragung der Trichter soll eine Geräuschmessung gemacht werden, dazu müsste ich zwei
Prüfer für jeweils eine Stunde bezahlen ("...es muß eine 50m lange Meßstrecke eingerichtet werden")
Kostenpunkt: 2*90 EUR Stundenlohn = 180 EUR. Wenn die Mopete dann lauter ist als 88 Phon war alles für die Katz.
Darüber hinaus sind in absehbarer Zeit leider keine Termine frei.
Ich versuche es am Montag bei einem anderen TÜV und werde an dieser Stelle berichten.
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Klaus Thoms
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Klaus Thoms »

Ich weiss nicht recht , wenn das eine offizielle Fahrgeräuschmessung sein soll ist " 50m Teststrecke" bisschen dünn , Dazu gehört " Normuntergrund " , Keine reflektierenden Sachen im Umkreis von ich glaube 200m etc ...
Und ich glaube selbst mit Lufi ist ne Commando wohl lauter als 88 Phon ( meinste das ist richtig , nicht db ? ), das Ansauggeräusch ist da wohl das kleinste Problem.
Und warum gerade 88 bei dem Veteranenteil , an welcher Vorschrift machen die das so präzise fest ?

Warum willst du das überhaupt eintragen , tu so als wäre nix , fahr erstmal zur §21 Abnahmen , das gehört halt so ( wer weiss das schon wirklich besser ? )
Dann bist du schlauer.
Jedenfalls würde ich das so rum machen , bevor ich den schlafenden Löwen in den A.... trete.. :-k
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Tim
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Tim »

kicker hat geschrieben:Für die Eintragung der Trichter soll eine Geräuschmessung gemacht werden, ...
Naja, nach den Angaben, die Du gemacht hast, ist der Laden dazu offensichtlich weder befähigt noch berechtigt. Die Messstrecke ist 20m lang, braucht IIRC m Radius Freifeld drum herum und muss abgenommen sein - eben mal einrichten ist nicht. Anlauf und Auslauf für 50km/h plus X kommen noch dazu.

Rausgeschmissenes Geld ist es also eh, weil die Messung mit Sicherheit nicht "gerichtsfest" ist, IMHO reine Geldschneiderei. Und das Fahrgeräusch für eine 1973er müsste eigentlich auch 86dB(A) sein. Meine Atlas mit offenen Trichtern und Toga-Peashootern hatte 104dB(A) im Zweiten bei dem Messaufbau, aber ich hab mit Bj. 1964 auch ganz andere Grenzwerte (nämlich 86dB(A) bei "beschleunigter Konstantfahrt von 40km/h" im Vierten...Bild)


Tim
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Nörtn ut stall
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Nörtn ut stall »

Geräuschmessung von Ansaugtrichtern ? Kommt mir so vor, wie Wurstblinker eintragen lassen. Oder spinn ich ? Man o man wo sind wir denn ?
Bei meiner Atlas wurde das nie beanstandet. Ich würd zum GTÜ gehen. Scheiss Bauräte. - Demnächst muss man sich noch das geänderte Getrieberitzel im Wurstmagazin eintragen lassen. :roll:

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Tim
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Tim »

Nörtn ut stall hat geschrieben:Bei meiner Atlas wurde das nie beanstandet.
Bei der Atlas war das auch a) Stand der Technik und b) serienmäßig, außerdem durfte die c) auch wesentlich lauter sein. Das Messverfahren ab September 1966 mit beschleunigter Vorbeifahrt war anspruchsvoller (akustisch jedenfalls).


Tim
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Gerd

Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Gerd »

Scheiss Bauräte. - Demnächst muss man sich noch das geänderte Getrieberitzel im Wurstmagazin eintragen lassen.
Und Traglasten auf den Felgen wollen die Fischköppe auch bei uns sehen!!! Wie würde Asterix sagen: die spinnen die Bauräte. :sauer:
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Öko
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Öko »

kicker hat geschrieben:So, heute habe ich noch mal beim TÜV vorgesprochen:
Für die Eintragung der Trichter soll eine Geräuschmessung gemacht werden, dazu müsste ich zwei
Prüfer für jeweils eine Stunde bezahlen ("...es muß eine 50m lange Meßstrecke eingerichtet werden")
Kostenpunkt: 2*90 EUR Stundenlohn = 180 EUR. Wenn die Mopete dann lauter ist als 88 Phon war alles für die Katz.
Darüber hinaus sind in absehbarer Zeit leider keine Termine frei.
Ich versuche es am Montag bei einem anderen TÜV und werde an dieser Stelle berichten.
Bei meiner 1400er Trude Bj93 habe ich 2001 große offene K&N Filter eintragen lassen, dazu noch eine weitere technische Änderung mit Gutachten...beim Chef der DEKRA...66DM.
Zur Geräuschmessung damals im Wohngebiet hinter der Werkstatt kurz mal auf halbe Drehzahl angehoben.
Wohl gemerkt zwei relativ offene 4" Supertrapppötte mit US Einsätzen waren schon in die Papiere eingetragen und montiert.
Gestern noch mal mit unserem PEKRA Prüfer gesprochen, Zwecks Eintragung des Hardtails am gestern erhaltenen späten Pre unit Rahmen. Er hat dann nach Übergangsvorschriften für die Umrüstung gesucht und ist auf die Schnelle nicht bei der StVZO fündig geworden. Dann haben wir und noch das sehr gut dokumentierte Harleyrahmenprogramm auf seinem Rechner angeschaut und beschlossen...das wird so gemacht. :mrgreen:

Bei der Eintragung der K&N bei meiner 63er Bonnie, hat ein anderer spezialisierter Motorradprüfer gar nicht erst den Pegelmesser benötigt...das passt schon, offene Trichter wären auch kein Ding. Universalpötte aus dem Zubehör wurden auch ohne Einwand übernommen.

Man sollte sich im Vorfeld schon den fähigen und vor allem willigen Motorradprüfer mit Sachkenntnis suchen, das bei einer oder mehreren Eintragungen alles reibungslos geht.

Gut, ich arbeite seit über 20 Jahren mit den Jungs zum teil täglich zusammen, jedoch wird auch nix über das Knie gebrochen und technisch muß es einwandfrei sein...das steht auch nicht zur Diskussion.

Es gibt einige, die für eine kompetente Beratung mit anschließender Eintragung paar hundert Kilometer fahren, wenn es im regionalen Bereich, wegen Inkompetenz oder schlichter Ablehnung von tiefergehender Arbeit bei den Prüfern scheitert.

Ps...in den ganz alten Papieren wurde die Lautstärke in Phon angegeben, ab Mitte der 90er in dB(A)...und zum Teil falsch für die alten Fahrzeuge übernommen. Die falsch eingetragenen dB müssen dann mit dem Faktor 1,25 multipliziert werden um grob auf den richten Phonwert zu kommen.
Von daher sollten 88 Phone für die Comando (ohne die genauen Werte zu kennen) schon hinkommen könnte.
Genaue Vorgaben bezüglich Geräuschemissionen sind in der StVZO und deren Übergangsbestimmungen nachzulesen.
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Tim
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Tim »

Öko hat geschrieben:Ps...in den ganz alten Papieren wurde die Lautstärke in Phon angegeben, ab Mitte der 90er in dB(A)...und zum Teil falsch für die alten Fahrzeuge übernommen.
Nein, die Umstellung sowohl des Messverfahrens an sich als auch der Messwert-Angabe in dB(A) statt Phon war am 13.09.1966. Danach gab es keine Phon-Eintragungen mehr. Wenn Du Dich uaf Eintragungen mit einem P dahinter beziehst: Das P steht für "Proximité", nicht für Phon, und sagt aus, dass im Nahfeld gemessen wird, mehr nicht. Der Wert ist trotzdem in dB(A).

Die Messtrecke war immer gleich: 20m lang, nach 10m und 7m zur Seite stehen zwei Mikros. Bis 13.09.1966 musste man im höchsten Gang mit 40km/h in die Strecke einfahren, Vollgas geben und mit der Bremse die 40km/h halten (und der Kollege, von dem ich das hab, war zufälligerweise der, der euer Harley-Kompendium verfasst hat). Abstruser Unfug, aber egal, ist wohl nicht die einzige dämliche Vorschrift. Es zählte die lauteste Messung in Phon als Fahrgeräusch. Danach dann das immer noch aktuelle Verfahren: Mit 50km/h im zweiten und dritten jeweils dreimal mit Vollgas und am Ende der 20m abrupt Gas wegnehmen, nur wurde diesmal in dB(A) gemessen.
Die falsch eingetragenen dB müssen dann mit dem Faktor 1,25 multipliziert werden um grob auf den richten Phonwert zu kommen.
Sorry, aber das ist ziemlicher Unfug. Zum einen, weil das Messverfahren, bei dem Phon ermittelt wurden, ganz andere Schallemissionen zur Folge hatte als das, was zu den dB(A)-Werten führte. Zum anderen, weil sich Phon nicht in dB(A) umrechnen lassen. Phon ist die Einheit des Lautstärkepegels, und das ist eine psychoakustische Größe, da wird versucht, dem menschlischen Höremfpinden Rechnung zu tragen. dB(A) ist die nach dem A-Filter (es gibt mehrere Filter) bewertete Einheit des Schalldruckpegels, das ist eine physikalische Größe, die unabhängig vom Empfinden ist.

Es ist absolut unmöglich, diese Einheiten ineinander umzurechnen und aus einem Phon-Wert vor 1966 auf einen dB(A)-Wert nach 1966 zu schliessen. Wenn Dein Prüfer das so behauptet, weiss er nicht, was er tut, und entsprechend werden seine Eintragungen keinen Bestand haben, wenn sie wirklich mal überprüft werden.
Von daher sollten 88 Phone für die Comando (ohne die genauen Werte zu kennen) schon hinkommen könnte.
Nein, der Grenzwert 1973 war 86db(A), das Spielchen habe ich grade mal durchexerziert.
Genaue Vorgaben bezüglich Geräuschemissionen sind in der StVZO und deren Übergangsbestimmungen nachzulesen.
Das solltest Du (oder Dein Prüfer) dann wohl wirklich nochmal tun .... :roll:



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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Nörtn ut stall »

Bei der Atlas war das auch a) Stand der Technik und b) serienmäßig,
Nörtn

8)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Tim »

Nörtn ut stall hat geschrieben:
Bei der Atlas war das auch a) Stand der Technik und b) serienmäßig,
Nörtn

8)
Nach dem Datenblatt, dass der Prüfer bei der Vollabnahme damals hatte, waren offene Trichter serienmäßig und der Filter optional. Es stand sogar drin, dass es kurze Amal-Trichter sein müssten. Also wurde zumindest eine Atlas um 1964 rum in Deutschland zugelassen, die keinen Filter hatte, von der stammten offensichtlich die Daten. Dass die eine Hersteller-BE hatte, kann ich mir nicht vorstellen. :zwinker:


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Re: Commando mit offenen Trichtern @ TÜV?

Beitrag von Martin »

Gerd hat geschrieben:
Scheiss Bauräte. - Demnächst muss man sich noch das geänderte Getrieberitzel im Wurstmagazin eintragen lassen.
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Bitte? Traglasten auf den Felgen? Äh... hmh... :gaga:
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