Moin Klaus,
alsoooo...
Jetzt habe ich mal im Keller gekramt und ein paar pics gemacht.
Die Stößel sind knappe 79 mm lang, über alles gemessen. Schieblehre sagt 78,8 mm. Meine 3 Stößel, die ich auf die Hoppe gefunden habe, schwanken in der Länge so um 1/10 mm, mehr nicht. Das hat sicher was mit der Häufigkeit des Nachschleifens zu tun. Die Stellite-Auflage gibt aber häufigeres Schleifen prinzipiell her.
Der Radius ist 1 1/4", das hatte ich gestern schon geschrieben.
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Jetzt mal eine Einlassnocke, wie sie sein soll:
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Und jetzt die abgelaufene:
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Wie versprochen, das klappert schon beim Hinsehen. Das Nockenprofil und die Aneinanderreihung der verschiedenen Radien auf dem Umlauf hat großen Einfluss auf die Geräuschkulisse. Leise ist es, wenn der Stößel dem Nockenprofil einfach hinterläuft und Kontakt hat. Im Falle der abgelaufenen Nocke hebt der Stößel beim Darüberlaufen ab und wird dann per Ventilfeder wieder zurück auf die Nocke gedrückt. Jedes Mal, wenn er das tut, macht es wunderbar 'Klack'.

Bei meiner Möhre war es so, dass so ab 3.500 rpm das Ansauggeröchel und die verbauten Trompeten von Jericho das Geklacker zugedeckt haben, aber es war echt kein Spaß.
Die Amis haben eine Theorie, warum sich seit ein paar Jahren Nocken und (Flach-) Stößel vor allem von frisch überholten Motoren ablaufen. Es könnte an geänderten Ölrezepturen liegen, die weniger Zinkverbindungen enthalten. Flat tappet-Motoren scheinen aber genau das zu brauchen.
Ist ja aber auch egal, Du weißt ja sicher, welches Öl Du warum einfüllst, nicht wahr?
Öldiskussionen sind ja normalerweise der Aufreger in jedem Forum... Mal schauen, ob wer drauf anspringt....
Wenn Du das top end ziehst, um Dir die Stößel anzuschauen und ggf. nachzuschleifen, schau' Dir aber in jedem Falle die Nocken an, wenn ich Dir raten darf. Da liegt IMHO der Schlüssel für einen halbwegs klackerfreien Motorlauf.
SRM liefert brauchbare Nockenwellen, und sie haben auch neue Stößel im Programm.