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PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 11:17
von Alexander
Ich benutze seit einigen Jahren immer solches " Profi Dy Lube " für die Kettenpflege .
Das ist solch ein PTFE Spray , womit sich das Abschleudern vom herkömmlichem Kettenfett elegant vermeiden lässt .
Super Zeug war das , auch nach 200-300Km war noch ein dunkelgrauer Film davon auf den Rollen erkennbar . Dabei immer ein Blitzsauberes Hinterrad . Leider war das nun seit Anfang dieser Saison alle und ich hab nun zwei andere Alternative Produkte probiert , die ich grad zur Hand hatte , bzw. das eine davon gabs auch beim Lidel . Seht die Dosen auf dem Foto .
Mit diesen bin ich aber nicht annähernd Zufrieden , denn nach jeder ca. 60Km Fahrt , glänzen die Rollen der Kette wie Verchromt . Also ist von dem Zeug da dann schon nichts mehr darauf .
Ich würde nun nur ungern auf herkömmliches Kettenfett zurückkommen , weil der Fett Dreck am gesamtem hinterem Fahrzeug ist mir nicht sehr gelegen .
Von dem Geschmiere bei Montagearbeiten in betreffenden Bereichen ganz zu schweigen .
Wer von euch verwendet ebenfalls PTFE Kettenspray und wie sind dann die Erfahrungen mit den jeweiligen Produkten ?
Gruß Alexander

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 12:54
von Öko
Habe ein Produkt von Motul hier, recht preisintensiv...verwende auch 20W50 von Motul zur Kettenflege...mit der aölkanne an jeder Lasche li/re ein Tropfen.

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 13:24
von Alexander
Hi Öko
Du verwendest Motul PTFE Spray und zudem 20/50er Motoröl ?
Oder redest du von herkömmlichem Motul Kettenfett Spray ?
Also was nun ?
Weil man müsste schon bei einer der beiden Anwendungen bleiben . Es macht ja kaum Sinn , heute PTFE Spray einzusetzen und beim nächstem mal mit 20/50er Öl da dranzugehen .
Das herkömmliches Kettenfett oder gar Öl aus der Kanne bindet Sand und fördert so den Verschleiß von Kette und Zahnrädern ( Meine Theorie ) .

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 13:27
von jan
Also, Motoröl auf die Kette zu träufeln halte ich auch für keine besonders gute Idee...

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 15:50
von Öko
Motul PTFE Kettenspray, nicht das normale. Die Jahre davor und danach das Motoröl verwendet...

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 16:46
von Benni ES2
ich höre schon die Widerworte und das Genörgel.
Aber, nur zur Kenntnis:
PTFE ist eine Ewigkeitschemikalie.
PTFE gehört, neben Polystyrolen, zu den am häufigsten gefundenen Nanokunststoffpartikeln.
Die sind nicht mikroskopisch sichtbar, nur über Katalysatoren filterbar und sind zellwandpermeabel
Das ist evolutionär neu, richtig super neu. Gibts seit ca 100 Jahren. Findet sich aber bereits überall in hormonell wirksamen Konzentrationen. Die Auswirkungen dieser Stoffe sind im Grunde vollkommen unerforscht. Die Wirkung dieser Gruppen ist nicht mehr vergleichbar mit klassischen Micropartikeln.
Was man weiß ist grauenhaft und widerlich.
Aber: tolles Experiment.... Büchse der Pandorra + the Fly oder so =D>
Viel komplexer als n paar Tropfen Motoröl auf Asphalt.

Ich, da folge ich der reinen, kalten, unverblümelten Wissenschaft, rate allen Menschen davon ab diese Stoffe zu verwenden
Je weniger, desto besser.

Und: der größte Emitent sind die Spritzmittel der konventionellen Landwirtschaft. Der Zweitgrößte die Kunststoffe der Fahrzeugwelt. Der Drittgrößte die Bekleidungsindustrie.

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Dienstag 7. Juli 2026, 19:54
von toni80
Benni da stimme ich dir vollkommen zu! Habe heuer einen Karton Skiwachs entsorgt, das war über Dekaden das Nonplusultra und ist im Rennlauf mittlerweile verboten und das ist gut so. Braucht niemand im Grund- und Trinkwasser und wir tragen das ohnehin schon alle in uns.

Re: PTFE Kettenspray

Verfasst: Freitag 10. Juli 2026, 09:54
von beaufort
Benni ES2 hat geschrieben: Dienstag 7. Juli 2026, 16:46 ich höre schon die Widerworte und das Genörgel.
Aber, nur zur Kenntnis:
PTFE ist eine Ewigkeitschemikalie.
PTFE gehört, neben Polystyrolen, zu den am häufigsten gefundenen Nanokunststoffpartikeln.
Die sind nicht mikroskopisch sichtbar, nur über Katalysatoren filterbar und sind zellwandpermeabel
Das ist evolutionär neu, richtig super neu. Gibts seit ca 100 Jahren. Findet sich aber bereits überall in hormonell wirksamen Konzentrationen. Die Auswirkungen dieser Stoffe sind im Grunde vollkommen unerforscht. Die Wirkung dieser Gruppen ist nicht mehr vergleichbar mit klassischen Micropartikeln.
Was man weiß ist grauenhaft und widerlich.
Aber: tolles Experiment.... Büchse der Pandorra + the Fly oder so =D>
Viel komplexer als n paar Tropfen Motoröl auf Asphalt.

Ich, da folge ich der reinen, kalten, unverblümelten Wissenschaft, rate allen Menschen davon ab diese Stoffe zu verwenden
Je weniger, desto besser.

Und: der größte Emitent sind die Spritzmittel der konventionellen Landwirtschaft. Der Zweitgrößte die Kunststoffe der Fahrzeugwelt. Der Drittgrößte die Bekleidungsindustrie.
Kleiner, sehr lehrreicher Ausflug
Danke Benni!