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Wieviel Spiel Kupplungskorb ?
Verfasst: Sonntag 28. Dezember 2008, 21:26
von T120Wolle
Hallo Jungs, wieviel Spiel darf der äussere Kupplungskorb zum inneren Korb haben ? gibt es verschiedenstarke Anlauf/ Beilagscheiben um das Spiel auszudistanzieren ? Ich kann den Korb bestimmt 1 - 1.5 mm bewegen ( Kupplung gezogen) Kein Spiel bei nicht gezogener Kupplung.
Danke schon mal und viele Grüsse.
Wolle
Verfasst: Sonntag 28. Dezember 2008, 21:49
von Martin
Das Spiel ist schon in Ordnung. Das Kupplunscenter sitzt recht stramm auf der Kupplungsnabe auf Getriebe-Hauptwelle. Ist die Kupplung im Kraftschluss, wird der Kupplungskorb auch mittels der Welle fast spielfrei mitgenommen. Nur wenn die Kupplung ausgerückt ist, läuft der Korb separat auf 20 recht breiten Rollen, die wiederrum auf der Kupplungsnabe laufen. Das Spiel muss sogar sein, damit der Korb nicht mit dem Kupplungscenter verbunden ist und Späne produziert.
Von diesem Spiel lassen sich die Leute immer wieder irritieren.
Beste Grüße, Martin
Verfasst: Montag 29. Dezember 2008, 20:38
von Volker Koch
Genau!!!
Guten Rutsch ...
Verfasst: Montag 29. Dezember 2008, 21:44
von T140E
Ich hoffe doch sehr,
Du wünschst den guten Rutsch nicht etwa meiner Kupplung

...
besten Dank
Verfasst: Dienstag 30. Dezember 2008, 19:44
von T120Wolle
Da bin ich aber froh , ich dachte ich könnte alles wieder zerlegen .Ist ja alles neu, gefräste Druckplatte usw Das Geschlackere hat mich doch sehr verunsichert.
Gruss Wolle
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 09:05
von Psycho-Ed
Immer dran denken:
Was klappert und schlackert geht nicht fest...
Spass beiseite. Ich kann mich dem Martin nur anschliessen.
Erfahrungsgemäss fallen Triumph-"Neulinge" (speziell wenn sie von moderneren Geräten oder Wackel-Beemers umsteigen), bei den Triumph-Klappertoleranzen (ab Werk) oftmals vom Glauben ab.
Solange die Endcover vom Ruckel-Zuckel-Dämpfer FESTsind....und die
centre-locknut ebenfalls...ist alles gut. Lass schlackern.
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 09:38
von Volker Koch
Genau!!!
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 19:14
von T120Wolle
Ja ,in der Tat,bei meiner Königswellen 900ss bedeutet wackel/ schlacker schnell mal 3 grosse Scheine.Aber jetzt bin ich beruhigt. Nur die Primärkettenflucht werden ich mir noch mal genauer ansehen. Oder ist das auch nur Nebensache ?
Danke Euch
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 20:44
von Volker Koch
Nö, das ist durchaus nicht Nebensache, sondern elementar vpn Wichtigkeit .... NUR .... was verleitet Dich nur mal so grundsätzlich zu der Auffassung, dass die ausgerechnet bei Deinem Brenner mal nicht paßt?
Gruß
Volker
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 20:59
von T120Wolle
Ich bin so ein Spinner der immer alles ganz genau haben will und sich jetzt eine Lady zugelegt hat weil er seinen Kumpels beweisen will das man auch eine Triumph standfest bekommt . Lach...Nein die interessante Technik begeistert mich einfach. Die ist zwar recht einfach aufgebaut lebt aber von gewissenhafter Arbeit. An die Kettenflucht habe ich navier weise gar nicht gedacht als ich den kompletten Primärtrieb erneuert habe. Also werde ich nochmal nachsehen. Das Frühjahr ist ja noch etwas hin.
Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 23:53
von Volker Koch
Naja ... schaden kann´s grundsätzlich nicht ... nur denk´immer dran - so gut wie alle Defekte an den Kisten kommen vom Gefummel ihrer Besitzer.
Wenn die Schlammhülse in der Kurbelwelle sauber ist, ein Feinstölfilter montiert ist und die Lichtmaschine ihre ersten 20.000miles durchgehalten hat, dann sind die Dinger mechanisch nahezu unkaputtbar ... was ich jetzt nicht mit `natürlichem Verschleiß´ verwechselt sehen möchte ...
Viel Erfolg
Volker
Verfasst: Freitag 9. Januar 2009, 09:26
von hasard
Moin aus dem Norden und ein frohes neues Jahr wünsche ich allen.
@Volker: Dann muss ich ja nur noch 19 Tsd miles zittern, und danach kann nie mehr was passieren

Verfasst: Freitag 9. Januar 2009, 10:20
von Volker Koch
Ha ...!!!
Schön von Dir ´mal wieder was zu lesen ... mit den Wünschen schließe ich mich natürlich an.
Die Lichtmaschinengeschichte entwirrt sich folgendermaßen:
Eins - wenn nicht gar DAS größte - der Hauptkinderkrankheiten der Triumphs, war im Regelfall der Lichtmaschinenrotor, wenn man so´ne Kiste neu ab Werk gekriegt hat. Wenn diese Dinger in den ersten 25-30.000km nicht zerfallen sind, dann waren sie korrekt produziert worden und hielten dann auch bis an´s Ende ihres Magnetismus. Da sie aber bei mangelnder Motivation dazu neigten, sich zu verselbstständigen, haben diese Mistdinger i.d.R. deutlich gigantischere Folgeschäden verursacht. An meiner Kiste ist mir der erste nach 18.000km morgens um halb drei bei Nieselregen und stockfinsterer Nacht (nach 300km Tour an dem Abend - you´ll never walk alone ...) im Emsland regelrecht explodiert ... danach war der Motor meiner acht-neun Monate alten Bonnie pulverisiert. Seit damals hab´ ich ´ne ganze Sammlung kaputter Rotoren, die dann aber nicht mehr soviel Schaden angerichtet haben, weil ich drauf gefasst war. Der einzige mechanische Schaden, den ich danach nochmal zu beklagen hatte, war ein geplatztes Getriebezahnrad (Folge eines Lagerschadens) und Skorbut im Getriebe als später Folgeschaden .... ok ... und das geplatzte Kurbelgehäuse jetzt nach über 300.000km. Ansonsten ist eigentlich alles nur stumpf und schlicht trotz übelstem Umgang damit verschlissen, also bleibt alle man besser entspannt, die Teile können ganz schön was ab ... apropos ... abfallen tut natürlich öfter schonmal was ...
Also ... munter bleiben!
Volker
Verfasst: Freitag 9. Januar 2009, 10:49
von Psycho-Ed
Hier kann UND WILL ich mich doch einfach anschliessen.
Eine Triumph musste man früher NIE "standfest fummeln". Das waren
die Dinger aus Meriden von Haus aus. So to speak

: "ab Werk"
Kurbelwellen "slatsch träpp" reinigen (können bei "ungeöffneten, alten US-Import Ori-Motoren" auch schon nach 5.000mls "ZU" sein. (alles schon auffe Werkbank jehabt..)....oder neu...Big end shells und Feinstölfilter neu....DAS WARS.
Ebenfalls hat Volker recht, wenn er auf die Lima -Rotoren als perfide Störungs- (zumindest jedoch "Lärm"-)Quelle hinweist.
Die Getriebe, der Wurbeltrieb und der archaisch-spartanische Ventiltrieb
nebst Linder-Kopf / Robos sind einfach "unkaputtbar".
Naja....die "Bleifrei-Umrüstwut" hat vor ca. 15 Jahren mehr Zylinder-Köpfe ins Nirvana katapultiert, als der Jahrzehntelange Verschleiss...lach. Häme.
Auch ich nenne mittlerweile eine hübsche "Rotoren-Sammlung" mein eigen.
An langen Winterabenden kann ich dann immer die Körner-Schläge um den
Kern zählen......(wurde auch bei den rocker-spindles von vielen Jungs gern genommen....ein neuer O-Ring kostete ja schon immer ca. 10 Pfennig....

)
Die "Achilles-Ferse" (hat eine Triumph natürlich ja gar nicht richtig....)
ist "wenn dann" der Primärtrieb. Die schon erwähnte Schlacker-Klacker-Rollen-"Passung" des Clutch-centres ist da das kleinste Übel.
An Stator-Stehbolzen und "Sprocket-oil-pipe" (ich sah noch nie eine intakte

) sägende Ketten.......lärm...lärm...lärm... "Primär-LÄRM"....das ist das Hauptgenerve an Umphtten.
Da sich auf dem Felde der Zahnriemen in den letzten 10 Jahren einiges
zum Positiven hin verändert hat, kann man (vom Rennbetrieb abgesehen)
getrost auf Belt-Drives umrüsten. Dann "is Ruhäh im Karton".
Gebt alles und mehr.....
Cheers
Verfasst: Freitag 9. Januar 2009, 12:24
von T120Wolle
Nur noch mal zur Info

) Ich versuche nichts kaputt zu schrauben . Aber bei der Bonnie waren alle Kupplungsscheiben zu einem Unlösbarem Klumpen verrostet ,Bolzen der Primärkette gebrochen usw, stand seit 1994, 100% originale US Version für 1900,- denke ist wohl ok .Wenn eh alles zerlegt ist kann man es auch versuchen opimal hinzubekommen. Habe auf gefräste, nadelgelagerte Druckplatte umgebaut . Alles neu, Rollen Surflex Kupplung, Korb, Kette usw . Habe mich nur gewundert wieviel Spiel der äussere Korb doch hat und ob das wohl ok ist. Boyer und Feinstölfilter sind auch eingebaut . 11 Bar Kalt ,der Rest bleibt erst mal wie er ist. läuft und fährt echt gut .Mal sehen was passiert .Schönes WE