Seite 1 von 2
Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2021, 21:09
von Schnik
Hallo, ich bin neu hier und habe mich neulich schon vorgestellt.
Nun wollte ich mal zu meiner ersten Frage kommen.
Wie ich in der Vorstellung ja schon geschrieben habe, besitze ich eine T120 mit Starrahmen umbau un einer Federnarbe.
Soweit ich weiß ist diese Nabe original an einer 5t verbaut. Bei diesem Model wird der Tacho am Getriebeausgang abgenommen (Bitte verbessert mich wenn ich falsch liege!!)
Da bei mir aber der 750ccm Motor aus einer T140 verbaut ist und hier ja kein Tachoantrieb am Getriebeausgang vorgesehen ist, sondern nur am Hinterrrad bin ich schon bei meinem Problem.
Hat jemand von euch eine Idee, wie bzw wo ich das Tachosignal abnehmen kann...?
Am liebsten wäre mir eine konventionelle mechanische Lösung, da ich so wenig wie möglich Elektrik verbauen möchte.
Gruß Niklas
1111.jpg
Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2021, 21:45
von Öko
Hau die sackschwere, anfällige Federnabe raus...Garnspulnabe rein...passt dann auch besser zur vorderen Duplex.
Elektronischen Tachoantrieb rein...Tacho mit Schrittmotor...also klassisches Zeigerintrument, Leitungen sauber verlegen und optisch versteckt verbauen... kein Chinamüll verbauen.
Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2021, 22:49
von bosn
Buhu....schon wieder ein 1970er Rahmen....
Ja, 5t und Co hatten den Tachoantrieb via Getriebe...
Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 08:19
von Gerd
Das ist 'ne NABE und keine NARBE.

Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 09:25
von Martin
Gerd hat geschrieben:Das ist 'ne NABE und keine NARBE.

Nabe:
Narbe:

Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 09:29
von Wuselwahnwitz
Die Tachoantriebe ab Getriebe wurden bis 1964(?) bei den unnits verbaut.
Evtl. hätte ich noch so einen Getriebekasten über...
Ansonsten wie Mario (Öko) schrieb: Elektronischen Tacho verbauen. Funzt halt korrekt und gut.
Cheers
Wu
Re: Tachoantrieb bei einer Federnarbe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 11:17
von Martin
Wuselwahnwitz hat geschrieben:
Ansonsten wie Mario (Öko) schrieb: Elektronischen Tacho verbauen. Funzt halt korrekt und gut.
Cheers
Wu
Aber dann bitte auf die Polarität achten

Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 20:57
von Schnik
Ok ich habe es verstanden, ich gebe zu das war keine Glanzleistung. Aber ihr müsst euch auch keine Fehler mehr von mir hier ansehen. Da ich in diesem herablassenden Forum nichts mehr schreiben werde. Selbst die Vorstellung wird schon fragwürdig kommentiert.
Danke aber trozdem an Wuselwahnwitz für den einzigen hilfreichen Beitrag
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 22:22
von Phil
Schnik hat geschrieben:.... Da ich in diesem herablassenden Forum nichts mehr schreiben werde. Selbst die Vorstellung wird schon fragwürdig kommentiert.
Danke aber trozdem an Wuselwahnwitz für den einzigen hilfreichen Beitrag
Mimimimimi...
Wu ist klasse, da haste schon recht, aber der Tipp mit dem elektronischen Tacho und der Hinweis zu Minus an Masse war doch auch gut....
Ph.
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2021, 23:08
von jan
Schnik hat geschrieben:Ok ich habe es verstanden, ich gebe zu das war keine Glanzleistung. Aber ihr müsst euch auch keine Fehler mehr von mir hier ansehen. Da ich in diesem herablassenden Forum nichts mehr schreiben werde. Selbst die Vorstellung wird schon fragwürdig kommentiert.
Uiuiui, da ist aber jemand dünnhäutig! Wo genau in Deiner Vorstellung fragwürdige Kommentare gepostet wurden, bleibt wohl auf ewig Dein Geheimnis.
Wenn Du das schon nicht aushältst, solltest Du über ein anderes Hobby nachdenken. Beim Motorradschrauben könntest Du Dir nämlich schlimmstenfalls sogar
die Finger schmutzigmachen!!
Noch ein Tipp von mir zum Abschied (geklaut bei Loriot): Ein Leben ohne korrekte Rechtschreibung ist möglich, aber sinnlos.
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 10:01
von edwardturner
Schnik hat geschrieben: herablassenden Forum
Hallo Niklas,
diesen Eindruck könnte man als Neuling tatsächlich manchmal bekommen, vor allem wenn man sieht wie manche Fragethreads so gnadenlos zerlabert werden bis der Fragesteller selbst nicht mehr weiß was er eigentlich wollte. Ist aber alles nicht so schlimm das gehört halt auch irgendwie dazu.
andererseits darf man aber auch keine allzu große Mimose sein wenn man was wissen will und sollte gegebenenfalls auch das Befolgen von Ratschlägen in Betracht ziehen. Insofern ist auch der Kommentar von Öko betreffs des Rausschmeißens der Federnabe durchaus berechtigt denn mit dem Ding ist noch niemand glücklich geworden.
den praktikabelsten Vorschlag (elektronischer Tacho) hast Du schon von mehreren Leuten bekommen; aber Du willst möglichst keine Elektronik - ok.
Eine mechanische plug-and-play Lösung gibt es aber nicht. Wusel hat Recht daß die frühen Unit-Motoren (1963-1965) auch den Tachoantrieb am innerern Getriebedeckel hatten aber dann brauchst Du auch den speziellen layshaft mit der Schnecke drauf. Aufwand scheint mir relativ hoch.
Einen Tachoantrieb rechts an der Hinterachse wie ihn die Units ab 1966 haben kriegst Du wohl nicht neben die dämliche Federnabe.
Bleibt noch das Vorderrad. Hier mein Lösungsvorschlag: Besorg Dir aus dem ebay einen billigen gebrauchten Tachontrieb eines japanischen Moppetts mit 19-Zoll-Vorderrad und Tachoantrieb links (z.B. SR500) und mach einen entsprechenden Adapter für Dein Vorderrad. Platz müßte dafür ausreichen.
Aufwand ist natürlich immens da Du mindestens Zugang zu einer Drehbank brauchst um den Adapter zu fertigen. Aber das funktioniert und ist eine saubere mechanische Lösung - hab ich selber schon gemacht.
Bin gespannt ob wir nochmal was von Dir hören....
Gruß, Eddie
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 19:06
von urowü
Gehört zwar nicht direkt zum Thema ,aber ich lebe seit 31 Jahren mit meiner Federnabe glücklich und zufrieden.
Sie federt nicht aber solange sie sich dreht wird uns nichts trennen.
Gruß vom Nabengefederten
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 19:34
von Schnik
Da möchte ich mich natürlich noch mal zurück melden und mich vor allem bei Eddie bedanken für die gute Antwort. Sowohl auf mein Fehler und natürlich auch um das eigentlich technische Problem zu lösen. Ebenfalls will ich mich auch für den Beitrag von Öko bedanken. Auf den Gedanken das Rad gegen ein anderes zu tauschen bin ich noch nicht gekommen. Da ich diese noch nicht gefahren habe. Ist diese besagte Nabe denn wirklich so schlecht…?
Noch mal auf Eddi zurück zu kommen. Eine Drehmaschine besitze ich. Also nochmals Danke für die Anregung mit dem Antrieb auf das Vorderrad zu bauen. Genau deswegen habe ich mich in diesem Forum angemeldet... Hast du eventuell sogar ein Bild von dem Eigenbau?
An alle Anderen, die Kritik an meinen Fehler nehme ich ja gerne an, da es wirklich nicht besonders intelligent war.
Ebenfalls gebe ich au gerne zu, ob meine Reaktion darauf vielleicht auch nicht so richtig war.
Die Beiträge drauf lasse ich jetzt einfach mal so stehen, was soll`s.
Noch mal ein Dank an Alle die mir Technisch weiter geholfen haben oder bemüht haben.
Vielleicht hat noch jemand die Muse mir mehr über das wirklich sackschwere Rad zu erzahlen…
Wie z.b von urowü.
Gruß
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 20:24
von Wuselwahnwitz
ALTER! RESPEKT!
Dann kanns ja weiter gehen
So, und zur Nabe:
Datt Ding war damals ein (Nachrüst)-Novum.
Besser ungedämpft federn als starr über die Feldwege, die Straße genannt wurden, fahren.
Ein Clou: der Federweg ist einem leichten Bogen um immer die gleiche Kettenspannung zu gewährleisten.
In den 70ern gab es eine Reneciance in Deutschland: die Firma AME hat die Dinger zuhauf in ihren starren Rahmen für Honda, BMW und watt weiß ich verwendet um den vorgeschriebenen Federweg zu gewährleisten.
Noch was:
Niemals versuchen das Gehäuse zu öffnen!! NIE!
Wenn du Dich für ein anderes Hinterrad entscheiden möchtest, schreib mich an.
Ich glaube da ist hier noch irgendwas im Schrank..
Cheers
Wu
Re: Tachoantrieb bei einer Federnabe
Verfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 22:01
von Martin
Und ich möchte mich entschuldigen.
Dafür, dass mein "kleiner Spaß" vielleicht nicht so lustig empfunden wurde, wie ich ihn gemeint habe.
Bleib am Ball hier, es lohnt sich!
Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk