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bin neu hier
Verfasst: Sonntag 4. Mai 2008, 07:19
von bonnie stephan
Hallo Leute,
bin neu hier und habe eine 82 und 77er OIF Bonneville.
Hie scheint es ja sehr viele erfahrene triumphisten zu geben
Stephan
Verfasst: Montag 12. Mai 2008, 21:59
von T140E
Moin Stephan !
stellvertretend für alle, die bei den sommerlichen Temperaturen die Pfingsten lieber mit rutschenden Knien überm Asphalt verbracht haben, heiße ich Dich in unserem Forum herzlich willkommen !
Nicht böse sein, wenn manchmal die Reaktionen etwas zäh sind, aber wir sind halt briiiiiitisch-gemüüüüütlich....

bin neu hier
Verfasst: Dienstag 13. Mai 2008, 07:11
von bonnie stephan
Danke Mitch,
hatte schon überlegt, ob ich den falschen Ton getroffen oder sonst einen "Formfehler"begangen habe.
Gelesen haben es viele, und jetzt sogar eine Antwort.
Stephan
Verfasst: Mittwoch 14. Mai 2008, 20:47
von hasard
Moin,moin Stephan,
bin auch noch nicht so lange dabei, obwohl ich schon lange Triumph fahre

.
Oder versuche zu fahren
Welche triumph haste denn genau?
Gruß
bin neu hier
Verfasst: Mittwoch 14. Mai 2008, 22:04
von bonnie stephan
T 140 E von einer Freundin, die sie 6 Jahre angemeldet und nicht benutzt hat. Leider konnte sie sich nicht aufraffen, das Motorrad zu verkaufen
Nachdem meine Frau Blut geleckt hat, haben wir Ostern eine 77er T140 V gekauft.
Wie so oft stellt sich der wahre Zustand erst so nach und nach heraus.
Nach 6 Wochen stellt sich ein Geräusch ein, das vorher nicht zu hören war.
Wenn sich meine Befürchtung (Hauptlager) bestätigt, dann war der Kauf ein Griff ins Klo. Trotzdem ist es ein tolles Motorrad.
Beste Grüße
Stephan
b
Verfasst: Mittwoch 14. Mai 2008, 22:08
von bonnie stephan
Sorry, das sollte natürlich nur einmal erscheinen

Re: b
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 08:22
von Martin
bonnie stephan hat geschrieben:Sorry, das sollte natürlich nur einmal erscheinen

Hallo Stephan!
Ich hab es schon editiert bzw. gelöscht, kein Problem.
An Deiner Stelle würde ich nicht so schwarz sehen. Selbst wenn Du den Motor überholen musst. Dann hast Du zwar sicher ein paar höhere osten als geplant, trotzdem lässt sich ein Triumph Mtor noch zu einem fairen Preis wieder herstellen.
Wichtig ist, dass Du ihn selber zerlegst und nur die Maschinenarbeiten abgibst, die da wären Zylinder bohren und Welle schleifen. Evtl noch die Nockenwellen.
Ich bin sicher, dass wir in Deiner Nähe jemanden finden, der Dir dabei behilflich ist.
Beste Grüße, Martin
Edit:
Sehe gerade: Wetter an der Ruhr...
Da war ich als Kind immer im Freibad und an der Ruhr bzw. Harkotsee haben wir geangelt

Schließlich bin ich in Hagen geboren und in Vorhalle groß geworden (na ja, bis ich 11 war)
Und da habe ich tatsächlich nicht ganz weit von Dir jemanden, bei dem Du schrauben könntest...

Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 10:33
von hasard
Hallo Stephan,
sieh's positiv.
Wenn Du den Motor überholt hast, oder überholen lässt,
weißt Du genau was du hast, und böse Überraschungen bleiben aus.
Kannst auch beruhigter durch die Gegend fahren.
Gruß
Norbert
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 10:58
von Volker Koch
Hi,
wenn der Motor von der Kiste noch nicht offen war, dann hast Du doch schonmal viel gewonnen? Nichts ist zerbastelt ...
Aber ... Geräusche macht an den Motoren alles.
Wenn sich Deine Vermutung bestätigt, dann macht der Motor Geräusche, die am ehesten mit einer überdimensionierten Kaffeemühle in Kontrabaß-Tonlage vergleichbar wäre. Ist dann mit ziemlicher Sicherheit das Kugellager rechts. Wenn das ´n Abgang gemacht hat, dann dürftest Du lauter kleine Nietköpfe vom geplatzten Lagerkäfig im Öl des Kurbelgehäuses finden. Sowas müllert aber von der ersten Umdrehung an und ist eigentlich halb so wild, wenn man ´n Platz zum Schrauben hat und sich überwunden kriegt, anzufangen... aber vielleicht ist es ja auch viel harmloser. Z.B. kann man auch Primärantriebskettenspanner auf Kammerton A stimmen, die Ketten klingen dann auch reichlich komisch. Wenn die gebrochen sind, dann klingt das noch übeler - dafür gibt´s aber das inspection-cap.
Denk´positiv, vielleicht ist es ja nichts wirklich schlimmes und Du hast jemanden in der Nachbarschaft, der mehr Erfahrung hat und mal ´n Ohr dran halten mag.
Viel Glück,
Volker
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 11:14
von Volker Koch
... wie hieß diese komische Krankheit noch??? Verdammt, vergess ich doch glatt ewig wieder?
Bei Baujahr 1977 gab es auch ´ne Serie Lichtmaschinen-Rotoren, von denen sich die Kerne, mit denen sie auf die Kurbelwelle geschaubt werden, nach etwa 20.000km gelöst haben, was dann zu sehr beachtlichen Geräuschen - tierisch lautes klackern - und im Extremfall zu fatalen Schäden geführt hat. Das kannst Du schnell über den vorderen inspection-cap zur Zündungskontrolle schecken - Deckel ab, Schraubenzieher und versuchen, den Rotor am Anguss zur Zündungskontrolle hin und her zu bewegen, KW bewegt sich mit? OK, wenn nicht ... Aluteil mit Magneten locker, Kacke ... neuen Rotor ran. Beim Wiederzusammenbau an den mindesten 0,2mm Abstand zwischen Stator und Rotor achten - Fühlerlehrenblätter zwischen schieben hilft ansatzweise - und der Primärkette an der strammsten Stelle immernoch 1,5cm! freies Spiel gönnen ...
Letztlich können einen sogar klapprige Vergaserschieber zu den größen Befürchtungen verleiten ...
Yours
Volker
Re: b
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 18:06
von T140E
Martin hat geschrieben:
Sehe gerade: Wetter an der Ruhr...
Da war ich als Kind immer im Freibad und an der Rur erkrankt bzw. im Hartkotsee haben wir geangelt

Schließlich bin ich in Hagen geboren und in einer Vorhalle groß geworden (na ja, bis ich 11 war)
rough times
Okay, zurück zum Thema

Ruhe !
Hast Du die Klapperstelle schon lokalisieren können ? Poltert der Motor vielleicht ? Klappert es auch, wenn Du den Motor ohne Zündung drehst (also: kicken) ? Oder nur bei laufendem Motor ?
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 20:30
von Psycho-Ed
"Horror-Volker".........
Aber unsere "Treiumpfs" machen wirklich bösen Lärm.
Die "Rotoren mit den 80 Körner-Schlägen" kennen wir wohl alle.......

Ansonsten sollte eine Triumph "schon wie SEIDE LAUFEN".......ähem.
"Was klappert, geht nicht fest..."
Let it clatter.....

Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2008, 23:13
von Helmut
Hallo Bonnie_staphan,
komm doch einfach mal vorbei oder zu unserem Stammtisch DO-Unna, jeden 2.Freitag im Monat, den Ort findest Du auf unseren Clubseiten. Meine Tel.-Nummer findest Du bei den Stammtisch-Infos , ich wohne in Schwerte, also um die Ecke, fahre einer TR6 und kenne eine Reihe Triumph-Fahrer.
Cheers Helmut
bin neu hier
Verfasst: Freitag 16. Mai 2008, 00:45
von bonnie stephan
Viele Grüße erstmal an alle und danke für die rege Anteilnahme.
Es ist ein dunkles Klopfen, das nur im Leerlauf gelegentlich zu hören ist.
Kann man auch ganz leicht im Lenker fühlen.
Lässt sich mit dem Schraubendreherstethoskop nicht lokalisieren. Rotor ist fest. Push-in Krümmer waren lose. Habe zuerst darauf getippt. Nach Umbau auf Schraubbefestigung aber keine Besserung.
Schieber und Mischkammern sind neu. Pleuel klopfen eher bei Lastwechsel. Die sind es nicht. Öldruck ist auch ok. Primärkette ist vielleicht etwas stramm. Habe noch die Versuchskupplung aus der anderen Maschine drin und wollte mir die elendige Fummelei mit den 16tel Umdrehungen ersparen. Mit dem neuen Korb war sie etwas lockerer und korrekt. Ich meine aber, dass es bei korrekter Spannung auch schon geklopft hat. Sobald der neue Spider da ist, wird alles montiert und eingestellt.
1000 Dank an alle!!
Stephan
Verfasst: Freitag 16. Mai 2008, 08:08
von Psycho-Ed
Hallo Bonnie-Stephan.
Du schreibst, dasz der Rotor fest sitzt. Damit meinst Du sicherlich seinen
Sitz auf dem Kurbelwellenstumpf, ...gelle ????
Das haben Volker und ich auch NICHT gemeint.
Das von Volker beschriebene Phänomen hat mit dem Festsitz des
Rotors auf der Welle NICHTS ZU TUN.
Es geht hier um den Rotor-Kern (der auf der Welle sitzt), von dem sich
der "eigentliche Rotor" los-gerödelt hat......das heisst....Moment...wie schreibt man das jetzt am besten....grübel..grübel.: Rotor hat Spiel auf
"Rotor-Nabe". DAS kann man im eingebauten Zustand aber nicht vernünftig kontrollieren. Dazu sollte man den Rotor ausbauen....den Kern im Schraubstock (jaja...Alu-Backen) einspannen...und dann den Rotor "drehen".
Normalerweise sollte genau dies natürlich nicht gelingen....es sei denn, man hat den "Kern" nicht fest eingespannt...

Erfahrungsgemäss kann man ausgeschlagene Rotoren ca 2-3mm "verdrehen". DAS REICHT JEDOCH für eine äusserst brisante Geräuschentwicklung "von unten".
Pleuellager fangen unter Last recht schnell mit bösem Schlagen an. DAS erkennt man aber. Defekte Kurbelwellen-Lager machen IMMER fiese
Geräusche....
Ach....immer diese Ferndiagnosen..
Es wird wohl wirklich das Beste sein, zu einem in Deiner Nähe wohnenden
Trumpf-Fahrer zu düsen....der kann dann sein "Kenner-Ohr" mal an Deine Lady `ranhalten......
Good luck.
