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Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Freitag 18. September 2015, 17:28
von Domi-650SS
Heyco hat geschrieben:Wieso keinen Alutank, wegen der E-Plörre?
Wo ist das Problem?
Mach ihn aus Glas, damit wirst Du mit keiner Plörre Probleme haben, welche man üblicherweise da rein schüttet.
Fritz

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Freitag 18. September 2015, 18:54
von Tim
Domi-650SS hat geschrieben:
Heyco hat geschrieben:Wieso keinen Alutank, wegen der E-Plörre?
Wo ist das Problem?
Alkoholatkorrosion. Gibt langfristig Lochfraß.
Mach ihn aus Glas, damit wirst Du mit keiner Plörre Probleme haben, welche man üblicherweise da rein schüttet.
:-k Ich vermute mal, Du meinst GFK (wenn's doch ein Witz gewesen sein, äh, ja .....), das gibt kurzfristig Lochfraß (wobei vorher die Versager durch irgendwelche klebrigen Harzauslösungen verstopfen).

Entweder GFK mit einer FKM- oder HDPE-Innenblase oder ein Stahltank. Oder ein Zinntank - quasi ein großer Flachmann. :mrgreen:


Tim

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Freitag 18. September 2015, 19:26
von Domi-650SS
Tim hat geschrieben:…Alkoholatkorrosion. Gibt langfristig Lochfraß.
Davon höre ich zum erstenmal. Aber, wenn das dermassen kritisch ist, was passiert denn im Ansaugtrakt?
Habe mich nicht eingelesen. Könnte man eloxieren?
Und, wenn dann Dein Alutank in fünzig Jahren verrottet ist, was solls. :ebiggrin:
Tim hat geschrieben:
Domi-650S hat geschrieben:Mach ihn aus Glas, damit wirst Du mit keiner Plörre Probleme haben, welche man üblicherweise da rein schüttet.
:-k Ich vermute mal, Du meinst GFK (wenn's doch ein Witz gewesen sein, äh, ja .....), das gibt kurzfristig Lochfraß (wobei vorher die Versager durch irgendwelche klebrigen Harzauslösungen verstopfen).

Tim
Kein Witz, es soll ja ziemlich unverwüstliches Mineralglas geben.
Fritz

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Freitag 18. September 2015, 19:33
von Heyco
Ich will ja nicht bestreiten, dass das Ethanol unter gewissen Umständen Alu angreift, in Verbindung mit E5-Sprit, kann ich an meinem Alutank bisher aber keine Verfallserscheinungen feststellen. Aus Motorradkreisen habe ich von derartigen Problemen auch noch nichts gehört, im Gegensatz zu dem weitverbreiteten Problem mit GFK-Tanks.

Andererseits hätte ich einige Bedenken, mir einen Tank von jemandem anfertigen zu lassen, der ihn vielleicht mal auf einem Foto gesehen hat. Gerade bei den Kurzstreckentanks gibt es unzählige Varianten die sich nur in Datails unterscheiden, welche die Optik aber erheblich beeinflussen können. Ich würde da lieber auf Leute vertrauen die schon ein paar Kurzstreckentanks gebaut haben, die man sich auch ansehen kann.

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Sonntag 20. September 2015, 11:32
von Tim
Heyco hat geschrieben:.... in Verbindung mit E5-Sprit, kann ich an meinem Alutank bisher aber keine Verfallserscheinungen feststellen. Aus Motorradkreisen ....
Wie Du evtl. weißt, treibe ich mich nicht nur bei Motorradgreisen herum. Und die Erkenntnisse da sind, dass es ab E10 kritisch wird. Im Kraftstoffsystem der Karren, mit denen ich meinen Lebensunterhalt verdiene, haben wir da einiges an Aufwand getrieben, und bestimmte Materialien sind daraufhin nicht mehr zulässig. Anderes Beispiel: Die erste Generation FSI-Motoren vom Marktbegleiter meines Brötchengebers darf kein E10 tanken, weil die Fittings der Einspritzung aus Alu sind. Bei E5 waren durchaus auch Effekte zu erkennen, aber die waren wesentlich langsamer als bei E10, und der Schritt auf der Zeitachse von E5 zu E10 ist größer als der von E10 zu E20. Gibt diverse veröffentlichte Studien darüber.

Ich will mir eben keinen Alutank draufbauen und dann nach ein paar Jahren feststellen, dass ich die Kiste nicht mehr fahren kann, weil es den passenden Sprit nicht mehr gibt.

Ach, und abgesehen davon: Der Tank soll in jedem Fall in einem hellen freundlichen Schwarz lackiert werden, da ist das Material selbst aus optischen Gründen dann eher zweitrangig. :mrgreen:



Tim

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Sonntag 20. September 2015, 18:37
von RoadRocket
Hi

Bleib dran, wird schon werden. Find das Bild mit den zwei Nortons kuul. :zustimm:

PHIL/zwo

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Sonntag 20. September 2015, 22:27
von jan
Ich will ja eigentlich die ganze Ethanol-Diskussion nicht aufs Neue lostreten - und mache es hiermit auch nicht -, aber eines interessiert mich schon , gerade mit Blick auf die Wolfsburger: Wie kriegen die das eigentlich in Südamerika, speziell Brasilien hin - da sind doch Mischungen zwischen E85 und E100 am Start??!

Haben die da ein komplett anderes Motorenprogramm oder nehmen die einfach andere Materialien?

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Sonntag 20. September 2015, 23:08
von Tim
jan hat geschrieben:Haben die da ein komplett anderes Motorenprogramm oder nehmen die einfach andere Materialien?
Die Motoren sind eher unproblematisch, die sehen ja nur das Gemisch. Ethanol ist ein Problem, wo es "steht" - und bei den Spritleitungen, Dichtungen und Einspritzdüsen gibt es wohl tatsächlich schon lange einen"Brasilien-Spec". Im Prinzip muss man nur alles aus korrosionsarmen Stählen bzw. FKM herstellen, was zwischen Motor und Tank rumlungert. Das ist so teuer, dass sich verschiedene Specs schon lohnten bisher. Moderne Tanks sind meist aus HDPE, das ist eh dauerfest gegen beliebige E-Anteile.

Und um mal wieder on-topic zu werden:

Sie bremst, leuchtet, bremsleuchtet, rechts- und linksblinkt,hupt (6V-Hupen an 12V sind sooooo schön laut..... :mrgreen: ) beide Schutzbleche sind dran, der Öltank ist schwatt übergejaucht und verbaut, der BTH-Kram ist dauerhaft fixiert.

2do-Liste noch: Versager reinwerfen und verbowdenzügen, verschlauchen, neuen DZM-Antrieb ins Timing cover schrauben, Zündungen einstellen, TC draufschrauben, Getriebe-Außendeckel montieren, Schalt-Mimik und rechte Fußraste dran, Primärtrieb dran, Betriebsflüssigkeiten rein, ankicken, einstellen, mit des Teufels Üblem Vetter tanzen, anmelden.

Hm. :supercool:



Tim

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Montag 21. September 2015, 13:15
von jan
Tim hat geschrieben:der Öltank ist schwatt übergejaucht und verbaut,
...und korrekt angeschlossen, beölfiltert und verschlaucht, nehme ich an? Das ging ja dann doch noch ganz flott - prima!

Schaffst Du alles noch fristgerecht?

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Montag 21. September 2015, 13:30
von Tim
jan hat geschrieben:...und korrekt angeschlossen, beölfiltert und verschlaucht, nehme ich an? Das ging ja dann doch noch ganz flott - prima!
Nein, der Öltankanschluss liegt immer noch in Krefeld rum. Aus mir noch nicht erfindlichen Gründen wissen die offensichtlich seit Donnerstag nicht mehr, wo das Paket hin muss. An der Packstation lag es diesmal nicht, soweit kam das Ding gar nicht. Ich hab heute morgen bei DHL angerufen, da hatten die die Paketnummer im System, aber leider nicht von wem und an wen, und wenn das der Kenntnisstand ist, naaaaja ... Ich hab in den letzten Monaten einige Pakete von Joe bekommen, bisher gabs nie ein Problem .... aber die waren ja auch nicht zeitkritisch.
Schaffst Du alles noch fristgerecht?
Mal sehen, ich arbeite an Plan B, hab einen 7/8-20-UNEF-Schneider in Aussicht. Plan C beinhaltet einen Abstecher nach Haan morgen Abend.


Tim

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Dienstag 22. September 2015, 00:26
von jan
Tim hat geschrieben:Plan C beinhaltet einen Abstecher nach Haan morgen Abend.
War das nicht mal Plan A?!

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Dienstag 22. September 2015, 07:29
von Tim
jan hat geschrieben:War das nicht mal Plan A?!
Nein, das war Plan B, als ich noch keinen Plan A hatte. Es wurde Plan C, als mir ein besserer Plan B einfiel. Der neue Plan B umfasst allerdings eine Fräse, die bei einem Bekannten rumlungert. Wenn der ein kleines Zeitfenster findet, hab ich eine Lösung für zwei Probleme - nämlich dass kein passender Anschluss da ist und dass der okinaale Umph-Anschluss seitlich weg geht. Ob Plan B aufgeht, weiß ich heute nachmittag.

Das Optimum wäre, wenn Plan A und B aufgehen. In dem Paket von Joe (was sich laut DHL-App immer noch nicht aus Krefeld weiterbewegt..... :evil: ) sind noch ein paar Kleinteile drin, die ich ungern improvisieren möchte. z.B. der Drehzahlmesser-Antrieb (das alte Gehäuse ist gerissen). Klar kann ich mir da eine kleine Abdeckplatte basteln und ohne fahren, das werde ich dann auch machen müssen.

Donnerstag um 11:00 ist der neue Termin beim StVA.... :-k


Tim

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Dienstag 22. September 2015, 12:54
von rivera
Tim hat geschrieben:
jan hat geschrieben:War das nicht mal Plan A?!
Donnerstag um 11:00 ist der neue Termin beim StVA.... :-k
Tim
Jaaa, unter Druck arbeitet es sich am besten.. :runterdrueck:

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Dienstag 22. September 2015, 12:56
von Domi-650SS
Tim hat geschrieben:…bzw. FKM…
Was'n das?
Fritz

Re: 1964 Norton Atlas - The resurrection!

Verfasst: Dienstag 22. September 2015, 12:58
von jan