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Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Freitag 2. Juni 2023, 19:52
von der dicke Onkel
Moin,
heute hab` ich mal einen Halter für den Vorratsbehälter des Hinterrad-Hauptbremszylinders "hingeferkelt".
Sitzt,passt - wird so bleiben.
Mehr kommt dann auch nicht in`s Rahmendreieck ........... muss ja noch genügend Platz für die Einlauftrichter und die Lufi`s bleiben
Gruß
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Donnerstag 8. Juni 2023, 18:56
von der dicke Onkel
Moin,
heute habe ich angefangen, die Radnaben zusammen zu bauen - natürlich mit neuen Radlagern (versteht sich ja wohl von selbst

)
Zunächst die Vorderradnabe ........ 1te Radlager auf die Achse aufgeschrumpft .......... Radlager mit der Heißluftpistole auf Temperatur gebracht - die Achse unter Zuhilfenahme von Kältespray (
https://www.voelkner.de/index.php?mp=pr ... oup%20%231 ) runtergekühlt. Flutscht einfach so drauf - sitzt, passt, wackelt und hat "Luft" (letztere beiden natürlich nicht

).
Morgen die linke Nabenhälte aufheizen und aufsetzen.
Dann die andere Seite ......... zuerst wieder das Lager auf die Achse und danach den Nabenkörper auf das Lager.
Hinterradnabe im folgenden nach dem gleichen Prinzip ..........
MfG
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 10:44
von der dicke Onkel
Moin,
meine Frage an die Lackierspezialisten:
Bezüglich des Lackaufbaus - stimmt es, das nur die letzte Lackschicht mit zugabe von Härter lackiert wird ?
Wenn ich also einen Uni-Lack (kein Metallic oder Pearl-Effekt) "unter Klarlack legen" möchte, brauche ich bei der farblichen Deckschicht keinen Härter zumischen - lediglich die (letzte) Klarlackschicht wird mit Härterzugabe angemischt.
Klärt mich mal auf
Gruß
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 11:18
von woody63
Ja, so hab ich das bisher immer gemacht. 2K nur als Klarlack zum Schluss.
Happy spraying!
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 11:33
von der dicke Onkel
Super - danke, woody

Es geht um die Lackierung der "Lackteile" meiner Bonnie ......... da habe ich, weil ich damals zu hastig gearbeitet habe, ein paar Lacknasen/ Läufer "produziert".
Kennt man ja - Raum, in dem lackiert wird, nicht genügend vorgeheizt (habe im Keller während der Wintermonate lackiert) ....... also war die Oberfläche des zu lackierenden Teils "zu kalt" ........ zwischen den einzelnen Lackschichten (Haftschicht - Deckschicht - Glanzschicht) nicht ausreichend abtrocknen/ablüften lassen ............... Lackierfehler also, die man macht, wenn man sich nicht genügend Zeit zur ordnungsgemäßen ausführung der anstehenden Aufgaben lässt

.......... ausserdem kann ich dann auch noch den überflüssig gewordenen Halter für die Bremsleitung an der Hinterradschwinge abflexen und an der nun erforderlichen Stelle neu anschweißen, weil ich die Bremsleitung nun anders verlegt habe ......... was letztendlich eine Neulackierung der Hinterradschwinge erforderlich macht
Danke nochmals,
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 12:23
von Alexander
Wenn du normalen Autodecklack zudem noch mit Klarlack Überlackieren möchtest , dann musst du den Autolack aber schon mit Härter Verarbeiten . Begründung : Der Lack muss ja nach dem Durchhärten auch erst noch wieder Angeschliffen werden , bevor er Klarlack bekommt . Auch wenn Zierlinien Auflackiert werden sollen , dann muss man den Lack mit Linienband Abkleben können . Das geht natürlich nur , wenn der Lack mit Härter verarbeitet wird .
Ich hatte einmal bei Uni-Schwarz 2K Autolack den Härter mit dem Verdünner verwechselt , weil beide Dosen gleich Aussahen . Nach zwei Wochen war das immer noch klebrig . Ich dachte auch erst daran , ob ich es mit dem 2K Klarlack Retten kann , habe aber doch lieber alles wieder mit Verdünner Abgewaschen .
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 19:37
von der dicke Onkel
Moin,
Begründung : Der Lack muss ja nach dem Durchhärten auch erst noch wieder Angeschliffen werden , bevor er Klarlack bekommt
Wie, wo. was ? 1K Autolack anschleifen, bevor eine weitere Lackschicht aufgetragen wird, habe ich aber schon ohne irgendwelche Probleme oftmals gemacht - da hat nach dem durchhärten nie irgendetwas "geklebt" oder ähnliches ......... ich spreche hier von "Klickerbüchsenlack" - wohlgemerkt

1K Lack unterscheidet sich m.W.n. nur durch die "strapazierfähigkeit" bzw. "abriebfestigkeit" von 2K Lack ......... 2K Lack ist eben an der Oberfläche etwas "härter"

........ der kann dann schon mal einen kleinen "Streifschuss" problemlos ab ohne das da direkt ein Kratzer in der Lackoberfläche entsteht.
Mal abgesehen davon, das ich bei Endlackierungen gar nicht mehr mit Naßschleifpapier anschleife, sondern nur noch mit dem Scotchvließ "aufrauhe"
https://www.tooler.de/catalog/product/view/id/650272/
Mit dem Kompressor und der Fallbecherpistole will ich das auch gar nicht machen - das funzt mit dem Spraymax spot-repair System bei Kleinteilen schon fast genau so gut, wie mit dem Profi Equipment ............. ich hab`s ausprobiert.
Klar - `ne PKW Motorhaube oder gar die ganze Karosse würde ich damit nicht lackieren wollen ............ aber `n Motorrad Tank und `n Satz Schutzbleche - zudem noch bei stinknormalem RAL Farbton ......... da lohnt sich die Sauerei mit dem Farbe anmischen mit Spritzverdünner um die Fließviskosität einzustellen und der prozentualen beimischung von Härter nicht mehr ........... zumindest nach meiner Erfahrung (bin zwar kein Lackierer - aber einige Moppet-Teile habe ich im laufe der Jahre schon "eingefärbt"

).
Die Frage war ja auch nur: 1K Decklack und 2K Klarlack - oder beides in 2K ?
Gruß
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 20:50
von Alexander
OK , dann hab ich es vor meinem Schrieb wohl nicht Aufmerksam genug gelesen , bzw. zur Kenntnis genommen , das du 1K Lack Bürohengsten Doslack benutzen willst . Ich wüsste bislang immer nur , das man an dieses Zeug mit 2K Lacken nicht mal in die Nähe kommen konnte , ohne das sich das sogleich hochgekräuselt hätte . Und Benzin desselben .
Das Zeug war für Ernsthafte Arbeiten immer derart ungeeignet , das ich mir das schon vor über 30J. mit aller Nachhaltigkeit Abgewöhnt hatte .
Wenn sich an diesen Produkten und deren Qualitäten derweil etwas zum besseren geändert haben sollte , dann ist das geschehen , ohne das ich davon was mitbekommen habe .
Für Tank und Deckel käme mir das immer noch nicht Infrage . Da bin ich vorerst noch einigermaßen Unbelehrbar .
Gruß Alexander
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Samstag 17. Juni 2023, 21:04
von der dicke Onkel
probier`s spaßeshalber einfach mal aus
https://www.spraymax.com/de/produkte/pr ... -klarlack/
Ich hab` früher auch immer gedacht, das Klickerbüchse irgendwie auf Pfuscherei hinausläuft. Dann musste ich mal erleben, das selbst eine Profi-Autolackiererei bei Kleinteilen mit diesem System gearbeitet hat ........... da war ich aber echt erstaunt.
Ausserdem bietet Spraymax sogar die Befüllung einer 2K Spraydose mit Wunschfarbton an.
Auf dem Gebiet der "Klickerbüchsenlackierung" hat sich also erheblich was getan
Gruß
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 00:32
von woody63
ja, das funktioniert schon gut für kleine Flächen vorausgesetzt der Anbieter füllt in vernünftige Dosen mit "verstellbarem" Fächersprühkopf. 2-K mach ich das eigentlich nur damit das Benzinfest versiegelt wird und ein wenig mehr glänzt.
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 08:53
von der dicke Onkel
Moin,
nur mal so nebenbei, weil ich mir den Absatz im Werkstatthandbuch heute morgen mal durchgelesen und die Radlager gerade vor ein paar Tagen erneuert habe (macht ja Sinn - erst handeln ...... dann die "Gebrauchsanweisung" lesen

).
Tss - tss ... laut Werstatthandbuch treiben die Briten die Radlager in der Vorderradnabe kalt und unter Zuhilfenahme der Radachse als Treibdorn über den Lagerinnenring in die Nabenhälften ein :-O
..... finde ich aber schon reichlich pragmatisch

Ich hab`s dann doch lieber mittels passend gedrehten Rohrstücke über die jeweiligen den Lagersitzen entsprechenden Innen- bzw. Aussenringen und unter Zuhilfenahme von Temperatur gemacht.
......... Spezialwerkzeug No. 61-3694 für die Locking Ringe aus 5mm Stahlblech und 2 x M4 Edelstahlschrauben sowie eine Montagehilfe um die beiden Nabenhälften passgenau aufeinander zu fügen aus 20 x 40mm Kastenprofil sowie auf 9,5mm abgedrehten M10 Gewindestangen zurechtgefummelt .....
passt.
Gruß,
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 09:21
von Öko
In der Zeit wo du nen Beitrag schreibst habe ich die Radlager bereits ersetzt mit in der Hauswerkstatt vorhandenen Werkzeug.
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 09:27
von der dicke Onkel
schon klar, Mario
ich kenn`das eben nicht so, wie`s im Werkstatthandbuch beschrieben wird. M.W.n sollte man die Kugelkäfige bei geführten Rillenkugellager eben nicht axial durch Schlag belasten.
Kurz: Ich hab`s anders gelernt

............ und mir war auch nicht bewußt, das es hier irgendwie um Zeit geht. Lieber einmal sorgfältig/richtig machen (so, wie sich das gehört).
Abgesehen davon ist die Sache ja auch bereits erledigt ........... ich hab` mich ja auch nur gewundert, wie pragmatisch das im Werkstatthandbuch beschrieben ist.
Gruß
Arvid
Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 11:59
von jan
Öko hat geschrieben:In der Zeit wo du nen Beitrag schreibst habe ich die Radlager bereits ersetzt mit in der Hauswerkstatt vorhandenen Werkzeug.
Wann merkst Du es endlich, Mario?!
Hier geht es nicht um die Restaurierung eines Motorrades - hier geht es ums BUCHSTABEN-VERBRAUCHEN!!!

Re: Doch schon aber endlich...
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2023, 12:54
von Wuselwahnwitz
SCHEISSE, GIBT'S JETZT NUR NOCH GROSSBUCHSTABEN ?
