Re: Gefahr?
Verfasst: Samstag 20. Dezember 2025, 17:34
Wir sind zwar ein Moped-Forum, aber da die Überschrift „Gefahr“ heißt und es um Internet- bzw. Online-Betrüger mit Mopeds geht, hier mal ein passendes Beispiel aus der Finanzwelt. Auch dort wird gelogen und betrogen und bevor es noch mehr Opfer gibt hier der Hinweis ... Gefahr!
Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir war auf der Suche nach einer sicheren Anlagemöglichkeit für sein hart Erspartes. Was gibt es „Sichereres“ als Festgeldanlagen bei einer renommierten Bank? Das dachte er zumindest – bis heute.
Nach kurzer Internetrecherche stieß er auf einen unabhängigen Schweizer Finanzberater namens PA Finanz in CH-Nidwalden. Dieser bot zwei Festgeldanlagen der ING Belgien und Barclays Bank UK an, die über dem „normalen“ Festgeldsatz hiesiger Banken lagen. Nach mehreren Mails und Telefonaten wurde ein Vermittlungsvertrag abgeschlossen. Zur Risikostreuung investierte er jeweils einmal bei ING und einmal bei Barclays.
Einen Tag nach der Überweisung meldete sich die Betrugsabteilung seiner Hausbank wegen der auffällig hohen Beträge. Wie sich herausstellte, waren die Zielkonten keine Konten der ING oder Barclays Bank. Das Geld nach Belgien konnte (EU sei Dank!) zurückgeholt werden, der Betrag nach Barclays UK ist jedoch vorerst verloren. Anzeige bei der Polizei wurde natürlich erstattet, aber ich fürchte, in UK wird da nicht mehr viel zu holen sein. Ein schönes Weihnachtsgeschenk hat er sich da eingebrockt. Darum gilt auch hier: „Uffbasse!“ – und wenn etwas zu verlockend klingt, dann erst recht vorsichtig sein!
Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir war auf der Suche nach einer sicheren Anlagemöglichkeit für sein hart Erspartes. Was gibt es „Sichereres“ als Festgeldanlagen bei einer renommierten Bank? Das dachte er zumindest – bis heute.
Nach kurzer Internetrecherche stieß er auf einen unabhängigen Schweizer Finanzberater namens PA Finanz in CH-Nidwalden. Dieser bot zwei Festgeldanlagen der ING Belgien und Barclays Bank UK an, die über dem „normalen“ Festgeldsatz hiesiger Banken lagen. Nach mehreren Mails und Telefonaten wurde ein Vermittlungsvertrag abgeschlossen. Zur Risikostreuung investierte er jeweils einmal bei ING und einmal bei Barclays.
Einen Tag nach der Überweisung meldete sich die Betrugsabteilung seiner Hausbank wegen der auffällig hohen Beträge. Wie sich herausstellte, waren die Zielkonten keine Konten der ING oder Barclays Bank. Das Geld nach Belgien konnte (EU sei Dank!) zurückgeholt werden, der Betrag nach Barclays UK ist jedoch vorerst verloren. Anzeige bei der Polizei wurde natürlich erstattet, aber ich fürchte, in UK wird da nicht mehr viel zu holen sein. Ein schönes Weihnachtsgeschenk hat er sich da eingebrockt. Darum gilt auch hier: „Uffbasse!“ – und wenn etwas zu verlockend klingt, dann erst recht vorsichtig sein!