Hoi Leute,
hier jetzt mal ein pic von dem Kopp mit der Guss-/Teile-Nummer whatsoever...
Schabbnatürlichkeineahnung, ob die Nummer da hin passt, was ich aber sagen kann, dass der Kopp auf dem Moder drauf war, bevor das Ding zerpflückt wurde...
Und hier ein pic von der oberen Aufnahme des Hüllrohrs, wo sich der O-Ring gegen den Kopp abstützt, die Silikonmumpenreste müssen noch raus gepopelt werden...
Ich sehe das wie Eddie, dessen Namensgeber den Triumph-Jüngern diese wunderbare Chose überhaupt erst eingebrockt hat. Wenn da einer an den Taschen für die O-Ringe rum gebubelt hätte, dann wäre mehr Platz, nicht weniger. Und der Vorrat an Rechteckringen hat ja bis zu knappe 5 mm zu bieten, das wäre also kein Drama.
Die tappet blocks sitzen richtig, die Bohrungen für die Halteschräubchen sind an der richtigen Position, und beim Eintreiben änderte sich das Geräusch, von Pling zu Klonk, so à la: ich stehe jetzt mit dem Kragen an und kann nicht tiefer. Ggf. ist der Flansch des barrel nach unten einen Hauch bzw. 1 mm dicker, keine Ahnung. Ist auch egal.
Wenn es mein Moder wäre, der es nicht ist, dann hätte ich das barrel nochmal runter genommen und die tappet blocks an der Auflage für den Rechteckring 1 mm gekürzt. Das barrel ist im Grundmaß und bleibt daher länger bei dem Moder dabei.
Die Malesten sind sicher auch meiner mangelnden Erfahrung mit die Triumphen geschuldet. Beim nächsten Mal würde ich das mit dem Pressmaß ausprobieren, bevor das barrel drauf kommt, alldieweil man dann nur ggf. die blocks nochmal raus- und wieder reinzuklopfen hätte.
Nur, der Kopp kam erst am Mittwoch von der Kur zurück, und ich war zu ungeduldig und nach den gemachten Erfahrungen auch zu naiv, um mit der Montage des barrel zu warten.
Ich hatte mir das nochmal en détail angeschaut, die vorhandenen Hüllrohre um 1 mm zu kürzen, könnte schon knapp werden.
Nur, das scheint auch anderweitig der Fall zu sein, dass es Malesten mit zu großen Pressmaßen an den Hüllrohren gibt. Der Marijan aka Mucks hatte da auch Malheur und dann die Hüllrohre auffer Drehe gekürzt.
Die verstellbaren Hüllrohre sind dem Grunde nach nicht schlecht, zumindest wenn man damit umgehen kann. An meiner Nemesis hatte ich das mal probiert, mich aber sehr schwer getan damit. An der T160 isses auch noch doofer gemacht, weil Du jeweils zwei Hüllrohre hast, und zu allem Elend sitzen die oben auch noch in den rocker boxes. Das ist arg arg kipplig.
Leute wie Hanni oder der Ralph G. Wilhelm haben das hin bekommen, IIRC. Die beiden genannten Herren schrauben aber auch um Klassen besser, als ich das zu tun vermag.
Die kleine WhatsApp-Konferenz mit Folke hat ergeben, dass er eine dickere Kopfdichtung bevorzugt. Er hat sich dran gemacht, diese zu beschaffen. Mark Upham hat die ja mit Teilenummer und dem Zusatz 080 gelistet, was als 0.080" zu deuten sein könnte. So richtig ergiebig scheint das aber bis jetzt noch nicht gewesen zu sein, schreibt der Folke. Er hat wohl irgendeine Dame ans Phon bekommen, die sagte, es sei heute geschlossen. Er möge eine Mail zu seinem Anliegen schreiben.
Schauen wir mal. Eigentlich wollte ich dieses Wochenende das Moped von der Bühne haben, was aber aus den gerade besprochenen Gründen nichts werden wird. Nächstes WE bin ich in Wupper Valley bei Ralph Moppedmessi, teilweise auch in Eurer Gesellschaft, danach muss ich ein paar Tage nach Polen auf eine Baustelle.
Und in der ersten Oktoberwoche werde ich meine Plauze in die sardische Sonne halten.
Das Moped hat aber ein Bruchstrichkennzeichen und darf nur bis zum 30.09. fahren. Also wird das eher eine Trockenübung dann im Oktober, auf der Bühne anlaufen lassen, zart anwärmen, Zündung abblitzen, dann die Vergaser mal hurtig einstellen und feddisch. Mehr geht da nicht mehr.
Die Kopfbolzen und ggf. auch die Gewindebohrungen im barrel nachzukurbeln, das ist kein Ding, es ist nur doof, dass ich das nicht beizeiten getan habe. Schlechte Arbeitsvorbereitung halt...
Jetzt noch ein paar pics zu dem Kopf als solchem.
Der Klaus hatte versucht, die eher scharfe, nicht verrundete Kontur der Kalotte, die links noch intakt war, etwas tiefer auf der rechten, verrundeten Seite anzubringen. Dann hat er das auf die linke Kalotte übertragen, damit die Kalotten möglichst gleich von der Form und dem Volumen her sind.
Das ist die einzig gangbare Lösung gewesen, ohne den Kopp erstmal wieder aufzuschweißen.
IMHO ist das gut geworden, auch wenn nicht alle Bereiche bearbeitet wurden. Weil wo nix ist, kann man nix müllern, siehe den vorigen Kommentar zum Schweißen.
Man sieht auffe pics die dunkleren Stellen, die sich von dem hellen bearbeiteten Alu deutlich abheben.
Ich bin damit happy.
Die Ventile sind Chromschaftventile von Joe, machen einen guten Eindruck, und üblicherweise verkauft der Joe keinen Kram, sondern gute Teile.
Die Kalotten hätte der werte Eigner des Mopeds noch mehr reinigen können, bei mir sähe das eher anders aus vor der Montage, aber es ist nicht mein Moped, ergo auch nicht mein Film...
Bleibt mir gewogen.
Beste Grüße
Ph.