Norton Atlas ohne bisherige Zulassung Probleme mit TÜV

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Goldstar
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Beitrag von Goldstar »

Gut dann kann der TÜv ja seine ganzen Datenblätter mal endlich in die Tonne kloppen.

Die brauchen die ja dann nicht mehr.

Die meisten Schwachverständlichen wußten eh nicht was das ist und wo die zu finden waren.

Es leben die alten Briefe und Schlagzahlen.


Wer nicht bescheißt ist selber schuld. Die Politiker machens ja auch.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Psycho-Ed hat geschrieben:...tja...

noch lachst Du......!!!!!

Bei uns gibts "TÜV" nur noch gegen "Vorlage der ORIGINAAAAL-Papiere".!!!!

Wie gesagt : Zulassung wie immer.....no problem

ABER : Wir bekommen KEIN TÜV mehr......(auf unsere Scheunenfunde...)

Tja.....as time goes by....

:shock:
Sorry Eddie! Aber das ist zumindest rechtlich gesehen Schwachfug. Selbstverständlich kann man weiterhin Papierlose Fahrzeuge zulassen. Im übrigen ist dieser Fall gar nicht so exotisch, es stehen noch genug Old- und Youngtimer rum, die noch auf Zulassung warten.

Bevor wir hier weiter diskutieren sollten wir mal Jan um eine fachliche Aussage bitten. JAN! Jetzt mal her mit Dir :!: Wenn einer hier die rechtlichen Rahmenbedingungen erörtern kann, dann er.
Beste Grüße!

PS Eddie: Also... ich äh... ich hab Dich ja im Moment nicht so lieb seit ich gesehen habe, was man mit Rosa und Blumen einer Triumph antun kann :twisted: :lol: :wink: Soll ich das wirklich mal veröffentlichen :roll: :?: :idea: 8)
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Craig Vetter
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Goldstar
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Beitrag von Goldstar »

PS Eddie: Also... ich äh... ich hab Dich ja im Moment nicht so lieb seit ich gesehen habe, was man mit Rosa und Blumen einer Triumph antun kann Soll ich das wirklich mal veröffentlichen
Martin nun mach schon, wir sind doch alle gespannt :shock:

warum der Bursche sich Psychoedd nennt und sich Pillen einwerfen muß :pfeiffen:
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Beitrag von Martin »

Goldstar hat geschrieben:
PS Eddie: Also... ich äh... ich hab Dich ja im Moment nicht so lieb seit ich gesehen habe, was man mit Rosa und Blumen einer Triumph antun kann Soll ich das wirklich mal veröffentlichen
Martin nun mach schon, wir sind doch alle gespannt :shock:

warum der Bursche sich Psychoedd nennt und sich Pillen einwerfen muß :pfeiffen:
Also die Wahrheit ist...
Eddie fährt einen 125ccm Korea Chopper, wo er mit ungelenken Buchstaben den Schriftzu Triumff aufgebracht hat :twisted:
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jan
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Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Also die Wahrheit ist...
Eddie fährt einen 125ccm Korea Chopper, wo er mit ungelenken Buchstaben den Schriftzu Triumff aufgebracht hat :twisted:
Oder am Ende so einen von denen, wo sie jetzt das altehrwürdige A.J.S.-Label wieder haben "aufleben" lassen. :kotz:
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jan
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Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Bevor wir hier weiter diskutieren sollten wir mal Jan um eine fachliche Aussage bitten. JAN! Jetzt mal her mit Dir :!:
...ich weiß nicht, ob ich da wirklich weiterhelfen kann. Da gibt´s nämlich meines Wissens auch den immer wieder gern genommenen ERMESSENSSPIELRAUM !!!
Ich schau nachher mal im Büro, ob ich was finde...
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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

Ey ......meine Frau und ich sind nun mal "Alt-Hippies"...... :lol:

Was habt ihr denn erwartet.. :lol: :lol:

Bleibt locker.....so fährt man halt `ne Flower-Power Umphette.. :blume:


Love and Peace

Euer :irre: - @
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Beitrag von Heino von Kirn »

So da bin ich wieder

Das mit der Kba kann sein weis ich nicht.
Aber ich habe gerade mt meinem Freund vom Tüv gesprochen ( Tüv Süd)
Der nimmt die Nummern auf, ein Datenblatt oder Briefkopie ist ganz hilfreich für die Technischen Daten. Und wenn alles funktioniert, Licht usw. Dann gibt es TÜÜÜFFFFFF. Fertig aus.

Mein Tipp: Sofort umziehen. Bei uns gibt es immer wieder nette Höfchen zu kaufe. Und die Gegend ist genial zum Biken.
Oder alle Problembikes einsammeln, ich mach einen Termin aus, kann auch Samstag sein und nach einem Verlängertem Wochenende fahrt ihr glücklich und zufrieden mit Tüvpapieren wieder nach Hause.

Gruß Heino
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Psycho-Ed
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Beitrag von Psycho-Ed »

@ Martin : Oh mannoooh. Jetzt hast Du es verraten.
Dabei setz`ich mir doch auf meiner Hoysung "Ultra-fat-Cruise" 125cc :lol:
doch extra immer den dicksten Integral-Helm auf....damit man mich nicht
erkennt..
Und Du outest michhier einfach :wink:

Was ich über unsere TÜV-Nord Herren aus Hamburg und Hedwig-Schornstein
geschrieben habe, stimmt wirklich.
Im September vergangenden Jahres war mein TÜV-Onkel zur Abnahme von
zwei `69er Umphen bei mir. (Ich kenne ihn seit ca. 15 Jahren.....er hat für
mich und meine "Kollegen" bestimmt an die 100 Briten getüvt / auch Vollabnahmen !!!!)
Seit hier im Norden Hamburgs drei TÜV-Prüfer verhaftet !!!! wurden, hat er
einfach ANGST um seinen Job, wenn er Bikes ohne ORIGINAAAL-Papers
"tüvvt"....
Resultat war : Die eine Trophy war no problem (wie immer : 2 Minuten)
Die ohne Papers : NO.

@ Heino : Du bekommst demnächst drei Moppeds von mir.
Natürlich nur um TÜV machen zu lassen....hihihi
Wäre klasse, wenn der "Ermessens-Spielraum" beim TÜV-Süd anders ausgelegt wird als bei uns.


Lieben Gruss

euer Pseikooh-@

Lieben Gruss
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Martin
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Beitrag von Martin »

Ed!
Fahr ein paar Meter die A1 runter. In Melle sind sie beim TÜV auch spitze. Machen nix illegales, sind aber echte Freunde!
Martin
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jan
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Beitrag von jan »

Also, Heino hat es eigentlich auf den Punkt gebracht. Ich fette das jetzt wunschgemäß nur noch mal mit etwas pseudo-juristischem Grundsatz-Geschwurbel an.

Wenn man eine Situation vorfindet, wie sie hier beschrieben ist (ein Kfz. war noch nie in Deutschland - und möglicherweise seit seiner Herstellung überhaupt noch nie und nirgends - zum Straßenverkehr zugelassen), dann ist es wichtig, zwei Problem- resp. Themenschwerpunkte zu unterscheiden:

1. Der zulassungsrechtliche Aspekt
KBA und Zulassungsstelle kümmern sich darum, dass die fragliche Karre nicht an anderer Stelle fehlt, vulgo "jemandem geklaut wurde" - oder, wie der Jurist es ausdrückt, "abhanden gekommen" ist. Wenn das gewährleistet ist, erteilt das KBA regelmäßig seine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Früher gab es dafür das sog. Aufgebot, heute nennt sich das Verfahren, glaube ich, anders. Bezweckt wird aber immer noch dasselbe: es findet behördlicherseits eine Recherche statt, ob das Kfz. irgendwo als gestohlen oder sonstwie abhanden gekommen gemeldet ist, und der Öffentlichkeit wird ein angemessener zeitlicher Spielraum eingeräumt, sich ggf. zu melden.
Ihr könnt lachen, aber das verhält sich an dieser Stelle genauso wie das standesamtliche Aufgebot vor einer Eheschließung - dass nämlich in der Gemeinde "am Schwarzen Brett" und auch in öffentlichen Mitteilungsblättern ("Bundesanzeiger") von dem fraglichen Vorgang Kenntnis gegeben wird und theoretisch jeder Bürger die Gelegenheit erhält, berechtigte Einwände gegen die Eheschließung (oder die Zulassung des Motorrads) vorzubringen.
Wenn all dies innerhalb eines angemessenen Zeitraumes nicht zu irgendwelchen Einwänden führt, sagt das Standesamt: "Okay, Ihr könnt jetzt heiraten", und das KBA sagt sinngemäß: "Okay, die Zulassungsstelle kann Dir jetzt einen Fahrzeugbrief zuteilen und Dich als Halter = Eigentümer erfassen." (Sorry, statt "Fahrzeugbrief" heißt es heute natürlich "Zulassungsbescheinigung, Teil II".)

2. Der sicherheitstechnisch-rechtliche Aspekt
Jetzt sind wir an dem Punkt, der Eddie offenbar soviel Kopfzerbrechen bereitet. Seine Hamburger TÜV-(Baurat?!-)Freunde müssen mächtig Muffensausen haben, nach dem, was da passiert zu sein scheint - da haben wohl die Kollegen "wo jetzt im Kittchen sind" den Bogen mächtig überspannt!
Denn die Aufgabe des TÜV lässt sich im Grunde auf die Beschreibung reduzieren, dass er die Betriebssicherheit von Fahrzeugen (Schiffen, Flugzeugen, Staubsaugern, Kaffeemaschinen, Drehbänken, ...) zu gewährleisten hat, die am öffentlichen (Straßen-)Verkehr teilnehmen. Betriebssicherheit heißt: Sicherheit für die Person(en) im oder auf dem Fahrzeug; Sicherheit für alle Personen, die diesem Fahrzeug begegnen oder mit ihm - hoffentlich nur im übertragenen Sinne - in Berührung kommen. Wenn wir über Kraftfahrzeuge reden, geht´s dabei schwerpunktmäßig eigentlich um nur zwei Themen:
1. Sicherheit: Reifen, Bremsen, Fahrwerkskomponenten, Lenkung, tragende Strukturen/Korrosion, Beleuchtung, Warn- und Kontrolleinrichtungen
2. Emissionen: Abgase, Geräusch, austretende (schädliche) Flüssigkeiten/Betriebsstoffe

Wenn sich der TÜV - und seine mittlerweile recht zahlreichen privaten Pendants - bei dieser durchaus gleichermaßen anspruchsvollen wie ehrenwerten Aufgabe am liebsten auf Originalpapiere zurückziehen möchte, ist das vor dem Hintergrund des von Eddie Geschilderten zwar verständlich, aber keinesfalls obligatorisch.
Wie Heino, Martin, Klaus/Goldstar (und auch ich an anderer Stelle) bereits geschrieben haben, kann der TÜV-Onkel seinen Ermessensspielraum auch in ganz anderer Weise nutzen; sich vom Fahrzeugeigentümer alte Dokumente zeigen lassen (und seien es die alten Roy-Bacon-Schwarten, die oftmals eine ganz vernünftige Dokumentierung - auch mit Illustrationen - ermöglichen); auf eigene Archivschätze zurückgreifen (man glaubt gar nicht, was bei einer gut sortierten Prüfstelle z.B. alles an alten Microfiches vorhanden ist!); Herstellerauskünfte anfordern lassen usw. usf.

Gut, der eine Prüfer lässt jede Brülltüte ohne jegliches Prüfzeichen durchgehen, während der andere ein Stand- und Fahrgeräusch-Gutachten nach DIN verlangt; der eine kreuzt eine 4 Jahre alte Pelle als schweren Sicherheitsmangel an, während der andere noch nicht mal nach der DOT-Nummer auf den Reifen schaut - aber die Wahrheit findet sich wie so oft meist in der Mitte, und die Jungs vom TÜV verhelfen doch meist sowohl der Historie als auch dem Herzblut, vor allem aber der Verkehrssicherheit zur Ehre. (Ob mit oder ohne "HELLA-Schlange" auf dem Rücklichtglas.)

Und was man dabei eben nicht unterschätzen darf, ist der bereits mehrfach zitierte Ermessensspielraum - der nichts anderes bedeutet, als dass zwei benachbarte Prüfstellen theoretisch völlig unterschiedlich mit der Bewertung eines Fahrzeuges verfahren dürfen, ohne dass man ihnen gleich den (rechtlich relevanten) Vorwurf einer unberechtigten Ungleichbehandlung anhängen kann.
Denn jeder TÜV-Inschenöör ist ja - kraft Ausbildung & Berufes - tatsächlich ein "Sachverständiger" (oder sollte es zumindest sein), dem man, auch wenn´s manchmal weh tut, sein ureigenes Urteilsvermögen in technischen Fragen zubilligt.
Und so kommt eben ein banger Hamburger Baurat mit gestrichen vollen Hosen derzeit zu der Überzeugung, dass allein der Abgleich eines vorgeführten Fahrzeuges mit den Originalpapieren die Gewährleistung sämtlicher Sicherheit- und Prüfstandards ermöglicht.

Eddie, ich glaube wirklich, dass Deine Hamburger Leutchen da gerade eine tiefe Krise durchzustehen haben und dass sich die Zeiten für die Engländerklientel auch bei Dir vor der Haustür wieder zum Besseren wenden werden.

Euch allen - insb. dem Urheber dieses Freds und dem geplagten Eddie! - wünsche ich stets eine gültige Plakette auf dem Nummernschild, die baldige Wiederaufnahme des Fahrbetriebes und stets mindestens eine funktionstüchtige Lady im Stall!

Cheers, Jan

P.S.: Eddie, wo bleiben eigentlich Deine Bilder?! Wird es nicht langsam Zeit... ??!!! Martin, und wenn´s bei Dir hängt: mach hinne!!!
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Goldstar
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Beitrag von Goldstar »

Hi Jan,

na das war aber mal ausführlich.

Aaaaaaaaaaaaber, von wegen ERMESSENSSPELRAUM :?: :?: :?:

OK bei einer " normalen Abnahme" laß ich das ja noch gelten das der eine oder andere Prüfer mal fünf gerade sein läßt.

Jetzt kommts :arrow:


Bei den Schoppär Umbauten oder Tuningmaßnahmen oder auch den den sogenannten Eigenbauten


genau da hat ein Ischeniör gar und keinen ERMESSENSSPIELRAUM

wenn er dann mal ebenso eine umgebaute Bremse, das heist von Trommel auf Scheibe und er beruft sich darauf die Bremse im FAHRVERSUCH getestet und für gut befunden hat und das einträgt, dann hat er mächtig den BOGEN überspannt. das ganze kostet dann mal70 Tacken.
Auch wenn die Scheibenbremse 5 mal besser ist als die Trommel, so hat der Ischeniör hier fahrlässig die Prüfrichtlinien ignoriert.

Das steht penibel drin wie ein Gutachten ( Einzelabnahme)durchzuführen ist. d.h. nix anderes als das der Bursche mit dem Fahrzeug auf eine Teststrecke hätte gehen müßen um den Prüfrichltinien Folge zu leisten.

Und das ist teuer, das sind auch mal eben 1000 Flocken übern Tresen gegangen.

Wir wollen hier von Festigkeitsgutachten für selbstgeschweiste Seitenwagenhalterungen und sonstigen Kram gar nicht anfangen.

Also wenn die Jungs wegen Peanuts mal das Auge zukneifen, dann ist das ne feine Geste.

Bei Sicherheitsrevanten Dingen gibt es keinen ERMESSENSSPIELRAUM.
Heino von Kirn
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Beitrag von Heino von Kirn »

Mein Freund vom Tüv hat aber auch nicht bestürzt reagiert als ich ihm die Handlungsweise seiner Kollegen von der Waterkant schilderte. Er meinte nur das es bei uns noch nicht soweit sei. Hat mich etwas ins Grübeln gebracht. Man wird sehen was die Zukunft so bringt.

Und wenn ihr mit den Bikes vorbei kommt, ruft zeitig an, dass ich die Biervorräte auffüllen kann.':wink:'

Gruß Heino
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Beitrag von Psycho-Ed »

Tja.....wo bleiben eigentlich die Phötööös.????
Ich habe doch ein paar "Kostproben" an die "redaktion@cbbc.de" geschickt.
.....(da ich ja immer noch nicht die "Dateigrössen" verkleinert habe...)
:roll:

Die leidige TÜV-Problematik liegt nur daran, dasz GESTOHLENE NACKTE Harley-Rahmen VOLLABNAHMEN bekommen haben.... :evil:
Für nicht unerhebliche Summen wurden anscheinend "Rahmen ohne alles" als komplette Fahrzeuge normal nach §21 abgenommen...
also definitiv : KRIMINELL. punktum.
Brülltüten...keine Tachos und Rückspiegel schwache Bremsen....15 Jahre alte Reifen etc... Motor noch auf der Werkbank...Sitzbank noch beim Sattler....interessiert hier immer noch niemanden.!!!! :shock: :shock:

Es geht also nicht darum, anhand von Roy-Schinken-Büchern zu beweisen, das es sich um z.B. eine 1966 Bonnie handelt.
Oder um eine 1957 DBD34 etc.... Ich weiss, was gemeint ist : "Guck`mal
Herr Prüfer,.....DIE SAH GENAU SOOOO AUS wie im Buch.
Ist also orinaaal".
DAS steht ausser Diskussion...darum gehts nicht.
Sie tüvven eben nur nicht mehr "den Scheunenfund-Klassiker" ohne Originool "title" / "V5" oder sonstigem Eigentumsnachweis, wegen der Diebstahl-TÜV-Harley-Nummer.....
Schwachsinn .....aber es wird ja nix besser in dieser bösen Welt :lol:
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Beitrag von jan »

Goldstar hat geschrieben:Bei den Schoppär Umbauten oder Tuningmaßnahmen oder auch den den sogenannten Eigenbauten

genau da hat ein Ischeniör gar und keinen ERMESSENSSPIELRAUM

wenn er dann mal ebenso eine umgebaute Bremse, das heist von Trommel auf Scheibe und er beruft sich darauf die Bremse im FAHRVERSUCH getestet und für gut befunden hat und das einträgt, dann hat er mächtig den BOGEN überspannt. das ganze kostet dann mal70 Tacken.
Auch wenn die Scheibenbremse 5 mal besser ist als die Trommel, so hat der Ischeniör hier fahrlässig die Prüfrichtlinien ignoriert.

Das steht penibel drin wie ein Gutachten ( Einzelabnahme)durchzuführen ist. d.h. nix anderes als das der Bursche mit dem Fahrzeug auf eine Teststrecke hätte gehen müßen um den Prüfrichltinien Folge zu leisten.

Und das ist teuer, das sind auch mal eben 1000 Flocken übern Tresen gegangen.

Wir wollen hier von Festigkeitsgutachten für selbstgeschweiste Seitenwagenhalterungen und sonstigen Kram gar nicht anfangen.

Also wenn die Jungs wegen Peanuts mal das Auge zukneifen, dann ist das ne feine Geste.

Bei Sicherheitsrevanten Dingen gibt es keinen ERMESSENSSPIELRAUM.
Stimmt Klaus, ich hatte ja auch erst mal nur auf die Abnahme eines (mehr oder weniger) serienmäßigen Moppeds abgestellt. Der gesamte Komplex Eigen(um)bauten stellt natürlich noch mal `ne ganz eigene Baustelle dar.
Dass ein Prüfingenieur da handfeste - und nicht in irgendeinem Ermessen stehende - Fakten benötigt, ist klar. Gerade Eingriffe in die elementare Struktur - Stichwort "Änderungen, insb. Schweißarbeiten, am Rahmen" - oder in die Sicherheitsausstattung - Stichwort "Umbau von Trommel auf Scheibe" o.ä. - müssen niet- und nagelfest mit Gutachten, ABE, EU-Prüfzeichen oder weiß-der-Teufel-was dokumentiert sein.
Weswegen es ja professionelle Anbieter gibt, die diesen Kram für "gutes Geld" offerieren (weil sie eben den Aufwand von Prüfung/Abnahme auf sich genommen haben). Und weswegen der des Extremschlosserns unkundige Laie gut beraten ist, seine Umbau-Brocken im Zweifelsfalle bei solchen Anbietern einzukaufen, anstatt selber zum Schweißgerät zu greifen. (Dass dann auch von den professionellen Anbietern zuweilen Schrott verhökert wird, steht auf einem anderen Blatt... )

Aber hier in diesem Fred ging´s ja "nur" um die schöne alte Norton Atlas, die noch so da steht, wie sie vor vielleicht 40 Jahren oder mehr aus der Fabrik gerollt ist.

P.S.: Wenn man Heino so hört, überlegt man sich fast, selber mal ein "one off" auf die Räder zu stellen und bei seinem TÜV vorstellig zu werden. Allein schon wegen der Biervorräte... :P
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