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Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Montag 10. November 2014, 20:33
von Öko
Weil sich die Beschichtung der Verschraubung zerstört beim lösen..dann kann per Elekrolyt eine galvanische Spannungsreihe das"minderwertige" Metall, hier Alu, zerbröseln.

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Montag 10. November 2014, 20:49
von Alexander
Gerd hat geschrieben:Öko meint:
In Gummi lagern, keine direkte Verschaubungen mit blanken Eisenschrauben.
Es gibt blaue und grün beschichtete Schrauben, die den Stromfuss nicht zulassen, jedoch nur ein mal verschrauben.
Ich frage: Warum :gruebel:
Öko meint sicher wegen um Elektrogalvanische Kontaktberührungen zu vermeiden und empfiehlt .
Blau oder Grün Kunstoffbeschichtete Stahlschrauben ?
Oder : Blau bzw. Oliv galvanisch verzinkte Stahlschrauben ?
Oder : Blau bzw. Grün Eloxierte Aluschrauben ?

Alexander

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Montag 10. November 2014, 20:51
von Alexander
Sorry Öko .
Du hattest mich überholt .

Alexander

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 06:38
von Gerd
Öko hat geschrieben:Weil sich die Beschichtung der Verschraubung zerstört beim lösen..dann kann per Elekrolyt eine galvanische Spannungsreihe das"minderwertige" Metall, hier Alu, zerbröseln.
Das wäre das erste mal das ich von einem zerbröselten Alukotflügel höre. Dann müssten ja sämtliche Aluteile am Motorrad irgendwann zerbröseln. Dazu fehlt aber wohl eben das Elektrolyt. An einem Schiff ist das was anderes, da brauchst du Opferanoden (Zinkmäuse) um das zu verhindern, das liegt aber meisten auch im Wasser, das oft auch recht salzhaltig ist.
Andersrum zerbröseln Alufelgen oft, wenn sie eloxiert sind, also nicht mehr elektrisch leitend.

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 07:15
von Öko
Dann schau dir mal ne betragte Landrover Karosse an.
Warum haben Schiffe Oferanoden?
Warum funktionieren dann Batterien und Akkus?

Einfach die metallisch Reinen Bauteile voneinander treffen und alles ist gut.
So lange kein Salzwasser, was den Strom leitet dazwischen ist...kann nichts passieren.
Reines Alu bildet im Normalfall in nem kurzen Augenblick eine dünne Oxidschicht, welche dann auch schützt.

Gerd für weitere Info mal bitte googeln.

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 07:57
von Gerd

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 20:47
von Öko
Gerd, mir liegt fern den Oberlehrer zu muckieren...du bist leider beratungsresistent in diesem Punkt.

Bewege dich bitte in eine Werkstatt deines Vertrauens und möge er sich Aluräder älter als drei Jahre ansehen, deren Anlagefäche nicht gereinigt wurden und versuche er dann zu verstehen, um was es hier geht.
Ich stehe sechs Tage die Woche mindesten 9 Stunden mitten IN DER PRAXIS in der KFZ Werkstatt...

Wer schon öfter "blühende Landys" weiß wie unschön der Alufraß enden kann.

Ich sauge mir das nicht aus den Fingern.

Du darfst im übrigen frei weiter glauben was du möchtest. :mrgreen:

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Mittwoch 12. November 2014, 06:45
von Gerd
Bewege dich bitte in eine Werkstatt deines Vertrauens und möge er sich Aluräder älter als drei Jahre ansehen, deren Anlagefäche nicht gereinigt wurden und versuche er dann zu verstehen, um was es hier geht.
Ich fahre seit 10 Jahren ein Auto mit Alurädern, die an der Auflagefläche nie gereinigt werden, außer zur Bremsenkontrolle, bzw. erneuern. Und was soll ich da sehen außer das sie dort eben nicht sauber sind. Sind alle Fahrer mit Alurädern gefährdet? Müssen alle Motorradfahrer jetzt Angst um ihre Felgen haben? Haben wir jahrzehnzelang unsere Kotflügel aus Alu immer falsch angebaut?
Zum Glück zeigst du uns ja den richtigen Weg. :mrgreen:

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Mittwoch 12. November 2014, 20:51
von Öko
Warum sollten alle Räder nach 20-200Km mit nem Dremo nachgeprüft werden?
Warum können sich bei nicht fachgerechter Montage die Räder lösen?

Speichenräder sollten nach 500Km und dann zur großen Wartung die Speichenspannung/Zentrierung überprüft werden...warum?
Habe jetzt 25 Jahre in der Werkstatt Audi/VW und aktuell seit vier Jahren bei BMW oft mit Alu, Magnesium und Eisenverbindungen zu tun.
Arbeitet man nicht genau nach Herstellervorschrift...reißen irgendwann Gewinde aus Motorhalter, Domlager, Sacklochbohrungen im Block und Kopf und Konsolen aus, die dann mit beschichtetem Helicoil wieder zum halten bekommst oder teure Neuteile einbauen....weil grundlegende Handlungsweisen ignoriert wurden.

Schau mal bitte über dein festgefahrenen Horizont hinaus.

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Donnerstag 13. November 2014, 06:55
von Gerd
Schau mal bitte über dein festgefahrenen Horizont hinaus.
Sehr freundlich :evil:
Das letzte mal das ich mich zu deinem Quark äußere. Was hat ein Aluschutzblech an einem Motorrad das überwiegend im trockenen bewegt und gepflegt wird, mit deinen rottigen PKW oder LKW's zu tun.
Und ich bin auch nicht "beratungsresistent", sehe aber beim besten Willen nicht die Probleme bei unseren Maschinen, die du hier mit einem Horrorszenario beschreiben willst.
Ende der Durchsage.

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Donnerstag 13. November 2014, 09:03
von jan
Öko hat geschrieben:(...)
Gerd hat geschrieben:(...)
Öko hat geschrieben:(...)
Gerd hat geschrieben:(...)
Öko hat geschrieben:(...)
Gerd hat geschrieben:(...)
Es ist immer wieder "belustigend", zu verfolgen, wie sich zwei Forumsteilnehmer über Nichtigkeiten ineinander verbeißen... :nixweiss:

Re: Aluminium Schutzbleche

Verfasst: Donnerstag 13. November 2014, 19:14
von Domi-650SS
Also, dass unbeschichtete Alu-Teile durch Elektrolyse zerstört werden, wenn sie mit edleren Materialen verbunden werden, ist nichts Neues. Das habe ich schon vor fünfzig Jahren gelernt. Das ist halt einfach so, Physikalisch bedingt.
Daher verwende ich z.B. möglichst keine Kupferdichtungsringe.
Zink, und soweit ich weiss VA, ist hingegen unproblematisch.
Fritz