Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Baust Du noch oder fährst Du schon?
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Tim
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Tim »

Norton-N15 hat geschrieben:Mit den Irdium`s war dann alles gut, damit war ich hochzufrieden.
Die Iridium haben bei mir keinen Unterschied gemacht, das Problem war wohl eher der Isolator, und der war offensichtlich ähnlich. Die einleuchtendste Erklärung war, dass durch den verdampfenden Sprit sich Wärmespannungen im Isolator bilden und die entstehenden Risse dann den Isolator quasi kurzgeschlossen haben.


Tim
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Norton-N15
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton-N15 »

@ Jan

Beim ablassen ist aus den Öltank nur ein Schnapsglas voll gekommen.
Der Rest über die Motorabslaßschraube.

Ich hatte den Primärtrieb bis jetzt mit einen 1/4 Liter > 0,5 pint befühlt und da war die kette gerade noch sichtbar.
Da ich mir nicht sicher war ist 0,45 ltr. gemeint oder 0,45 pint.
Weiteres Öl hätte wie von Dir beschrieben wieder zum Überlaufen geführt.

Jetzt weiß ich 0,45 Liter sollten der Inhalt sein, der Rest wird über den Kupplungsinspektionsdeckel eingefüllt.

Danke für den Tipp :zustimm:

So wird ich mal ein paar Kilometer fahren, danach mache ich eine zweiten Ölwechsel.
Da werde ich Deinen Tipp befolgen und auch die Ölleitungen entfernen, den Filter und den Öltank reinigen.

Vielen Dank noch mal für die Tipps jetzt geht's weiter..... =D> =D> =D>

Luftfilterkasten wurde auch schon montiert.
k-Norton-Primaerkasten-2 (7).JPG
k-Norton-Primaerkasten-2 (2).JPG
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton-N15 »

Tim hat geschrieben:
Norton-N15 hat geschrieben:Mit den Irdium`s war dann alles gut, damit war ich hochzufrieden.
Die Iridium haben bei mir keinen Unterschied gemacht, das Problem war wohl eher der Isolator, und der war offensichtlich ähnlich. Die einleuchtendste Erklärung war, dass durch den verdampfenden Sprit sich Wärmespannungen im Isolator bilden und die entstehenden Risse dann den Isolator quasi kurzgeschlossen haben.


Tim
Da ich die Alt-Japaner lieber "fetter" eingestellt habe, ist mir immer mal wieder eine normale neue! NGK abgesoffen.
Auch wenn ich diese mit den Bunsenbrenner bearbeitet habe, hatten die Kerzen eine Schuß weg.

Mit den Iridiums hatte ich keine Probleme mehr.

Das was Du schreibst leichtet mir auch ein.

Ein Bekannter meinte das bei den normalen NGKs sehr große Qualitätsunterschiede (Gut bis Müll) ausgeliefert werden, ob es stimmt weiß ich nicht.

Ich wird es mal mit den Iridiums probieren.
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jan
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von jan »

Goldstar hat geschrieben:
jan hat geschrieben: über einem Pint (= ein knapper halber Liter) liegen.
Erzähl das mal einem Engländer, der steinigt dich :facepalm2:

hättest du geschrieben " etwas mehr als ein halber Liter" wäre alles ok gewesen
Ja, sorry, ich war beim US-Pint - das sind die besagten ca. 0,47 Liter.

@ Emmeran: Trotz meiner irreführenden Größen - richte Dich beim Befüllen des Primärkettenkastens nicht nach irgendwelchen Mengenangaben, sondern wirklich danach, ob die Kette unten im Öl liegt und das Öl gerade so über die Unterkante der "Inspektionsluke" kommt. Dann ist es genug. Du musst dann nicht noch nach Einschrauben des Inspection Covers einen viertel Liter hinterhergießen.

Cheers, Jan
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Norton-N15
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton-N15 »

Endlich habe ich mal wieder zeit gehabt an der Norton was zu machen.

Ich habe jetzt nur ca 150ml in den Primärkasten gefüllt so das die Kette halb im Öl ist.

Das Bike habe ich gerade gestellt.

Vor der Probefahrt Öl kontrolliert, natürlich fast alles in den kurbeltrieb gelaufen...... ](*,)

Öl Abgelassen und in den Öltank gefüllt.

Die Norton ist gut angesprungen und die ersten KM haben viel Freude gemacht.... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: .

Jetzt sind es nur noch zwei Tropfen gewesen, die nach der Probefahrt auf den Boden getropft sind. :ebiggrin:

Die Bremsen müssen noch eingestellt werden , aber ansonsten bin ich hoch zufrieden.

Bitte jetzt keine Diskussionen.... :mrgreen: :mrgreen:

Ich werde eine Ölhahn einbauen, mir sind die Vor-und Nachteile bewußt!!!!!!!!

Da ich nur sporadisch fahre bin ich es leid, immer wieder das Öl abzulassen und in den Öltank zu füllen.

Ja ich bin mir sicher das ich einen Absperrhahn will. :pfeiffen: :pfeiffen:

Ich werde mir was einfallen lassen das ich das öffnen das Hahnes nicht vergessen kann. :wink:


Jetzt kurz meine Frage, die vordere Leitung ( Öltank außen) wie auf den Bild, mit dem großen Anschluss müsste ja der Zulauf sein, der abgesperrt werden müsste oder???

k-Ölleitung (2).JPG
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von chinakohl »

Glaub`ich eher nicht.
Bei einer Trockensumpfschmierung sollte das Förderverhältniss der Förderpumpe zur Rückförderpume 1:2 sein (es sollte immer möglich sein, doppelt so viel Volumen zurück zu fördern als zugefördert worden ist. Damit wird sichergestellt das der Öltank nicht leergepumpt wird und sich das Ölvolumen im Kurbelgehäuse ansammelt).
Ausserdem wird die Saugleitung drucklos sein (da dort das Öl von der Förderstufe der Ölpumpe im Motor angesaugt wird), während die Rücklaufleitung unter Druck steht (da dort das Öl von der Druckstufe zum Ölreservoir zurückgefördert wird).
Ergo wird die dickere Leitung (mit der druckstabilen Verschraubung) die Rücklaufleitung sein und die dünnere Leitung (mit den einfachen Klemmschellen) die Saugleitung zur Ölpumpe.

MfG
Arvid
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton »

Hallo Emeran.

Ich hab an meinen Nortons immer Champion N7YC genommen und damit nie Probleme gehabt. An meinem Domi waren NGKs drin und der war damit recht empfindlich bei Warmstart und dazu exakt eingestellten Vergasern. Mit den Champion geht das einfach. Und den Elektrodenabstand bei Magnetzündung immer schön klein machen, 0,4mm.
Die Diskussion um Iridiumkerzen kenne ich von den Ducatisti. Da wird vom Allheilmittel für alle Probleme schlechten Motorlaufes bis zur absoluten Nutzlosigkeit alles berichtet. Und auch in meiner Ducati fahre ich Champion und die läuft damit auch schöner und springt besser an, als mit den NGKs.
150 ccm Öl im Primärkasten halte ich mal für etwas reichlich, weil bei den Nortons der Primärkasten deutlich länger ist und bis zur Standschraube passen da mal grade 130 ccm rein. Die Pirmärkette darf nicht im Öl stehen, die peitschende Kette sollte nur ins Öl "dippen". Die Kupplung mag so viel Öl im Primärkasten jedenfalls nicht. Das Öl sollte halt ein nicht zu dickes Öl sein, mit dem eine Ölbadkupplung auch zurecht kommt, Stichwort JASO MA. Der Primärkasten hat mit Sicherheit auch eine Standschraube, mit der der Ölstand getopt wird.
Wenn in so kurzer Zeit der Motor mit Öl volläuft, dann liegt nahe, daß da doch irgendwas faul ist. Eine Ursache könnte eine fehlende Papierdichtung zwischen Ölpumpe und Motorgehäuse sein. Als Folge könnte dann der Gummipilz auf der Pumpe, der die Pumpe zum Steuergehäusedeckel abdichtet, mit zuwenig Vorspannung sitzen.
Wenn Du jetzt von der Steuerseite auf den Motor schaust, dann ist auf der linken Seite des Steuergehäuses das Manifold mit den Ölanschlüssen in Richtung Öltank. Der äußere Anschluß ist die Zuleitung, der innere die Rückleitung. Wenn Du das weist, kannst Du die beiden Ölschäuche zum Öltank rückverfolgen und weist was Zu- und Rückleitung ist.
Der entschiedenste Gegner eines Ölhahnes ist ja meine Wenigkeit. Aber die von mir erdachte Lösung mit dem Kugelventil ist ja bei den kleinen Anschlüssen des Matchless-Öltanks nicht machbar. Wenn Du jetzt wirklich einen Ölhahn einbaust, dann würde ich einen mit einem solch langen Knebel nehmen, der dann so weit rausschaut, daß der beim Ankicken zwangsläufig im Wege ist. Vielleicht nicht gerade die schönste, aber funktionellste und somit sicherste Lösung.
Nur so als Anekdote: bei meinem Domi hat der Vorbesitzer auch einen Ölhahn dran gebaut und dann vergessen. Der hat dann ein Pleuel abgerissen, daß ist zum Gehäuse raus, hat das Hemd vom Zylinder weggeschlagen und zu guter letzt das Magnetgehäuse auch noch zerstört!
Drum merke: das abgerissene Pleuel ist dann am Ende noch der kleinste Schaden!

Das viele Öl im Primärkasten ist Öl, welches vom vollen Motorgehäuse am Wellendichtring der Kurbelwelle vorbei in den Primärkasten gelaufen ist. Wenn Du das Problem Wetsumping auf irgendeine Weise löst (Ölhahn), dann sollte das auch keine Rolle mehr spielen. Ob der Wellendichtring an der Kurbelwelle dann 100%ig dicht ist, oder nicht, spielt dann keine Rolle. Ich würde das erst mal ignorieren.

Im Getriebe würde ich ein Getriebeöl SAE80 nehmen. Und wenn Du die Ablaßschraube schon mal draussen hast, mach einen kleinen Stabmagneten rein, oder kauf Dir die Ablaßschraube mit Magnet bei Joe Seifert. Tut den Getrieben gut.

Gruß. Martin.
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Tim
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Tim »

Norton-N15 hat geschrieben:Ich werde mir was einfallen lassen das ich das öffnen das Hahnes nicht vergessen kann. :wink:
:facepalm2: Schtümpt, das haben all die anderen Ölhahnmotorenkiller ja vergessen. So'ne Deppen aber auch .... :twisted:


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Gerd

Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Gerd »

Der entschiedenste Gegner eines Ölhahnes ist ja meine Wenigkeit. Aber die von mir erdachte Lösung mit dem Kugelventil ist ja bei den kleinen Anschlüssen des Matchless-Öltanks nicht machbar. Wenn Du jetzt wirklich einen Ölhahn einbaust, dann würde ich einen mit einem solch langen Knebel nehmen, der dann so weit rausschaut, daß der beim Ankicken zwangsläufig im Wege ist. Vielleicht nicht gerade die schönste, aber funktionellste und somit sicherste Lösung.
Oder den Knebel mit der Zündung verbinden, unterbrechen oder wie auch immer, das ist noch sicherer, weil: man kann ein Motorrad auch starten ohne zu kicken :mrgreen:
Oder jemand dreht bei laufendem Motor mal den Hahn zu. Schon mal während der Fahrt mit Sprithahn gehabt, man war das lustig. :twisted:
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton »

Was macht ein Motorrad im Regelfall unzuverlässig?
Die Elektrik.
Und genau bei einem solch heiklen Problem soll man sich darauf verlassen?
Damit baut man nur noch eine Fehlerquelle mehr mit ein.

Gruß. Martin.

Ölhahn ist einfach eine Scheißidee! :bindagegen: :abgelehnt: :steinigung:
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Tim
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Tim »

Norton-N15 hat geschrieben:
Jetzt kurz meine Frage, die vordere Leitung ( Öltank außen) wie auf den Bild, mit dem großen Anschluss müsste ja der Zulauf sein, der abgesperrt werden müsste oder???
Die Zulaufleitung ist unten am Motor die vordere, die Rücklauf entsprechend die hintere. Ist einfacher zu identifizieren.

You have been warned. :roll: :wink:


Tim
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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Phil »

Norton hat geschrieben:...Ölhahn ist einfach eine Scheißidee! :bindagegen: :abgelehnt: :steinigung:
Jooo, das kann ich nur mit unterschreiben. Bevor ich einen Dercks-Ölhahn da anbauen würde, da würde sogar ein Jehova-Ventil in Betracht ziehen.
Die finde ich zwar auch eher zweifelhaft, aber sie sind IMHO weniger fehleranfällig. :shock: :shock: :shock:

Sinnvoller erschiene mir aber die Überarbeitung der Ölpumpe zur Minimierung des Durchsickerns und eben die regelmäßige bestimmungsgemäße Nutzung der Möhre.... To be used as the makers intended....

Schöne Grüße

Ph.
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Re: AW: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Stefan »

Tim hat geschrieben:
Norton-N15 hat geschrieben:Ich werde mir was einfallen lassen das ich das öffnen das Hahnes nicht vergessen kann. :wink:
:facepalm2: Schtümpt, das haben all die anderen Ölhahnmotorenkiller ja vergessen. So'ne Deppen aber auch .... :twisted:


Tim
Du gibst nicht auf oder?:lol:
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Re: AW: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Tim »

Stefan hat geschrieben:Du gibst nicht auf oder?
Erst wenn die Suppentaler umgezogen sind in diese ominöse "schönste Stadt", von der die immer faseln. Oder wahlweise, wenn die Hölle gefriert. :mrgreen:



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Re: Norton N15 CS Wiederinbetriebnahme

Beitrag von Norton »

Es gibt doch auch diese Kugelventile, die man in die Ölleitung fliegend einbaut. Die Dinger sind ja nicht mal teuer und haben einen zweifelhaften Ruf, weil da auch welche dabei sind, die entweder nicht richtig schließen, oder nicht öffnen und schon Motorschäden verursacht haben. Man kann so ein Ventil aber recht einfach auf Funktion prüfen.
Man steckt auf der Öltankseite einen 1,5m langen transparenten Schlauch (PVC-Schlauch) drauf, hängt das Ventil daran auf und befüllt den Schlauch mit Diesel. Das Ventil sollte dann eine Säule von 0,6 - 1,1m halten und wirklich dicht schließen. Dann ist man auf der sicheren Seite und hat eine sichergestellte Funktion. Meine Ventile überprüfe ich auf dem gleichen Weg und das Werte, mit denen das funktioniert. Sollte das Ding nicht hinhauen, kann man immer noch die Feder mehr vorspannen, oder die Bohrung tiefer setzen. Die Dinger sind ja irgendwie zerlegbar.
Ein Kugelventil macht so ein Motorrad auf jeden Fall mal um einiges gebrauchsfähiger, weil man sich um das Thema Ölstand im Öltank keinen Kopf mehr machen muss und sieht allemal unauffälliger aus, als so ein Fremdkörper wie ein Ölhahn.

Gruß. Martin.
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