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Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 12:26
von Towner
ALI-801 hat geschrieben:Und warum kommt meine 48T ohne so etwas aus?
Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, weshalb die kein 3. Fin-Problem hat.

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 12:37
von Towner
Das Ventil ist in seiner Wirkung nicht unumstritten. Ich kann nur sagen, dass es an meiner Kiste und der Maschine von einem Kumpel deutlich was gebracht hat. Und bevor ich da tausende Euro in irgendwelche gebrauchten oder neuen Köpfe investieren würde, ist das eine Option.

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 12:58
von Martin
ALI-801 hat geschrieben:Ich wusste nicht, dass eine Schieblehre nicht Schieblehre genannt werden darf.

Ich zähle mich somit zu den unbelehrbaren.

Gruß
Uwe
Wo hat hier außer Dir jemand einen Hinweis darauf gegeben, dass man das nicht nennen darf? :gruebel: :nixweiss:

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 13:44
von Tim
ALI-801 hat geschrieben: Mein Motor kann nicht nur ausatmen, er kann auch ansaugen. Wollte eigentlich etwas selber stricken, z.B.mit einer Kugel aus ner Maus.
Wenn Du ein Rückschlagventil meinst, such mal nach Reed - alles andere ist zu träge.
Dieser Nortonkopf ist ja eigentlich in seiner Einteiligkeit ein Kunstwerk, nur die Oberflächen sind ein einzieger Schrott.

Zeittypisch völlig okay....

Norvil ist doch Hemmings Firma, oder ?
Nein, im Gegentum. Norvil ist Les Emerey und Hemmings ist Hemmings. Die haben sich mal über die Rechte an der Marke Norvil gekloppt. Hemmings hat allgemein einen guten Ruf, Les E. hat auch einen Ruf ....
Habe noch keinen gefunden der mir den Begriff Fullauto im Zusammenhang mit dem Kopf erklären konnte.


Fullauto ist der Nick und inzwischen auch der Name der Firma eines Australiers, der sich wieder jeden kaufmännischen Sinnes daran gemacht hat, den Norton-Kopf neu aufzulegen. Gegossen und bearbeitet wird das von zwei Motorspocht-Zulieferern in AUS, Material ist angeblich 7075-Guss.

Tim

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 14:10
von Towner
Martin hat geschrieben:
ALI-801 hat geschrieben:Ich wusste nicht, dass eine Schieblehre nicht Schieblehre genannt werden darf.

Ich zähle mich somit zu den unbelehrbaren.

Gruß
Uwe
Wo hat hier außer Dir jemand einen Hinweis darauf gegeben, dass man das nicht nennen darf? :gruebel: :nixweiss:
Ruuuuhig Brauner .... 8)

War in einem verlinkten Thread erwähnt:
Phil hat geschrieben:Ich habe es mal aufgeschraubt, ein pic gemacht und zum Größenvergleich eine Schieblehre (ja, ich weiß, dass das Messschieber heißt) dazugelegt.

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 14:17
von jan
Atlas750 hat geschrieben:wieder jeden kaufmännischen Sinnes
Gegen = Wider.

Und bitte im Akkusativ, "Gegen wen oder was?" Wider jeden kaufmännischen Sinn.

Oder?! :mrgreen:

Cheers, Jan

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 14:27
von Towner
Watt schon widder dem Dativ sein Feind ... :bandit:

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 15:25
von ALI-801
Hallo Ralf

ist doch klar, wer mit 2000 u/min. losfahren und bei 3000/ 4000 schalten will, braucht keine größeren Einlässe,
aber der RH4 scheint aber auch schon ein ganz toter Vogel zu sein.
Kann überhaupt schon alle Rippen sehen die ihm fehlen ?

Hallo Martin,

wenn Du hier der Gralshüter bist,
dann erklär mir bitte, wie ich Bilder anhängen bzw. an eine eine persönl. e-mail packen kann.
Ich bin wieder zu bl. nen Eimer W. umzuk....

Gruß
Uwe

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 15:30
von Martin
Ich bin nicht der Gralshüter. Diesen zweifelhaften Ruf darf sich jemand anders anheften.

Bilder hängst Du ganz einfach an, indem Du unter dem Textfenster hinunter scrollst. Dann kommst Du auf Registerkarte "Dateianhang hochladen"
Die klicken und dann wie im Windows Standard Datei auswählen und hochladen.
Wenn Du die Funktion "Schnellantwort" nutzt, musst Du erst unterhalb des Fensters auf "Vollständiger Editor" klicken.
Gruß, Martin

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 18:00
von Fast Franz
ALI-801 hat geschrieben:Hallo Biker,
zum einen würde es mich freuen, wenn sich die MKIII-Fahrer mal zu erkennen geben würden.
Weder Literatur und auch die Fahrer älterer 850er können einem bei so viel“anders“ oft
nicht weiterhelfen.
Vorranging muss ich mit dem undichten Zylinderkopf weiterkommen.
Während Mick Hemmings Reklame für seinen Kopf macht: „ Nie wieder Oil auf der dritten Rippe“,
ist das Problem für die Herren Seifert und Kolani noch unbekannt .
Traupel u. Cordes ist das Problem bekannt, aber eine Lösung ?

Das ist eindeutig auch eine Sache der Wärmeausdehnung.
Bei 30 km um den Pudding bleibt alles trocken.
Nach 200 km sind 3 Rippen am Schwimmen und die 4. darüber hat auch die ersten Flecken,
und selbst der Primärdeckel ist dann schon korrosionsgeschützt.
Wo sollte das Oel seinen Weg finden. Gibt es erfolgreiche Reparaturen?
Wie ist die Einschätzung einen intakten Kopf zu bekommen, gebraucht oder old stock?
Wie könnte man einen Kopf überprüfen, damit sich nicht eine Leiche zur andern gesellt.
An diese Sprays , die Risse farblich sichtbar machen ? In 30 mm tiefen Kühlrippen,
und wo wir ja auch noch Wärmeausdehnung simulieren müssen???
Ich habe meinen Kopf auf die Einlassseite gelegt, und die unteren Kühlrippenzwischenräume
zwischen den Auslässen mit Petroleum gefüllt, nach 1 Woche fehlt nix, weder versickert noch verdunstet.
Ich war so weit und wollte den G. Wilhelm Motor kaufen, wollte das mit meinem Urlaub
verquicken und kam dann zu spät.

Hat sich schon jemand den Norvil-Kopf gegönnt, oder sich zumindest damit beschäftigt?
So ganz ohne Innereien, und meine Ventile sind auch noch fertig, ein sehr preiswertes Angebot!!!
Wie ist das Oberflächen-Finnisch? Gibt es irgendwo Erfahrungen / Bilder?
Dank im Voraus!
Mit weiteren Themen wird gedroht. Gruß Uwe

Ich hab auch so einen sch :saddev: Zylinderkopf. Das wildeste Kopftunig ist das verschließen der Fehlstellen im Guß der Kalotten
Es sind bei mir auch die 3 untersten Rippen, die im Öl schwimmen inkl. Konserviereung des vorderen Rahmens nebst Isolastik und unteren Gehäusedeckeln.
Mein Motorradmann meines Vertrauens sagte dazu: untere Rippen trocken, dann läuft es durch den hinteren Ventildeckel bergab durch die beiden Kopfhälften nach vorne. Das wäre ja auch zu schön einfach.
untere Rippen am Kopf naß: dann hat der Kopf im allgemeinen einen Riss im Bereich des Stößelkanals, und der läßt sich mit vertretbaren Auffwand nicht schweißen. Ein bisschen fummelig ist die provisorische Lösung in dem Bereich Sauffähiges geeignetes Material in dir Rippen zu schieben.
Oder aber das besagte Ventil einzubauen. Nach dem ich das Reedventil vom XS650 Shop nicht vernünfig verbaut kriege (Anschlußweite und Position der Anschlüsse, ) hab ich mir ein Ventil von VW(auch aus diesem Forum )besorgt. das Paßt zumindest. Will es jetzt einbauen und ausprobieren.

Also wenn einer sowas schweißen kann und auch schon mal gemacht hat, wären viele für die Adresse dankbar

Gruß Franz

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 19:10
von Towner
Fast Franz hat geschrieben: Nach dem ich das Reedventil vom XS650 Shop nicht vernünfig verbaut kriege (Anschlußweite und Position der Anschlüsse, ) hab ich mir ein Ventil von VW(auch aus diesem Forum )besorgt. das Paßt zumindest. Will es jetzt einbauen und ausprobieren.
Ich hab noch eins bei HNW bekommen, wo Ein- und Auslass in 90°- Winkel zueinander stehen (Der hat auch den Fullauto-Kopf).
Man sollte mal anfragen, ob der noch die alte 90°-Version auf Lager hat.
http://www.hollandnortonworks.eu/?lang=EN&page=10
Ziemlich unten auf der Seite.

Hier das Montagebeispiel:
Bild

Die neuen aus dem XS650 Shop haben so einen komischen Winkel zwischen Ein- und Auslass.

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Freitag 8. August 2014, 19:16
von Domi-650SS
Ich hatte vor Jahren einmal ein Problem mit Oelverlust am Kopf RH6 (nicht MKIII). Darauf liess ich den Kopf reparieren. Unter Anderem neue Ventilführungen. Seit damals: nie mehr Oelspuren da wo's keine haben sollte.
Fritz

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Samstag 9. August 2014, 08:28
von ALI-801
Kopf (4).JPG
Gralshüter ist in meien Augen etwas positives
wieder u. wider oder das selbe und das gleiche,
ich glaube das Forum hat einfach zuviel Tempo für solche Feinheiten.

Ralf/
welches Ventil wills Du denn jetzt bevorzugen ?
Das von dem Ami-Laden , sind die Querschnitte denn passend? bei Bremse denke ich mehr so an 4 - 6 mm.
Oder das Metallding von XS? Mir wäre der Anschlusswinkel egal.
Sollte doch irgendwo für Schläuche mit innen 8- 12 mm sein.
Und warum sind die Dinger umstritten?

Fritz /
was hat man denn an Deinen Kopf sonst noch gemacht ?
Sitze und Führungen, auf Ölmengen oder Drücke im Kopf hat das doch keinen Einfluss.

Ich habe mich nochmal am Bild versucht.
Man kann sehen, dass die rechte Seite die siffigere ist.
Uwe

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Samstag 9. August 2014, 10:05
von ALI-801
Ich könnte Euch auch noch von einem Experiment erzählen.

Ich habe einen kurzen Schlauch und einen kleinen Trichter auf den Ölzugang am Kopf gesteckt
und mit Petroleum gefüllt.
Rechts, die Hohlschraube mit Unterverteilung nach links : keine Sekunde und der Trichter ist leer.
Links, die ja nur bekommt was ihr die rechte Seite übrig lässt : Nach Tagen noch keine Verluste.

Auch meine Einwegspritz mit der Gummispitze von der Feuerzeuggasflasche - (eines meiner Lieblingswerkzeuge)
direkt in die mittige Unterverteilung je Seite.
Das Petroleum landet im Gesicht, so ein Straudruck auf der linken Seite.
Ich habe da meine Theorie, möchte aber erstmal Eure hören.

Gruß Uwe

Re: 850 MK III - Kopf porös oder gerissen

Verfasst: Samstag 9. August 2014, 10:57
von Domi-650SS
ALI-801 hat geschrieben:
Fritz /
was hat man denn an Deinen Kopf sonst noch gemacht ?
Sitze und Führungen, auf Ölmengen oder Drücke im Kopf hat das doch keinen Einfluss.
Uwe
Es wurden alle Ventilführungen ausgewechselt und natürlich die Ventile eingeschliffen.
Das Problem war auch auf der rechten Seite. Am Auslass waren Oelspuren sichtbar. Auf welcher Rippe sich das manifestiert hat weiss ich nicht mehr.
Fritz