Heiko Behrens?Norton Motors hat geschrieben:L
Andere Norton-Leute, zu denen man nach meiner Kenntnis gehen kann, sind Hartmut Weidelich und Dieter Cordes- beide nicht in unmittelbarer geographischer Nähe zum Chiemsee.
Grundsätzlich hat Norton/Martin ja schon was gesagt @Rüdi
Also grundsätzlich hast Du Recht, dass ein Motor ein Motor ein Motor ist... Das Problem ist heutzutage, dass das HANDWERK des Motoreninstandsetzers ausstirbt.
Alles was heute gemacht wird ist Maschinenarbeit. Bei heutigen Baugruppen mag das alles gehen, gleichbleibende Serienqualität etc.
Dort, wo man HAND anlegen muss kommt es auf Erfahrung an, etwas, das heute nicht mehr breit gefächert ist. Und dann muss der Instandsetzer auch mal glauben, was er nicht weiß.
Es fängt schon an mit dem Laufspiel 12/100. Da sagen Dir heute die Instandsetzer um die Ecke,dass das nicht sein kann, viel zu groß, 8/100 passt immer... Und Zack hast Du es wieder.
Oder der Typ in Osnabrück, der für mich letztens (zum letzten Mal übrigens) eine Welle schleifen sollte. Die Maschine war zu groß, so dass er nicht ordentlich anfahren konnte. Nach eigener Angabe musste er "tricksen"...
Die, die in der Szene rumwuseln haben ihre Erfahrung mit den Besonderheiten unserer Twins, dann sollte man sie auch nutzen.
Und die Post ist ja mittlerweile dank Konkurrenzdruck durchaus nutzbar.
In diesem speziellen Fall, Guss schweißen, das können mittlerweile echt nicht mehr viele Betriebe.
@Joe: Mittlerweile habe ich über dieses Forum mehrere Bilder gebrochener Zylinder gesehen.Das scheint also gar nicht ein so exotisches Problm zu sein.
Wäre es da für Andover Norton nicht an der Zeit, mal ne Serie Zylinder aufzulegen? Die sollten doch durchaus auch für ne ordentliche Mark verkäuflich sein?
Und Pleuel gleich mit? Wobei die ja ein deutlich kleineres Problem sein sollten als Züllinder...