Oelkühler an einer Norton ?

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Norton Motors
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton Motors »

Richard Negus empfiehlt Einbereichsöl für Commando-Motoren.

Was ist das für ein Depp? :facepalm2:

Richard baute persönlich die zuverlässigsten Norton-Commando-Langstreckenrennmaschinen der Norton-Renngeschichte (u.a.Spa 24Std mit über 100mph SCHNITT).
Richard überholte in den 80ger Jahren auf Kulanz bei Norton Motors Ltd, Shenstone, einen Commando-Motor, der dann dokumentiert über 100.000 km ungeöffnet im Alltagsbetrieb lief (Zweitbesitzer ist ein Kunde von mir).
Richard war Konstrukteur und am Ende Chief of Motorcycles bei Norton Motors Ltd in der Wankelära.

Was weiß der Depp schon davon........... Gahnich um kümman! :mrgreen:

Und was besagen schon unzählige Kilometer auf Commandos auf Rennstrecke und Strasse, die meine Kinder, Freunde, und ich im Laufe der letzten 35 Jahre abgespult haben.......... Nix! :schlaumeier:
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Martin
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Martin »

Joe! Neue Schallplatte kaufen! Die Alte ist abgenudelt (also die Schallplatte, nicht Deine...äh :versteck: ) Danke :mrgreen:
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Craig Vetter
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Towner
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

Ich halte Joe's Einwand in dem Zusammenhang schon für angebracht. Die Öltemperatur in der Commando ist schon ein oft diskutuertes Thema. Und da ist es unumstritten, dass Einbereichsöl dabei standfester ist. Nicht umsonst, wird das Öl auch oft im Renneinsatz verwendet. Es war ja auch nicht von 50er Öl, sondern von 40er Öl die Rede. Das 50er wäre allenfalls bei den aktuellen Aussentemperaturen sinnvoll. Für den Ottonormal-Fahrer, der alle 2 Jahre oder nach 3000 km das Öl wechselt ist 20W50 sogar besser, da es bessere Kaltlaufeigenschaften hat. Bei höherer Beanspruchung würde ich auf jeden Fall das Einbereichsöl einem Ölkühler vorziehen.

Ralf
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton »

Norton Motors hat geschrieben:Richard Negus empfiehlt Einbereichsöl für Commando-Motoren.

Was ist das für ein Depp? :facepalm2:

Richard baute persönlich die zuverlässigsten Norton-Commando-Langstreckenrennmaschinen der Norton-Renngeschichte (u.a.Spa 24Std mit über 100mph SCHNITT).
Richard überholte in den 80ger Jahren auf Kulanz bei Norton Motors Ltd, Shenstone, einen Commando-Motor, der dann dokumentiert über 100.000 km ungeöffnet im Alltagsbetrieb lief (Zweitbesitzer ist ein Kunde von mir).
Richard war Konstrukteur und am Ende Chief of Motorcycles bei Norton Motors Ltd in der Wankelära.

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Und was besagen schon unzählige Kilometer auf Commandos auf Rennstrecke und Strasse, die meine Kinder, Freunde, und ich im Laufe der letzten 35 Jahre abgespult haben.......... Nix! :schlaumeier:
Was alles nicht das Gegenteil beweißt, daß ein Norton Motor mit Mehrbereichsöl nicht das gleiche erreicht!
Mein Atlas geht jetzt auch gegen die 70000km, Kopf überholt, wird aber wohl nicht am Öl gelegen haben. Und er wirds wohl noch ne Weile machen.
@Towner: Die Nortons haben kein heißes Öl, da sag ich nur Boxer! Die fährt auch keiner mit Einbereichsöl, all die heißen Ducatis, Kurbelwellen als Rollen (Hauptlager), Pleuel als Gleitlager, Öl/Luftgekühlt, sogar ein Getriebe dran, welches das Öl noch zerschert, auch kein Einbereichsöl, KTM Einzylinder, Leistung ohne Ende, Rollenlager überall, auch kein Einbereichsöl.
Die müßten alle sterben! Tun sie aber nicht!
Die Königswellen Ducatis, Einbereichsöl, wegen den Lagern und dem Primärtrieb! Was ist passiert, alle haben sie ihr Leben ausgehaucht, da hat keine länger gehalten. Wahrscheinlich hätte man denen mit ein paar kräftigen Magneten als Spänefänger und einem modernen Öl geholfen und nichts kaputt gemacht.
Sorry, für mich ist das Schnee von gestern. Problematisch zu kriegen, teuer und veraltet.
Was nützt das kalte zähe Öl dem Motor beim Anlassen, wenn der exorbitante Öldruck am Überdruckventil am Motor vorbei im kleinen Kreislauf rotiert? Gar nichts! Grade da ist eine schnelle druchölung wichtig.
Wofür hat man jahrzehntelang Mehrbereichs- und Leichtlauföle überhaupt entwickelt?
Hätte man sich dann ja auch sparen können.
Die Norton Motoren sind für mich moderne Motoren und kommen deswegen mit modernen Ölen auch prima klar. Grade wenn man einen Motor frisch gemacht hat, die Sludgetrap sauber gemacht und keinen alten Ölschlamm mehr drin hat, einen Ölfilter und am besten noch zwei Magnete in die Ablaßschraube im Öltank und die Ablaßschraube im Gehäuse platziert (wie Joe sie anbietet), kann man getrost modernes Öl verwenden. Möglichkeiten Fehler einzubauen gibts noch ganz andre, dann liegts aber nicht am Öl. Wer mißt nach einer Motorüberholung schon den Öldruck und korrigiert dann das Überdruckventil?

Ach ja, und Hauptlager mit Polyamidkäfig hab ich auch drin. Sollte man ja angeblich auch nicht verwenden.

Gruß. Martin.
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von István »

Hallo !

Apropo Öldruck . Ich habe in der Tank eingebaute Ölmanometer . Was ist die richtige Öldruck beim eine Norton mit der original ( alte ) Ölpumpe ?

MfG.:

István
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Klaus Thoms
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Klaus Thoms »

Norton hat geschrieben:
Norton Motors hat geschrieben:Richard Negus empfiehlt Einbereichsöl für Commando-Motoren.


Was alles nicht das Gegenteil beweißt, daß ein Norton Motor mit Mehrbereichsöl nicht das gleiche erreicht!
Mein Atlas geht jetzt auch gegen die 70000km, Kopf überholt, wird aber wohl nicht am Öl gelegen haben. Und er wirds wohl noch ne Weile machen.
@Towner: Die Nortons haben kein heißes Öl, da sag ich nur Boxer! Die fährt auch keiner mit Einbereichsöl, all die heißen Ducatis, Kurbelwellen als Rollen (Hauptlager), Pleuel als Gleitlager, Öl/Luftgekühlt, sogar ein Getriebe dran, welches das Öl noch zerschert, auch kein Einbereichsöl, KTM Einzylinder, Leistung ohne Ende, Rollenlager überall, auch kein Einbereichsöl.
Die müßten alle sterben! Tun sie aber nicht!
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Sorry, für mich ist das Schnee von gestern. Problematisch zu kriegen, teuer und veraltet.
Was nützt das kalte zähe Öl dem Motor beim Anlassen, wenn der exorbitante Öldruck am Überdruckventil am Motor vorbei im kleinen Kreislauf rotiert? Gar nichts! Grade da ist eine schnelle druchölung wichtig.
Wofür hat man jahrzehntelang Mehrbereichs- und Leichtlauföle überhaupt entwickelt?
Hätte man sich dann ja auch sparen können.
Die Norton Motoren sind für mich moderne Motoren und kommen deswegen mit modernen Ölen auch prima klar. Grade wenn man einen Motor frisch gemacht hat, die Sludgetrap sauber gemacht und keinen alten Ölschlamm mehr drin hat, einen Ölfilter und am besten noch zwei Magnete in die Ablaßschraube im Öltank und die Ablaßschraube im Gehäuse platziert (wie Joe sie anbietet), kann man getrost modernes Öl verwenden. Möglichkeiten Fehler einzubauen gibts noch ganz andre, dann liegts aber nicht am Öl. Wer mißt nach einer Motorüberholung schon den Öldruck und korrigiert dann das Überdruckventil?

Ach ja, und Hauptlager mit Polyamidkäfig hab ich auch drin. Sollte man ja angeblich auch nicht verwenden.

Gruß. Martin.
:biggthumpup:

Aber hat keinen Zweck , Einbereichsöl Fundamentalisten sind Beratungsresistent , die raffen nicht mal das ihr dickes Öl eben nur im kalten Zustand dick ist , also beim parken hat das echte Vorteile.... ](*,)

Das ist in meiner "Branche" genau so schlimm :roll: :roll:
Gott schütze mich vor meinen Freunden , mit meinen Feinden werde ich schon allein fertig .
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Martin
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Re: AW: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Martin »

Sagt der Zündkontaktfundamentalist :mrgreen:
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Craig Vetter
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Ralph G.Wilhelm
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Ralph G.Wilhelm »

Klaus Thoms hat geschrieben:
Das ist in meiner "Branche" genau so schlimm :roll: :roll:
welche :?:
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton »

Vor allem, weil ja im alten Orginalhandbuch sogar 20W50 neben Einbereichsöl angegeben ist.

Gruß. Martin.
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Norton Motors
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton Motors »

Vor allem, weil ja im alten Orginalhandbuch sogar 20W50 neben Einbereichsöl angegeben ist.
Aus Marketinggründen. Schon damals gabs praktisch kein Einbereichsöl an der Tankstelle mehr, und man wollte ja Motorräder verkaufen. Auskunft von jemandem, der damals dabei war.
Aber ist vermutlich genauso richtig, wie daß ne "Combat" 65 PS hat....... Träumt weiter. :facepalm2:
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Martin
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Martin »

Norton Motors hat geschrieben:
Vor allem, weil ja im alten Orginalhandbuch sogar 20W50 neben Einbereichsöl angegeben ist.
Aus Marketinggründen. Schon damals gabs praktisch kein Einbereichsöl an der Tankstelle mehr, und man wollte ja Motorräder verkaufen. Auskunft von jemandem, der damals dabei war.
Aber ist vermutlich genauso richtig, wie daß ne "Combat" 65 PS hat....... Träumt weiter. :facepalm2:
Sorry Joe. Aber das ist doch Quatsch...
Aus "Marketinggründen" geben die was frei, das dem Motor schadet... Ja ne is klar :mrgreen:
Jede Triumph kommt mit 20W50 gut klar. Warum sollte das bei den Nortons anders sein? Gleiches Prinzip: Gleitlagerschalen an den Pleueln, Wälzlager an den Stümpfen. Stoßstangen mit unten liegenden Nockenwellen.
Das ist doch kein Geheimnis.
Dass Du und Deine ganze Sippschafft seit 1743 täglich 24 Stundenrennen auf den Commandos abreißt und mit 80er Einbereichsöl gute Erfahrungen habt, heißt im Umkehrschluss doch nciht, dass ein 20W50 schlechtere Ergebnisse gebracht hätte.
Bei Mehrbereichsöl ist der Wechselintervall sicher wichtiger als beim Einbereichler. Aber sonst?
Vielleicht hilft auch meinem Herrn S. mal ein wenig Erkenntnis, dass es nicht immer nur eine richtige Lösung für ein (Nicht)Problem gibt und auch andere Leute durchaus etwas Erfahrung haben, die man gut neben Deiner stehen lassen könnte.
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Craig Vetter
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton »

Die Langstreckenerfahrung und die Sachkenntnis von Richard Negus in Ehren, aber sind die Erkenntnisse aus einem Langstreckenrenneinsatz wirklich auf ein Straßenmotorrad umzumünzen? Der Langstreckenrenner kriegt frisches Öl, wird angewärmt, ohne Last, an die Startlinie gestellt, spult sein Rennpensum unter nahezu gleichbeibenden Bedingungen, kalt wird es da vorerst nicht mehr, quert die Ziellinie und wird für den nächsten Einsatz vorbeitet, den er wieder mit frischem Öl angeht.
Das Straßenmotorrad wird im Kurzstreckenverkehr bewegt, steht längere Zeit, dann mal übers Wochenende, der ein oder andere fährt damit sogar noch in den Urlaub, Öl wird kalt, warm, heiss, Kondenswasser, beim warmfahren auch schon mal Last.... einfach eine ganz andre Nummer.
Nortons sterben an anderen Dingen, Ölhähne zum Beispiel, Montagefehler, Wartungsfehler.... aber nicht an Mehrbereichsöl.

Was hilft es, wenn man zwar Wert auf Einbereichsöl legt, aber sich keinerlei Gedanken über die Additivierung macht. Nur ganz wenige Leute können mit den Spezifikationen überhaupt was anfangen. Wenn man ein hochadditiviertes Einbereichsöl in einen alten abgestandenen Motor füllt, am besten noch ein Motor, der ohne Ölfilter bewegt worden ist, löst das genauso die Klumpen aus der Sludgetrap wie ein Mehrbereichsöl. Da dran sterben zum Beispiel Norton Motoren.

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Re: AW: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Sagt der Zündkontaktfundamentalist :mrgreen:
...wohingegen der Einbereichsöl- und Zündmagnet-Fundamentalist darüber nachdenkt, im Sommerbetrieb von 50er Öl Abstand zu nehmen und vielleicht doch auf 40er umzusatteln. :mrgreen: :facepalm2:
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Towner
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

Hallo zusammen,

jetzt werden ja sämtliche Register gezogen. Wer fährt denn 80er Öl ? Und wer Mehrbereichsöl fährt, der sollte wohl eher um die Addtive besorgt sein, als derjenige der Einbereichsöl fährt. Die Entwicklung von Mehrbereichs- Leichtlauf- oder Synthetiköl ist für Fahrzeuge vorgesehen, die vorwiegend Wälzlager enthalten, also eher nicht Motorräder. Es hat da auch Probleme gegeben bei Japanern. Daher wurde auch die Jaso-Norm eingeführt. In meiner Triumph fahre ich nur 20W50, das diese Jaso-Norm erfüllt und auch nur deswegen, weil es eine Verbindung zum Primärantrieb gibt und ich daher gezwungen bin, das gleiche Öl im Primär zu fahren. Trotzdem hat keiner behauptet, dass 20W50 den Norton-Motoren schaden würde. Es kann allerdings nicht gewährleistet werden, dass die Additive länger als 3000km standfest bleiben. Daher waren laut Handbuch auch entsprechende Weckselintervalle vorgeschrieben.

Aber zurück zum Thema, es ging ja um Ölkühler und der wird nur bei härteren Bedingungen benötigt. Wer gemütlich über die Landstraße knattert, der braucht sich weder um Ölkühler, noch um Mehrbereichsöl Sorgen zu machen.

Hier noch eine interessante Doku über Öltemperaturen und Ölstandfestigkeit.
http://www.nortonclub.com/docs/OilTemp.pdf
Zitat aus dem Fazit:
Based on these results, I recommend a harsh-conditions servicelife of 2k miles using RedLine, or 1k miles with Mobil1.

Gruß
Ralf

P.S.: Für die Einfahrphase empfieht jeder mild legiertes mineralisches 20W50, aber niemals Synthetik - Leichtlauföl !!!
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von jan »

Towner hat geschrieben:Wer fährt denn 80er Öl ?
Porgholzhausener Provokations-Polemik. Mehr steckt nicht dahinter.
Towner hat geschrieben:Und wer Mehrbereichsöl fährt, der sollte wohl eher um die Addtive besorgt sein, als derjenige der Einbereichsöl fährt. (...) Es kann allerdings nicht gewährleistet werden, dass die Additive länger als 3000km standfest bleiben.
...die ja u.a. wohl auch dafür verantwortlich sind, dass Dreck, Abrieb u.ä. in der Schwebe gehalten und dem (Hauptstrom-)Ölfilter zugeführt werden. Wer den nicht hat, profitiert dann möglicherweise auch insofern vom Einbereichsöl, als sich der Schmodder unten in Nähe der Ablassschraube ablagert und nach der nächsten Wetsumping-Ölablassaktion im untergestellten Ölschüsselchen wiederfindet. :wink:

Ich hab´ überhaupt nix gegen ein gutes 20W-50, auch nicht in Motorrad-Antrieben, aber der o.g. Aspekt spricht m.E. durchaus - wenn auch vielleicht als einziges Argument - für Einbereichsöl. Für mich wäre es auch einfacher, ich könnte in alle meine Karren das Gleiche hineinschütten - aber so bekommen eben die alten Autos 20W-50 für Gleitlagermotoren, die Honda 20W-50 für Motorradaggregate, die Matchies 30er oder 50er Einbereichsöl (je nach Jahreszeit), die BMW´s (Auto!!) 5W-40 Synthetiköl usw.
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