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Re: Stößel tauschen ?

Verfasst: Freitag 8. März 2013, 22:24
von Phil
Norton hat geschrieben: Eine neue Nocke soll man mehrere Minuten mit ca 3000 rpm einfahren und den Motor nicht auf Leerlaufdrehzahl runter fallen lassen.
Sag' ich doch.... ;-D

Re: Stößel tauschen ?

Verfasst: Freitag 8. März 2013, 23:06
von Tim
bos´n hat geschrieben:..und...man kann vergnaddelte Stößelflächen sogar schleifen..... :pfeiffen:
Klar, aber effektiv nur die eine von vier Funktionsflächen. Wenn die Dinger in den Bohrungen klötern, könnte man natürlich Auftragsschleifen versuchen. :mrgreen:


Tim

Re: Stößel tauschen ?

Verfasst: Samstag 9. März 2013, 00:22
von Norton
Ja, die kann man überschleifen, weil die Lauffläche selbst aufgelötet und etwa zwei Millimeter dick ist. Man braucht auch nur sehr wenig runterschleifen, im Regelfall weniger als ein Zehntel. Dazu braucht man aber eine gute Flächenschleifmaschine und auch die Möglichkeit, den jeweiligen Stößel wirklich winkelgenau aufzuspannen. Die Möglichkeit, die ich gegangen bin, möchte ich aber nicht weiterempfehlen, weil ich nicht wirklich weiß, ob das fachmännisch ist. Ich weiß auch niemanden, den ich weiterempfehlen möchte. Der Betrieb der mir Stößel überschliffen hat, den möchte ich hierzu auch nicht weiterempfehlen (deswegen hab ich es dann nämlich selbst gemacht!).
Ich glaube, wenn ich schon mal einen NEUEN Zylinder hätte, dann würd ich auch neue Stößel rein stecken. Und neue Stößel dann wiederum nur mit einer neuen, oder zumindest mit einer überschliffenen und nachnitrierten Nockenwelle.

Gruß. Martin.