Seite 2 von 4
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Sonntag 6. Januar 2013, 19:45
von Tim
Martin hat geschrieben:Aber deshalb kommt ja jetzt ein 650er rein

Hm, aber auch ein Einheitsmotor, oder? Da wird sich an dem Problem mit dem Kettendurchhang nicht viel ändern.
Tim
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Sonntag 6. Januar 2013, 19:48
von Martin
Kann ich nichts zu sagen. Aber das wäre vielleicht mal ein Fall für eine federbelastete Umlenkung..?
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Sonntag 6. Januar 2013, 19:50
von Wuselwahnwitz
Was'n datt schon wieder??
Ich schrub' und weg war's mal wieder.
Egal.
Also....sorry...ich war irgendwie bei der Schwinge und nicht bei dem dösigen Stück Roar.....
na das macht die Sache doch vieeeel einfacher
Schüss
Wu
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 07:10
von Wiener Wilhelm
Geh bitte, machts kein Theater wegen dem Röhrl.
Einfach mit gutem Silberlot hartlöten (von einem, der hartlöten kann) und dann vor der Montage ein Teflonrohr drüber, und fertig. ( Na gut, ein Polytetrafluorethylen - Rohr..)
So machens auch die Geländefahrer. Wo die Kette schleift, ein Teflonstück hin und Ruhe ist.
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 10:02
von Mineiro
Hallo,
irgendwie war gestern Abend das Forum zeitweise weg, darum komme ich erst jetzt dazu zu antworten.
O.k. dann sind die 3cm wohl ncht genug wenn ich das so richtig lese

Wenn ich den Abstand Kette zu Schwinge mit meinen anderen Moppeds vergleiche ist 3cm eigentlich viel Platz. Deshalb war ich der irrigen Annahme das die 3cm auch für die Triton ausreichend sind.
Die Idee an der Stelle ein Verschleißteil anzubringen hat Charme. Vor allem könnte man das Teil immer mal wieder bei Bedarf ersetzen. Denke das da ein Moto-X Kettenschleifer oder wie Wiener Wilhelm vorschlägt ein Polytetrafluorethylen DIngens gute Dienste tun wird.
Btw. musste ich an meiner DUC im Dezember so einen Schwingenschutz einbauen. Da schleift die Kette an der Schwinge sogar serienmäßig
Yep, und Tim hat recht da sind keine Lagerbuchsen drin. Blankes Rohr sonst nix. Also quasi alles ein Bioprodukt ohne Zusätze
Danke für Euren Input!
André
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 10:52
von Norton
Du hast ja da noch einen frühen Federbettrahmen, an dem dieses Rohr noch geschraubt ist. Bei den späteren war das dann eingeschweißt. Also gäbe es doch auch die Möglichkeit dieses Rohr in der Höhe etwas zu versetzen. Ist dann zwar etwas Aufwand, aber machbar. Die zwei Ansätze mit den Augen für die Motorhalteplatten länger machen und zwei neue Löcher in die Knotenbleche des Rahmens bohren, oder die Verchlußplatten des Querrohrs aussermittig bohren. Am besten, man macht einfach ein neues.
Nur so als Idee.
Steht das Rohr in der richtigen Höhe, bzw das Getriebe samt der Kette, dann gibts auch keine Probleme mit einer schleifenden Kette. Die Idee mit dem Teflon ist zwar gut, setzt aber am Symptom an und nicht an der Ursache.
Gruß. Martin.
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 10:55
von Norton
Mineiro hat geschrieben:Hallo,
irgendwie war gestern Abend das Forum zeitweise weg, darum komme ich erst jetzt dazu zu antworten.
O.k. dann sind die 3cm wohl ncht genug wenn ich das so richtig lese

Wenn ich den Abstand Kette zu Schwinge mit meinen anderen Moppeds vergleiche ist 3cm eigentlich viel Platz. Deshalb war ich der irrigen Annahme das die 3cm auch für die Triton ausreichend sind.
Die Idee an der Stelle ein Verschleißteil anzubringen hat Charme. Vor allem könnte man das Teil immer mal wieder bei Bedarf ersetzen. Denke das da ein Moto-X Kettenschleifer oder wie Wiener Wilhelm vorschlägt ein Polytetrafluorethylen DIngens gute Dienste tun wird.
Btw. musste ich an meiner DUC im Dezember so einen Schwingenschutz einbauen. Da schleift die Kette an der Schwinge sogar serienmäßig
Yep, und Tim hat recht da sind keine Lagerbuchsen drin. Blankes Rohr sonst nix. Also quasi alles ein Bioprodukt ohne Zusätze
Danke für Euren Input!
André
Welche Ducati?
Oftmals wird an Ducatis die Endübersetzung kürzer gemacht. Fälschlicherweise über das Ritzel am Getriebe, anstatt über ein größeres Kettenblatt am Hinterrad (mit dem Bedarf einer längeren Kette) mit dem Effekt, daß die Kette an der Schwinge schleift.
Gruß. Martin.
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 11:44
von Tim
Norton hat geschrieben: Die Idee mit dem Teflon ist zwar gut, setzt aber am Symptom an und nicht an der Ursache.
Hm, das Versetzen des Rohrs wäre auch nur Symptombedoktern, die Hauptursache ist halt, dass der Motor zu kurz ist und der Schwingendrehpunkt zuweit vom Getriebeausgang weg ist, mit all den üblen Folgen für Kettenspannung und Antriebseinflüssen.
André,
guxdu hier. Im Schiebebetrieb, wenn die Oberseite der Kette zum Leertrumm wird, schlägt die relativ kraftfrei wesentlich mehr als 3cm um sich. Und da kraftfrei, wirst Du in dem Moment auch nicht soviel hören können, vermutlich. Das Ritzel beim Okinaalmotor dürfte geschätzt wohl um die 10cm näher am Schwingenlager sein, dementsprechend ist der Punkt, der noch einigermaßen ortsfest einfach näher dran und die Gegend, in der die Kette schon vollen Tango tanzen kann, einfach weiter hinten.
Wenn Du aus Kostengründen beim Unit bleiben willst, wirst Du um eine Führung IMHO nicht drumrumkommen. Ein Kettenspanner wie Martin (der andere...) vorschlug, ist aufwändiger und hat mehr Verluste. Von dem Telefonrohr ums Rohr halte ich aus zwei Gründen nix, zum einen ist das IMHO ein Verschleißteil, um das zu erneuern, müsste man ja dann jedesmal das Rohr ausbauen, zum anderen würde das Telefonrohr von der Kette rumgezogen, und der Dreck, der sich unweigerlich da sammelt, schmiergelt dann schön das Rahmenrohr durch. Nö, ich würde da eine Platte anschweißen mit zwei etwas überstehenden Ohren und an die dann einen Teflonblock anschrauben, den man relativ schnell wechseln kann.
Wenn Du das Problem wirklich in den Griff bekommen willst, wirst Du wohl das Ritzel an die richtige Stelle bekommen müssen. Mit dem Unit gibt das eine besch*ssene Gewichtsverteilung und sieht endgültig bekloppt aus, bliebe als Alternative dann - weil Du den Rahmen nunmal nicht kürzen darfst hierzulande - ein Preunit. Das ist dann wieder eine Budgetfrage...
Theoretisch ginge evtl. auch noch eine Zwischenwelle, aber das sollte IMHO graue Theorie bleiben, oder Leitners
ATK, wobei das mit dem Rohr nicht passt.
Besorg Dir'n Commandomotor und -getriebe und komm endlich auf die richtige Seite der Macht.
Tim
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 12:13
von Öko
Habe gerade mein Kettenschutz für die bonnie aus Va. Gebaut mit teflonberuhiger drin.
Kettenschlagen ist beim hardtail auch ein Thema. Trotz regelmäßiger ks Kontrolle und nachjustierung.
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 12:56
von Mineiro
Norton hat geschrieben:
Welche Ducati?
Oftmals wird an Ducatis die Endübersetzung kürzer gemacht. Fälschlicherweise über das Ritzel am Getriebe, anstatt über ein größeres Kettenblatt am Hinterrad (mit dem Bedarf einer längeren Kette) mit dem Effekt, daß die Kette an der Schwinge schleift.
Gruß. Martin.
Diese hier .... ne 900 MHR
Ducati_900MHR_03 (Medium).jpg
die ist aber Übersetzungsmässig in originalem Werksauslieferungszustand. War auch nicht so Schlimm wie an der Triton aber es gab Abriebspuren oben auf der Schwinge. Und wenn ich die Schwinge schon mal draußen habe, dann mach ich das gleich richtig. Das Zubehörteil nennt sich Gleitring für Schwinge und ist aus einem gleitfähigem schwarzen Kunststoff. Ich meine sogar das wäre UHMW-Polyethylenen. Bin mir da aber nicht 100pro sicher.
Atlas750 hat geschrieben:Im Schiebebetrieb, wenn die Oberseite der Kette zum Leertrumm wird, schlägt die relativ kraftfrei wesentlich mehr als 3cm um sich. Und da kraftfrei, wirst Du in dem Moment auch nicht soviel hören können, vermutlich.
... alternative Lösung -> nicht vom Gas runter und immer schön unter Zug halten
Atlas750 hat geschrieben:Besorg Dir'n Commandomotor und -getriebe und komm endlich auf die richtige Seite der Macht
... dann müsste ich auch noch Norton Aufkleber für den Tank besorgen und das ist bei meinem schmalen Budget nicht mehr drin
Mal Spaß beiseite .. herzlichen Dank für den vielen fachlichen Input zu dem Thema. Aber ich denke das Problem müssten doch alle Tritons mit Unitmotoren haben. Und davon gibt es ja Einige. Werde mir mal Eure Vorschläge zu Gemüte führen

und überlegen was am sinnvollsten ist. Am schnellsten geht die Variante mit dem Schwingenschutz. Richtig teuer wird es mit nem Pre-Unit Motor. Sieht zwar klasse aus aber ist Budgetmässig momentan nicht mehr drin (siehe auch Punkt Aufkleber). Werde parallel auch mal in der Szene rumhorchen wie die anderen Cafe Racer Owner das gefixt haben.
@Tim: sehr beeindruckendes Video zum Thema Kettenschlagen. Sowas sieht man live auf der eigenen Kiste ja nicht und war mir in der Ausprägung so nicht bewusst.
Thanks!
André
Re: AW: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 13:21
von Martin
Pfff... Lass doch einfach die Kette weg. Hat nur Vorteile. Kette macht nichts kaputt. Verschleisst nicht. Du sparst Gewicht. Motor dreht i. Allen Gängen leicht hoch und schlechter als ne Harley fährt se dann auch nicht.
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 13:44
von Wiener Wilhelm
Wir hatten zu Urzeiten, als ich noch Trial fuhr, sogar die ganzen Ketten in Teflonrohren geführt, erstens als Kettenschutz und zweitens weil durch die grossen Federwege und noch keine richtigen Trialrahmen (Selbstgebaute, in den 60ern) die Ketten am Rahmenkillen gehindert wurden.
Teflonblock nehmen, Loch in Rohrstärke bohren, durchschneiden, mit zwei Schrauben zusammenschrauben und irgendwie am Mitdrehen hindern, (kenn die Situation nicht sooo genau) und jederzeit blitzschnell wechselbar, eventuell sogar zuerst umgedreht nochmals verwenden, dann tauschen. Gut, wenn man Drehbank und Fräse hat... und eine geduldige Frau...(das ist das Wichtigste und immer gut!)
Re: AW: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 14:18
von Mineiro
Martin hat geschrieben: ... und schlechter als ne Harley fährt se dann auch nicht.
Martin du alter Bombenleger

Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 16:14
von Mineiro
Habe mal ne erste "quick and dirty" Idee ...
Das Norton-Rahmenteil hat einen Durchmesser von 32,5mm und links vom Motorhalter eine Länge von 58mm. Ein Teflonstück (Vollmaterial rund weiß) 100mm lang und Durchmesser 50mm kostet auf E-Bay 19,50 Euro zzgl. Versand. Also für rund 22,- Euronen könnte ich mir da ein passendes Rohrstück aus dem Vollmaterial fräsen. Bei dem 50mm Vollmaterial bleiben ca. 8mm Teflonbelag als Abrieb bis zur Schwinge.
Wenn ich das Teil so mache, das es vor und hinter dem Motorträger länger ist als die 58mm, dann dürfte es sich auch nicht durch den Einfluss der Kette verdrehen. Bleiben nur zwei Probs:
1.) Das Teil ist weiß und das schwarze Teflon mit Graphitanteil wird gleich um einiges teurer
2.) Wenn das Teil durch ist und gewechselt wird dann muss das Rahmenteil wieder raus.
Hat eigentlich jemand Erfahrungen wie lange so ein Teflonstück an der Kette durchhält? Also die Fräsrate in mm pro gefahrenen tausend Kilometern oder so
André
Re: Defektes rear engine fixing
Verfasst: Montag 7. Januar 2013, 17:32
von Norton
Wird am Anfang recht schnell gehen, wenn sich aber die Rollen auf den Klotz legen und sich abrollen können, wirds langsamer.
Aus Yamaha Zeiten weiß ich noch von meiner XT 250, die hatte einen federbelasteten Klotz als Kettenspanner. Der hielt immer recht lange, 30000 km bestimmt.
Stimmt, das mit der Länge hatte ich nicht bedacht, hatte nur die Einbauhöhe des Getrieberitzels bedacht.
Domi- und Atlas Motoren sind auch was feines und die Primärtrieb- und Primärkastenlösung ist nicht sooo schlecht, daß man damit nicht zurecht käme.
Aus ES2 kann man auch was feines machen.
Gruß. Martin (der, wenn er mal Zeit hat, einen 850er in ein Federbett reinschuhlöffelt).