Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

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Martin
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Martin »

Nachvollziehbar Alex!
Ich wolltenur darauf hinaus, dass die Buchsen nicht unbedingt ds Kriterium sind.
Wenn man eine originale Buchse einzieht, ist die Wandstärke ja nicht das Problem, war früher ja auch so ;-)
Außerdem sind die Buchsen bei Nörtns Trümmer ja schon drin
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Craig Vetter
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Martin
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Martin »

Norton hat geschrieben:Säg die Pleuel durch und schmeiß sie weg

Gruß. Martin.
Ha Ha... Hab ich mal versucht mit Pleueln von meiner 500er. Das ging eher gar nicht :mrgreen: Echt gutes Material.
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Craig Vetter
Alexander
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Alexander »

Klase . Endlich lag ich mal richtich mit meiner Sicht . :)
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Martin
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Martin »

Alexander hat geschrieben:Klase . Endlich lag ich mal richtich mit meiner Sicht . :)
Ein blinder Säufer findet auch mal n Korn :mrgreen:
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Craig Vetter
Alexander
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Alexander »

Hallo Martin .
Danke für deine Wertung .
Gerne schreibe dir dazu eine PN .
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Martin
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Re: AW: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Martin »

Sorry Alexander
Das sollte ein Spaß sein, ich wollte Dich nicht verletzen.
Gruß Martin
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Craig Vetter
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Nörtn ut stall
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Nörtn ut stall »

Moin, ja ich fahr die Buchsen seit 5 Jahren. Werde sie und die Bolzen deshalb erneuern und die Pleuel drinlassen. Die Frage ist: Alu oder Bronze für die Buchsen ? Wenn Alu, welche Sorte ? Fluchzeuchalu 7055 7075 T6 oder was ? :roll:
Bin für jeden tipp dankbar.
Nörtn
8)
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Martin
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Martin »

Hmh. Aber ist das nötig? Bislang hatte ich eigentlich noch nie Kolbenbolzen die erneuert werden mussten. Und die Buchsen... Ich würde die auch nur wechseln wenn es tatsächlich Spiel gibt.
Alu würde ich nicht nehmen. Nimm Bronze. Das ist dafür gedacht, zumindest bei Tri. RG7 ist doch eine Universalwaffe...
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OMR
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von OMR »

Moin Nörtn

also an so einer hochempfindlichen Stelle würde ich keine Experimente mit anderem als dem bewährten Material machen.
Ich hab mir aus Flugzeugalu mal Bremstrommeln für meinen Puch drehen lassen (mit eingeschrumpften Gussringen), das war top.
Aber Pleuelbuchsen?! Laß lieber die Finger davon. Und überhaupt: welchen Vorteil versprichst Du Dir davon? Gewicht? Langlebigkeit?

Gruß
Manfred
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Moppedmessi »

Martin hat geschrieben:Hmh. Aber ist das nötig? Bislang hatte ich eigentlich noch nie Kolbenbolzen die erneuert werden mussten. Und die Buchsen... Ich würde die auch nur wechseln wenn es tatsächlich Spiel gibt.
Alu würde ich nicht nehmen. Nimm Bronze. Das ist dafür gedacht, zumindest bei Tri. RG7 ist doch eine Universalwaffe...
Hört sich nicht schlecht an. 7075 ist kein Lagerwerkstoff. Das gute alte RG7 kommt der Sache näher.
Das wechseln der Buchsen ist bestimmt nicht ganz ohne. Beide Werkstoffe haben auch einen unterschiedlichen Längenausdehnungskoeffizient was die Sache nicht einfacher macht. Das macht bei 100mm und 60° ca. 0,03mm, glaube ich :mrgreen:
Klugscheißermodus aus. :mrgreen:
Geht nicht gibt´s nicht!
Stimmt noch immer aber die Umsetzung wird immer schwieriger!!!
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Nörtn ut stall
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Nörtn ut stall »

Da die Kolbenbolzen spürbar angelaufen sind, die Buchsen nicht mehr sooo prikelnd aussehen und die 1,5 Hunderstel Spiel wohl überschritten sind, bin am überlegen, wie das zustande gekommen sein könnte. - Muss wohl durch Ölmangel (Wetsumping :x ) beim Starten nach längerrer Standzeit passiert sein, obwohl ich eigentlich immer in den Öltank guck, bevor ich losfahre. - Oder etwa normaler Verschleiss ? (hab das Moped ca 5 Jahre, wie lange die Buchsen vorher gelaufen sind, weiss ich nicht .... :? )
Um dem vorzubeugen, könnte man theoretisch DLC Kolbenbolzen nehmen, wobei dann eigentlich das Ausbuchsen mittlels RG 7
wohl nicht die sinnreichste Materialkombination wäre, da DLC KB ja bekanntermaßen buchsenlos direkt im Pleuelmaterial laufen.
So wäre z.B. 7075 Alu zum ausbuchsen m.E. eigentlich sinnvoller, wobei es dann ja nur darum geht, den original Durchmesser des Pleuelauges wieder herzustellen. Bei normalen KB dann RG7; ist klar.
Hat jemand die DLC Kolbenbolzen (Pleuel Alu oder Stahl ?) schon verbaut (mit oder ohne Buchse) ? Welche Erfahrungswerte gibt es ? Kennt jemand ne Bezugsquelle in D ?

Nörtn
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Tim
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Re: Atlas Pleuelbuchsen aufreiben

Beitrag von Tim »

Nörtn ut stall hat geschrieben:Um dem vorzubeugen, könnte man theoretisch DLC Kolbenbolzen nehmen,
Du hast in Deinem Motor umgefrickelte Alu-Pleuel mit unbekannter Historie und denkst über DLC-beschichtete Kolbenbolzen nach? Naja .....
wobei dann eigentlich das Ausbuchsen mittlels RG 7 wohl nicht die sinnreichste Materialkombination wäre, da DLC KB ja bekanntermaßen buchsenlos direkt im Pleuelmaterial laufen.
Weil sie es können, nicht weil sie es müssen.
So wäre z.B. 7075 Alu zum ausbuchsen m.E. eigentlich sinnvoller,
7075 ist nicht warmfest, das ist nicht wirklich sinnvoll, selbst wenn die RR-Legierung der Pleuel schon recht minderwertig ist nach heutigen Maßstäben. Joe, woraus sind denn eure neuen Pleuel geschmiedet? RR56 wird's wohl eher nicht mehr sein, oder?
Hat jemand die DLC Kolbenbolzen (Pleuel Alu oder Stahl ?) schon verbaut (mit oder ohne Buchse) ?
Ja, vier bis zehn pro Motor in Titan-Pleueln, mit wachsender Begeisterung.
Welche Erfahrungswerte gibt es ?
Beste, das Zeug ist super - wenn es korrekt aufgebracht wird, was relativ wenige Firmen beherrschen, mit einigen Beschichter gab's immer mal wieder Ärger.
Kennt jemand ne Bezugsquelle in D ?
Guxdu WLW, aber es würde mich nicht überraschen, wenn das für privat teurer wird als ein Satz neuer Pleuel von Andover, wenn es überhaupt irgendwer machen würde.


Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
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