Habe gerade mit Besagtem telefoniert. Er meint es könnten die O-Ringe in den Tauchrohren sein (die er allerdings erst vor 2 Jahren gewechselt hat
) Ansonsten könnte es aber auch noch Korrosion vom langen Stehen sein (Info: Sie stand nur über Winter in der trockenen Garage) oder die Halteplatten der Vorderachse... 
Werde mich jetzt nochmal in die Garage begeben und nachsehen. Sollte ich näheres Erfahren werde ich es hier für die "Nachwelt" dokumentieren.
Simon ... so einen Unsinn würde ich jetzt am liebsten sagen "habe ich ja noch nie gehört"?!?!!! ... aber selbst Leute/Händler/Werkstätten mit gewaltigen Anzeigen und mächtigem Selbstbewußtsein haben mir in meinem Mopedfahrerleben auch schon solchen Blödsinn erzählt ... mit einer Selbstgefälligkeit, dass man ihnen dafür eigentlich hätte ´nen Satz neuer Schneidezähne spendieren sollen ... ich kann mich da noch an ein so´nen Vogel entsinnen, der selbst zu blöd war ´ne 650er Welle von´ner 750er Welle zu unterscheiden ... und selbst heute immernoch den megadicken Max markiert ... letztens hab ich von dem Knaben mal wieder ´nen umfangreiches Werbe-Pamphlet aus den frühen 80ern in die Finger gekriegt, in dem er der ganzen Welt klarmachen wollte, dass alle, die jemals bei Triumph gearbeitet haben zum Stuhlgang zu blöd waren und man seine Karre erst von ihm verpfuschen lassen muss, damit man damit überhaupt erst zum Brötchen holen fahren kann ... was er verschwiegen hatte, war, dass man danach auch nicht mehr viel weiter kam ...
Was für O-Ringe sollen denn in den Tauchrohren sitzen??? Ich kann mich da jetzt spontan an keinen erinnern ... und ... was sind denn Halteplatten für die Vorderachse??? ... Noch nie gehört ... ?
Ich hab mir meine Kiste seinerzeits mal als Transportmittel gekauft und die Arme 20 Jahre lang bei minimalster Mindestwartung, Sonne, Regen, Schnee und Eis durch die Gegend gescheucht ... und draußen stehen gehabt und da gab´s keine Korrosion in der Gabel ... auch wenn das Gabelöl schon aussah wie Milchkaffee ... was für ein Unsinn ...
Letztenendes haben mich solche Erfahrungen damals auch dazu gebracht, irgendwann selbst mit dem Schrauben anzufangen. Die Kohle, die einem so´n Fredie aus der Tasche zieht, die kann man selbst garnicht kaputt basteln, wenn man auch nur ein bißchen Plan vom Schrauben hat.
Davon abgesehen .... wenn Deine Bremsklötze nicht mehr klappern, dann werden Deine Bremsen nicht mehr funktionieren. Die Bremsklötze müssen sich frei bewegen können, um kurzzeitig angepresst werden zu können und danach wieder zu lösen. Wenn sie nicht klapprig sind, dann verkanten sie ruckzuck und Deine Bremsen gönnen Dir ´n Ausflug auf´n Acker, wenn´s bei Euch welchen gibt.
Das Verwinden kommt von der einzelnen Scheibenbremse ... dagegen gibts entweder ein zweites Tauchrohr mit Bremssattelaufnahme bzw. ´ne zweite Scheibe und/oder ´nen Gabelstabilisator ... oder ´n fettes Stück Ermeto-Rohr, aus dem Du Dir ´n neuen Schutzblechhaltebügel biegst, der dann gleichzeitig als Stabi dient und nicht eingetragen werden muss ... wenn Dir die Gabel zu weich vorkommt, dann wechsel doch einfach erstmal das Gabelöl und füll in beide Holme definitiv die gleiche Menge Öl. Von Hause aus gehört ATF-Hydrauliköl in die Gabel, serienmäßig waren´s glaub´ich 190ml, wenn Du 200ml reinkippst dann funktioniert die Gabel immernoch - nur etwas härter gedämpft ..
Habt Ihr bei Dir in der Gegend denn keinen Stammtisch? Eigentlich müßtet Ihr im Großraum Speyer doch reichlich Britbiker haben?!? Das ist doch Rheinland Pfalz oder nicht? Da solltet Ihr Euch doch gegenseitig unterstützen?
Hm ... na, laß Dich auf jeden Fall nicht unterkriegen ...
Tschüss erstmal,
Yours
Volker