Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

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Towner
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Towner »

Hi,

bei mir ist ist die Radachse auch fast vorne am Anschlag. Das ist eben so bei einer neuen Kette. Bist du sicher, dass Du mit der Flügelmutter schon am Ende bist, oder ist da nur das Gewinde kaputt oder verbogen. Das ist schon mal schnell passiert. An meiner steht der Hebel an der Bremse nach oben. Ich hab auch schon mal gesehen, dass der Hebel nach unten ausgerichtet ist. Dann verläuft die Stange unterhalb des Stossdämpfers. Wahrscheinlich ist der Weg dann noch kürzer.

Gruß Ralf
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haraldT120V
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von haraldT120V »

Hi Ralf,

sieht bei mir genau gleich wie bei Deiner aus! Rad auch ganz vorne weil Kette ziemlich neu. Stange und Gewinde sind in Ordnung. Hebel nach unten, das haut aber dann mit der Stange nicht hin, würde auch den langen Weg nicht verkürzen.
Wie gesagt, das mit "leading und trailing shoe" und "not interchangeable" muß ich mir nochmal anschauen.
Und wenn alles nichts nützt, muß ich eben mehr Belag auf die Schuhe pappen lassen.
Hab mich bereits bei einem lokalen Bremsendienst erkundigt. Wollen so ca: 40.-€ gesamt dafür haben. Hab für die Schuhe auch ca: 40.- bezahlt. Macht 80.- + Ärger!
Na Bravo!
Viele Grüße
Harald
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Towner
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Towner »

Hi Harald,

vielleicht hilft es auch etwas, die Nocke um 180° zu drehen (nur eine Idee). Vielleicht hängt es tatsächlich mit der Stellung der Schuhe zusammen (trailing und leading).

Gruß Ralf
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tommi
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von tommi »

moin,
und wie wäre es, ein kürzeres flacheisen zur momentabstützung zu dengeln?
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Mateo
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Mateo »

Hi Kevin, ähh Tommi,

das hielte ich auch für vernünftig, auf jeden Fall sinnvoller als an den Bremsbelägen rumzudoktern, für Euro 45.-......
Wie geschrubt, kann man auch ein weiteres Kettenglied einsetzen, dass man später wieder rausnimmt, wenn sich die Kette gelängt hat, das ist aber irgendwie nicht durchgedrungen, wahrscheinlich zu simpel u/o billig.....

Gruss,

M.
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Towner
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Towner »

Hi,
man könnte auch ein paar Unterlagscheiben unter die Flügelmutter legen. Die müsste man vorher so ein bischen rundbiegen.
Ich würde aber vorher nochmal gründlich prüfen, ob da nicht doch was falsch montiert ist. Das kommt mir alles so komisch vor.

Gruß, Ralf
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tommi
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von tommi »

moin,

""man könnte auch ein paar Unterlagscheiben unter die Flügelmutter legen. Die müsste man vorher so ein bischen rundbiegen.""

...ja, oder mit'n wurstband oder 'nem kälberstrick das gestänge etwas hochbinden, an der federbeinaufnahme, z.b.

aber du hast recht, ich würde auch erstmal alles nochmal kontrollen, hat ja vorher wohl auch gepasst?!?
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haraldT120V
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von haraldT120V »

...ja oder gleich alles rausschmeissen, und nur noch vorne bremsen. ihr habt vielleicht ideen! ich vermurkse mir doch nicht mein moped mit irgendwelchen Beilagscheiben, Flacheisen usw. Und Ralf, nachdem ja Du ganz offensichtlich den selben Zustand hast, sollte es ja Dir selber auch komisch vorkommen, oder?
Irgendwann, nachdem Du ja auch Anschlag bist, wirst Du
auch was machen müssen an Deiner Bremse.
Also morgen reiss ich nochmal alles auf, messe mal ein bisschen hier und da, klemm die Schuhe anders rein, probier die hebelstellungen und berichte dann nochmal.
grüsse
harald
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Jürgen Hackbarth
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Jürgen Hackbarth »

hallo harald,
hatte auch mal neue backen verbaut, die nicht dick genug waren. da ich unbedingt fahren wollte, habe ich zwischen flügelmutter und anschlag eine distanzhülse mit dicker scheibe zur mutter hin verbaut. das ging ganz gut. jedenfalls hatte die bremse wieder druck. aber ansonsten, wie schon geschrieben, lasse ich sie mir immer 3 mm dicker "backen".
gruss jürgen
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Towner
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Towner »

Hi Harald,

bei mir reicht es gerade so, dass man ordentlich bremsen kann. Ich könnte auch noch ein wenig mehr spannen. Das Hebel ist bei dir schon richtig, da würde ich nichts ändern. Die Bremsbacken müssen so eingebaut werden, wie es im Handbuch abgebildet ist, damit eine optimale Bremswirkung erreicht wird. Das mit den Unterlagscheiben macht auch nur Sinn, wenn es nur wenige sind, die man dann beim nächsten Spannen der Kette wieder rausnehmen kann.

Gruß Ralf
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T140E
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von T140E »

Moin zusammen !

Ähnliches Problem hatte ich bei der 3 TA beim Kettenwechsel, nur umgekehrt.
Die Kette war zu lang und die Bremse war bereits zu, wenn die Flügelmutter hinten nur leicht drauf war; sprich, die Stange war plötzlich "zu kurz".
1 Kettenglied raus und die Sache war geregelt.

Ich verstehe also nicht die ganze Action aufgepolsterter Bremsbeläge, wenn diese noch in Ordnung sind.

Andererseits wüsste ich gern mal Eure Meinung:
wenn doch die Bremsstange zu kurz ist,
was spricht dagegen, die Bremsstange auszubauen und das Gewinde einfach 1 cm länger zu schneiden ?
Es grüßt der Mitch

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Jürgen Hackbarth
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Jürgen Hackbarth »

nix ! :wink:
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jan
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von jan »

Ist ja alles schön und gut. Man muss aber trotzdem dem Umstand auf die Spur gehen, wie weit der Bremsnocken bereits verdreht ist, bevor die Beläge rundum an der Trommel anliegen. Wenn da zuviel Luft ist, dann mag es mit den von Euch vorgeschlagenen Tipps vielleicht gelingen, den Leerweg des Fußbremshebels auf ein Minimum zu reduzieren - aber man hat gelitten, wenn der Nocken sich dann "querstellt" und nicht mehr in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Das endet dann schlimmstenfalls mit einem Wegrutscher des Hinterrads oder einem netten Highsider...

Also: Bremse auf, reinkucken. Bremstrommel/Rad waagrecht hinlegen und die voll montierte Bremsmimik reinlegen. Der Hebel sollte sich zwischen Grundstellung und "voll blockiert" maximal um 45 Winkelgrade bewegen lassen (wir können gerne diskutieren, ob es doch besser nur 30° sein sollten oder ob auch 60° noch tolerabel sind). Aber wenn es auf die 90° zugeht, dann sind definitiv Maßnahmen angezeigt, die Beläge und die Trommel "einander näher zu bringen". Sei es durch dickere Beläge, durch Unterfüttern der Bremsbacken, sei es vielleicht sogar durch Austausch der Bremstrommel oder Einschrumpfen eines Stahlringes (keine Ahnung, vielleicht gibt die "conical hub" so was ja her).

Weiterhin gutes Gelingen! Und schönen Restsonntag... Cheers, Jan
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haraldT120V
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von haraldT120V »

morgen,
der jan hat da vollkommen recht! Es geht nicht drum mehr Weg auf den Hebel zu bringen, sondern dass die Nocke nur ganz leicht gedreht wird und die Backen dann bereits an der Trommel anliegen. Die Gefahr eines quergestellten Nockens ist sonst definitiv zu gross. Darum bringt das ganze Kette verlängern, Distanzscheiben bei der Stange usw. nicht die richtige Lösung und ist sogar gefährlich. Ich hab am Freitag noch herumprobiert. Der Hebel und somit die Nocke wird bei mir viel zu stark gedreht bevor was passiert. Ich bin ziemlich am Ende der Gewindestange, der Hebel somit ziemlich stark gedreht. Pedalweg ist jetzt OK, Bremse funktioniert gut. Aber richtig und sicher ist das definitiv nicht! Meine einzig logische Folgerung ist mehr Belag auf die Schuhe damit die Nocke nur ganz wenig gedreht werden muss.

schöne Woche wünscht
Harald
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Re: Kon(m)ische Nabe, Bremse hinten

Beitrag von Martin »

Zu eng darf es aber auch nicht sein Meine federt kräftig ein und das braucht immer genug Spiel in der Miik.
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Craig Vetter
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